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	<title>Unterendingen - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Unterendingen&amp;diff=307016&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Bevölkerung */ Archivdatum korrigiert</title>
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		<updated>2024-12-07T18:53:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bevölkerung: &lt;/span&gt; Archivdatum korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ort in der Schweiz&lt;br /&gt;
| NAME_ORT = Unterendingen&lt;br /&gt;
| BILDPFAD_KARTE = &lt;br /&gt;
| BILDPFAD_WAPPEN = Coat of arms of Unterendingen.svg&lt;br /&gt;
| BILD = Unterendingen 054.JPG&lt;br /&gt;
| BESCHREIBUNG = Unterendingen&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = CH-AG&lt;br /&gt;
| BEZIRK = [[Bezirk Zurzach|Zurzach]]&lt;br /&gt;
| GEMEINDE = [[Endingen AG|Endingen]]&lt;br /&gt;
| BFS = 4321&lt;br /&gt;
| PLZ = 5305&lt;br /&gt;
| BREITENGRAD = 47.54770&lt;br /&gt;
| LÄNGENGRAD = 8.29070&lt;br /&gt;
| HÖHE = 386&lt;br /&gt;
| FLÄCHE = 3.45 &lt;br /&gt;
| EINWOHNER = 362&lt;br /&gt;
| AUSLÄNDER = 16,0 % &amp;lt;small&amp;gt;(31. Dezember 2013)&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
| STAND_EINWOHNER = 31. Dezember 2013&lt;br /&gt;
| WEBSITE = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Unterendingen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[schweizerdeutsch]]: {{IPA|ˈnɪdərˌændigə}}) ist ein Dorf im [[Schweiz]]er [[Kanton Aargau]]. Es ist Teil der Gemeinde [[Endingen AG|Endingen]] und liegt im [[Surbtal]], rund vier Kilometer von der [[Grenze zwischen Deutschland und der Schweiz|Grenze zu Deutschland]] entfernt. Bis Ende 2013 war Unterendingen eine eigenständige [[Politische Gemeinde|Einwohnergemeinde]] im [[Bezirk Zurzach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Karte Gemeinde Unterendingen 2010.png|mini|280px|Gemeindestand vor der Fusion am 1. Januar 2014]]&lt;br /&gt;
Das Dorf liegt im engen Tal der [[Surb]] an der Mündung des Schlierenbachs. Dieser fliesst östlich des Dorfes durch ein tief eingeschnittenes [[Tobel]], das die Hügel Buhalden und Teufelskanzel voneinander trennt. Beide Hügel gehören zum [[Tafeljura]]; der untere, äusserst steile Bereich weist jeweils einen Höhenunterschied von rund 150 Metern auf und geht dann in eine kleine Hochebene über. Im Westen liegt das Ruckfeld, eine ausgedehnte Hochebene, die an ihren Rändern durch sehr steile, bis zu 40 Meter hohe Hänge begrenzt ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Landeskarte der Schweiz, Blatt 1050, Swisstopo.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Fläche des früheren Gemeindegebiets betrug 345 [[Hektar]]en. Der höchste Punkt lag auf 544 Metern auf der Teufelskanzel, der tiefste auf 375 Metern an der Surb. Nachbargemeinden waren [[Tegerfelden]] im Norden, [[Baldingen AG|Baldingen]] im Nordosten, [[Lengnau AG|Lengnau]] im Osten, [[Endingen AG|Endingen]] im Süden und [[Würenlingen]] im Westen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im Hochmittelalter gehörte das Dorf zum Herrschaftsbereich der [[Tegerfelden (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Tegerfelden]]. Ihnen unterstellt waren die 1239 erstmals erwähnten Ritter von [[Endingen AG|Endingen]], die südlich von Unterendingen eine kleine Burg besassen. Die Sippe war nach dem Aussterben der Tegerfelder im Jahr 1254 zuerst mit den [[Regensberg (Adelsgeschlecht)|Freiherren von Regensberg]] verbunden, später mit dem [[Bistum Konstanz]]. Die erste urkundliche Erwähnung von &amp;#039;&amp;#039;Nider-Endingen&amp;#039;&amp;#039;, also explizit mit Zusatz zur Unterscheidung vom benachbarten Endingen, erfolgte 1298. Der Ortsname stammt vom [[Althochdeutsche Sprache|althochdeutschen]] &amp;#039;&amp;#039;Antingun&amp;#039;&amp;#039; und bedeutet «bei den Leuten des Anto».