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	<title>Wohnpark Alterlaa - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Kalorie: /* Filme */K</title>
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		<updated>2026-03-24T18:32:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Filme: &lt;/span&gt;K&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnpark Alterlaa Westseite.jpg|mini|Westseite des Wohnparks Alterlaa]]&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Wohn- und Kaufpark Alterlaa&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine der größten Wohnanlagen Österreichs und bildet eine Stadt in der Stadt [[Wien]] mit vollständiger Infrastruktur.&lt;br /&gt;
Die Anlage gilt als Vorzeigeprojekt der funktionierenden [[Satellitenstadt]] der 1970er Jahre, oft als Gegenbeispiel der nahe gelegenen Siedlung [[Am Schöpfwerk]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Baubeschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnpark Alterlaa Dachblick von Block C1.jpg|mini|Der Park zwischen den Blöcken wurde nach Harry Glück benannt]]&lt;br /&gt;
Der Wohn- und Kaufpark Alterlaa befindet sich im Süden Wiens im 23. [[Wiener Gemeindebezirke|Wiener Gemeindebezirk]] [[Liesing (Wien)|Liesing]] an der Grenze der Bezirksteile [[Inzersdorf (Wien)|Inzersdorf]] (Block A) und [[Atzgersdorf]] (Blöcke B und C) – entgegen dem Namen liegt der Komplex nicht in [[Erlaa]], ist aber nach dem nahe gelegenen [[Schloss Alterlaa]] benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf einem Areal von 240.000 m² finden ca. 3.200 großteils familientaugliche Wohnungen (65 % der Wohnungen mit mindestens 3 Zimmern, durchschnittliche Größe 74,5&amp;amp;nbsp;m²) für derzeit ca. 9.000 Personen Platz, außerdem ein Einkaufszentrum, Ärztezentren, Schulen, Kindergärten, Spielplätze, Tennisplätze, stadtparkgroße Grünflächen, ca. 3.400 Parkplätze und diverse Einrichtungen der Naherholung sowie Verwaltungseinrichtungen. Er wurde in den Jahren 1973 bis 1985 (Planungsbeginn 1968) im Süden Wiens (Aufbauachse Wien-Süd) als neues Wohngebiet von der [[Gesiba]] nach Planung der Arbeitsgemeinschaft von [[Harry Glück (Architekt)|Harry Glück]] &amp;amp; Partner, [[Kurt Hlaweniczka]] und Requat&amp;amp;Reinthaller gebaut. Die Anordnung der Wohnungen folgt dabei Harry Glücks Konzept des „gestapelten Einfamilienhauses“ in Form von Terrassenwohnungen. Zur Ergänzung dieses Konzepts gibt es bis in den 12. Stock Pflanztröge von knapp 4 m², die auch als Sichtschutz und Kleinstgarten dienen.&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss /&amp;gt; Darüber hat jede Wohnung zumindest eine Loggia als privaten Freiraum. Diese weist dabei einen Knick auf, der den freien 180°-Blick nach Norden und Süden ermöglicht. Die Wohnungen folgen dem immer noch gültigen Konzept von Wohnküchen und getrennt begehbaren Schlafräumen sowie einer großen Anzahl von Schrankräumen. Bei den größeren Wohnungen ist ein zweites Badezimmer vorgesehen. Insgesamt wurden 35 Grundrisstypen geplant. &amp;lt;!-- laut achleitner, ich habe nur 28 gefunden --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei 400 Meter langen Zeilen (Blöcke) in Nord-Süd-Ausrichtung mit je einer Lücke von 40 Metern sind 23 bzw. 27 Stockwerke hoch. Die höheren Blöcke A1–A3, B3–B5 und C1–C4 sind dabei 85,1 Meter, die niedrigeren 73,6 Meter hoch. Pro Stiegenhaus gibt es vier Hochgeschwindigkeitsfahrstühle, die notstromgesichert sind. Block A hat eine Wohnnutzfläche von 91.000 m², bei Block B und C sind es je 98.000 m². Die Entfernung zwischen den Blöcken beträgt 140 Meter am Sockel und 170 Meter in den oberen Stockwerken. Block A wurde ab 1976, Block B ab 1978 und Block C ab 1985 bezogen. Die