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	<title>Werner Enke - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T00:28:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Sitacuisses: WP:TYP</title>
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		<updated>2025-08-26T01:07:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;WP:TYP&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Freiburg- Pressekonferenz im Colombi Hotel, Werner Enke, May Spils, Henry van Lyck - LABW - Staatsarchiv Freiburg W 134 Nr. 091593c.jpg|mini|Werner Enke (links) mit [[May Spils]] und [[Henry van Lyck]] 1970 bei einer Präsentation von &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht fummeln, Liebling]]&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Werner Enke&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, als [[Drehbuchautor]] auch unter dem [[Pseudonym]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Peter Schlieper&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. April]] [[1941]] in [[Berlin]]), ist ein deutscher [[Schauspieler]] und [[Autor]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Enke wuchs in [[Göttingen]] auf und zeichnete als Zehnjähriger seine ersten [[Daumenkino]]s. Nachdem er 1960 von den Schauspielschulen in [[Berlin]] und [[München]] abgelehnt worden war, nahm er Privatunterricht an der Schauspielschule [[Ruth von Zerboni]] und schrieb sich an der [[Universität München]] für [[Theaterwissenschaft]]en, [[Französische Sprache|Französisch]] und [[Germanistik]] ein. 1965 lernte er [[Klaus Lemke]] und seine spätere Lebensgefährtin [[May Spils]] kennen, die bei &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache, Schätzchen&amp;#039;&amp;#039; und Enkes folgenden Filmen Regie führen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach zwei [[Kurzfilm]]en mit der Gruppe um Spils und Lemke hatte Enke 1966 einen Auftritt in [[Volker Schlöndorff]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Mord und Totschlag]]&amp;#039;&amp;#039;, in dem die von ihm dargestellte Figur bereits nach wenigen Minuten erschossen wurde. Seine erste Hauptrolle in einem Langfilm spielte er 1967 in &amp;#039;&amp;#039;[[Mit Eichenlaub und Feigenblatt]]&amp;#039;&amp;#039; unter der Regie von [[Franz-Josef Spieker]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Berühmt wurde er durch den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Zur Sache, Schätzchen]]&amp;#039;&amp;#039;  (1968), in dem er an der Seite von [[Uschi Glas]] spielte. Auch der nächste Film, &amp;#039;&amp;#039;[[Nicht fummeln, Liebling]]&amp;#039;&amp;#039;, wieder mit [[May Spils]] als Regisseurin, wurde ein großer Publikumserfolg. Mit den folgenden Filmen, handwerklich immer routinierter, konnte Enke nicht an die früheren Erfolge anknüpfen. Sein letzter Film, &amp;#039;&amp;#039;Mit mir nicht, Du Knallkopp&amp;#039;&amp;#039;, den Enke selbst produzierte, wurde schon nach wenigen Tagen mangels Zuschauerresonanz aus den Kinos genommen. Weitere Filmprojekte scheiterten am Fehlen finanzieller Mittel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine darstellerische Leistung in &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache, Schätzchen&amp;#039;&amp;#039; erhielt Enke das [[Filmband in Gold]] und zusammen mit [[May Spils]] ein weiteres Filmband in Gold für die Dialoge. Die Kategorie „Dialoge“ wurde eigens für diesen Film eingerichtet, und es wurde später nie wieder ein Preis darin vergeben. Für die komödiantische Darstellung in &amp;#039;&amp;#039;Nicht fummeln, Liebling&amp;#039;&amp;#039; erhielten Enke, der als Hauptdarsteller und Drehbuchautor agierte, und Spils 1970 den [[Ernst-Lubitsch-Preis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enke entwickelte in seinen Filmen eine eigene Art von [[Humor]], die von [[Schlagfertigkeit|schlagfertiger]] [[Lakonik]] und Sprachwitz geprägt ist, Autoritäten verspottet und das eigene Scheitern auf selbstironische Weise thematisiert. Einige von Enkes saloppen Aussprüchen gingen in die Umgangssprache ein, etwa „’s wird böse enden“ oder „Kerzen aus! Hier wird nicht gezündelt!“ Auch die aufkommende Popularität des Wortes „fummeln“ im Sinne von „hantieren“, aber auch von „sexuell erregende Berührungen austauschen“ ist seinem Schaffen zu verdanken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1985 zog sich Enke aus der Öffentlichkeit zurück. Erst 2003 trat er wieder in Erscheinung, als er eine Sammlung eigener [[Cartoon]]s unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Es wird böse enden&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte. Am 12. November 2010 gab er dem &amp;#039;&amp;#039;[[Göttinger Tageblatt]]&amp;#039;&amp;#039; eines seiner seltenen Interviews.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gt&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Britta Bielefeld |url=https://www.goettinger-tageblatt.de/lokales/goettingen-lk/goettingen/werner-enke-ich-habe-nie-aerzte-oder-foerster-gespielt-NQHAPLOKL6AMVS5Y3G4R4C3D3U.html |titel=Werner Enke: „Ich habe nie Ärzte oder Förster gespielt.“ |titelerg=Kult-Schauspieler nimmt Abschied von Göttingen |werk=Göttinger Tageblatt |datum=2010-11-12 |abruf=2025-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 2022 veröffentlichte er eine Neuauflage von &amp;#039;&amp;#039;Es wird böse enden&amp;#039;&amp;#039; mit dem bis dahin unveröffentlichten Daumenkino &amp;#039;&amp;#039;Der Hammerwerfer&amp;#039;&amp;#039;. 