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	<title>Theodor Busse - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:16:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Theodor_Busse&amp;diff=181378&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;David Wintzer: /* Leben */ Leib-Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm III.“ (1. Brandenburgisches) Nr. 8</title>
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		<updated>2025-03-30T07:21:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leib-Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm III.“ (1. Brandenburgisches) Nr. 8&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor Busse.jpg|mini|Theodor Busse]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-1971-033-33, Lagebesprechung im Hauptquartier der Heeresgruppe Weichsel.jpg|mini|Busse als Oberbefehlshaber der 9.&amp;amp;nbsp;Armee (1.&amp;amp;nbsp;von rechts) bei einer Lagebesprechung mit [[Adolf Hitler|Hitler]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Busse&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[15. Dezember]] [[1897]] in [[Frankfurt (Oder)]]; † [[21. Oktober]] [[1986]] in [[Wallerstein]]) war ein deutscher [[General der Infanterie]] im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Busses Vater August Ernst Karl Busse war [[Vizefeldwebel]] im [[Leib-Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm III.“ (1. Brandenburgisches) Nr. 8]]. Theodor Busse trat 1915 als [[Offizieranwärter|Offiziersanwärter]] in das [[Grenadier-Regiment „Prinz Carl von Preußen“ (2. Brandenburgisches) Nr.&amp;amp;nbsp;12]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] ein. Er nahm am [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] teil und wurde für seine Leistungen mit beiden Klassen des [[Eisernes Kreuz|Eisernen Kreuzes]], dem [[Ritterkreuz]] des [[Königlicher Hausorden von Hohenzollern|Königlichen Hausordens von Hohenzollern]] mit Schwertern sowie dem [[Verwundetenabzeichen]] in Schwarz ausgezeichnet. Nach [[Waffenstillstand von Compiègne (1918)|Kriegsende]] als [[Leutnant]] in die [[Reichswehr]] übernommen, war er bei Hitlers „[[Machtergreifung]]“ 1933 [[Oberleutnant]] und avancierte bis Kriegsbeginn 1939 zum [[Oberstleutnant]] im [[Generalstab]] des [[Heer (Wehrmacht)|Heeres]]. Busses jüngerer Bruder war der Major und Kriegspfarrer [[Alfred Busse|Alfred Heinrich Busse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Oktober 1940 wurde Busse [[Erster Generalstabsoffizier]] (Ia) der [[11. Armee (Wehrmacht)|11.&amp;amp;nbsp;Armee]], die 1941 unter das Kommando von [[Erich von Manstein]] kam. Im Frühjahr 1943 war er zum Chef des Generalstabes der [[Heeresgruppe Süd]] und im März 1943 zum [[Generalmajor]] ernannt worden. Nur sechs Monate später erfolgte die Beförderung zum [[Generalleutnant]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Spätsommer 1944 erhielt Busse zunächst das Kommando über die [[121. Infanterie-Division (Wehrmacht)|121.&amp;amp;nbsp;Infanterie-Division]] und wurde vier Wochen später zum [[Kommandierender General|Kommandierenden General]] des [[I. Armeekorps (Wehrmacht)|I.&amp;amp;nbsp;Armeekorps]] ernannt. Die Beförderung zum General der Infanterie erfolgte am 9. November 1944. Nach dem sowjetischen Durchbruch bei [[Baranów Sandomierski]] wurde er im Januar 1945 zum Oberbefehlshaber der [[9. Armee (Wehrmacht)|9.&amp;amp;nbsp;Armee]] ernannt, die er während der [[Schlacht um die Seelower Höhen|Oder-Neiße-Schlacht]] und dem [[Schlacht um Berlin|Kampf um Berlin]] befehligte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 24. April 1945 wurden Busse und ungefähr 200.000 deutsche Soldaten von der [[Rote Armee|Roten Armee]] im [[Kessel von Halbe]] eingeschlossen. Obwohl man ihm die Kapitulation angeboten hatte, befahl Busse seinen letzten gepanzerten Truppen, den rettenden Weg nach Westen freizukämpfen. Über [[Massow (Halbe)|Massow]], [[Kummersdorf-Gut|Kummersdorf]], [[Märtensmühle]], [[Hennickendorf (Nuthe-Urstromtal)|Hennickendorf]], [[Dobbrikow]], [[Rieben (Beelitz)|Rieben]] und [[Schönefeld (Beelitz)|Beelitz-Schönefeld]] erreichten am Vormittag des 1. Mai diese Einheiten mit Busse und seinem Stab südlich von [[Beelitz]] die [[12. Armee (Wehrmacht)|12.&amp;amp;nbsp;Armee]]. [[Walther Wenck]] war ihm hierzu mit seiner Armee aus Westen entgegengekommen, um den [[Division (Militär)|Divisionen]] der 9.&amp;amp;nbsp;Armee zu ermöglichen, sich in US-amerikanische Gefangenschaft zu begeben. Etwa 30.000 deutsche Soldaten und etwa 10.000 Zivilisten  kamen ums Leben, ferner gingen 120.000 deutsche Soldaten in [[Kriegsgefangenschaft]]. Die Verluste der Roten Armee betrugen 20.000 Tote.  