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	<title>Windhoff (Berlin) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T10:44:59Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Windhoff_(Berlin)&amp;diff=869568&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Sokrates 399: Typografie.</title>
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		<updated>2025-11-25T12:07:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Typografie.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Windhofflogo.JPG|mini|Firmenemblem]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZweiRadMuseumNSU Windhoff1.jpg|mini|Windhoff-Motorrad von 1928 im [[Deutsches Zweirad- und NSU-Museum|Zweirad-Museum Neckarsulm]]. Die vier aus dem Getriebegehäuse ragenden waagerechten Rohre bilden den Heckrahmen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:ZweiRadMuseumNSU Windhoff Motor.JPG|mini|Motor des Windhoff-Motorrads von 1928]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Windhoff&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein deutsches Unternehmen mit Sitz in Berlin, das Kühler, Benzintanks und ab 1924 auch Motorräder baute.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[[Motorrad Classic]]&amp;#039;&amp;#039; 4/89, Motor-Presse, Stuttgart 1989. {{ISSN|0027-237X}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Unternehmensgründer [[Hans Windhoff]] (1873–1932)&amp;lt;ref&amp;gt;Helmut Hütten in: Helmut Hütten: &amp;#039;&amp;#039;Schnelle Motoren - seziert und frisiert&amp;#039;&amp;#039;. 10. Auflage. Motorbuch Verlag, Stuttgart, 1994, ISBN 3-87943-974-5. S. 621&amp;lt;/ref&amp;gt; war bis 1907 Geschäftsführer der [[Windhoff Bahn- und Anlagentechnik|Gebrüder Windhoff GmbH – Motoren-, Fahrzeug- und Maschinenfabrik]], schied dort aus und gründete zunächst die &amp;#039;&amp;#039;Hans Windhoff Apparate- und Maschinenfabrik AG&amp;#039;&amp;#039; in Berlin Schöneberg ([[Bülowstraße]]), um auf seinen [[Patent]]en basierende [[Kühlung (Verbrennungsmotor)|Kühler]] in Eigenregie zu produzieren.&amp;lt;ref&amp;gt;H. Elias: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Zeitschrift für Luftschiffahrt. Illustrierte Aeronautische Mitteilungen. Amtliches Organ des Deutschen Luftschiffer-Verbandes. Halbmonatshefte&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 9, 14. Jahrgang 1910, Begründet von [[Hermann Moedebeck|(Hermann) W. L. Moedebeck]], Vereinigte Verlagsanstalten Gustav Braunbeck &amp;amp; Gutenberg-Druckerei AG, Berlin 1910, [https://www.google.de/books/edition/Illustrierte_Mitteilungen_des_Oberrheini/PE0fAQAAMAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hans+Windhoff+Patent&amp;amp;pg=RA8-PA38&amp;amp;printsec=frontcover S. 38.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;F. Rasch: &amp;#039;&amp;#039;Deutsche Luftfahrer-Zeitschrift&amp;#039;&amp;#039;, Jahrgang XVI, Nr. 21, Expedition Clausing &amp;amp;Co., Berlin 16. Oktober 1912, [https://www.google.de/books/edition/Illustrirte_Mittheilungen_des_Oberrheini/SrTUlokRnAYC?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Hans+Windhoff+Patent&amp;amp;pg=PA528-IA3&amp;amp;printsec=frontcover S. VII.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Sie wurden in [[Kraftfahrzeug]]en, aber auch in [[Flugzeug]]en verwendet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anfang der 1920er Jahre begann Windhoff mit der Entwicklung eines [[Zweitakt]]motorrades, wozu er die &amp;#039;&amp;#039;Windhoff Motorenbau GmbH&amp;#039;&amp;#039; gründete. Der Betrieb zog zunächst nach [[Berlin-Johannisthal|Johannisthal]] um und firmierte unter &amp;#039;&amp;#039;Hans Windhoff Motorenbau mbH&amp;#039;&amp;#039;, später nach [[Berlin-Friedenau]]. Laut Gesellschafterbeschluss vom 17. Dezember 1921 wurde die Fabrikation und der Vertrieb von Motoren festgelegt.