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	<title>Versteck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-10T19:36:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Versteck&amp;diff=203940&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Xqt: /* Einleitung */ lf</title>
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		<updated>2026-03-24T11:13:12Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einleitung: &lt;/span&gt; lf&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis|Zum Kinderspiel siehe [[Versteckspiel]], zu anderen Bedeutungen siehe [[Das Versteck]].}}&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ort, an dem etwas versteckt ist oder an dem sich jemand versteckt hält. Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039; stammt aus dem [[Niederdeutsch]]en, abgeleitet aus mittelniederdeutsch &amp;#039;&amp;#039;vorstecke&amp;#039;&amp;#039;, was so viel wie &amp;#039;&amp;#039;Heimlichkeit&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Hintergedanke&amp;#039;&amp;#039; bedeutet.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.duden.de/rechtschreibung/Versteck &amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039;.] duden.de; abgerufen am 30. August 2014&amp;lt;/ref&amp;gt; So wird etwa auch ein [[Hinterhalt]] als &amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039;, aus dem jemand lauert, derart bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{dwds.de |Stichwort=Hinterhalt |Abruf=2019-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Etymologie ==&lt;br /&gt;
Das Verb &amp;#039;&amp;#039;verstecken&amp;#039;&amp;#039; für ‘verbergen’ wurde im 16. Jahrhundert gebildet; vgl. [[Althochdeutsch|ahd.]] &amp;#039;&amp;#039;firstecken&amp;#039;&amp;#039; ‚verstopfen‘ (13.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert), [[Mittelhochdeutsch|mhd.]] &amp;#039;&amp;#039;verstecken&amp;#039;&amp;#039; ‚ersticken machen‘; das Substantiv &amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039; für ‚heimlicher Aufbewahrungsort‘ wurde im 18. Jahrhundert aus dem mnd. vor allem in der [[Seemannssprache]] verwendeten &amp;#039;&amp;#039;vorstecke&amp;#039;&amp;#039; ‚Hinterhalt, geheime Absicht‘ gebildet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{dwds.de |Stichwort=Versteck |Abruf=2019-08-13}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verwendung ==&lt;br /&gt;
Das Wort wird unterschiedlich verwendet, wurde jedoch ursprünglich vor allem in der Militärsprache als Synonym für &amp;#039;&amp;#039;Hinterhalt&amp;#039;&amp;#039; gebraucht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Versteck |Band=18 |Seite=522 |zenoID=20011211903}}&amp;lt;/ref&amp;gt; So schrieb das Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart von [[Johann Christoph Adelung]] 1801:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Der Verstêck, des -es, plur. inusit. ein nur im gemeinen Leben für das Verstecken übliches Wort. Die Kinder [[Versteckspiel|spielen Versteck]], wenn sie sich verstecken. Man gebraucht es auch wohl in der [[Kriegskunst|Kriegeskunst]], sowohl zu Wasser, als zu Lande, wo Truppen und Kriegesschiffe einen Versteck machen, wenn sie sich in den Hinterhalt legen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Adelung&lt;br /&gt;
 |Quelle=Grammatisch-kritisches Wörterbuch der Hochdeutschen Mundart&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;{{Adelung-1793 |Lemma=Versteck, der |Band=4 |Seite=1149 |zenoID=20000503371}}&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;[[Deutsches Wörterbuch|Deutsche Wörterbuch]]&amp;#039;&amp;#039; weist darauf hin, dass &amp;#039;&amp;#039;Versteck&amp;#039;&amp;#039; zunächst im 18. Jahrhundert aus dem Norddeutschen in die Schriftsprache einging und zunächst für Seekriege üblich war. In der ältesten Stelle, in der das Wort nachweisbar ist, zeigte sich aber schon die abgeleitete Bedeutung ‚hinterlist, geheime Absicht‘: &amp;#039;&amp;#039;sunder vorstecke unde argelist&amp;#039;&amp;#039;. Adelung kenne es neben dem kriegstechnischen Ausdruck nur als ein im gemeinen Leben für das &amp;#039;&amp;#039;Verstecken&amp;#039;&amp;#039; im Kinderspiel übliches Wort. Um die Wende des 18. und 19. Jahrhunderts tauchte der Begriff erstmals in der Literatur, früh auch in der naturwissenschaftlichen Sprache von Tierbeobachtungen wie zum Beispiel: „den antilopen und wilden schweinen pflegen sie hinter einem versteck aufzulauern“. Weitere und zum Teil jünger sind die Bedeutungen als [[Zufluchtsort]] sowie als heimlicher Aufbewahrungsort.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Deutsches Wörterbuch |Lemma=Versteck |Band=25 |Sp=1638 |lemid=V04894}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In diesem Sinne wurde das Wort auch für das Untertauchen von Flüchtlingen und für die Gewährung von Unterschlupf an Juden im Nationalsozialismus verwendet. Personen, die Juden bei sich versteckten oder ihnen halfen, ein Versteck zu erreichen, wurden später auch [[Judenretter]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nimmt jemand ein „Leben im Versteck“ oder unter falscher Identität auf, spricht man auch von Untertauchen. Es kann sich dabei zum Beispiel um eine Flucht von einem Rechtsverfahren handeln oder um ein Weglaufen von zuhause in ein [[Frauenhaus|Frauen-]] oder [[Männerhaus (Zufluchtsort)|Männerhaus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im militärischen Sprachgebrauch dient ein getarntes [[Biwak]] für die Ruhe von Soldaten abseits von Feindkräften und deren Bewegungslinien als Versteck und wird im [[Jagdkampf]] und beim [[Überleben und Durchschlagen]] angelegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Refugium]]&lt;br /&gt;
* [[Schlupfloch]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Mathias Horstmann: &amp;#039;&amp;#039;Architekturen des Geheimnisses. Eine Wissensgeschichte des Verstecks im 20. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;. Brill / Fink, Paderborn 2022, ISBN 978-3-8467-6729-0.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wiktionary}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Handlung und Verhalten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriegs- und Gefechtsführung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versteck| ]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Xqt</name></author>
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