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	<title>Wilhelm Harster - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Wilhelm Harster, Karl Maria Demelhuber, Erich Deppner and Hanns Albin Rauter.jpg|mini|Harster, [[Karl Maria Demelhuber]], [[Erich Deppner]] und [[Hanns Albin Rauter]] ]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Harster&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[21. Juli]] [[1904]] in [[Kelheim]]; † [[25. Dezember]] [[1991]] in [[München]]) war ein deutscher [[Rechtswissenschaft|Jurist]] und zur [[Zeit des Nationalsozialismus]] ein hochrangiger SS- und Polizeifunktionär, zuletzt im Rang eines [[SS-Gruppenführer]]s und [[Generalleutnant]]s der Polizei. Harster war [[Geheime Staatspolizei|Gestapoleiter]] in [[Innsbruck]] und während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) in den [[Niederlande]]n und in [[Italien]]. Harster war für die [[Deportation#Deportationen während des Nationalsozialismus|Deportation]] zehntausender Juden in die [[Vernichtungslager]] verantwortlich. Nach Kriegsende musste sich Harster in zwei NS-Prozessen für seine Verbrechen verantworten und wurde jeweils zu hohen Freiheitsstrafen verurteilt, beide Male jedoch frühzeitig wieder begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Frühe Jahre ==&lt;br /&gt;
Wilhelm Harster war Sohn des Juristen und Polizeibeamten [[Theodor Harster]]. Er wuchs somit von Kindesbeinen an –&amp;amp;nbsp;wie er später sagte&amp;amp;nbsp;– in „eine(r) gewisse(n) Umgebung kriminalistischer Arbeiten“ auf.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie De S.S. en Nederland. Documenten uit S.S. Archieven 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde., Den Haag 1976, S. 460, F.2&amp;lt;/ref&amp;gt; Sein Vater fiel als Kriegsfreiwilliger in der Anfangsphase des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkriegs]], am 1. November 1914 in der [[Erste Flandernschlacht|Ersten Flandernschlacht]] bei [[Wijtschate]] (Wytschaete).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harster besuchte ab 1910 die Volksschule in München und wurde 1913 am humanistischen [[Ludwigsgymnasium (München)|Ludwigsgymnasium]] München aufgenommen, wo er 1922 das [[Abitur]] bestand. Noch während seiner Schulzeit, gerade 16 Jahre alt, trat er 1920 dem rechtsextremen, paramilitärischen [[Freikorps Oberland]] bei. Nach dessen Auflösung im November 1921 gehörte er der Nachfolgeorganisation des Freikorps, dem [[Bund Oberland]] noch bis 1926 an.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie De S.S. en Nederland. Documenten uit S.S. Archieven 1933–1945.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bde., Den Haag 1976, S. 461.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=Christoph Hübner&lt;br /&gt;
 |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44622&lt;br /&gt;
 |titel=Wehrverbände in Bayern, 1918/19–1933&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Historisches Lexikon Bayerns&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-31&lt;br /&gt;
 |datum=11.05.2006&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor= Bruno Thoß&lt;br /&gt;
 |url=https://www.historisches-lexikon-bayerns.de/artikel/artikel_44363&lt;br /&gt;
 |titel=Einwohnerwehren, 1919-1921&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=Historisches Lexikon Bayerns&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=27.07.2006&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-31&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1922 bis 1926 studierte Harster an der [[Universität München]] [[Rechtswissenschaft]]en. Während seiner Referendariatszeit [[Promotion (Doktor)|promovierte]] er 1927 an der [[Universität Erlangen]] zum [[Doktor der Rechte|Dr. jur.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 30. September 1930 heiratete er Maria Hirsch (* 28. Dezember 1907 / Mitglied der [[NS-Frauenschaft]]). Aus der Ehe gingen zwei Söhne hervor: Klaus (geb. 5. August 1933) und Gerd (geb. 23. Juli 1937).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Im Polizei- und Sicherheitsdienst ==&lt;br /&gt;
