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	<title>Wansleben am See - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T06:45:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Wansleben_am_See&amp;diff=429949&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rita2008: Die letzte Textänderung von 80.64.184.1 wurde verworfen und die Version 243828957 von APPERbot wiederhergestellt.</title>
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		<updated>2025-06-02T16:50:45Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Die letzte Textänderung von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/80.64.184.1&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/80.64.184.1&quot;&gt;80.64.184.1&lt;/a&gt; wurde verworfen und die Version &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Permanenter_Link/243828957&quot; title=&quot;Spezial:Permanenter Link/243828957&quot;&gt;243828957&lt;/a&gt; von APPERbot wiederhergestellt.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Seegebiet Mansfelder Land&lt;br /&gt;
| Ortswappen             = DE-ST 15-0-87-386 Wansleben am See COA.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/27/40/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 11/44/55/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 101 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 7.84&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 1576&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2015-12-31&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.seegebiet-mansfelder-land.de/de/ortschaften.html |titel=Ortsteile der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land |abruf=2022-10-09}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 2010-01-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 06317&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 034601&lt;br /&gt;
| Lagekarte              = Wansleben in Seegebiet Mansfelder Land.svg&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wansleben am See&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ein Ortsteil der Gemeinde [[Seegebiet Mansfelder Land]] im [[Landkreis Mansfeld-Südharz]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wansleben am See (Seegebiet Mansfelder Land), the village church.jpg|mini|Dorfkirche St. Andreas und Stephan (1509)]]&lt;br /&gt;
Wansleben liegt gut 15 km westlich von [[Halle (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In einem zwischen 881 und 899 entstandenen Verzeichnis des Zehnten des [[Kloster Hersfeld|Klosters Hersfeld]] wird Wansleben als zehntpflichtiger Ort &amp;#039;&amp;#039;Wenzesleba&amp;#039;&amp;#039; im [[Friesenfeld]] urkundlich erwähnt. Der [[Salziger See|salzige See]] ist derzeit verschwunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Gegend um Wansleben gab es einen [[Kalisalz|Kalibergbau]]. Östlich von Wansleben befinden sich die mittlerweile verfüllten Schächte &amp;#039;&amp;#039;Georgi&amp;#039;&amp;#039; (1898) und &amp;#039;&amp;#039;Neumansfeld&amp;#039;&amp;#039; (1910), siehe [[Kaliwerk Vereinigte Ernsthall]]. Während der [[Weltwirtschaftskrise]] wurde die Förderung der meisten Kalibergwerke in der Umgebung gegen Zahlung einer Prämie beendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der [[Zeit des Nationalsozialismus]] befand sich ab 1944 bei den Kalibergwerken ein [[Liste der Außenlager des KZ Buchenwald|Außenlager]] des [[KZ Buchenwald]], das [[KZ Wansleben]], mit den Decknamen &amp;#039;&amp;#039;Mansfeld&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;Biber&amp;amp;nbsp;II&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;A&amp;amp;nbsp;6&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm&amp;#039;&amp;#039;. Die 2.024 Häftlinge mussten [[U-Verlagerung|unterirdische Hallen]] für die Kriegsproduktion errichten und in der Produktion von Motoren für Flugzeuge von [[Junkers Flugzeug- und Motorenwerke|Junkers]] für die [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]], Teilen der [[Fieseler Fi 103|V1]] und [[Aggregat 4|V2]] und Pumpen für [[Messerschmitt AG|Messerschmitt]]-Flugzeuge sowie an der Herstellung von Granatzündern mitarbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Oktober 1943 bis zum Frühjahr 1945 wurden Kunstgegenstände in die unterirdischen Anlagen eingelagert, unter anderem 500 Kisten aus dem Bibliotheks- und Archivbestand der [[Deutsche Akademie der Naturforscher Leopoldina|Deutschen Akademie der Naturforscher Leopoldina]] in [[Halle (Saale)]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 12. April 1945 um 5 Uhr früh begann für die Häftlinge in 5er-Reihen der [[Todesmärsche von KZ-Häftlingen|Todesmarsch]] in Richtung [[Dessau]] und [[Schönebeck (Elbe)|Schönebeck]]. Gegen 8&amp;amp;nbsp;Uhr wurden auf diesem Marsch die ersten Häftlinge erschossen, die nicht mehr laufen konnten. Am 14. April 1945 wurde das Lager von einer kleinen Einheit der [[104th Infantry Division (Vereinigte Staaten)|104. US-Infanteriedivision]] (genannt &amp;#039;&amp;#039;[[Timberwolf]]&amp;#039;&amp;#039;, unter General [[Terry de la Mesa Allen|Terry Allen]]) befreit. Man fand die im Lager zurückgebliebenen Häftlinge krank oder tot vor.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Salzbergbau der Nachkriegszeit wurde in den 1960er Jahren eingestellt. Die &amp;#039;&amp;#039;Entwicklungsgesellschaft Seengebiet Mansfelder Land&amp;#039;&amp;#039; bemüht sich um die Wiederherstellung des Sees.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Wansleben am See, [[Amsdorf]], [[Aseleben]], [[Erdeborn]], [[Hornburg (Mansfelder Land)|Hornburg]], [[Lüttchendorf]], [[Neehausen]], [[Röblingen am See]], [[Seeburg (Mansfelder Land)|Seeburg]] und [[Stedten (Mansfelder Land)|Stedten]] zur Einheitsgemeinde Seegebiet Mansfelder Land zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.destatis.de/DE/ZahlenFakten/LaenderRegionen/Regionales/Gemeindeverzeichnis/NamensGrenzAenderung/NamensGrenzAenderung.html Änderungen bei den Gemeinden Deutschlands, siehe 2010.] StBA&amp;lt;/ref&amp;gt; Gleichzeitig wurde die [[Verwaltungsgemeinschaft Seegebiet Mansfelder Land]], zu der Wansleben am See gehörte, aufgelöst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Bahnhof Wansleben am See.JPG|mini|[[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Wansleben am See&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Der [[Haltepunkt]] &amp;#039;&amp;#039;Wansleben am See&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]]. Es verkehren [[Regionalbahn]]en der Linie [[Liste der Eisenbahnlinien in Sachsen-Anhalt#Regionalverkehr|RB 75]] &amp;#039;&amp;#039;(Kupfer-Express)&amp;#039;&amp;#039; Halle (Saale)–Lutherstadt Eisleben(–Nordhausen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten und Gedenkstätten ==&lt;br /&gt;
Die spätgotische Dorfkirche &amp;#039;&amp;#039;St. Andreas und Stephan&amp;#039;&amp;#039; (1509) enthält Wandfresken aus der Entstehungszeit. Sie wurde 2006–2015 restauriert.&lt;br /&gt;
Auf dem &amp;#039;&amp;#039;Ortsfriedhof&amp;#039;&amp;#039; erinnern mindestens 23 Grabstätten von unbekannten sowie 13 Gräber von namentlich genannten Personen an die Opfer von [[Zwangsarbeit]]. Dort steht auch ein Mahnmal des Hallenser Bildhauers [[Richard Horn (Bildhauer)|Richard Horn]], das 1946 in Anwesenheit des DDR-Präsidenten [[Wilhelm Pieck]] eingeweiht wurde.&lt;br /&gt;
Im Herbst 2012 konnte dank einer Initiative von Andreas Tautrim eine Gedenkstätte eröffnet werden, die an das frühere Lager erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=41834746 |Autor=Sven Röbel, Nico Wingert |Titel=Das vergessene Geheimnis |Jahr=2005 |Nr=38 |Seiten=46–50}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel |ID=46847753 |Autor=Christoph Pauly, Nico Wingert |Titel=Geheimes KZ im Untergrund |Jahr=2006 |Nr=19 |Seiten=70–71}}&lt;br /&gt;
* Hendrik Lasch: [https://www.nd-aktuell.de/artikel/803825.eine-gedenkstaette-im-alleingang.html?sstr=wansleben &amp;#039;&amp;#039;Eine Gedenkstätte im Alleingang&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Neues Deutschland]]&amp;#039;&amp;#039;, 10. November 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [http://www.zentralratdjuden.de/de/article/824.html#top Das vergessene KZ]&lt;br /&gt;
* [https://www.gesetze-im-internet.de/begdv_6/BJNR002330967.html Verzeichnis der Konzentrationslager und ihrer Außenkommandos gemäß § 42 Abs. 2 BEG]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile der Gemeinde Seegebiet Mansfelder Land}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7530514-8|VIAF=9146148269752905230002}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Mansfeld-Südharz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Seegebiet Mansfelder Land)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Mansfeld-Südharz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 2010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rita2008</name></author>
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