&amp;lt;ref&amp;gt; L. Ptaczowsky: &amp;#039;&amp;#039;Automoniltechnische Zeitschrift (ATZ) 1925&amp;#039;&amp;#039;, 28, Hrsg. Robert Conrad, Wa. Ostwald, Automobiltechnischer Verlag und M. Krayn Technischer Verlag, Berlin 1925, S. 275., S. 719. [https://books.google.de/books?redir_esc=y&amp;amp;hl=de&amp;amp;id=-kQfAQAAMAAJ&amp;amp;focus=searchwithinvolume&amp;amp;q=Windhoff Digitalisat/Auszug]&amp;lt;/ref&amp;gt; Zur gleichen Zeit erwarb Windhoff mit [[Scharfenbrück]] bei Luckenwalde ein 257-ha-Gut mit Brennerei.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Landwirtschaftliches Adreßbuch der Rittergüter, Güter und Höfe der Provinz Brandenburg. 1923&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Niekammer’s Güter-Adressbücher&amp;#039;&amp;#039;, Band VII, 3. Auflage, Reichenbach’sche Verlagsbuchhandlung, Leipzig 1923, S. 26.&amp;lt;/ref&amp;gt; das bis zum Ende des Zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 im Besitz seiner Familie blieb.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://gutsanlagen.blogspot.com/2017/03/gutsbesitz-in-brandenburg-vor-1945_22.html |titel=&amp;#039;&amp;#039;Gutsbesitz in Brandenburg (vor 1945)&amp;#039;&amp;#039; |abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.maerkische-landsitze.de/lexikon.htm |titel=&amp;#039;&amp;#039;Lexikon. Märkische Landsitze. Gutsbesitz in Brandenburg vor 1945&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. Hermann Aurich, Zehdenick. (Nicht fehlerfrei)|abruf=2024-07-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Motor von Windhoff war ein wassergekühlter liegender Einzylinder. Der Zylinder war Teil des Kühlers. Die Leistung wurde durch eine [[Motoraufladung#Kolbenladepumpen|Ladepumpe]] gesteigert. Er beruhte auf der Entwicklung des [[Bekamo]]-Motors von [[Hugo Ruppe]]. Ab 1924 wurden diese Motorräder hergestellt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim [[AVUS]]-Rennen im Mai 1925 gewann Windhoff die ersten beiden Plätze in der Klasse bis 125&amp;amp;nbsp;cm². Im September desselben Jahres konnte der Erfolg wiederholt werden. Zusätzlich gelang auch in der Klasse 175&amp;amp;nbsp;cm² ein Doppelsieg. Diese beiden Motorräder gingen in Serie und verkauften sich zunächst sehr gut. Bei einem 24-Stunden-Rennen 1928 auf der [[Opel-Rennbahn]] gelangen zwei Weltrekorde für die 125-cm³-Klasse. Dabei wurden die 1000&amp;amp;nbsp;km mit 61,2&amp;amp;nbsp;km/h Durchschnitt zurückgelegt. Die erreichte Distanz mit 1451&amp;amp;nbsp;km in 24 Stunden war ebenfalls Weltrekord. Vergrößerte Modelle mit 493&amp;amp;nbsp;cm³ und 517&amp;amp;nbsp;cm³ erwiesen sich jedoch als nicht praktikabel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Trotz der Sporterfolge ging der Verkauf zurück. Windhoff begann mit der Entwicklung großvolumiger [[Viertakt]]modelle. 1927 stellte er auf der Berliner Messe ein Motorrad mit Blattfeder-Vorderradgabel, einem 4-Zylinder-Reihenmotor mit 748&amp;amp;nbsp;cm³ Hubraum und 22&amp;amp;nbsp;PS vor, von dem bis 1931 etwa 250 Stück (nach anderer Quelle dagegen 1430 Stück&amp;lt;ref&amp;gt;Jürgen Kießlich:&amp;#039;&amp;#039; Die Windhoff, eine Motorradlegende&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Top Speed&amp;#039;&amp;#039; 2012, Nr. 2, S. 14–15.