2023 stellte er in München erstmals eigene Landschaftsgemälde aus, die er als „Hobbyismus“ bezeichnet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Josef Grübl |url=https://www.sueddeutsche.de/muenchen/muenchen-werner-enke-ausstellung-schwabing-malerei-1.6271139 |titel=Hobbyismus und andere farbenfrohe Kunst |werk=sueddeutsche.de |datum=2023-10-04 |abruf=2024-04-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Enke lebt zusammen mit der Regisseurin [[May Spils]] in München-Schwabing und auf einem Bauernhof in [[Twistringen]] bei Bremen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gt&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Die Band [[Die Liga der gewöhnlichen Gentlemen]] widmete Enke 2014 das Lied &amp;#039;&amp;#039;Kennst Du Werner Enke?&amp;#039;&amp;#039;, zu dem auch ein Musikvideo gedreht wurde und das als Singleauskopplung erschien.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.discogs.com/de/release/6282241-Die-Liga-Der-Gew%C3%B6hnlichen-Gentlemen-Kennst-Du-Werner-Enke |titel=Die Liga Der Gewöhnlichen Gentlemen – Kennst Du Werner Enke? |werk=Discogs |abruf=2025-03-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Filmografie (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* 1965: Kleine Front (Kurzfilm, Regie: Klaus Lemke)&lt;br /&gt;
* 1966: Henker Tom (Kurzfilm, Regie: Klaus Lemke)&lt;br /&gt;
* 1966: Manöver (Kurzfilm, Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 1966: [[Mord und Totschlag]] (Regie: Volker Schlöndorff)&lt;br /&gt;
* 1967: [[Mit Eichenlaub und Feigenblatt]] (Regie: Franz-Joseph Spieker)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Zur Sache, Schätzchen]] (Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 1968: [[Zuckerbrot und Peitsche (Film)|Zuckerbrot und Peitsche]]&lt;br /&gt;
* 1970: [[Nicht fummeln, Liebling]] (Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 1974: [[Hau drauf, Kleiner]] (Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 1979: [[Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt]] (Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 1983: [[Mit mir nicht, du Knallkopp]] (Regie: May Spils)&lt;br /&gt;
* 2004: Wohnhaft (Dokumentarkurzfilm, Regie: [[Bernhard Marsch]])&lt;br /&gt;
* 2005: Werner Enke, 2004 (Dokumentarfilm, Regie: Werner Enke)&lt;br /&gt;
* 2016: Bunt Film Nr. 15 – Werner Enke: Die Verfolgung (Animationskurzfilm, Regie: Werner Enke)&lt;br /&gt;
* 2021: Enke – Ausgebufft und Abgelatscht (Dokumentarfilm, Regie: Bernhard Marsch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Buchveröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es wird böse enden – Enkes Sprechmännchen&amp;#039;&amp;#039;. München 2003, entstanden aus dem [[Daumenkino]] in &amp;#039;&amp;#039;Zur Sache, Schätzchen&amp;#039;&amp;#039;, ISBN  3-88897-325-2.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Es wird böse enden.&amp;#039;&amp;#039; Neuauflage München 2022 mit Enkes Daumenkino &amp;#039;&amp;#039;Der Hammerwerfer&amp;#039;&amp;#039;, ISBN 978-3-00-074991-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Kay Weniger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[Das große Personenlexikon des Films]]. Die Schauspieler, Regisseure, Kameraleute, Produzenten, Komponisten, Drehbuchautoren, Filmarchitekten, Ausstatter, Kostümbildner, Cutter, Tontechniker, Maskenbildner und Special Effects Designer des 20. Jahrhunderts.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;C – F. John Paddy Carstairs – Peter Fitz.&amp;#039;&amp;#039; Schwarzkopf &amp;amp; Schwarzkopf, Berlin 2001, ISBN 3-89602-340-3, S.&amp;amp;nbsp;564 f.&lt;br /&gt;
* Marco Abel: &amp;#039;&amp;#039;Mit Nonchalance am Abgrund: Das Kino der &amp;#039;Neue Münchner Gruppe&amp;#039; (1964–1972)&amp;#039;&amp;#039;. transcript Verlag, Bielefeld, 2024. Insbesondere S. 193–258. ISBN 978-3-8376-5195-9.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|128410213}}&lt;br /&gt;
* {{IMDb|nm0257840}}&lt;br /&gt;
* [https://www.wernerenke.de www.wernerenke.de] (private Fanseite)&lt;br /&gt;
* [https://www.fvgnet.de/hans-fries/ &amp;#039;&amp;#039;Dreharbeiten zum Kinofilm „Wehe, wenn Schwarzenbeck kommt“ mit Hans Fries, Werner Enke, May Spils in München-Schwabing.&amp;#039;&amp;#039;] (Erinnerungen des Filmfotografen Mike Gallus)&lt;br /&gt;
* [https://www.eswirdboeseenden.info/ www.eswirdboeseenden.info] (Webseite über das Comic-Buch &amp;#039;&amp;#039;Es wird böse enden&amp;#039;&amp;#039; mit dem Daumenkino &amp;#039;&amp;#039;Der Hammerwerfer&amp;#039;&amp;#039; von Werner Enke)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=128410213|LCCN=no/2008/139607|VIAF=74904241}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Enke, Werner}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Filmschauspieler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Deutschen Filmpreises]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1941]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Deutschen Filmakademie]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Enke, Werner&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Schlieper, Peter (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schauspieler und Autor&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. April 1941&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sitacuisses</name></author>
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