Anfang 1929 bestand er sein Assessorexamen und begann am 16. Oktober 1929 als Regierungsassessor beim [[Polizeipräsidium Stuttgart]], war dort bei der Kriminalpolizei tätig.&amp;lt;ref name=&amp;quot;islandfarm&amp;quot;/&amp;gt; Ab 1931 leitete er die [[Politische Polizei (Deutschland)|Politische Polizei]] in Stuttgart und übernahm nach der nationalsozialistischen [[Machtergreifung]] im April 1933 die stellvertretende Leitung der Württembergischen Politischen Polizei.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mallmann/Böhler/Matthäus100&amp;quot;&amp;gt;Klaus-Michael Mallmann, Jochen Böhler und Jürgen Matthäus: &amp;#039;&amp;#039;Einsatzgruppen in Polen: Darstellung und Dokumentation&amp;#039;&amp;#039;. Wissenschaftliche Buchgesellschaft, Stuttgart 2008, S. 100.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nicht zuletzt aus Karrieregründen von [[Adolf Hitler]] überzeugt, trat er zum [[Tag der nationalen Arbeit|1. Mai 1933]] der [[Nationalsozialistische Deutsche Arbeiterpartei|NSDAP]] ([[Liste der NSDAP-Mitgliedsnummern|Mitgliedsnummer]] 3.226.959)&amp;lt;ref&amp;gt;Bundesarchiv R 9361-IX KARTEI/13600363&amp;lt;/ref&amp;gt; und am 9. November 1933 der [[Schutzstaffel|SS]] bei (SS-Nummer 225.932). Dem [[Sicherheitsdienst des Reichsführers SS|SD]] gehörte er ab 1935 an.&amp;lt;ref name=&amp;quot;islandfarm&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=http://www.powcamp.fsnet.co.uk/SS-Gruppenf%FChrer_und_Generalleutnant_der_Polizei_Dr_jur_Wilhelm_Harster.htm&lt;br /&gt;
 |titel=SOME OF THE PRISONERS HELD AT SPECIAL CAMP 11&lt;br /&gt;
 |titelerg=SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei Dr. jur. Wilhelm Harster&lt;br /&gt;
 |werk=&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=&lt;br /&gt;
 |seiten=&lt;br /&gt;
 |format=&lt;br /&gt;
 |sprache=en&lt;br /&gt;
 |offline=&lt;br /&gt;
 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070817130218/http://www.powcamp.fsnet.co.uk/SS-Gruppenf%FChrer_und_Generalleutnant_der_Polizei_Dr_jur_Wilhelm_Harster.htm&lt;br /&gt;
 |archiv-datum=&lt;br /&gt;
 |abruf=2023-09-15&lt;br /&gt;
 |abruf-verborgen=&lt;br /&gt;
 |kommentar=&lt;br /&gt;
 |zitat=&lt;br /&gt;
 |CH=&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende 1937 wechselte er in das [[Geheimes Staatspolizeiamt (Berlin)|Geheime Staatspolizeiamt Berlin]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mallmann/Böhler/Matthäus100&amp;quot;/&amp;gt; Hier leitete er als Stellvertreter von SS-Obersturmführer [[Paul Kanstein]] die Staatspolizeistelle Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt; Ernst Klee: Das Personenlexikon zum Dritten Reich. Wer war was vor und nach 1945. 2. Auflage. Fischer, Frankfurt am Main 2007, ISBN 978-3-596-16048-8, S. 295 &amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem „[[Anschluss Österreichs]]“ an das [[NS-Staat|Deutsche Reich]] baute Harster ab März 1938 die Staatspolizeileitstelle Innsbruck auf und war von März 1938 bis November 1939 deren erster Leiter.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://novemberpogrom1938.at/d/Taeterkreis.html#Harster1 |wayback=20111211063728 |text=&amp;#039;&amp;#039;Orte des Novemberpogroms 1938 in Innsbruck&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Zweiter Weltkrieg ==&lt;br /&gt;
Nach dem [[Überfall auf Polen]] wurde Harster am 23. Oktober 1939 [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD]] (BdS) im Militärbezirk Krakau.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mallmann/Böhler/Matthäus100&amp;quot;/&amp;gt; Im November 1939 wurde Harster [[Inspekteur der Sicherheitspolizei und des SD]] (IdSuSD) in Kassel.&amp;lt;ref&amp;gt;Claudia Steur/[[Gerhard Hirschfeld]]: &amp;#039;&amp;#039;Theodor Dannecker. Ein Funktionär der „Endlösung“&amp;#039;&amp;#039;. [[Klartext Verlag]], Essen 1996, ISBN 978-3-88474-545-8, S. 115.&amp;lt;/ref&amp;gt; In diesem Aufgabengebiet löste er [[Otto Rasch]] ab. Seine Aufgabe als Inspekteur bestand in der Durchsetzung der Präsenz von Sicherheitspolizei und Sicherheitsdienst gegenüber den staatlichen und parteimäßigen Strukturen im NS-Staat. Damit unterstand er dem Chef der Sicherheitspolizei und des SD, [[Reinhard Heydrich]] direkt.&amp;lt;ref&amp;gt;Jens Banach, Heydrich Elite. Das Führerkorps der Sicherheitspolizei und des SD 1936-1945, Ferdinand Schöningh Verlag Paderborn 1998, S.&amp;amp;nbsp;182&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BdS in den Niederlanden ===&lt;br /&gt;
