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	<title>Wilhelm von Amann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T01:41:42Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Prüm: /* Einzelnachweise */</title>
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		<updated>2024-01-21T20:10:30Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Einzelnachweise&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Amann v W 9087D1E1.jpg|mini|Wilhelm von Amann]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Georg Wilhelm Ferdinand Amann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, seit 1891 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;von Amann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, (* [[24. November]] [[1839]] in [[Berne]]; † [[13. August]] [[1928]] in [[Berlin]]) war ein [[Königreich Preußen|preußischer]] [[General der Infanterie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Herkunft ===&lt;br /&gt;
Wilhelm war der Sohn des [[Amtmann]]s [[Georg Amann (Amtmann)|Johann Georg Amann]] (1794–1852) und dessen Ehefrau Adelheid Charlotte, geborene von [[Jaegersfeld]] (1804–1885). Ihre Schwester Friederike war mit dem oldenburgischen Minister [[Johann Ludwig Mosle]] verheiratet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Militärkarriere ===&lt;br /&gt;
Amann besuchte die Schule in Berne und die [[Oberrealschule]] in Oldenburg. Am 22. August 1855 trat er als Volontär in das [[Oldenburgisches Infanterie-Regiment Nr. 91|Oldenburger Infanterieregiment]] ein. Er avancierte bis August 1857 zum [[Leutnant|Sekondeleutnant]] und fungierte von Mai 1862 bis Ende September 1864 als Bataillonsadjutant. Anschließend war Amann zur [[Preußische Kriegsakademie|Preußischen Kriegsakademie]] nach Berlin kommandiert. Nach dem Beginn des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]] kehrte er zu seinem Regiment zurück und nahm am [[Mainfeldzug]] teil. Dabei wurde Amann im [[Gefecht bei Werbach]] durch einen Schuss in den [[Oberschenkel]] schwer verwundet und mit dem Ehrenritterkreuz II. Klasse des [[Oldenburgischer Haus- und Verdienstorden des Herzogs Peter Friedrich Ludwig|Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig]] mit Schwertern sowie dem [[Kronenorden (Preußen)|Kronenorden]] IV. Klasse mit Schwertern ausgezeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Krieg stieg Amann zum [[Premierleutnant]] auf und war kurzzeitig im April 1867 als [[Ordonnanzoffizier]] des Großherzogs von Oldenburg tätig. Am 1. Mai 1867 wurde er zur Dienstleistung beim Generalstab kommandiert und am 25. September 1867 unter Belassung in diesem Kommando in das [[Grenadier-Regiment „König Friedrich Wilhelm IV.“ (1. Pommersches) Nr. 2]] der [[Preußische Armee|Preußischen Armee]] versetzt. Mit der [[Mobilmachung]] anlässlich des [[Deutsch-Französischer Krieg|Krieges gegen Frankreich]] wurde Amann Führer der 3. Kompanie. In der [[Schlacht bei Gravelotte]] wurde er verwundet und erhielt das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Amann wurde am 24. September 1870 zum [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann]] befördert sowie zum [[Kompaniechef]] ernannt und nahm an der [[Belagerung von Paris (1870–1871)|Belagerung von Paris]] teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter Stellung [[à la suite]] wurde er am 17. Mai 1872 als Lehrer an die [[Kriegsschule]] in Potsdam kommandiert. Daran schloss sich vom 16. April 1874 bis zum 3. Juli 1876 eine Kommandierung an die [[Vereinigte Artillerie- und Ingenieurschule]] an. Während dieser Zeit war Amann im Juni/Juli 1874 auch als [[Prüfung|Examinator]] bei der [[Obermilitärstudienkommission]] tätig. Anschließend versah er Truppendienst als Kompaniechef im [[Infanterie-Regiment „Hiller von Gärtringen“ (4. Posensches) Nr. 59|4. Posenschen Infanterie-Regiment Nr. 59]]. Unter Beförderung zum [[Major]] wurde Amann am 14. Januar 1879 zum Direktor der Kriegsschule in Potsdam ernannt. Am 13. März 1884 folgte seine Versetzung als Bataillonskommandeur in das [[Infanterie-Regiment „Graf Bose“ (1. Thüringisches) Nr. 31|1. Thüringische Infanterie-Regiment Nr. 31]] und in dieser Eigenschaft wurde Amann am 12. Juni 1886 [[Oberstleutnant]]. Als solcher war er für zwei Jahre etatsmäßiger [[Stabsoffizier]] im [[Garde-Füsilier-Regiment]] und am 4. August 1888 beauftragte man Amann unter Stellung à la suite mit der Führung des [[Grenadier-Regiment „Prinz Carl von Preußen“ (2. Brandenburgisches) Nr. 12|Grenadier-Regiments „Prinz Carl von Preußen“ (2. Brandenburgisches) Nr. 12]]. Mit seiner Beförderung zum Oberst wurde er am 17. Dezember 1888 zum Regimentskommandeur ernannt. Unter Versetzung in das Kadettenkorps erfolgte am 20. Mai 1889 die Ernennung zum Kommandeur der [[Hauptkadettenanstalt]] in [[Groß-Lichterfelde]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für seine Verdienste [[Nobilitierung|erhob]] ihn [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] am 22. August 1891 in den erblichen [[preußisch]]en [[Adel]]sstand.&amp;lt;ref&amp;gt;A. Freiherr von Houwald: &amp;#039;&amp;#039;Brandenburg-Preußische Standeserhebungen und Gnadenakte für die Zeit 1873-1918&amp;#039;&amp;#039;. Görlitz 1939, S. 79.