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	<title>Theodor Escherich - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;GT1976: Redundante Kategorie entfernt</title>
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		<updated>2025-09-18T02:07:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Redundante Kategorie entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Theodor Escherich.jpg|mini|Theodor Escherich, um 1900]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Theodor Escherich&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[29. November]] [[1857]] in [[Ansbach]]; † [[15. Februar]] [[1911]] in [[Wien]]) war ein [[Deutschland|deutsch]]-[[Österreich|österreichischer]] [[Kinderarzt]], [[Bakteriologe]] und Professor der [[Pädiatrie]] an den Universitäten von Graz und Wien. Er entdeckte und isolierte 1886 das im Darm vorkommende Bakterium &amp;#039;&amp;#039;[[Escherichia coli|Escherichia coli (E. coli)]]&amp;#039;&amp;#039;, das 1919 nach ihm benannt wurde, und bestimmte dessen Eigenschaften.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--Der 14 Jahre jüngere deutsche Forstwissenschaftler und Entomologe [[Karl Leopold Escherich]] war ganz sicher nicht der Enkel von Theodor Escherich.--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Wirken ==&lt;br /&gt;
=== Familie und Ausbildung ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Ansbach, Johann-Sebastian-Bach-Platz-10-001.jpg|mini|hochkant|Geburtshaus von Theodor Escherich am &amp;#039;&amp;#039;Johann-Sebastian-Bach-Platz&amp;#039;&amp;#039; (Hnr. 10) in Ansbach]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Theodor Escherich wurde im [[Mittelfranken|mittelfränkischen]] [[Ansbach]] als Sohn des Kreismedizinalrats Ferdinand Escherich (1810–1888) und seiner zweiten Frau Maria Sophie Frederike von Stromer geboren. Der Vater machte sich als ausgezeichneter Statistiker für das Gesundheitswesen seines Kreises einen Namen. Die Mutter war die Tochter des bayerischen Obersten Karl Freiherr Stromer von Reichenbach. Als Theodor fünf Jahre alt war, starb seine Mutter. Weitere fünf Jahre später ließ sich Ferdinand Escherich an seine frühere Stelle als Kreismedizinalrat in [[Würzburg]] versetzen und heiratete zum dritten Mal. Im Alter von zwölf Jahren wurde Theodor auf das von Jesuiten geleitete Internat [[Stella Matutina (Jesuitenkolleg)|Stella Matutina]] in [[Feldkirch]], Vorarlberg geschickt, wo er drei Jahre blieb, um dann auf dem Würzburger [[Wirsberg-Gymnasium|humanistischen Gymnasium]] seine Schulbildung mit dem Abitur 1876 abzuschließen. Im gleichen Jahr begann er an der [[Julius-Maximilians-Universität Würzburg]] mit dem Medizinstudium und legte dort nach Studiensemestern in Kiel und Berlin 1881 die ärztliche Approbationsprüfung mit der Note eins ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Medizinische Laufbahn in Würzburg und München (1882–1890) ===&lt;br /&gt;
Nach Ableistung eines [[Einjährig-Freiwilliger|eineinhalbjährigen Militärdienstes]] in einem Münchener Lazarett kehrte Escherich 1882 nach Würzburg zurück, um zweiter und später erster Assistent des Internisten [[Carl Jakob Adolf Christian Gerhardt]] an der Medizinischen Klinik des [[Juliusspital]]s zu werden. Gerhardt wurde Escherichs Doktorvater und schlug das Thema für dessen Dissertation vor.&amp;lt;ref&amp;gt;Titel der Dissertation: &amp;#039;&amp;#039;Die marantische [[Sinusthrombose]] bei Cholera infantum&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 27. Oktober 1882 wurde Escherich zum Dr. med. promoviert. An der Kinderklinik des Juliusspitals, wo er laut seinem Freund und Mitassisten [[Friedrich von Müller (Mediziner)|Friedrich Müller]] die „Kinderabteilung“ der „Gerhardtschen Klinik“ übernahm, erweiterte Escherich auch seine Kenntnisse auf dem Gebiet der Kinderheilkunde.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Andreas Mettenleiter]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben vom Oberpflegeamt der Stiftung Juliusspital Würzburg anlässlich der 425jährigen Wiederkehr der Grundsteinlegung. Stiftung Juliusspital Würzburg, Würzburg 2001, ISBN 3-933964-04-0, S. 274 und 528.