Busse selbst setzte sich ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Juli 1945 wurde er dennoch von den [[Vereinigte Staaten|US-Amerikanern]] gefasst und bis 1947 unter anderem im alliierten Strafgefängnis in [[Justizvollzugsanstalt Landsberg|Landsberg am Lech]] inhaftiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nachkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Busse war nach der Gefangenschaft in leitenden Funktionen der Zivilverteidigung bzw. des [[Zivilschutz (Deutschland)|Zivilschutzes]] tätig, veröffentlichte mehrere militärhistorische Werke und war Beteiligter der [[Himmeroder Denkschrift]] zur Gründung der Bundeswehr und Wiederbewaffnung der Bundesrepublik Deutschland. Busse wirkte im [[Bundesinnenministerium]] (BMI) als Leiter vom Organisationsstab VII bei der Erarbeitung der [[Notstandsgesetze]] mit, wobei er wichtige Eckpunkte bei der [[Zivil-militärische Zusammenarbeit|zivil-militärischen Zusammenarbeit]] für den Kriegs- und Krisenfall entwarf. Er legte mit seiner Arbeit im BMI die Grundlage für den Bau des [[Regierungsbunker (Deutschland)|Regierungsbunkers]] im Ahrtal. Noch vor dessen Fertigstellung im Ostteil ging Busse in [[Pension (Altersversorgung)|Pension]]. Sein Beratervertrag mit dem BMI lief aus. Und doch wurde er auf persönlichen Wunsch des Bundesinnenministers kurze Zeit später für eine Funktion an entscheidender Stelle reaktiviert: Bei der ersten [[NATO]]-Übung „[[Fallex 66]]“ im Regierungsbunker 1966 übernahm er die Gesamtleitung auf deutscher Seite.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel |ID=46209368 |Titel=Notstand: Bachab schicken |Jahr=1967 |Nr=46 |Seiten=}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Busse verband eine tiefe [[Freundschaft]] mit [[Walther Wenck]] und [[Erich von Manstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Deutsches Kreuz]] in Gold am 24. Mai 1942&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot;&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 256.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] am 30. Januar 1944&amp;lt;ref name=&amp;quot;RKT&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Militärorden Michael der Tapfere]] 3. Klasse am 8. Mai 1942&lt;br /&gt;
* Mehrfache Erwähnung im [[Wehrmachtbericht]]&lt;br /&gt;
* [[Bundesverdienstkreuz|Großes Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland mit Stern]] am 25. Januar 1966&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kursk: The German View.&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Kursk: Die deutsche Sicht&amp;#039;&amp;#039;) von Steven H. Newton. Erörterung und Militärische Analyse des [[Unternehmen Zitadelle|Unternehmens Zitadelle]] (Die große Panzerschlacht bei Kursk) erarbeitet mit General Theodor Busse, welcher die Perspektiven von Panzerabteilungen, Infanterie und Luftwehrkommandos im Militärischen Zusammenspiel darstellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Günter G. Führling: &amp;#039;&amp;#039;Endkampf an der Oderfront – Erinnerung an Halbe.&amp;#039;&amp;#039; Langen Müller, München 1996, ISBN 3-7844-2566-6.&lt;br /&gt;
* [[Richard Lakowski]], Karl Stich: &amp;#039;&amp;#039;Der Kessel von Halbe – Das letzte Drama.&amp;#039;&amp;#039; Brandenburgisches Verlagshaus, Berlin um 2004, ISBN 3-87748-633-9.&lt;br /&gt;
* [[Antony Beevor]]: &amp;#039;&amp;#039;Berlin 1945 – Das Ende.&amp;#039;&amp;#039; Goldmann, München 2005, ISBN 3-442-15313-1.&lt;br /&gt;
* Günther W. Gellermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Armee Wenck – Hitlers letzte Hoffnung.&amp;#039;&amp;#039; Bernard und Graefe, Koblenz 1997, ISBN 3-7637-5870-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://web.archive.org/web/20161110105607/http://www.ifz-muenchen.de/archiv/ed_0413.pdf Gesammelte Korrespondenz.] (PDF) ifz-muenchen.de&lt;br /&gt;
* [https://invenio.bundesarchiv.de/invenio/direktlink/77eceb47-41df-44bc-9ee9-94fcd79fb97c/ Nachlass Bundesarchiv N 630]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=124546161|LCCN=|VIAF=32932860}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Busse, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Reichswehr)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandeur einer Infanterie-Division (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kommandierender General des I. Armeekorps (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberbefehlshaber einer Armee (Heer der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Zweiten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Königlichen Hausordens von Hohenzollern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Kreuzes in Gold]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militärordens Michael der Tapfere]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes mit Stern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1897]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1986]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Busse, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher General der Infanterie im Zweiten Weltkrieg&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=15. Dezember 1897&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Frankfurt (Oder)]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=21. Oktober 1986&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wallerstein]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;David Wintzer</name></author>
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