unteren beiden Stockwerke bilden dabei die Ebenen mit Parkplätzen, bieten aber auch Platz für eine Müllsammelstelle der MA48 (für Hausmüll gibt es Müllklappen) und diverse technische Einrichtungen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nextroom.at/building_article.php?building_id=239 Wohnpark Alt Erlaa] bei Nextroom.at,  abgerufen am 9. Juni 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1995 besteht mit der [[U-Bahn-Station Alterlaa]] ein direkter Zugang zur [[U-Bahn-Linie U6 (Wien)|U-Bahn-Linie U6]]. Zu Ehren Harry Glücks wurde im Februar 2015 anlässlich seines 90.&amp;amp;nbsp;Geburtstags die bis dato namenlose, 123.000&amp;amp;nbsp;m² große Grünfläche (also knapp 2 Drittel des Gesamtareals von 20 [[Hektar|ha]]&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss /&amp;gt;) um den Wohnpark &amp;#039;&amp;#039;[[Harry-Glück-Park]]&amp;#039;&amp;#039; benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://derstandard.at/2000011937795/Wuerdigung-zum-90er-Gruenflaeche-in-Alterlaa-wird-Harry-Glueck-Park?_slide=10 &amp;#039;&amp;#039;Würdigung zum 90er: Grünfläche in Alterlaa wird „Harry-Glück-Park“.&amp;#039;&amp;#039;] [[derstandard.at]], abgerufen am 20. Februar 2015.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Infrastruktureinrichtungen ==&lt;br /&gt;
Um die Wohnanlage nicht als „Schlafsiedlung“ zu betrachten, sondern auch deren Freizeit dort zu ermöglichen, wird ein großzügiges Angebot an Gemeinschaftseinrichtungen bereitgestellt. Das Markenzeichen von Harry Glück stellt dabei ein begehbares Dach mit Pool dar, von denen es im Wohnpark insgesamt sieben gibt. Diese sollen die „bandbildende Funktion“ einnehmen, wie es früher der Kirchenplatz oder das Wirtshaus getan hat. Weiters wurden auf den Dächern Saunen untergebracht. Im Bauch der nach oben hin schmäler werdenden Gebäude befinden sich sieben Hallenbäder, Tepidarium, Solarien und Infrarotsaunen. In diesem „schwarzen Dreieck“ finden sich weiters derzeit 32 Klubräume. Diese Räume wurden ohne Boden, unmöbliert und ohne vorbestimmten Zweck an mehr als 30 Vereine übergeben.&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss /&amp;gt; Auch die sieben Schlechtwetterspielplätze sind im Gebäudeinneren untergebracht. Als private Institutionen sind dabei der Fernsehsender &amp;#039;&amp;#039;WPTV&amp;#039;&amp;#039; und die für Bewohner unentgeltliche Monatszeitung &amp;#039;&amp;#039;Wohnpark Alterlaa Zeitung – WAZ&amp;#039;&amp;#039; hervorgegangen. Eine im Wohnpark angesiedelte Hausverwaltung mit 50 Mitarbeitern kümmert sich um die Instandhaltung der Infrastruktur und die Grünpflege.&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Regelmäßige Studien bescheinigen dem Wohnpark eine sehr hohe Wohnzufriedenheit. Es zeigt sich zudem, dass die Bewohner mehr Zeit zu Hause verbringen als Bewohner vergleichbarer Anlagen. Im eigenständig organisierten Kaufpark finden sich Geschäfte, eine Bibliothek und mehrere Restaurants. Die Bewohner werden in allgemeinen Belangen gegenüber dem Eigentümer, der Alterlaa-AG, an der jeder Bewohner auch mit einer Aktie beteiligt ist, von einem alle drei Jahre gewählten Gremium, dem Mieterbeirat, vertreten.&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Kaufpark und Rundturnhalle von oben.jpg|Der Kaufpark als Verbindungsachse und die Rundturnhalle&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Kaufpark Außenbereich 2.jpg|Kaufpark Forum&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Kaufpark überdachter Bereich.jpg|Überdachter Bereich des Kaufparks&lt;br /&gt;
Datei:Wohnpark Alterlaa im Herbst 2.jpg|Grünflächen&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Pflanztröge.jpg|Balkongärten&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Schwimmbad (hinterer A-Block).jpg|Schwimmbad auf dem Dach&lt;br /&gt;