&amp;lt;/ref&amp;gt; In den folgenden Jahren unternahm er Studienreisen nach Wien und Paris. In Wien hörte er Vorlesungen bei Hermann Widerhofer und Alois Monti. Gleichzeitig betrieb er bakteriologische Forschungen am St.-Anna-Kinderkrankenhaus. Später in Paris hörte er bei dem weltbekannten Neurologen [[Jean-Martin Charcot]]. Im August 1884 setzte er die Forschungen in München, wo inzwischen [[Kinderheilkunde]] als Abteilung der Medizinischen Fakultät eingerichtet war, fort. Im Oktober 1884 wurde er von der bayerischen Staatsregierung nach Neapel geschickt, um die dort grassierende Choleraepidemie zu studieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Entdeckung des Escherichia coli ===&lt;br /&gt;
[[Datei:escherichbook.jpg|links|180px|mini|Escherichs Habilitationsschrift von 1886]]&lt;br /&gt;
Nach intensiver Forschungsarbeit im Labor des Dr. von Haunerschen Kinderspitals in München&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Mettenleiter: &amp;#039;&amp;#039;Das Juliusspital in Würzburg. Band III: Medizingeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 2001, S. 275.&amp;lt;/ref&amp;gt; veröffentlichte Escherich 1886 eine Monographie mit dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Die Darmbakterien des Säuglings und ihre Beziehungen zur Physiologie der Verdauung&amp;#039;&amp;#039;, welche der Medizinischen Fakultät in München als [[Habilitationsschrift]]  vorgelegt wurde und Theodor Escherich zum führenden Bakteriologen in der Kinderheilkunde machte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Veröffentlichung beschrieb Escherich ein Bakterium, das er „&amp;#039;&amp;#039;bacterium coli commune&amp;#039;&amp;#039;“ nannte und das später als „Escherichia coli“  benannt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Oberbauer S. 314,  wurde die Benennung bereits 1919 von [[Aldo Castellani]] und seinem Partner Chalmers vorgeschlagen, wurde aber erst 1958 offiziell eingeführt.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die nächsten vier Jahre arbeitete Escherich als erster Assistent bei [[Heinrich Ranke]] in der [[Dr. von Haunersches Kinderspital|Von Haunerschen Kinderklinik]] in München.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:left;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Professor in Graz und Wien (1890–1911) ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 1890 wurde Escherich als außerordentlicher Professor an die [[Karl-Franzens-Universität Graz]] berufen, wo er an der k. k. Kinderklinik arbeitete, und wurde 1894 der dritte ordentliche Professor im Fachbereich [[Kinderheilkunde]]. Im Jahr 1896 grenzte er  von den [[Masern]] die [[Ringelröteln]] ab und erklärte sie zur selbstständigen Krankheit.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Wurm, A. M. Walter: &amp;#039;&amp;#039;Infektionskrankheiten.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Ludwig Heilmeyer]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lehrbuch der Inneren Medizin.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 9–223, hier: S. 66.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1902 wechselte er als Professor der Kinderheilkunde nach [[Wien]], wo er das [[St. Anna Kinderspital]] leitete und bis zu seinem Tod als Ordinarius für Pädiatrie wirkte. Weiten Kreisen bekannt wurde Escherich 1903, als er den Verein „Säuglingsschutz“ ins Leben rief und eine groß angelegte Kampagne für das [[Stillen|Selbststillen]] startete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Escherich starb am 15. Februar 1911 an den Folgen eines Schlaganfalls.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Cite web| title = Der Todestag des Mediziners Theodor Escherich| publisher = wdr5.de| accessdate = 2011-06-14| date = 2011-02-15| url = http://www.wdr5.de/sendungen/zeitzeichen/s/d/15.02.2011-09.05/b/der-todestag-des-mediziners-theodor-escherich.html?tx_rlmpflashdetection_pi1%5Bhtml%5D=1&amp;amp;cHash=aef2c4bc99| offline = 0| archivebot = 2019-05-18 05:03:59 InternetArchiveBot}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Er wurde am [[Hernalser Friedhof]] in einem [[Gewidmete Gräber der Stadt Wien|ehrenhalber gewidmeten Grab]] bestattet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.friedhoefewien.at/grabsuche?submitHidden=true&amp;amp;name=Theodor%20Escherich&amp;amp;jdb_von=1911&amp;amp;jdb_bis=1911&amp;amp;friedhof=016 Grabstelle Theodor Escherich], Wien, Hernalser Friedhof, Gruppe F, Nr. 7.