Am 15. Juli 1940 wurde Harster zum BdS in den besetzten Niederlanden ernannt. Seine Aufgaben als IdS für den Wehrkreis IX (Kassel) führte er unabhängig davon bis März 1941 weiter. Als Nachfolger von [[Hans Nockemann]] in den Niederlanden übte er dieses Amt bis 29. August 1943 aus und war in dieser Funktion mitverantwortlich für die Deportation von über 100.000 niederländischen Juden. So war er führend an der Räumung der jüdischen Klinik [[Het Apeldoornsche Bosch]] beteiligt, deren über 1200 Patienten und Mitarbeiter in [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] ermordet wurden. Nach Besprechungen mit Vertretern des [[Reichssicherheitshauptamt]]s (RSHA) sowie Weisungen seines unmittelbaren Vorgesetzten, [[Höherer SS- und Polizeiführer]] (HSSPF) [[Hanns Albin Rauter]], umriss Harster Anfang Mai 1943 in einem Schreiben an die Kommandanten der in den Niederlanden eingerichteten [[Konzentrationslager]] unter dem Betreff: &amp;#039;&amp;#039;„Endlösung der Judenfrage in den Niederlanden“&amp;#039;&amp;#039; die zukünftig zu verfolgende &amp;#039;&amp;#039;„Allgemeine Linie“&amp;#039;&amp;#039;: &amp;#039;&amp;#039;„Der Reichsführer SS &amp;#039;&amp;#039;[Himmler]&amp;#039;&amp;#039; wünscht, dass in diesem Jahre an Juden nach dem Osten transportiert wird, was menschenmöglich ist.“&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d06c03/index.html | wayback=20080828012550 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dokumente zu Hanns Albin Rauter beim Simon Wiesenthal Center / hier: Dok. 137,138, 139&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Bereits am 25. Juni 1943 zitierte ein Vertreter des [[Auswärtiges Amt|Auswärtigen Amtes]] einen Geheimbericht Harsters an [[Reichskommissar]] [[Arthur Seyß-Inquart|Seyß-Inquart]] in Berlin: „&amp;#039;&amp;#039;Von den ursprünglich in den Niederlanden gemeldeten 140&amp;amp;nbsp;000 Volljuden ist nun der 100&amp;amp;nbsp;000. Jude aus dem [[Volkskörper]] entfernt worden (genaue Zahl etwa 102&amp;amp;nbsp;000).&amp;#039;&amp;#039;“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://motlc.specialcol.wiesenthal.com/instdoc/d06c03/index.html | wayback=20080828012550 | text=&amp;#039;&amp;#039;Dokumente zu Hanns Albin Rauter beim Simon Wiesenthal Center / hier: Dok. 142, 143, 144&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Harster war bis zum 28. August 1943 BdS in den Niederlanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== BdS in Italien ===&lt;br /&gt;
Von Ende August 1943 bis zum Kriegsende im Mai 1945 war Harster BdS in Italien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Klee229&amp;quot;&amp;gt;Ernst Klee: &amp;#039;&amp;#039;Das Personenlexikon zum Dritten Reich&amp;#039;&amp;#039;, Frankfurt am Main 2007, S. 229.&amp;lt;/ref&amp;gt; Harsters Dienststelle befand sich in [[Verona]], wo Harster durch das RSHA seine Anweisungen erhielt und somit nicht dem [[SS- und Polizeiführer|Höchsten SS- und Polizeiführer]] Italien [[Karl Wolff (SS-Mitglied)|Karl Wolff]] unterstand.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Wedekind: &amp;#039;&amp;#039;Nationalsozialistische Besatzungs- und Annexionspolitik in Norditalien 1943 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; München, 2003, S. 318.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unmittelbar nach dem [[Waffenstillstand von Cassibile|Waffenstillstand Italiens]] am 8. September 1943 begann am 12. September die deutsche Besetzung, verbunden mit einer intensivierten Verfolgung und Ermordung von Juden. In einer Razzia gegen die [[Juden in Rom]] am 16. Oktober 1943 wurden 1007 Ghetto-Insassen nach [[KZ Auschwitz|Auschwitz]] deportiert. Von diesen starben sofort 811 im [[Gaskammern und Krematorien der Konzentrationslager Auschwitz|„Gas“]]. Nur 149 Männer und 47 Frauen überlebten.