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	<title>Waldprechtsweier - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Waldprechtsweier&amp;diff=645332&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Entbert: +Infobox</title>
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		<updated>2025-09-17T22:48:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+Infobox&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Malsch (Landkreis Karlsruhe)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Malsch&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = CoA Waldprechtsweier.svg&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48.8609&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 08.3338&lt;br /&gt;
| Bundesland             = BW&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.76&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.malsch.de/site/Malsch-2022/get/documents_E-1014794934/malsch/Dateien/Homepage2023/Haushalt/Doppelhaushalt%202025-2026.pdf|titel=Haushaltsplan 2025/2026|hrsg=Gemeinde Malsch|seiten=9|format=pdf|abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1228&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 1972&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur|Titel=50 Jahre Eingliederung von Waldprechtsweier|Sammelwerk=Gemeindeanzeiger Malsch|Band=110. Jahrgang|Nummer=13|Verlag=Druckerei Stark GmbH|Ort=Malsch|Datum=2022-03-31|Seiten=1|Online=https://www.malsch.de/site/Malsch-2022/get/documents_E-6061105/malsch/Dateien/Homepage2023/GAZ%202022/GA13-2022.pdf|Format=PDF|Abruf=2025-09-18}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1972-04-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 76316&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Rathaus Waldprechtsweier.JPG|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Waldprechtsweier&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist seit dem 1. April 1972 ein Ortsteil der Gemeinde [[Malsch (Landkreis Karlsruhe)|Malsch]] im [[Landkreis Karlsruhe]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Name Waldprechtsweier geht auf einen Personennamen und das [[Suffix]] &amp;#039;&amp;#039;-wilari&amp;#039;&amp;#039; (= Weiler) zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste urkundliche Erwähnung ===&lt;br /&gt;
Ein Beleg aus der zweiten Hälfte des 11. Jahrhunderts anlässlich einer Stiftung des Abtes [[Samuel von Weißenburg|Samuel]] (regierte 1055 bis 1097) an sein [[Kloster Weißenburg (Elsass)|Kloster Weißenburg]] wird teilweise für Waldprechtsweier in Anspruch genommen. Es sind zwei etwas voneinander abweichende Zeugnisse über diese Schenkung erhalten. Nach der im [[Nekrolog (Totenverzeichnis)|Nekrologium]] des Klosters Weißenburg&amp;lt;ref&amp;gt; Heute in der Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel als „Codex Weissenburgensis 45“, fol. 182. Ediert von Ernst Friedrich Mooyer: &amp;#039;&amp;#039;Nekrologium des Klosters Weißenburg, mit Erläuterungen und Zugaben.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Archiv des historischen Vereines von Unterfranken und Aschaffenburg&amp;#039;&amp;#039; 13 (1855) 1-67, zur Schenkung S. 43 ff. [https://books.google.de/books?id=-iQsAAAAYAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=RA2-PA44#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; enthaltenen Notiz von einer Hand des 12. Jahrhunderts handelte es sich um drei [[Hufe]]n in „Bugchenesheim“, anderthalb Hufen in „Malsca“ und eine Hufe in „Adelbreddesuuilare“. Nach einem rund 200 Jahre jüngeren Text, dem [[Codex Edelini|&amp;#039;&amp;#039;Liber Possessionum&amp;#039;&amp;#039;]] des Abtes [[Edelin (Abt)|Edelin]],&amp;lt;ref&amp;gt; Heute im Landesarchiv Speyer, Signatur F 2 Nr. 147, fol. 55. Ediert von Johann Kaspar Zeuß: &amp;#039;&amp;#039;Traditiones possessionesque Wizenburgenses.&amp;#039;&amp;#039; Speyer, 1842, zur Schenkung S. 303. [https://books.google.de/books?id=4QJeAAAAIAAJ&amp;amp;hl=de&amp;amp;pg=PA303#v=onepage&amp;amp;q&amp;amp;f=false Google Books]&amp;lt;/ref&amp;gt; waren es sechs Hufen, vier in „Bugenesheim“ und je eine in „Malsche“ und „Albrahteswilre“.&lt;br /&gt;
Allerdings enthält die ältere Bezeugung kein exaktes Jahr, in dem sich die Schenkung Samuels zugetragen hat. Das häufig genannte Jahr 1065 beruht auf dem jüngeren [[Codex Edelini|&amp;#039;&amp;#039;Liber Possessionum&amp;#039;&amp;#039;]], der unter Historikern freilich als wenig verlässlich gilt.&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchivdirektor Anton Doll, ein profunder Kenner der Weißenburger Geschichte, charakterisiert ihn als „zum Teil sehr unzuverlässige späte Kompilation von älteren Besitzlisten“ und warnt geradezu vor seiner Verwertung als Quelle für die Frühzeit von Ortsgeschichten (ders: &amp;#039;&amp;#039;Neuere pfälzische Ortsgeschichten&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 15 (1964) 34-36. Hier: S. 36.)