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	<title>U 439 - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T21:56:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=U_439&amp;diff=2542090&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Bartleby08: /* Versenkung */</title>
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		<updated>2026-03-08T15:24:50Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Versenkung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox U-Boot Kriegsmarine&lt;br /&gt;
|NAME=  U 439&lt;br /&gt;
|VORHERIGES= U 438&lt;br /&gt;
|NÄCHSTES= U 440&lt;br /&gt;
|BILD=&lt;br /&gt;
|BILDTEXT=&lt;br /&gt;
|TYP=  VII C&lt;br /&gt;
|FPN= [[Feldpostnummer|47 968]]&lt;br /&gt;
|KL=&lt;br /&gt;
|WERFT= [[Schichau-Werke|F. Schichau GmbH]], [[Danzig]]&lt;br /&gt;
|BA= 5. Januar 1940&lt;br /&gt;
|BN= 1490&lt;br /&gt;
|SL= 11. Oktober 1941&lt;br /&gt;
|IS= 20. Dezember 1941&lt;br /&gt;
|KOM=* [[Kapitänleutnant]] Wolfgang Sporn&lt;br /&gt;
* [[Oberleutnant zur See]] Helmut von Tippelskirch&lt;br /&gt;
|FL=*[[5. U-Flottille]] Ausbildungsboot&lt;br /&gt;
* [[1. U-Flottille]] Frontboot&amp;lt;br /&amp;gt;November 1942 – Mai 1943&lt;br /&gt;
|ES=4 Unternehmungen&lt;br /&gt;
|RES=keine&lt;br /&gt;
|VER= am 4. Mai 1943 bei [[Kap Finisterre]] durch Kollision mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 659]]&amp;#039;&amp;#039; gesunken (41 Tote, 9 Kriegsgefangene)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein U-Boot vom [[U-Boot-Klasse VII|Typ VII C]], das von der ehemaligen [[Deutsches Reich 1933–1945|deutschen]] [[Kriegsmarine]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] im [[U-Boot-Krieg]] eingesetzt wurde. Es sank am 4. Mai 1943 vor [[Kap Finisterre]] infolge einer Kollision mit &amp;#039;&amp;#039;[[U 659]]&amp;#039;&amp;#039;, wodurch 41 Besatzungsmitglieder ertranken und die neun Überlebenden in britische [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangenschaft]] kamen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
Die [[Schichau-Werft Danzig|Schichau-Werft in Danzig]] baute von 1941 bis 1944 insgesamt 64 U-Boote des Typs VII C. Der Antrieb durch zwei [[Dieselmotor]]en ermöglichte diesem Typ bei der Überwasserfahrt eine Geschwindigkeit von 19 [[Knoten (Einheit)|Knoten]]. Getaucht erreichte ein VII C-Boot mit Hilfe seiner beiden Elektromotoren eine Geschwindigkeit von 8 kn. Die Leistungskraft der Batterien gewährleistete diese Höchstgeschwindigkeit allerdings nur für eine Stunde. Bei geringerer Geschwindigkeit konnte das Boot jedoch theoretisch bis zu drei Tage unter Wasser fahren. Ein Tauchgang von dieser Länge war natürlich der Besatzung nicht zuzumuten, denn die Luft in den Booten des Typs VII C war bereits nach 24 Stunden sehr verbraucht. Das war auch das übliche Intervall zum Aufladen der Batterien durch Generatoren während einer Oberflächenfahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bootszeichen ===&lt;br /&gt;
Wie die meisten deutschen U-Boote seiner Zeit trug auch &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;439&amp;#039;&amp;#039; bootsspezifische Zeichen, die – meist bereits während der Ausbildungszeit von der Besatzung ausgewählt und am [[Turm (Schiffsteil)|Turm]] angebracht, sowie in einer Ausführung aus Blech an Mützen und [[Schiffchen (Uniform)|Schiffchen]] getragen wurde. Zunächst handelte es sich um die stilisierte Zeichnung eines Reitstiefels, dessen [[Sporn (Reiten)|Sporn]] einem zigarrerauchenden Mann – evtl. [[Winston Churchill]] – ins Gesäß piekt. Es handelte sich um eine Anspielung auf den Namen des ersten Kommandanten. Nach dem Kommandantenwechsel im Frühjahr 1943 änderte sich auch das Zeichen des Bootes zu einer Kirche, die auf zwei Stiefeln marschierte – als „[[Wanderjahre|tippelnde]] Kirche“ wiederum eine Anspielung auf den Namen des Kommandanten, jetzt Helmut von Tippelskirch.&amp;lt;ref&amp;gt;Georg Högel: &amp;#039;&amp;#039;Embleme Wappen Malings deutsche rU-Boote 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Koehlers Verlagsgesellschaft, Hamburg 2009, ISBN 978-3-7822-1002-7, S. 106.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kommandanten ==&lt;br /&gt;
