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	<title>Willy Graf - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Willy_Graf&amp;diff=911592&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Eriosw: fix url genealogy.net</title>
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		<updated>2026-03-21T08:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;fix url genealogy.net&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Architekten Willy Graf. Zum Widerstandskämpfer siehe [[Willi Graf]].}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wilhelm „Willy“ Graf&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, ab 1919 &amp;#039;&amp;#039;Wilhelm Ritter von Graf&amp;#039;&amp;#039; (* [[26. Mai]] [[1881]] in [[Schwäbisch Hall]]; † [[2. Juli]] [[1965]] in [[Stuttgart]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;KrienkeBrüchert2008&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur|Autor=Dieter Krienke, Hedwig Brüchert und der Verein für Sozialgeschichte Mainz|Titel=Die Mainzer Synagogen: ein Überblick über die Mainzer Synagogenbauwerke mit ergänzenden Beiträgen über bedeutende Mainzer Rabbiner, das alte Judenviertel und die Bibliotheken der jüdischen Gemeinden|Online=https://books.google.com/books?id=kXEwAQAAIAAJ|Jahr=2008|Hrsg=Verein für Sozialgeschichte|Seiten=107}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virtuti pro patria&amp;quot;&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Ritter von Graf.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Rudolf von Kramer (Offizier)|Rudolf von Kramer]], [[Otto Freiherr von Waldenfels]], [[Günther Freiherr von Pechmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Virtuti pro patria. Der königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden.&amp;#039;&amp;#039; Königlich bayerische Militär-Max-Joseph-Orden, 1966, S. 302.&amp;lt;/ref&amp;gt;), war ein deutscher [[Architekt]], der in Stuttgart lebte und arbeitete. Ferner war er [[Reserveoffizier]] bei der [[Bayerische Armee|Bayerischen Armee]], zuletzt im Dienstgrad [[Hauptmann (Offizier)|Hauptmann der Reserve.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
[[Datei:בית_הכנסת_המרכזי_של_מיינץ,_1912.jpg|miniatur|Ehemalige [[Hauptsynagoge Mainz]]]]&lt;br /&gt;
Graf war der Sohn des Baumeisters Johann Georg Graf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;KrienkeBrüchert2008&amp;quot; /&amp;gt; Er studierte an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]], war danach drei Jahre im württembergischen Staatsdienst tätig und legte 1904 das Staatsexamen im Hochbaufach ab. Danach arbeitete er bis zum Kriegsausbruch als freischaffender Architekt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virtuti pro patria&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Erste Jahre als freischaffender Architekt ===&lt;br /&gt;
Einige Jahre arbeitete er mit seinem ehemaligen Kommilitonen [[Franz Roeckle (Architekt)|Franz Roeckle]] im Architektenbüro Graf &amp;amp; Roeckle zusammen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Historisches Architektenregister&amp;#039;&amp;#039; auf [http://www.kmkbuecholdt.de/historisches/personen/architekten_gr.htm www.kmkbuecholdt.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit ihm zusammen gewann er unter anderem 1904 den Wettbewerb um den Wiederaufbau der abgebrannten Gemeinde [[Ilsfeld]]&amp;lt;ref&amp;gt;Landesarchiv Liechtenstein: Protokolle über die Einvernahme des Franz Röckle, Akte J 007/S 066/43 (Aussage Roeckles bei seiner Vernehmung vom 2. Mai 1933 nach der [[Alfred Rotter#Missglückter Entführungsversuch und Tod in Liechtenstein|Rotter-Entführung]])&amp;lt;/ref&amp;gt; und um den Bau der Frankfurter [[Westend-Synagoge]], die von 1908 bis 1910 gebaut wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Riebsamen, &amp;#039;&amp;#039;Franz Roeckle. Lehrbeispiel für menschliche Gemeinheit&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;[[Frankfurter Allgemeine Zeitung|FAZ]]&amp;#039;&amp;#039;, 29. Dezember 2009 ([http://www.faz.net/aktuell/rhein-main/frankfurt/franz-roeckle-lehrbeispiel-fuer-menschliche-gemeinheit-1894651.html?printPagedArticle=true#pageIndex_2 online auf www.faz.net])&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;lt;!