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	<title>U 422 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T00:52:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_422&amp;diff=1827769&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ambross07: /* U-Boote gegen Flugzeuge */ Linkfix mit AWB</title>
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		<updated>2024-12-29T22:22:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;U-Boote gegen Flugzeuge: &lt;/span&gt; Linkfix mit &lt;a href=&quot;/index.php/Wikipedia:AWB&quot; class=&quot;mw-redirect&quot; title=&quot;Wikipedia:AWB&quot;&gt;AWB&lt;/a&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=  U 422&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 421 (Kriegsmarine)&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 423 (Kriegsmarine)&lt;br /&gt;
|BILD= &lt;br /&gt;
|BILDTEXT= &lt;br /&gt;
|TYP=  VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|50 330]]&lt;br /&gt;
|KL= 11. Februar 1942&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten|Danziger Werft AG]] in [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|BA= 10. April 1941&lt;br /&gt;
|BN= 124&lt;br /&gt;
|SL= 10. Oktober 1942 &lt;br /&gt;
|IS= 10. Februar 1943&lt;br /&gt;
|KOM=  [[Leutnant zur See]] Wolfgang Poeschel&lt;br /&gt;
|FL=*[[8. U-Flottille]] Ausbildungsboot &amp;lt;br/&amp;gt;Februar 1943 – Juli 1943&lt;br /&gt;
*[[1. U-Flottille]] Frontboot &amp;lt;br/&amp;gt; August – Oktober 1943 &lt;br /&gt;
|ES=1 Feindfahrt &lt;br /&gt;
|RES=keine&lt;br /&gt;
|VER=am 4. Oktober 1943 im Mittelatlantik versenkt&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unterseeboot des Typs [[U-Boot-Klasse VII|VII C]]. Diese U-Bootklasse wurde auch „Atlantikboot“ genannt. Es wurde durch die [[Kriegsmarine]] während des [[U-Boot-Krieg]]es eingesetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die Danziger Werft AG wurde im Anschluss an den [[Überfall auf Polen]] in das U-Bootbauprogramm der Kriegsmarine miteinbezogen und war für die jährliche Herstellung von einem Dutzend VII-C-Booten vorgesehen. Diese Werft fertigte bis zur Einnahme der Stadt durch die [[Rote Armee]] insgesamt 42 U-Boote. &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; war Teil des sechsten Bauauftrags an diese Werft, über insgesamt vier&amp;lt;ref&amp;gt;Der Bauauftrag vom 10. April 1941 beinhaltete zudem &amp;#039;&amp;#039;U 421&amp;#039;&amp;#039; (Indienststellung Januar 1943), &amp;#039;&amp;#039;U 423&amp;#039;&amp;#039; (Indienststellung März 1943) und &amp;#039;&amp;#039;U 424&amp;#039;&amp;#039; (Indienststellung April 1943).&amp;lt;/ref&amp;gt; Boote des Typs VII C. Ein solches Boot hatte eine Länge von 67 m und eine Verdrängung von 865 m³ unter Wasser. Es wurde von zwei Dieselmotoren angetrieben, die eine Geschwindigkeit von 17 [[Knoten (Einheit)|kn]] gewährleisteten. Unter Wasser erbrachten zwei Elektromotoren eine Geschwindigkeit von 7 kn. Die Bewaffnung bestand bis 1944 aus einer 8,8-cm-Kanone und einer 2,0-cm-[[Flak]] an Deck sowie vier Bugtorpedorohren und einem Hecktorpedorohr.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandant ==&lt;br /&gt;
*10. Februar 1943 bis 4. Oktober 1943 – Wolfgang Poeschel&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wolfgang Poeschel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; wurde am 25. März 1920 in [[Berlin]] geboren. Er trat im Jahre 1938 in die [[Kriegsmarine]] ein und fuhr als [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 28 (U-Boot, 1936)|U 28]]&amp;#039;&amp;#039; (unter Kommandant [[Friedrich Guggenberger]]) und &amp;#039;&amp;#039;[[U 604]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Winter 1942 absolvierte [[Leutnant zur See]] Poeschel den U-Bootkommandantenlehrgang bei der 24. U-Flottille in [[Klaipėda|Memel]]. Am 30. Januar 1943 übernahm Wolfgang Poeschel das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 737]]&amp;#039;&amp;#039;, einem gerade fertiggestellten Boot, das zu diesem Zeitpunkt in [[Kiel]] lag. Am 10. Februar desselben Jahres trat er schließlich das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; an, das er bis zum Untergang des Bootes innehatte. Wolfgang Poeschel wurde am 1. April 1943 zum [[Oberleutnant zur See]] befördert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz und Geschichte ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; fuhr zunächst als Ausbildungsboot der [[8. U-Flottille]] in der Ostsee. Am 1. August 1943 wurde es der [[1. U-Flottille]] als Frontboot zugeteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gruppe „Leuthen“ ===&lt;br /&gt;