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1919 wurde in Wien-[[Döbling]] (19. Bezirk) die &amp;#039;&amp;#039;Escherichgasse&amp;#039;&amp;#039; nach ihm benannt. In Ansbach ist die &amp;#039;&amp;#039;Escherichstraße&amp;#039;&amp;#039; am Klinikum nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;clear:both;&amp;quot;&amp;gt;&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* 1894&amp;amp;nbsp;— Ehrenmitglied der [[Moskau]]er Pädiatrischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 1905&amp;amp;nbsp;— Ehrenmitglied der Amerikanischen Pädiatrischen Gesellschaft&lt;br /&gt;
* 1905&amp;amp;nbsp;— Mitglied der [[Akademie der Wissenschaften]], [[St. Louis]], Missouri&lt;br /&gt;
* 1906&amp;amp;nbsp;— Verleihung des Titels eines [[k. k.]] [[Hofrat]]es&lt;br /&gt;
* 1906&amp;amp;nbsp;— Mitglied der Medizinischen Akademie in Rom&lt;br /&gt;
* 1909&amp;amp;nbsp;— Ehrenmitglied der belgischen Liga de la Protection de la Première Enfance&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schriften ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Darmbakterien des Säuglings und ihre Beziehungen zur Physiologie der Verdauung&amp;#039;&amp;#039;. 1886 ([http://www.archive.org/details/diedarmbakterien00esch Digitalisat])&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Diphtherie, Croup, Serumtherapie nach Beobachtungen an der Universitäts-Kinderklinik in Graz.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1895.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{ÖBL|1|267||Escherich, Theodor}}&lt;br /&gt;
* [[Theodor Hellbrügge]] (Hrsg.) et al.: &amp;#039;&amp;#039;Gründer und Grundlagen der Kinderheilkunde&amp;#039;&amp;#039;. Documenta pädiatrica, Band 4. Hansisches Verlagskontor, Lübeck 1979 – enthält auch &amp;#039;&amp;#039;Grundlagen und Ziele der modernen Pädiatrie um die Jahrhundertwende&amp;#039;&amp;#039; von Theodor Escherich&lt;br /&gt;
* {{NDB|4|649|650|Escherich, Theodor|Wilhelm Katner|118685430}}&lt;br /&gt;
* Barbara Andrea Oberbauer: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Escherich – Leben und Werk.&amp;#039;&amp;#039; In: Paul-Ehrlich-Gesellschaft für Chemotherapie e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Fortschritte der Antimikrobiellen-antineoplastischen Chemotherapie.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr. 3. Futuramed-Verlag, München 1992, ISBN 3-923599-66-8, S. 299–306 (Zugleich Medizinische Dissertation München).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118685430}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.whonamedit.com/doctor.cfm/1436.html | wayback=20241202163431 | text=Theodor Escherich bei whonamedit.com}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118685430|VIAF=37710425}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Escherich, Theodor}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pädiater]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mediziner (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bakteriologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Österreich-Ungarn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1857]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1911]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Escherich, Theodor&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutsch-österreichischer Kinderarzt und Bakteriologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=29. November 1857&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Ansbach]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=15. Februar 1911&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;GT1976</name></author>
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