--  Aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Rockle stammten auch die Entwürfe für die repräsentative Fassade des [[Bankhaus Gumbel|Bankhauses Gumbel]] in [[Heilbronn]]. --&amp;gt; Aus der Zeit der Zusammenarbeit mit Roeckle stammten auch die Entwürfe für die repräsentative Fassade des [[Bankhaus Gumbel|Bankhauses Gumbel]] in [[Heilbronn]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;heuss.stadtarchiv-heilbronn.de&amp;quot;&amp;gt;[http://heuss.stadtarchiv-heilbronn.de/index.php?ID=80410 Nachweis im Stadtarchiv Heilbronn]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Grafs bekanntesten Bauwerken aus dieser Zeit zählen das 1909/10 im [[Jugendstil]] erbaute [[Bundesgymnasium und Bundesrealgymnasium Kufstein|Gymnasium in Kufstein]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Tiroler Kunstkataster|id=19246|titel=Gymnasium, Bundesrealgymnasium|zugriff=2016-04-29}}&amp;lt;/ref&amp;gt; und die zwischen 1911 und 1912 entstandene und in der [[Novemberpogrome 1938|Pogromnacht 1938]] zerstörte [[Hauptsynagoge Mainz]].&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/mainz/kulturdenkmaeler/hauptsynagoge.html Hauptsynagoge Mainz] auf regionalgeschichte.net, abgerufen am 6. November 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Willy Graf gewann 1910 den ersten Preis bei einem Wettbewerb um den Rathausumbau in [[Heidelberg]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{cite book|title=Zentralblatt der Bauverwaltung: Inhalts-Verzeichnis … vom Zentralblatt der Bauverwaltung …|url=https://books.google.com/books?id=F9ZQAQAAMAAJ|year=1910|publisher=W. Ernst &amp;amp; Sohn|pages=268}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In den Jahren 1910 und 1911 wurde außerdem ein Schulgebäude in der Stuttgarter Weimarstraße nach seinen Plänen errichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Architects1915&amp;quot;&amp;gt;{{cite book|author=Royal Institute of British Architects|title=RIBA Journal|url=https://books.google.com/books?id=1ptAAQAAMAAJ|language=en|year=1915|pages=492}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kriegseinsatz im Ersten Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] diente er als [[Reserveoffizier]]. Als [[Oberleutnant]] der Reserve und [[Kompaniechef]] im Radfahrer-Bataillon&amp;amp;nbsp;3 war er Ende 1916 in [[Rumänien]] beim Kampf um die [[Festung Bukarest]] eingesetzt. Mit seiner nur mehr 53 Mann starken Kompanie erkundete er in der Nacht vom 5. zum 6. Dezember 1916 die Frontlinie und drang nach kurzem Feuergefecht über das Fortul Mogoșoaia in vier weitere Festungsabschnitte der Nordwestfront ohne Widerstand ein, deren [[Panzerturm|Panzertürme]] ohne Geschütze waren. Beim Rückzug erbeutete seine Truppe eine [[Proviant]]kolonne, geriet dann unter rumänischen Beschuss und hielt die Stellung bis zum Eintreffen der eigenen Verstärkung. Die [[Militärische Aufklärung|Aufklärungsoperation]] wurde als Voraussetzung für die anschließende [[Angriffsgefecht|Angriffsoperation]] beschrieben.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayerns goldenes Ehrenbuch&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Titel=Graf, Wilhelm Ritter von |Sammelwerk=Bayerns goldenes Ehrenbuch 1914–1918 |Hrsg=[[Bayerisches Kriegsarchiv]] |Verlag=Joseph Hyronimus |Ort=München |Datum=1928 |Seiten=25 |Online=https://wiki.genealogy.net/index.php?title=Datei:Bayerns_goldenes_Ehrenbuch_1914-1918.djvu&amp;amp;page=23}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Graf erhielt für diesen Kriegseinsatz in Rumänien 1916 am 28. Oktober 1919 den Ritterorden des [[Militär-Max-Joseph-Orden]]s.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bayerns goldenes Ehrenbuch&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Weimarer Republik und Drittes Reich ===&lt;br /&gt;