* Wolfgang Sporn wurde am 12. September 1912 geboren und trat im Jahr 1934 in die [[Reichsmarine]] ein. Er diente als Kompaniechef beim Küstenschutz in [[Danzig]] und bei der 9. Ersatz Marine Artillerie Abteilung in [[Gotenhafen]]. Im Frühjahr 1941 absolvierte Sporn seine U-Bootausbildung und fuhr als [[Wachoffizier]] auf &amp;#039;&amp;#039;[[U&amp;amp;nbsp;569]]&amp;#039;&amp;#039;. Am 20. Dezember 1941 übernahm Sporn das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;439&amp;#039;&amp;#039;, das er bis zum Frühjahr 1943 innehatte.&lt;br /&gt;
* Helmut [[Tippelskirch (Adelsgeschlecht)|von Tippelskirch]] wurde am 7. Dezember 1917 in [[Cuxhaven]] geboren und trat im Jahr 1937 in die [[Kriegsmarine]] ein. Bei Kriegsbeginn diente er bei der [[Minensuchflottillen#1. Minensuchflottille|1. Minensuchflottille]], später wurde er als Kommandant bei der 3. Räumbootsflottille im [[Ärmelkanal]] eingesetzt. Nachdem von Tippelskirch im Frühjahr 1942 seine U-Bootausbildung abgeschlossen hatte, fuhr er bis Ende des Jahres als 1. Wachoffizier auf &amp;#039;&amp;#039;[[U 160 (U-Boot, 1941)|U 160]]&amp;#039;&amp;#039;. Im Anschluss an seinen U-Boot-Kommandantenlehrgang übernahm Oberleutnant zur See von Tippelskirch am 18. Februar 1943 das Kommando auf &amp;#039;&amp;#039;U&amp;amp;nbsp;439&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945. Die Deutschen U-Boot-Kommandanten&amp;#039;&amp;#039;, Verlag E.S. Mittler &amp;amp; Sohn, Hamburg 1996, ISBN 3-8132-0490-1, Seite 243&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einsatz auf Nordafrikageleitzug ==&lt;br /&gt;
Zur Unterstützung des [[Tunesienfeldzug]]s organisierten die [[Alliierte]]n im Frühjahr und Sommer 1943 verstärkt den Transport von Nachschub durch das [[Mittelmeer]], um die britischen, US-amerikanischen und französischen Streitkräfte auf dem nordafrikanischen Kriegsschauplatz zu unterstützen und zu verstärken. &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; verfolgte einen Konvoi aus [[Motortorpedoboot]]en, während &amp;#039;&amp;#039;[[U 659]]&amp;#039;&amp;#039; im selben Seegebiet auf einen aus [[Landungsfahrzeug|Landungsbooten]] bestehenden Konvoi operierte, diesen aber verloren hatte. Beide Konvois waren ins Mittelmeer beordert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Versenkung ==&lt;br /&gt;
Am 4. Mai begegneten sich beide U-Boote in der Nähe des von &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; verfolgten Geleitzuges, den Kommandant Stock auf &amp;#039;&amp;#039;U 659&amp;#039;&amp;#039; als den MTB-Geleitzug identifiziert zu haben glaubte. Sein Boot lief zu diesem Augenblick 15 Knoten und setzte dazu an, &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; zu überholen, was von letzterem, aufgrund der Nachlässigkeit des Ersten Wachoffiziers, der den entsprechenden Sektor zu bewachen hatte, nicht bemerkt wurde. Das in diesem Moment mit sieben Knoten laufende &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; rammte &amp;#039;&amp;#039;U 659&amp;#039;&amp;#039; nahe dem [[Turm (Schiffsteil)|Turm]], was zu einem Wassereinbruch führte, infolgedessen sank &amp;#039;&amp;#039;U 659&amp;#039;&amp;#039; rasch. Kommandant von Tippelskirch befahl „voll zurück“, woraufhin &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; rückwärts in eine Sturzsee hineinfuhr. Das Zusammenspiel des infolge dieses Brechers in die Auspuffrohre der