&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Beat Zehnder | Herausgeber=Historische Gesellschaft des Kantons Aargau | Titel=Die Gemeindenamen des Kantons Aargau | Sammelwerk=Argovia | Band=Band 100 | Verlag=Verlag Sauerländer | Ort=Aarau | Jahr=1991 | Seiten=396–397 | ISBN=3-7941-3122-3}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Um 1305 erwarben die [[Habsburg]]er die [[Blutgerichtsbarkeit]]. Bedeutende Grundbesitzer waren das [[Kloster St. Blasien (Schwarzwald)|Kloster St.&amp;amp;nbsp;Blasien]] und die [[Johanniterkommende Leuggern]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Alte Eidgenossenschaft|Eidgenossen]] eroberten 1415 den Aargau. Unterendingen gehörte nun zum [[Siggenamt]] der [[Grafschaft Baden]], einer [[Gemeine Herrschaft|Gemeinen Herrschaft]]. 1529 trat ein grosser Teil der Bevölkerung zur [[Reformation]] über, musste jedoch nach dem [[Zweiter Kappelerkrieg|Zweiten Kappelerkrieg]] von 1531 wieder die katholische Konfession annehmen. 1661 bauten die Katholiken aus dem konfessionell gemischten Nachbardorf [[Tegerfelden]] eine eigene Kirche in Unterendingen, die auch von den Bewohnern Endingens genutzt wurde. 1798 nahmen die [[Erste Französische Republik|Franzosen]] die Schweiz ein und riefen die [[Helvetische Republik]] aus. Unterendingen war zunächst eine Gemeinde im kurzlebigen [[Kanton Baden]], seit 1803 gehört sie zum Kanton Aargau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Eröffnung der [[Bahnstrecke Turgi–Koblenz–Waldshut]] im Jahr 1859 und der [[Wehntalbahn|Bahnstrecke Dielsdorf–Niederweningen]] im Jahr 1891 reichten die Gemeinden des Surbtals eine Konzession für den Bau einer Verbindungsstrecke zwischen [[Niederweningen]] und [[Döttingen]] ein. Doch der [[Erster Weltkrieg|Erste Weltkrieg]] verhinderte den Bau der Surbtalbahn, und das Projekt wurde 1937 endgültig abgeschrieben. Viele Jahrzehnte lang stagnierte die Bevölkerungszahl. Zu Beginn der 1980er Jahre wurde dann eine grössere Bauzone erschlossen, und das Dorf wuchs innerhalb von zehn Jahren um 80 Prozent. Am 15.&amp;amp;nbsp;Juni 2012 genehmigten die [[Gemeindeversammlung]]en von Endingen und Unterendingen die Fusion beider Gemeinden. In der Volksabstimmung vom 23.&amp;amp;nbsp;September 2012 wurde der Beschluss in Unterendingen mit 118 zu 35 Stimmen bestätigt, woraufhin der Zusammenschluss am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 2014 erfolgte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.aargauerzeitung.ch/aargau/zurzach/unterendingen-und-endingen-beschliessen-die-fusion-125257464 |titel=Unterendingen und Endingen beschliessen die Fusion |hrsg=[[Aargauer Zeitung]] |datum=2012-09-23 |abruf=2019-06-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wappen ==&lt;br /&gt;
Die [[Blasonierung]] des ehemaligen Gemeindewappens lautet: «Gespalten von Blau mit halber weisser Lilie und von Rot.» Die Gemeinde Endingen hatte 1926 beschlossen, das Wappen der Herren von Endingen zu übernehmen. Nachdem aber 1934 die Überreste ihrer Burg auf dem Gebiet von Unterendingen entdeckt worden waren, erhob auch diese Gemeinde Anspruch auf das Wappen. Nach einer Beschwerde an den [[Regierungsrat des Kantons Aargau|Regierungsrat]] im Jahr 1953 einigten sich beide Gemeinden: In der Zwischenzeit war herausgefunden worden, dass bereits auf der Karte des Kantons Zürich von 1667 ein Wappen für Unterendingen existierte, das sich nur in den Farben unterschied und schliesslich auch übernommen wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Joseph Galliker, Marcel Giger | Titel=Gemeindewappen des Kantons Aargau | Verlag=Lehrmittelverlag des Kantons Aargau | Ort=Buchs | Jahr=2004 | Seiten=299 | ISBN=3-906738-07-8}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
