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	<title>Tursko - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Scholless: /* Söhne und Töchter der Gemeinde */ + 1 Person</title>
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		<updated>2024-11-29T20:11:43Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Söhne und Töchter der Gemeinde: &lt;/span&gt; + 1 Person&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in Tschechien&lt;br /&gt;
| Ort                = Tursko&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:Tursko PZ CZ CoA.svg|111px|Wappen von Tursko]]&lt;br /&gt;
| Kraj               = Středočeský kraj&lt;br /&gt;
| Kraj_link          =&lt;br /&gt;
| Lageplan           = Tursko PZ CZ.png&lt;br /&gt;
| Lageplanbeschreibung=&lt;br /&gt;
| Okres              = Praha-západ&lt;br /&gt;
| Fläche             = 897&lt;br /&gt;
| Höhe               = 294&lt;br /&gt;
| Gemeindenummer     = 539775&lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 252 65&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = S&lt;br /&gt;
| Straßen            = [[Kralupy nad Vltavou]] – [[Prag]]&lt;br /&gt;
| Schienen           =&lt;br /&gt;
| Flughafen          =&lt;br /&gt;
| GemeindeArt        = Gemeinde&lt;br /&gt;
| Ortsteile          = 1&lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = Václav Vlk&lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = 2013&lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = Čestmírovo náměstí 59&lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = 252 65 Tursko&lt;br /&gt;
| Website            = www.tursko.cz&lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 50/11/31/N&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 14/19/22/E&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Tursko, příjezd do obce.jpg|mini|Kirche des hl. Martin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tursko, zájezdní hostinec 1.JPG|mini|Ausspanne]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Tursko PZ CZ - sculpture of Pensive Christ right 083.jpg|mini|Statue Ecce Homo]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Tursko&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gemeinde in [[Tschechien]]. Sie liegt 14 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von [[Prag]] und gehört zum [[Okres Praha-západ]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Tursko befindet sich linksseitig der [[Moldau (Fluss)|Moldau]] auf der Prager Hochfläche (&amp;#039;&amp;#039;Pražská plošina&amp;#039;&amp;#039;) im Quellgebiet des Baches Turský potok. Nordöstlich erhebt sich der Na Skalce (311 m), im Südosten der Krliš (308 m) und südwestlich der Ers (345 m). Durch Tursko verläuft die Staatsstraße II/240 zwischen [[Kralupy nad Vltavou]] und Prag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachbarorte sind Debrno und [[Dolany u Prahy|Dolany]] im Norden, Těšina und Dolánky im Nordosten, [[Libčice nad Vltavou]], Chýnov und Letky im Osten, [[Husinec u Řeže|Husinec]] und [[Řež]] im Südosten, [[Úholičky]] und [[Velké Přílepy]] im Süden, [[Kamýk (Velké Přílepy)|Kamýk]], [[Svrkyně]], Nový Mlýn und Hole im Südwesten, Kováry, Mozolín und Trněný Újezd im Westen sowie Kozinec, [[Holubice v Čechách|Holubice]] und Minice im Nordwesten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Archäologische Funde belegen eine frühzeitliche Besiedlung des Gemeindegebietes. Auf dem Hügel Krliš wurde ein Gräberfeld der [[Aunjetitzer Kultur]] sowie einzelne Hügelgräber aus der Übergangszeit zwischen der [[Hallstattzeit|Hallstatt-]] und [[Latènezeit]] aufgefunden. Auf dem Ers wurden ebenfalls eisenzeitliche Hügelgräber entdeckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Hochebene südlich des Krliš war möglicherweise am 10. Mai 863 Austragungsort der Schlacht auf dem Turzkoer Feld im legendären Wiesenkrieg zwischen den Stämmen der [[Tschechen]] und [[Lutschanen]], in der nach der [[Chronica Boemorum]] &amp;#039;&amp;#039;in campo, qui dicitur Turzko&amp;#039;&amp;#039; die Truppen der Fürsten [[Neklan]] und Vlastislav aufeinandertrafen. Auf dem Kataster von [[Úholičky]] im Gelände der Deponie des Unternehmens REGIOS ist der Flurname &amp;#039;&amp;#039;Na zabitém&amp;#039;&amp;#039; überliefert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die erste schriftliche Erwähnung des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Crenuc&amp;#039;&amp;#039; (tschechisch &amp;#039;&amp;#039;Črunc&amp;#039;&amp;#039;) erfolgte im Jahre 1100 im Zusammenhang mit einer Schenkung des [[Vršovci]]-Fürsten Nemoj an das Kapitel auf dem [[Vyšehrad#Basilika St. Peter und Paul|Vyšehrad]]. Der historische Ortsname wird von einem [[Vladike]]geschlecht Črunta hergeleitet, andere Auslegungen leiten den Namen von der keltischen Gottheit [[Cernunnos]] ab. In einem Schriftstück des [[Kloster Ostrov|Klosters Insula]] aus dem Jahre 1205 wurde das Dorf als &amp;#039;&amp;#039;villa