Dieselmotors eindringenden Wassers mit den durch die vorangegangene Kollision erzeugten Schäden führte dazu, dass auch &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; begann, über [[Bug (Schiffbau)|Bug]] zu sinken ({{Coordinate|text=Lage|NS=43.533333|EW=-13.333333|type=landmark|region=XA|name=4.05.1943 Versenkung von U 439}}). Zwei Stunden später meldete der britische [[Trawler]] &amp;#039;&amp;#039;Coverley&amp;#039;&amp;#039;, in diesem Seegebiet ein unter dem Wasser treibendes Objekt gerammt zu haben, wobei es sich um &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; gehandelt haben könnte.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Middleton: &amp;#039;&amp;#039;Konvoi – Deutsche U-Boote jagen alliierte Geleitzüge.&amp;#039;&amp;#039; Moewig Taschenbuchverlag. Rastatt, ISBN 3-8118-4342-7, S. 303.&amp;lt;/ref&amp;gt; 41 Besatzungsmitglieder von &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; einschließlich des Kommandanten von Tippelskirch kamen ums Leben.&amp;lt;ref&amp;gt;Das [[U-Boot-Ehrenmal Möltenort]] zählt 40 Gefallene von &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; auf, die alle am 4. Mai 1943 starben. Es fehlt auf der Liste jedoch der ebenfalls am 4. Mai 1943 gestorbene Leutnant zur See Heinz Krauss. Siehe hierzu [http://www.denkmalprojekt.org/u-boote/uboote_wk2/wk2_u439.htm Online-Projekt Gefallenendenkmäler: &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039;] und [https://de.findagrave.com/memorial/57605363/heinz-krau%C3%9F Find a Grave: &amp;#039;&amp;#039;Heinz Krauß&amp;#039;&amp;#039;], beide abgerufen am 25. August 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt; Ein britisches [[PT-Schnellboot]] &amp;#039;&amp;#039;MGB 670&amp;#039;&amp;#039; rettete neun Mann von &amp;#039;&amp;#039;U 439&amp;#039;&amp;#039; und drei von &amp;#039;&amp;#039;U 659&amp;#039;&amp;#039;, die so [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]] der Briten wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Clay Blair: &amp;#039;&amp;#039;Hitler&amp;#039;s U-Boat War: The Hunted 1942–45&amp;#039;&amp;#039;. Orion, 2012, ISBN 978-0-297-86622-0.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.uboatarchive.net/Int/U-301-439-659INT.htm &amp;quot;U 301,&amp;quot;  &amp;quot;U 439&amp;quot; and &amp;quot;U 659&amp;quot;. Interrogation of Survivors. C.B. 04051 (69).]&amp;#039;&amp;#039; Juni 1943. Abgerufen auf uboatarchive.net am 12. März 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur und Quellen ==&lt;br /&gt;
* Rainer Busch, Hans-Joachim Röll: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Krieg 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Der U-Boot-Bau auf deutschen Werften.&amp;#039;&amp;#039; E. S. Mittler und Sohn, Hamburg u. a. 1997, ISBN 3-8132-0512-6.&lt;br /&gt;
* Paul Kemp: &amp;#039;&amp;#039;Die deutschen und österreichischen U-Boot-Verluste in beiden Weltkriegen.&amp;#039;&amp;#039; Urbes Verlag, Gräfelfing vor München 1998, ISBN 3-924896-43-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Deutsche U-Boote (1935–1945)/U 251–U 500}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:U 0439}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Typ VII C]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:U-Boot im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust durch Kollision]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schiffsverlust 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsunglück 1943]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seeunfall]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärschiff (Schichau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Abkürzung|U439]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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