[[Datei:20180218 Stuttgart - Sonnenbergstraße 6A-F-1.jpg|mini|Reihenmietshäuser Sonnenbergstraße 6A-6F in Stuttgart.]]&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende war der mittlerweile geadelte Wilhelm Ritter von Graf wieder als Architekt tätig. Von ihm stammt der Entwurf für die im Vorraum des Betsaals der [[Synagoge und Gemeindezentrum Hospitalstraße|Synagoge und des Gemeindezentrum Hospitalstraße]] aufgestellte Ehrentafel für die im Ersten Weltkrieg gefallenen jüdischen Soldaten aus Stuttgart, der von [[Josef Zeitler]] in Sandstein ausgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter [[Denkmalschutz]] stehen die Reihenmietshäuser Sonnenbergstraße 6A bis 6F in [[Stuttgart-Mitte|Dobel]], die 1925 nach Grafs Plänen errichtet wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Liste der Kulturdenkmale. Unbewegliche Bau- und Kunstdenkmale&amp;#039;&amp;#039;, 25. April 2008 ({{Webarchiv|url=http://www.stuttgart-stadtgeschichte.net/pdf/Liste_Denkmaeler_Stuttgart.pdf|wayback=20130921055207|text=online auf www.stuttgart-stadtgeschichte.net}})&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist auch, dass er 1937 – mittlerweile ein angesehener Architekt – bei der Karosseriefirma [[Wendler (Karosseriebau)|Wendler]] einen fortschrittlichen „Jagdwagen“ in Auftrag gab, den der Betriebsleiter und Konstrukteur Helmut Schwandner unter Beratung von [[Reinhard von Koenig-Fachsenfeld]] und durch Nutzung von Patenten [[Paul Jaray]]s für ihn baute.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stromlinienautos in Deutschland&amp;quot;&amp;gt;Ralf J. F. Kieselbach: &amp;#039;&amp;#039;Stromlinienautos in Deutschland. Aerodynamik im PKW-Bau 1900 bis 1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag W. Kohlhammer, 1982, S. 87–90.&amp;lt;/ref&amp;gt; Bei dem 1938 fertiggestellten [[Stromlinienfahrzeug]] handelt es sich um eine sechssitzige Limousine mit [[Ford]]-[[V8-Motor]], die ihm als Familienfahrzeug diente.&amp;lt;ref&amp;gt;Ralf J. F. Kieselbach: &amp;#039;&amp;#039;Karosserien nach Maß. Erhard Wendler 1923 bis 1963.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, 1982, S. 82. ISBN 978-3-17-007625-9&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Auto wurde von den Alliierten beim Einmarsch nach dem Zweiten Weltkrieg beschlagnahmt. Von Graf sah das Fahrzeug nie wieder; die Konstruktionspläne behielt seine Witwe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Stromlinienautos in Deutschland&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Fotos von Ritter von Grafs Wendler V8: [http://www.coachbuild.com/forum/download/file.php?id=32515&amp;amp;sid=7fec9cc3b1fa643fbaf2b6a72ebbe180&amp;amp;mode=view Frontansicht], [http://www.coachbuild.com/forum/download/file.php?id=29976&amp;amp;mode=view Seitenansicht]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den letzten Kriegsjahren 1944 bis 1945 arbeitete er in Stuttgart an der Wiederherstellung der durch Bombenangriffe zerstörten Gebäude.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virtuti pro patria&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jahre nach 1945 ===&lt;br /&gt;
Nach Kriegsende wurde Wilhelm Ritter von Graf Leiter des Stuttgarter Instandsetzungsamtes, das mit Sitz in der &amp;#039;&amp;#039;Rotebühlstraße 72&amp;#039;&amp;#039; ab dem 3. September 1946 für die Lenkung und Leitung der Beseitigung der Kriegsschäden an Wohnräumen zuständig war. Unterstützt wurde er in seiner Aufgabe von 71 Architekten, die ihm als Instandsetzungsleiter unterstellt waren. Das Amt, das eng mit der [[Militärregierung#Deutschland (1945–1949)|US-Militärregierung]] kooperierte, wurde 1948 in das Bauförderungsamt eingegliedert.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Edgar Lersch]]: &amp;#039;&amp;#039;Stuttgart in den ersten Nachkriegsjahren.&amp;#039;&amp;#039; Klett-Cotta, 1995, S. 56. ISBN 978-3-608-91287-6&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss arbeitete er wieder als freischaffender Architekt und entwarf vorwiegend Wohn- und Industriebauten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Virtuti pro patria&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1954 wurde zum Beispiel nach seinen Entwürfen neben dem [[Hamburg-Mannheimer]]-Haus in Stuttgart eine aus architektonischer Sicht bemerkenswerte Tankstelle mit Kfz-Pflegehalle und Verkaufspavillon in der &amp;#039;&amp;#039;Reinsburgstraße 1&amp;#039;&amp;#039;/&amp;#039;&amp;#039;1a&amp;#039;&amp;#039; im [[Internationaler Stil|Internationalen Stil]] errichtet. Die ehemalige Tankstelle steht mittlerweile ebenfalls unter Denkmalschutz.