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Da der erstgenannte Text älter ist und detailliertere Angaben enthält, ist er [[Textkritik|textkritisch]] vorzuziehen. Ob freilich „Adelbreddesuuilare“ Waldprechtsweier oder das pfälzische [[Albersweiler]] meint, ist ungeklärt.&amp;lt;ref&amp;gt; Vgl. zur Frage der Ersterwähnung Martin Burkart: &amp;#039;&amp;#039;Zur urkundlichen Ersterwähnung von Albersweiler&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Pfälzer Heimat&amp;#039;&amp;#039; 64 (2013) 54-58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Eine Erwähnung von Waldprechtsweier als „Walprehteswiler“ findet sich im Jahr 1271, als die Brüder Bertold, Egelof, Sigfrid und Andreas von [[Elchesheim-Illingen|Elchesheim]] einen Teil des Waldprechtsweierer [[Zehnt]]en, den sie besaßen, an das [[Kloster Herrenalb]] verkauften&amp;lt;ref&amp;gt; Der Urkundentext ist veröffentlicht unter http://www.wubonline.de/?wub=3024&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weitere geschichtliche Entwicklung===&lt;br /&gt;
Auf der Gemarkung befand sich die [[Burg Waldenfels (Malsch)|Burg Waldenfels]], der Sitz der Grafen von Malsch. Diese wurde 1318 durch die badischen Markgrafen an das [[Kloster Herrenalb]] verkauft und ist bald danach verfallen. Das Dorf Waldprechtsweier blieb allerdings badisch und fiel bei der Teilung der Markgrafschaft im Jahr 1388 zwischen [[Bernhard I. (Baden)|Bernhard I.]] und [[Rudolf VII. (Baden)|Rudolf VII.]] an Rudolf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die stets kleine Gemeinde konnte offenbar im frühen 18. Jahrhundert erstmals ein eigenes Gotteshaus errichten, denn 1727 ist von einer „erbawten Cappellen“ die Rede, die damals noch nicht geweiht war. 1766 bat die Gemeinde um Erlaubnis, „ihr kleines Capellein...welches zimlich ruinos undt ... zu klein, abzubrechen undt wider aufzubauen“. Tatsächlich wurde dann 1769 eine neue, dem Hl. Michael geweihte Kirche gebaut, die 1930 durch die heutige Kirche ersetzt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Waldprechtsweier hatte im Jahr 1683 nur 11 Familien und gehörte zum Amt [[Kuppenheim]], später zum [[Landkreis Rastatt]]. Am 1. April 1972 verlor der Ort mit der Eingemeindung nach [[Malsch (Landkreis Karlsruhe)|Malsch]] seine Selbständigkeit&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=476}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und gehört seitdem zum [[Landkreis Karlsruhe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erwähnenswert ist die [[Schlacht bei Malsch]], die im Rahmen des [[Erster Koalitionskrieg|Ersten Koalitionskrieges]] 1796 hier stattfand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 2. November 1982 befuhr ein Konvoi aus vier [[Pershing (Rakete)|Pershing]]-Raketen-Schleppern versehentlich die stark abschüssige Kreisstraße von [[Freiolsheim]], worauf drei der Fahrzeuge wegen Versagens der Bremsen außer Kontrolle gerieten. Eines der Fahrzeuge überrollte einen entgegenkommenden Pkw. Der Fahrer des Pkw wurde getötet. Aufgrund der Explosionsgefahr wurde der Ort während der Bergung für rund zwölf Stunden evakuiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Quelle für den Abschnitt zum Pershing-Unfall:&amp;lt;br /&amp;gt;{{Literatur|Autor=|Titel=Bremsen versagt|Sammelwerk=[[Der Spiegel]]|Jahr=1983|Nummer=45|Seiten=31f|Online=http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14354045.html}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
Durch die Gemeinde fließt der [[Waldprechtsbach]].&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldprechtsweier, Kirche St. Michael.jpg|mini|Kirche St. Michael]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Waldprechtsbach.jpg|mini|Waldprechtsbach]]&lt;br /&gt;
2003/04 wurde eine neue Mehrzweckhalle in der Talstraße erbaut.&lt;br /&gt;
[[Datei:Mehrzweckhalle-Waldprechtsweier.jpg|mini|Mehrzweckhalle]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Aus Waldprechtsweier stammt der Politiker [[Gustav Trunk]] (1871–1936), der 1920–1921, 1925–1926 und 1927 badischer Staatspräsident war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Die Kunstdenkmäler Badens Band 12: Landkreis Rastatt. Bearbeitet von [[Peter Hirschfeld (Kunsthistoriker)|Peter Hirschfeld]], unter Mitarbeit von E. Lacroix und H. Niester, mit Beiträgen von A. Dauber und [[Otto Linde (Architekt)|Otto Linde]], überarbeitet und ergänzt von [[Hans Huth (Kunsthistoriker, 1927)|Hans Huth]]. Karlsruhe 1963. S. 362–364.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.leo-bw.de/web/guest/detail-gis/-/Detail/details/ORT/labw_ortslexikon/5390/Waldprechtsweier+%5BAltgemeinde-Teilort%5D  Landeskundliches Informationssystem für Baden-Württemberg, hrsg. vom Landesarchiv Baden-Württemberg. Artikel über Waldprechtsweier]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;{{Normdaten|TYP=g|GND=7837545-9}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Malsch, Landkreis Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Karlsruhe)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1271]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Entbert</name></author>
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