&amp;lt;ref&amp;gt;Lemma &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Harster&amp;#039;&amp;#039; in [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann, [[Dieter Zinke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hachtel–Kutschera.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2005. ISBN 3-7648-2592-8, S. 59–67.&amp;lt;/ref&amp;gt; Generalfeldmarschall [[Albert Kesselring]] meldete am 19. Oktober dem [[Oberkommando des Heeres|OKH]] einen „schönen Erfolg“, weil es dem „Leiter des Außenkommandos Rom des BdS [[Herbert Kappler]]“ und Harster gelungen sei, „900 reinrassige Juden in Sicherheitsverwahrung“ genommen zu haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wiedergabe des Zitates im Lemma &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Harster&amp;#039;&amp;#039; in [[Andreas Schulz (Historiker)|Andreas Schulz]], Günter Wegmann, [[Dieter Zinke]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Generale der Waffen-SS und der Polizei. Die militärischen Werdegänge der Generale, sowie der Ärzte, Veterinäre, Intendanten, Richter und Ministerialbeamten im Generalsrang.&amp;#039;&amp;#039; Band 2: &amp;#039;&amp;#039;Hachtel–Kutschera.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag. Bissendorf 2005. ISBN 3-7648-2592-8, S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Juden wurden in Lager verbracht, die auch Harster unterstanden. Eines dieser Lager war das [[Durchgangslager Fossoli]], aus dem Juden und politisch Verfolgte weiter in [[Konzentrationslager|Konzentrations-]] und [[Vernichtungslager]] deportiert wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Benz]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Arbeitserziehungslager, Ghettos, Jugendschutzlager, Polizeihaftlager, Sonderlager, Zigeunerlager, Zwangsarbeiterlager: Geschichte der nationalsozialistischen Konzentrationslager&amp;#039;&amp;#039;, Band 9, Beck, München 2005, ISBN 978-3-406-57238-8, S. 38.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 9. November 1944 wurde Harster zum SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei ernannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Nach der [[Bedingungslose Kapitulation der Wehrmacht#Italien|Kapitulation]] der deutschen Truppen in Italien am 2. Mai 1945 wurde Harster am 10. Mai 1945 in der Nähe von [[Bozen]] von britischen Truppen verhaftet. Bis zum Jahresende 1945 verblieb er zunächst in Lagern in Italien, wurde dann nach London gebracht und im Kriegsgefangenenlager [[Island Farm]] „Special Camp 11“ in [[Bridgend]] in Wales&amp;lt;ref name=&amp;quot;islandfarm&amp;quot;/&amp;gt; bis zur Übergabe an die niederländischen Behörden am 21. August 1947 gefangen gehalten.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.powcamp.fsnet.co.uk/SS-Gruppenf%FChrer_und_Generalleutnant_der_Polizei_Dr_jur_Wilhelm_Harster.htm |archive-is=20120912011358 |text=&amp;#039;&amp;#039;Harster im Island Farm Camp – Erfassung persönlicher Daten.&amp;#039;&amp;#039;}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess in den Niederlanden ===&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg wurden die Kriegsverbrechen, die Harster während seiner Zeit als [[Befehlshaber der Sicherheitspolizei und des SD|BdS]] in den besetzten Niederlanden verübt hatte, vor einem Sondergericht (&amp;#039;&amp;#039;Bijzonder Gerechtshof&amp;#039;&amp;#039;) in [[Den Haag]] verhandelt. Ihm wurde die Vorbereitung und Durchführung der Deportation der Juden aus den Niederlanden sowie die Mitschuld an Misshandlungen und Tötungen von Häftlingen des [[Durchgangslager Amersfoort|Durchgangslagers Amersfoort]] (&amp;#039;&amp;#039;„de Boskamp“&amp;#039;&amp;#039;) zur Last gelegt.&amp;lt;ref&amp;gt;zu den Vorgängen im KL Amersfoort s. auch [[Karl Friedrich Titho]] und [[Erich Deppner]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 23. März 1949 wurde Harster von diesem Gericht zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/ned/Angeklagtenfr.htm |wayback=20070206172552 |text=- &amp;#039;&amp;#039;Verfahren gegen Wilhelm Harster  Verfahren NL097&amp;#039;&amp;#039;}} in der niederländischen auch online einsehbaren Urteilssammlung &amp;#039;&amp;#039;Justiz und NS-Verbrechen&amp;#039;&amp;#039;, Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Niederländische Strafverfahren gegen Deutsche und Österreicher wegen im Zweiten Weltkrieg begangener NS-Verbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Hier Kurzfassung.