&amp;lt;/ref&amp;gt; Mitte September 1891 wurde Amann zum Kommandeur des Kadettenkorps ernannt und am 20. Oktober 1891 zum [[Generalmajor]] befördert. Vom 14. Mai 1894 bis zum 28. Juni 1895 war er Kommandeur der [[9. Infanterie-Brigade (Deutsches Kaiserreich)|9. Infanterie-Brigade]] in [[Frankfurt (Oder)]]. Anschließend kommandierte er als [[Generalleutnant]] die [[35. Division (Deutsches Kaiserreich)|35. Division]] in [[Grudziądz|Graudenz]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Wegner&amp;quot;&amp;gt;[[Dermot Bradley]] (Hrsg.), Günter Wegner: &amp;#039;&amp;#039;Stellenbesetzung der Deutschen Heere 1815-1939.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: &amp;#039;&amp;#039;Die Höheren Kommandostellen 1815-1939.&amp;#039;&amp;#039; Biblio Verlag, Osnabrück 1990, ISBN 3-7648-1780-1, S. 130.&amp;lt;/ref&amp;gt; Am 15. Juni 1899 wurde Amann zum [[Militärgouverneur|Gouverneur]] von [[Toruń|Thorn]] ernannt und in dieser Stellung erhielt Amann am 27. Januar 1900 den [[Charakter (Titel)|Charakter]] eines Generals der Infanterie. In Genehmigung seines [[Abschied (Militär)|Abschiedsgesuches]] wurde er am 22. März 1902 mit der gesetzlichen [[Pension (Altersversorgung)|Pension]] zur [[z. D. (Militärsprache)|Disposition]] gestellt. Unmittelbar nach seiner Verabschiedung würdigte ihn Wilhelm II. durch die Verleihung des [[Großkreuz]]es des [[Roter Adlerorden|Roten Adlerordens]] mit Eichenlaub.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Militär-Wochenblatt]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 32 vom 9. April 1902, S. 859.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Tod und Grabstätte ===&lt;br /&gt;
Wilhelm von Amann starb 1928 im Alter von 88&amp;amp;nbsp;Jahren in Berlin und wurde auf dem [[Alter St.-Matthäus-Kirchhof Berlin|Alten St.-Matthäus-Kirchhof]] in [[Berlin-Schöneberg|Schöneberg]] beigesetzt. Das Grab ist nicht erhalten geblieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans-Jürgen Mende: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Berliner Grabstätten&amp;#039;&amp;#039;. Haude &amp;amp; Spener, Berlin 2006. S.&amp;amp;nbsp;299.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Familie ===&lt;br /&gt;
Amann hatte sich am 8. Oktober 1868 in Oldenburg mit Emma Hegeler (* 1848) verheiratet. Aus der Ehe gingen folgende Kinder hervor:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Amann|Friedrich Ludwig]] (1870–1953), deutscher Generalleutnant ⚭ 9. Oktober 1897 mit Eva Adelheid Klara Hedwig von Pelzer (* 1877)&lt;br /&gt;
* Annie Elisabeth (* 1872)&lt;br /&gt;
* Otto Wilhelm (* 1877), deutscher Offizier&lt;br /&gt;
* Ernst August (* 1877), deutscher Offizier&lt;br /&gt;
* Gertrud Luise (* 1879) ⚭ 16. April 1901 [[Gerhard von Enckevort]] (1868–1945), deutscher Generalmajor&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gothaisches Genealogisches Taschenbuch der Briefadeligen Häuser. 1913.&amp;#039;&amp;#039; Justus Perthes, Gotha 1912, [http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/periodical/pageview/1234956 S. 7–8.]&lt;br /&gt;
* [[Kurt von Priesdorff]]: &amp;#039;&amp;#039;Offizier-Stammliste des Grenadier-Regiments König Friedrich Wilhelm IV. (1. Pommersches) Nr. 2.&amp;#039;&amp;#039; [[E.S. Mittler &amp;amp; Sohn]], Berlin 1906, S. 243–244.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Wilhelm Ferdinand von Amann}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=138677271|VIAF=90941389}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Amann, Wilhelm von}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:General der Infanterie (Königreich Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gouverneur (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutschen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Preußischen Kriegsakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großkreuzes des Roten Adlerordens]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Preußischen Königlichen Kronenordens 1. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Eisernen Kreuzes II. Klasse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter des Oldenburgischen Haus- und Verdienstordens des Herzogs Peter Friedrich Ludwig]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Oldenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Nobilitierter (Preußen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1839]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1928]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Amann, Wilhelm von&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Amann, Georg Wilhelm Ferdinand von (vollständiger Name); Amann, Georg Wilhelm Ferdinand (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=preußischer General der Infanterie&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=24. November 1839&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Berne]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. August 1928&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Prüm</name></author>
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