Die Einwohnerzahlen entwickelten sich wie folgt:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |titel=Bevölkerungsentwicklung in den Gemeinden des Kantons Aargau seit 1850 |hrsg=Statistik Aargau |werk=Eidg. Volkszählung 2000 |datum=2001 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114614/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Bevoelkerungsentwicklung_Kantone_seit1850.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot; &lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Jahr&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 1799 || 1850 || 1900 || 1930 || 1950 || 1960 || 1970 || 1980 || 1990 || 2000 || 2010&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe1&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || 201 || 254 || 154 || 152 || 159 || 149 || 150 || 189 || 333 || 371 || 371&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Dezember 2013 lebten 362 Menschen in Unterendingen. Bei der Volkszählung 2000 bezeichneten sich 50,1 % als [[Römisch-katholische Kirche in der Schweiz|römisch-katholisch]] und 34,5 % als [[Evangelisch-reformierte Kirchen der Schweiz|reformiert]]; 15,4 % waren [[Konfessionslosigkeit|konfessionslos]] oder gehörten anderen Glaubensrichtungen an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Religion_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Religionszugehörigkeit sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114619/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Religion_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 94,9 % gaben [[Deutsche Sprache|Deutsch]] als ihre Hauptsprache an, 1,9 % [[Serbokroatische Sprache|Serbokroatisch]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |titel=Eidg. Volkszählung 2000: Wirtschaftliche Wohnbevölkerung nach Hauptsprache sowie nach Bezirken und Gemeinden |hrsg=Statistik Aargau |archiv-url=https://web.archive.org/web/20181008114554/https://www.ag.ch/media/kanton_aargau/dfr/dokumente_3/statistik/volkszaehlung___strukturerhebung_1/vz_2000/Wohnbevoelkerung_nach_Hauptsprache_und_Gemeinden.xls |archiv-datum=2018-10-08 |abruf=2019-06-15 |format=Excel}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Unterendingen Kirche.jpg|mini|hochkant|Kirche Unterendingen]]&lt;br /&gt;
Unterendingen liegt an der [[Hauptstrasse 17]], die von [[Döttingen]] durch das Surbtal und das [[Wehntal]] nach [[Zürich]] führt. Drei Postautolinien erschliessen das Dorf: Von [[Tegerfelden]] zum [[Bahnhof Baden]], von Döttingen nach [[Niederweningen]] und vom [[Bahnhof Bad Zurzach]] zum [[Bahnhof Brugg]]. An Wochenenden verkehrt ein Nachtbus von Baden über das Surbtal und [[Klingnau]] nach Bad Zurzach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturgüter in Endingen}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{ISOS|0322|Unterendingen|Abruf=|Sprache=}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|1849|Autor=[[Andreas Steigmeier]]}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Bezirk Zurzach Aargau}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=2112459-0|VIAF=156622048}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige politische Gemeinde in der Schweiz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortsbild von nationaler Bedeutung im Kanton Aargau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Endingen AG]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1298]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2014]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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