&amp;lt;/ref&amp;gt;) zum Grundpreis von 1750 Reichsmark gebaut wurden. Der Motor hatte eine obenliegende Nockenwelle und Tassenstößel und eine Flüssigkeitskühlung mit 6,5 Liter Öl als Kühlmittel. Das Besondere an diesem Motorrad war, dass es keinen Rahmen im üblichen Sinne gab, sondern dass das Getriebe und der Hilfsrahmen mit dem Motor verschraubt waren. (Patentschrift 463399 &amp;#039;&amp;#039;Motorrad mit dem Motor als Tragteil zwischen Vorder- und Hinterrad&amp;#039;&amp;#039;, angemeldet am 14. Dezember 1926, erteilt am 12. Juli 1928). Die fußbetätigte Bremse wirkte auf die Kardanwelle.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1929 kam ein Zweizylinder-Boxer mit 999&amp;amp;nbsp;cm³ und [[SV-Ventilsteuerung|seitlichen Ventilen]] dazu; das „Fahrgestell“ entsprach dem des Vierzylindermodells, die Fußbremse war jedoch als [[Klotzbremse]] ausgeführt. Das Motorrad ähnelte so den damaligen [[BMW-Motorrad|BMW]]-Boxern. Im selben Jahr begannen die Arbeiten an einem neuen Motorrad, das mit einem 175-cm³-[[Villiers Ltd|Villiers]]-Motor ausgerüstet werden sollte. Die Lizenzverhandlungen verliefen ergebnislos. Stattdessen wurde Kurt Pohle beauftragt, zwei einfache luftgekühlte Einzylinder-Zweitaktmotoren mit 198&amp;amp;nbsp;cm³ und 298&amp;amp;nbsp;cm³ mit [[Nasenkolben]] in Anlehnung an den Villiers-Motor zu entwickeln. Es kam jedoch zu keiner nennenswerten Produktion und Windhoff gab die Motorradherstellung 1931 auf. Der Kühlerbau lief bis mindestens 1952 weiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;[[Adreßbuch der Direktoren und Aufsichtsräte]] 1930&amp;#039;&amp;#039;, Finanz-Verlag, Berlin 1930, S. 2076.&lt;br /&gt;
* [[Hans Christoph von Seherr-Thoss|Hans Christoph Graf von Seherr-Thoss]]: &amp;#039;&amp;#039;Die deutsche Automobilindustrie. Eine Dokumentation von 1886 bis heute&amp;#039;&amp;#039;, Deutsche Verlags-Anstalt, Stuttgart 1974, S. 46., S. 62, ISBN 3-421-02284-4.&lt;br /&gt;
* [[Erwin Tragatsch]]: &amp;#039;&amp;#039;Alle Motorräder – 1894 bis heute. Eine Typengeschichte, 2500 Marken aus 30 Ländern&amp;#039;&amp;#039;, 1. Auflage, Stuttgart ISBN 3-87943-410-7.; 5. Auflage, Motorbuch Verlag, Stuttgart 1982.&lt;br /&gt;
* Siegfried Rauch, Frank Rönicke: &amp;#039;&amp;#039;Männer und Motorräder – ein Jahrhundert deutscher Motorradentwicklung.&amp;#039;&amp;#039; Motorbuch-Verlag, Stuttgart 2008, S. 230–241, ISBN 978-3-613-02947-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Windhoff motorcycles|Windhoff-Motorräder}}&lt;br /&gt;
* Jürgen Kießlich:&amp;#039;&amp;#039; Die Windhoff, eine Motorradlegende&amp;#039;&amp;#039; in: &amp;#039;&amp;#039;Top Speed&amp;#039;&amp;#039; 2012, Nr. 2, S. 14–15. {{DNB|98551003X}} [https://msc-oberlausitzer-dreilaendereck.eu/wp-content/uploads/2015/06/62.-Die_Windhoff_TS_02_12.pdf online]. Abgerufen am 8. August 2024.&lt;br /&gt;
* [https://thevintagent.com/2017/09/27/road-test-1928-windhoff/ Road Test: 1928 Windhoff (Mit Portraitaufnahme von Hans Windhoff)], Hrsg. The Vintagent. Paul D’Orleans, 27. September 2017. (Englisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Motorradhersteller (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliger Automobilzulieferer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemaliges Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Produzierendes Unternehmen (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Berlin-Friedenau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Aktiengesellschaft in Deutschland]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Sokrates 399</name></author>
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