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Vergleich dazu war Harsters unmittelbarer Vorgesetzter in den Niederlanden [[Hanns Albin Rauter]] bereits am 4. Mai 1948 [[Todesstrafe|zum Tode verurteilt]] und hingerichtet worden. Kurz nach Harsters Prozess wurden zwei seiner Untergebenen ([[Ferdinand aus der Fünten]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/Angeklagtenfr.htm |wayback=20070206172552 |text=Verfahren NL199 &amp;#039;&amp;#039;Niederländische Strafverfahren gegen Deutsche und Österreicher wegen im Zweiten Weltkrieg begangener NS-Verbrechen. Urteil vom 27. Dezember 1949&amp;#039;&amp;#039;}} auf der Homepage &amp;#039;&amp;#039;Justiz- und NS-Verbrechen, Abteilung Niederländische Verfahren&amp;#039;&amp;#039; Kurzfassung Online.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Willy Lages]])&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/Angeklagtenfr.htm |wayback=20070206172552 |text=Verfahren NL171}} in &amp;#039;&amp;#039;Niederländische Strafverfahren gegen Deutsche und Österreicher wegen im Zweiten Weltkrieg begangener NS-Verbrechen. Urteil vom 20. September 1949&amp;#039;&amp;#039;, Kurzfassung online.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;s. auch [[Vier von Breda]]&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls zum Tode verurteilt, jedoch kurz darauf begnadigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Harster erfuhr weitere Milde. Von der zwölfjährigen Haftstrafe verbüßte er nur knapp die Hälfte. Am 14. Oktober 1955 wurde er aus den Niederlanden nach Deutschland abgeschoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www1.jur.uva.nl/junsv/ned/Angeklagtenfr.htm |wayback=20070206172552 |text=- &amp;#039;&amp;#039;Verfahren gegen Wilhelm Harster  Verfahren NL097&amp;#039;&amp;#039;}} in der niederländischen auch online einsehbaren Urteilssammlung &amp;#039;&amp;#039;Justiz und NS-Verbrechen&amp;#039;&amp;#039;, Abteilung &amp;#039;&amp;#039;Niederländische Strafverfahren gegen Deutsche und Österreicher wegen im Zweiten Weltkrieg begangener NS-Verbrechen.&amp;#039;&amp;#039; Hier Kurzfassung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bayerisches Innenministerium ===&lt;br /&gt;
Nach seiner Haftentlassung wurde Harster erneut im Staatsdienst beschäftigt. In [[Bayern]] wurde er in einem [[Entnazifizierungsverfahren]] als Minderbelasteter eingestuft und am 27. Oktober 1956 startete er –&amp;amp;nbsp;bei der Regierung von [[Oberbayern]] als Regierungsrat eingestellt&amp;amp;nbsp;– eine Nachkriegskarriere im [[Bayerisches Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration|Bayerischen Innenministerium]]. Diese Einstufung erfolgte aufgrund mehrerer [[Ehrenerklärung]]en (&amp;#039;&amp;#039;[[Persilschein]]e&amp;#039;&amp;#039;), die sich bei einer späteren Überprüfung zum Teil als persönliche Gefälligkeiten oder auch als gefälscht herausstellten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ritz&amp;quot; /&amp;gt; So stammte eine solche Erklärung angeblich von einem italienischen Juristen aus [[Triest]], jedoch in Wirklichkeit von [[Erich Rajakowitsch]], einem österreichischen Juristen, der für das [[Reichssicherheitshauptamt]] unter [[Adolf Eichmann]] tätig gewesen war und selbst später wegen der Deportation von Juden angeklagt und verurteilt wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Ritz |Titel=Schreibtischtäter vor Gericht. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht wegen der Deportation der niederländischen Juden (1959–1967) |Verlag=Ferdinand Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2012 |ISBN=978-3-506-77418-7 |Seiten=157}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;giornale-252787&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=http://www.giornalelavoce.it/linfame-enrico-rajakovic-252787 |titel=l&amp;#039;infame Enrico Rajakovic |autor=Fabrizio Bacolla  |werk= Giornale La Voce  | sprache=it |datum=2017-03-29 |zugriff=2018-05-31}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dessen wirkliche Identität wurde im Laufe der staatsanwaltlichen Ermittlungen gegen Harster in Deutschland vom [[Dokumentationszentrum des Bundes Jüdischer Verfolgter des Naziregimes|Jüdischen Dokumentationszentrum]] Wien enttarnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;ritz&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Christian Ritz |Titel=Schreibtischtäter vor Gericht. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht wegen der Deportation der niederländischen Juden (1959–1967) |Verlag=Ferdinand Schöningh |Ort=Paderborn |Datum=2012 |ISBN=978-3-506-77418-7 |Seiten=90, 124 ff.}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 31. Juli 1963 wurde Harster zum Oberregierungsrat befördert, denn – so &amp;#039;&amp;#039;[[Der Spiegel]]&amp;#039;&amp;#039;: „Der einstige KZ-Lieferant hatte sich derweil zum Experten für Gemeindefinanzen emporgearbeitet. Kenntnisreich, liebenswürdig, betriebsam – wie ehedem erschien Wilhelm Harster als Idealbild eines Beamten.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Der Spiegel|ID=45440979|Titel=Diese Haltung|Jahr=1967|Nr=5|Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Mittelpunkt eines „internen Nachrichtendienstes“ ===&lt;br /&gt;
Gemäß einem [[Geheimhaltungsstufe#Bundesrepublik Deutschland|„streng geheimen“]] Vermerk, den die Bundesregierung 2013 freigab, wurden Beamte des [[Bundeskanzleramt (Deutschland)|Bundeskanzleramts]] 1963 von der Leitung des [[Bundesnachrichtendienst]]es informiert, dass sich bei Harster bis in die frühen 1960er Jahre ein Netzwerk aus ehemaligen Angehörigen des Sicherheitsdienstes SD traf. Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes mit SS-Vergangenheit sollen an diesem Netzwerk beteiligt gewesen sein; außerdem habe es Querverbindungen zum [[Bundesamt für Verfassungsschutz]] gegeben. Es wird vermutet, das Netzwerk habe auch Sprengstoff für [[Befreiungsausschuss Südtirol|separatistische Bombenanschläge]] in [[Südtirol]] geliefert.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
 |autor=&lt;br /&gt;
 |url=https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ehemalige-ss-mitglieder-bildeten-eigenen-nachrichtendienst-a-887936.html&lt;br /&gt;
 |titel=Sechziger Jahre: Frühere SS-Mitglieder bildeten eigenen Nachrichtendienst&lt;br /&gt;
 |titelerg=&lt;br /&gt;
 |werk=[[Spiegel Online]]&lt;br /&gt;
 |hrsg=&lt;br /&gt;
 |datum=10. März 2013&lt;br /&gt;
 |abruf=2024-08-31&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Prozess in Deutschland ===&lt;br /&gt;
Durch die 1959 gegen Harsters „[[Judenberater|Judenreferenten]]“  [[Wilhelm Zoepf]] von der [[Zentrale Stelle der Landesjustizverwaltungen zur Aufklärung nationalsozialistischer Verbrechen|Zentralen Stelle Ludwigsburg]] eingeleitete Untersuchung über die Deportationen niederländischer Juden geriet auch Harster ins Blickfeld der bundesdeutschen Justiz. Nachdem die Öffentlichkeit von diesen Ermittlungen erfahren hatte, wurde Harster 1963 pensioniert. Die offizielle Begründung war Krankheit mit nachgewiesener Dienstunfähigkeit. Am 13. Januar 1966 wurde über Harster und Zoepf die Untersuchungshaft verhängt. Am 23. Januar 1967 begann ein Strafprozess am [[Landgericht München II]] gegen beide und gegen die ehemalige Polizeiangestellte [[Gertrud Slottke]] wegen [[Beihilfe (Strafrecht Deutschlands)|Beihilfe]] zum [[Mord (Deutschland)|Mord]]. So wurden die Deportationen von 83.000 niederländischen Juden gewertet. Harster und Zoepf waren geständig, das Ziel der „[[Endlösung der Judenfrage]]“ gekannt zu haben und durch die Organisation der Deportationen an der Ermordung der niederländischen Juden beteiligt gewesen zu sein. Nur die Mitangeklagte Slottke leugnete ihre Beteiligung. Der Prozess war sehr kurz, es wurden nur zwei Zeugen aufgerufen.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Carol Ann Lee]]: &amp;#039;&amp;#039;Otto Franks Geheimnis.&amp;#039;&amp;#039; München 2005, ISBN 3-492-04477-8, S. 390.&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Verfahren endete am 24. Februar 1967 mit Schuldsprüchen für Harster (15 Jahre Haftstrafe), Zoepf (9 Jahre Haftstrafe) und Slottke (5 Jahre Haftstrafe).