Mitte August verlegte &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; nach [[Bergen (Norwegen)|Bergen]], wo es nach dreitägiger Fahrt eintraf. Am 8. September lief das Boot zu seiner ersten Feindfahrt von Bergen aus, vorgesehenes Operationsgebiet war der Mittelatlantik nördlich der [[Azoren]]. Mitte des Monats wurde das Boot der neuaufgestellten U-Bootgruppe „Leuthen“ zugeteilt. Diese 21 Boote erhielten den Befehl, eine Suchkette zu bilden, um den nächsten nach Osten laufenden Geleitzug aufzuspüren. Zur Versorgung der „Leuthen“-Boote diente der Jagdgruppe das [[U-Boot-Klasse XIV|XIV-Boot]] &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039;, das nördlich der Azoren Position bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Rendezvous im Atlantik ===&lt;br /&gt;
Am 23. September meldete Kommandant Poeschel die Attacke durch ein Flugzeug, welches er als [[Handley Page Halifax|Halifax]] identifiziert hatte. Das Boot erhielt durch den Wasserbombenangriff und [[Maschinengewehr]]-Beschuss Beschädigungen und drei Besatzungsmitglieder wurden verletzt, davon zwei schwer. Um die erforderliche medizinische Versorgung zu ermöglichen, traf &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; vier Tage später mit dem U-Tanker &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039; zusammen. Mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 264]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;U 455&amp;#039;&amp;#039; kamen zwei weitere Boote hinzu, die beim Versuch, die [[Straße von Gibraltar|Meerenge von Gibraltar]] zu passieren, beschädigt worden waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== U-Boote gegen Flugzeuge ===&lt;br /&gt;
Die vier U-Boote wurden am 4. Oktober von einer [[Grumman TBF|Avenger]] gesichtet, von dieser dem Flugzeugträger &amp;#039;&amp;#039;[[Card (Schiff)|Card]]&amp;#039;&amp;#039; gemeldet und anschließend attackiert. Wenig später trafen drei weitere Flugzeuge der &amp;#039;&amp;#039;Card&amp;#039;&amp;#039; ein, zwei [[Grumman F4F|Wildcats]] und eine weitere Avenger. &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; und die anderen beiden VII-C-Boote tauchten, aber &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039; blieb an der Oberfläche und erwiderte das Maschinengewehrfeuer der vier Angreifer mit [[Flugabwehrkanone|Flak]]-Feuer. Ein von der zuerst eingetroffenen Avenger geworfener akustischer Torpedo (sog. „Fido“) wurde lange als ursächlich für den Verlust von &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039; angesehen. Tatsächlich war aber vermutlich ein Tauchunfall&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; 1999, S. 150.&amp;lt;/ref&amp;gt; der Grund, dass der vorletzte U-Tanker der Kriegsmarine im Atlantik sich nach dem 4. Oktober 1943 nicht mehr meldete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Versenkung ===&lt;br /&gt;
Zum Zeitpunkt des Angriffs der zweiten Avenger&amp;lt;ref&amp;gt;Die schnelleren Wildcats waren verspätet gestartet, da Regulierungsarbeiten am Katapultdeck der &amp;#039;&amp;#039;USS Card&amp;#039;&amp;#039; den Start verzögert hatten.&amp;lt;/ref&amp;gt; lag &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; direkt neben &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039; und übernahm Brennstoff. Während &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039;, vermutlich tauchunklar, an der Oberfläche blieb, tauchte &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; ab. Im Anschluss an die Detonation eines von der Avenger (vermutlich auf &amp;#039;&amp;#039;U 460&amp;#039;&amp;#039; gezielten) abgeworfenen „Fido“ trieben an der Tauchstelle von &amp;#039;&amp;#039;U 422&amp;#039;&amp;#039; Öl und Wrackteile auf ({{Coordinate|text=Lage|NS=43.3|EW=-28.966667|type=landmark|region=XA|name=4.10.1942 Versenkung von U 422}})&lt;br /&gt;
.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen U-Boot-Kommandanten.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1996, ISBN 3-8132-0490-1.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 4: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche U-Boot-Verluste von September 1939 bis Mai 1945.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1999, ISBN 3-8132-0514-2.&lt;br /&gt;
* [[Clay Blair]]: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Die Gejagten, 1942–1945.&amp;#039;&amp;#039; Heyne, München 1998, ISBN 3-453-16059-2.&lt;br /&gt;
* [[Jürgen Rohwer]], [[Gerhard Hümmelchen]]: &amp;#039;&amp;#039;Chronik des Seekrieges 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Manfred Pawlak Verlagsges., Herrsching 1981, {{Falsche ISBN|3-88199-0097}}.&lt;br /&gt;
* Dan van der Vat: &amp;#039;&amp;#039;Schlachtfeld Atlantik. Der deutsch-britische Seekrieg. 1939–1945&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Heyne-Bücher.&amp;#039;&amp;#039; 1, &amp;#039;&amp;#039;Heyne allgemeine Reihe.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 8112). Heyne, München 1990, ISBN 3-453-04230-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0422}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Danziger Werft und Eisenbahnwerkstätten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U422]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ambross07</name></author>
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