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Bürogebäude der Hamburg-Mannheimer Versicherung mit ehem. Tankstelle.&amp;#039;&amp;#039; In: Martin Wörner; Gilbert Lupfer; Ute Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Architekturführer Stuttgart.&amp;#039;&amp;#039; Reimer, 2006, S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die eingeschossige ehemalige Großtankstelle bildet zur Kreuzung Paulinen-, Reinsburg-, Marienstraße einen vorgestellten geschwungenen Sockelbau für das dahinter liegende Büro-Hochhaus. Insgesamt kann der Baukörper in drei funktional unterschiedliche Bereiche gegliedert werden: Ein trapezförmiger gefliester Raum mit Pflegehallen und Torfront, beidseitige und miteinander verbundene Durchfahrten für den Tankvorgang und ein rundum verglaster Verkaufs- und Ausstellungspavillon zur Straßenkreuzung. Auffällig ist, dass die verkleidete Stahlskelett-Tragstruktur der Überdachung versucht, visuell eine Dachplatte aus Stahlbeton zu suggerieren. Der vorkragende sichtbare dünne Dachrand gibt dabei die vergleichsweise hohe Trägerhöhe kaum preis. Insbesondere stechen die durchdachten Detailausbildungen der sichtbaren Stahlrundrohrstützen und der filigran schmalen Rahmenprofile der Verglasungen hervor. Nachts wurde die Tankstelle eindrucksvoll durch ihre Beleuchtung in Szene gesetzt. Der Tankstellenbau spiegelt die charakteristischen Merkmale funktionalistischer und durch das Automobildesign geprägter Architektur der Fünfziger Jahre in qualitätvoller Ausbildung und hervorragender Überlieferung wider. Bereits 1993 wurde sie als Kulturdenkmal in die Denkmalliste aufgenommen. Aktuell dient die in ihrer Erscheinung kaum veränderte Anlage einem Autoglaser und einem Reifendienst als Firmensitz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz Arlart |Titel=Symbole ihrer Zeit: Architektonische Relikte des Tankstellenbaus von den Anfängen bis in die 1950er Jahre in Baden-Württemberg |Hrsg= |Sammelwerk=Denkmalpflege in Baden-Württemberg – Nachrichtenblatt der Landesdenkmalpflege |Band=49 |Nummer=3 |Auflage= |Verlag= |Ort= |Datum=2020-08-04 |ISBN= |ISSN=0465-7519 |DOI=10.11588/nbdpfbw.2020.3.74366 |Seiten=153–159 |Online=https://journals.ub.uni-heidelberg.de/index.php/nbdpfbw/article/view/74366 |Abruf=2020-09-10}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1919: Ritterorden des Militär-Max-Joseph-Ordens&lt;br /&gt;
* Die &amp;#039;&amp;#039;Willy Graf-Straße&amp;#039;&amp;#039; in [[Kufstein]] ist nach ihm benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13605076X|VIAF=80460580}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Graf, Willy}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Jugendstils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt des Internationalen Stils]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Architekt (Stuttgart)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Ersten Weltkrieg (Deutsches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hauptmann (Bayern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Militär-Max-Joseph-Ordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1881]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1965]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Graf, Willy&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Graf, Wilhelm Ritter von; Graf, Wilhelm (Geburtsname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Architekt und bayerischer Reserveoffizier&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=26. Mai 1881&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Schwäbisch Hall]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=Juli 1965&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Stuttgart]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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