&amp;lt;ref&amp;gt;vgl. Harald Fühner: &amp;#039;&amp;#039;Nachspiel. Die niederländische Politik und die Verfolgung von Kollaborateuren und NS-Verbrechern, 1945–1989&amp;#039;&amp;#039;, Münster 2005, S. 220ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1969 wurde Harster bereits wieder freigelassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Diskussion um Straßenbenennung ===&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;Dr.-Harster-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Kelheim]] wurde nicht nach Wilhelm Harster, sondern nach seinem ebenfalls promovierten Vater Theodor benannt. Die Verwechslungsgefahr war in den Augen der Stadtverwaltung lange Zeit kein Problem. Im Jahre 2015 kam es in der Öffentlichkeit zum wiederholten Male zu Diskussionen, ob die Straße umbenannt werden solle oder nicht.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bittere Wahrheit um eine Straße&amp;#039;&amp;#039;, in: Kreisanzeiger Wochenblatt, 1. April 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Ende April 2015 entschied der Kelheimer Stadtrat, den Namen der Straße beizubehalten. Gleichzeitig soll jedoch ein Zusatzschild angebracht werden, das die Verdienste von Theodor Harster hervorhebt, um Verwechslungen zu vermeiden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle&lt;br /&gt;
| autor=Elfriede Bachmeier-Fausten&lt;br /&gt;
| url=http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim-nachrichten/kelheim-name-dr-harster-strasse-bleibt-21029-art1226455.html&lt;br /&gt;
| titel=Kelheim: Name Dr.-Harster-Straße bleibt&lt;br /&gt;
| titelerg=Der Stadtrat entscheidet einstimmig. Das Gremium distanziert sich aber von Theodor Harsters Sohn, einem Kriegsverbrecher.&lt;br /&gt;
| werk=www.mittelbayerische.de&lt;br /&gt;
| datum=2015-04-28&lt;br /&gt;
| zugriff=2015-04-28&lt;br /&gt;
| archiv-url=https://web.archive.org/web/20150428120816/http://www.mittelbayerische.de/region/kelheim-nachrichten/kelheim-name-dr-harster-strasse-bleibt-21029-art1226455.html&lt;br /&gt;
| archiv-datum=2015-04-28&lt;br /&gt;
| offline=ja&lt;br /&gt;
}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Ahlrich Meyer]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Wissen um Auschwitz. Täter und Opfer der ‚Endlösung’ in Westeuropa&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn: [[Verlag Ferdinand Schöningh]] 2010, ISBN 978-3-506-77023-3.&lt;br /&gt;
* Christian Ritz, &amp;#039;&amp;#039;Schreibtischtäter vor Gericht. Das Verfahren vor dem Münchner Landgericht wegen der Deportation der niederländischen Juden (1959–1967)&amp;#039;&amp;#039;. Paderborn u. a.: Verlag Ferdinand Schöningh 2012.&lt;br /&gt;
* Ingrid Bauz, Sigrid Brüggemann, Roland Maier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Geheime Staatspolizei in Württemberg und Hohenzollern&amp;#039;&amp;#039;. Schmetterling-Verlag, Stuttgart 2013, ISBN 3-89657-138-9.&lt;br /&gt;
* Rijksinstituut voor Oorlogsdocumentatie, &amp;#039;&amp;#039;De SS en Nederland. Documenten uit SS-Archieven 1935–1945.&amp;#039;&amp;#039; Ausführliche Einleitung vom Dr. N.K.C.A. in &amp;#039;t Veld. 2 Bde., Den Haag: Martinus Nijhoff 1976.&lt;br /&gt;
* Jörg Friedrich, &amp;#039;&amp;#039;Die kalte Amnestie. NS-Täter in der Bundesrepublik.&amp;#039;&amp;#039; Frankfurt a.&amp;amp;nbsp;M.: Fischer-Tb 1984.&lt;br /&gt;
* [https://www.zeit.de/1966/04/der-unentbehrliche-harster &amp;#039;&amp;#039;Der unentbehrliche Harster. Oberregierungsrat als Massenmordgehilfe angeklagt&amp;#039;&amp;#039;.] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Zeit]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 4/1966.&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=46172012|Titel=Veroffiziert|Jahr=1963|Nr=38|Kommentar=über die Nachkriegskarriere Harsters}}&lt;br /&gt;
* {{Der Spiegel|ID=45440979|Titel=Diese Haltung|Jahr=1967|Nr=5|Seiten=33|Kommentar=über den Prozess vor dem Münchener Landgericht}}&lt;br /&gt;