Crynucy, Naturscye&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Dies ist zugleich die erste sichere Zuordnung der Lokalität &amp;#039;&amp;#039;Tursko&amp;#039;&amp;#039; als lokale Bezeichnung für die Hochebene zwischen dem [[Zákolanský potok]] und der Moldau. Bohuslava von Černuc, die Witwe des Sulislav Zvěst von [[Pnětluky]] schenkte die Güter Černuc und [[Kralupy nad Vltavou|Kralup]] im Jahre 1237 dem Prager Spital des hl. Franziskus an der [[Brücken in Prag#Juditin most (Judith-Brücke)|Brücke]] der [[Kreuzherren mit dem Roten Stern]]. Zuvor hatte Königin [[Konstanze von Ungarn|Konstanze]] dem Spital 1236 das Dorf Vrbno überlassen. Im Jahre 1337 kaufte der Kreuzherren-Großmeister Ulrich noch das Dorf [[Dolany u Prahy|Dolan]] von Jesko Prosinka hinzu. Zu Beginn des 15. Jahrhunderts wurde der Ortsname &amp;#039;&amp;#039;Černuc&amp;#039;&amp;#039; in Tursko geändert, möglicherweise zur besseren Unterscheidung von einem weiteren Dorf [[Černuc]] in der Gegend. Während des Dreißigjährigen Krieges brannten im Jahre 1637 schwedische Truppen das gesamte Dorf nieder. Ab 1649 begannen die Kreuzherren mit dem Wiederaufbau des ruinierten Dorfes. Im Jahre 1661 entstand ein ausgedehnter Wirtschaftshof. Zwischen 1698 und 1700 wurde eine neue Kirche errichtet. Ein Teil des Hofes wurde 1725 zu einer barocken Residenz umgestaltet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1843 hatte das Gut Tursko eine Nutzfläche von 2347 Joch 322 Quadratklafter; sein Gebiet umfasste die Dörfer Tursko und [[Kralupy nad Vltavou|Kralup]] sowie 17 Häuser von Wrbno (&amp;#039;&amp;#039;Vrbno&amp;#039;&amp;#039;), 15 Häuser von Dolan und zwei Häuser von [[Hořín]], in denen insgesamt 765 Menschen, darunter eine Israelitenfamilie lebten. Das an der Welwarner Straße gelegene Dorf Tursko bestand aus 56 Häusern mit 592 Einwohnern. Unter herrschaftlichem Patronat standen die Pfarrkirche St. Martin, die Pfarrei und die Schule. Außerdem gab es in Tursko ein herrschaftliches Schloss mit der Wohnung des Amtsverwalters, einen dominikalen Meierhof mit Schäferei sowie zwei Wirtshäuser. Abseits lag die aus einem Wirtshaus, einer Chaluppen und einen Dominikalhäuschen bestehende Einschicht Těssina (&amp;#039;&amp;#039;Těšina&amp;#039;&amp;#039;). Tursko war Pfarrort für Těssina. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts blieb Tursko Amtsdorf des gleichnamigen Kreuzherrengutes&amp;lt;ref&amp;gt;[[Johann Gottfried Sommer]] &amp;#039;&amp;#039;Das Königreich Böhmen, Bd. 13 Rakonitzer Kreis, 1845, S. 164–167&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Aufhebung der [[Grundherrschaft|Patrimonialherrschaften]] bildete Tursko ab 1850 eine Gemeinde im Bezirk und Gerichtsbezirk [[Smíchov]]. 1927 wurde die Gemeinde dem Bezirk Praha-venkov und dem Gerichtsbezirk Praha-západ zugeordnet. Ab 1929 gehörte Tursko zum Gerichtsbezirk Praha-sever. Das Dorf hatte im Jahre 1932 ca. 700 Einwohner. 1942 wurde Tursko Teil des neu gebildeten Bezirkes Praha-venkov-sever. Nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges kam Tursko zum Gerichtsbezirk Praha-západ. Seit 1949 gehört die Gemeinde zum [[Okres Praha-západ]]. In der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts verfiel der Kreuzherrenhof und wurde größtenteils abgebrochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Partnergemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Fromont]], Frankreich&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindegliederung ==&lt;br /&gt;
Für die Gemeinde Tursko sind keine Ortsteile ausgewiesen. Zu Tursko gehört die Ansiedlung Těšina.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Barocke Kirche des hl. Martin, erbaut 1698–1700 anstelle eines im Dreißigjährigen Krieg zerstörten Vorgängerbaus. In einer Nische der Außenmauer befindet sich die Statue [[Ecce Homo]].&lt;br /&gt;
* Kreuzherrenresidenz, der Barockbau wurde um 1725 errichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;Er wird in verschiedenen Quellen [[Carlo Lurago]] zugeschrieben, der jedoch bereits 1684 verstorben ist.&amp;lt;/ref&amp;gt; Später diente der Bau als Poststation und Ausspanne.&lt;br /&gt;
* Denkmal für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges, geschaffen 1922 vom Bildhauer Emanuel Julian Kodet&lt;br /&gt;
* Zwei geschützte [[Gemeine Esche|Eschen]] an der Straße nach Velké Přílepy&lt;br /&gt;
* Bildstock zwischen Tursko und Úholičky&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Wenzel Bielczizky]] (1818–1865), österreichischer Tenor und Theaterdirektor&lt;br /&gt;
* Václav Bělohradský (1844–1896), Pathologe&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Tursko}}&lt;br /&gt;
* [https://www.tursko.cz/obec-171/informace-o-obci/historie/ Geschichte von Tursko] (tschechisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Okres Praha-západ}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Scholless</name></author>
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