* Das Verfahren vor dem Landgericht München II. ist in der bis 2011 50-bändigen Urteilssammlung &amp;#039;&amp;#039;Justiz und NS-Verbrechen: Sammlung deutscher Strafurteile wegen nationalsozialistischer Tötungsverbrechen 1945 – 1999&amp;#039;&amp;#039;, Red. Fritz Bauer☨, Amsterdam Univ. Press und De Gruyter, teilweise Amsterdam Univ. Press, und Saur KG, Amsterdam, München, Berlin 1968 fortlaufend, einsehbar. Es trägt die Verfahrensnummer 645. Dieses Verfahren ist auch gegen eine Gebühr von der Internetseite von JuNSV abrufbar. Eine Kurzform des Urteils findet sich [http://www1.jur.uva.nl/junsv/brd/Gericht03fr.htm hier.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.powcamp.fsnet.co.uk/SS-Gruppenf%FChrer_und_Generalleutnant_der_Polizei_Dr_jur_Wilhelm_Harster.htm &amp;#039;&amp;#039;Island Farm Prisoner of War Camp 198/Special Camp IX, Bridgend South Wales&amp;#039;&amp;#039;] – Biografie Wilhelm Harster (englisch)&lt;br /&gt;
* Christian Ritz: {{Webarchiv | url=http://historiker-in-muenchen.com/pageID_4835828.html | wayback=20111113143025 | text=Dr. Wilhelm Harster. Chef der Sicherheitspolizei in den besetzten Niederlanden (1940–1943)}} Historiker in München&lt;br /&gt;
* [http://novemberpogrom1938.at/index.html &amp;#039;&amp;#039;Orte des Novemberpogroms 1938 in Innsbruck – Tirol – Österreich&amp;#039;&amp;#039;] – &amp;#039;&amp;#039;Über die Tätigkeit Harsters in Innsbruck&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.echoonline.at/echo/tirol/zeitgeschichte.php?we_objectID=3615 | wayback=20071219144802 | text=Das Gefühl der Schuld wird mich begleiten. Wilhelm Harster stand zwei Mal vor Gericht – er bereute}} echoonline o. J.&lt;br /&gt;
* [http://www1.jur.uva.nl/junsv/NED/NL-VerfahrenInhalt.htm &amp;#039;&amp;#039;Übersicht über die Verfahren gegen NS-Kriegsverbrecher vor niederländischen Gerichten&amp;#039;&amp;#039;] (5 Seiten)&lt;br /&gt;
* [https://www.uni-marburg.de/icwc/forschung/2weltkrieg/forschungsarbeiten-deutsche-franzoesische-britische-verfahren/harsterprozess &amp;#039;&amp;#039;Dr. Wilhelm Harster und der Münchner Distanztäter-Prozess 1967: Eine Juristenkarriere im „Dritten Reich“ und in der Bundesrepublik&amp;#039;&amp;#039;] (Uni Marburg)&lt;br /&gt;
* [http://www.geschichtsort-hotel-silber.de/virtueller-ort/1928-1945-vom-polizeipraesidium-zur-gestapo/die-stellvertreter/ Virtueller Geschichtsort Hotel Silber] Biografische Anmerkungen zu Harsters Zeit in Stuttgart&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=123636035|LCCN=nb/2006/24635|VIAF=45213767}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Harster, Wilhelm}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schulleiter am Melanchthon-Gymnasium Nürnberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist (Nationalsozialismus)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Reichssicherheitshauptamt)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung der Niederlande 1940–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Italiens 1943–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (deutsche Besetzung Polens 1939–1945)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kriminalpolizist (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jurist in der Polizeiverwaltung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestapo-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SD-Personal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:SS-Gruppenführer und Generalleutnant der Polizei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Täter des Holocaust]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verurteilte Person (NS-Kriegsverbrechen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:NSDAP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Freikorps-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landgericht München II]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1904]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Harster, Wilhelm&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Jurist und hochrangiger NS-Beamter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=21. Juli 1904&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kelheim]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Dezember 1991&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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