Datei:Schöpfwerk von Alterlaa aus gesehen.jpg|Blick vom Dach auf Wien&lt;br /&gt;
Datei:Wohnpark Alterlaa Hallenbad.jpg|Schwimmbad im Bauch&lt;br /&gt;
Datei:Wohnpark Alterlaa mit Liesing.jpg|Naherholung an der Liesing&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Industriecharakter.jpg|Einer der Eingangsbereiche&lt;br /&gt;
Datei:Alterlaa Knicks.jpg|Nord-Süd Fernsicht und große Fensterbänder&lt;br /&gt;
Datei:Wien - Nov. 2019 - Wienerberg auf Alterlaa.jpg|Blick vom [[Wienerberg]] auf Alterlaa&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunst und Kultur ==&lt;br /&gt;
In den Foyers befinden sich je zwei Bilder von namhaften zeitgenössischen Künstlern. Die Künstler in den Blöcken B und C wurden von den Bewohnern gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.porter.at/sonder2006/sonder2006.pdf |wayback=20131025111736 |text=&amp;#039;&amp;#039;Wohnpark Alterlaa Zeitung.&amp;#039;&amp;#039; 15. Jahrgang, Sonderausgabe Nr. 6, Juni 2006}} (PDF; 5,23&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Block !! Künstler&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A1/A2  || [[Alfred Hrdlicka]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A3/A4  || [[Georg Eisler]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A5/A6  || [[Fritz Martinz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| A7/A8  || [[Adolf Frohner]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B1/B2  || [[Peter Atanasov]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B3/B4  || [[Wolfgang Hollegha]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B5/B6  || [[Robert Zeppel-Sperl]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| B7/B8  || [[Peter Pongratz (Künstler)|Peter Pongratz]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C1/C2  || [[Karl Korab]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C3/C4  || [[Linde Waber]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C5/C6  || [[Hans Staudacher]]&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| C7/C8  || [[Franz Zadrazil]]&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Audio ===&lt;br /&gt;
* Die Wiener Band [[Wanda (Band)|Wanda]] veröffentlichte im Juni 2021 eine Single namens „Die Sterne von Alterlaa“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Filme ===&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;Sternberg - Shooting Star&amp;#039;&amp;#039; von [[Niki List]] mit [[Andreas Vitásek]] aus dem Jahr 1988 wurden einige Aufnahmen in Alterlaa gedreht.&lt;br /&gt;
* In der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Medicopter 117 – Jedes Leben zählt|Medicopter 117]]&amp;#039;&amp;#039; ([[Medicopter 117 – Jedes Leben zählt/Episodenliste#Staffel 1|Staffel 1]], Folge 3 &amp;#039;&amp;#039;Kurzschluss&amp;#039;&amp;#039;) von 1998 sind einige Szenen im Kaufpark sowie eine Luftaufnahme auf die noch unverbaute Gegend rund um Alterlaa zu sehen.&lt;br /&gt;
* Teile des Romans und des Films &amp;#039;&amp;#039;[[Komm, süßer Tod (Film)|Komm, süßer Tod]]&amp;#039;&amp;#039; (1998/2000) spielen in Alterlaa.&lt;br /&gt;
* Im Film &amp;#039;&amp;#039;[[Weiße Lilien (2007)|Weiße Lilien]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Christian Frosch (Regisseur)|Christian Frosch]] (2007) spielt der Komplex eine tragende Rolle.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Christian Frosch Interview&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv | url=http://www.afc.at/jart/prj3/afc/main.jart?rel=de&amp;amp;reserve-mode=active&amp;amp;content-id=1164272180506&amp;amp;artikel_id=1164391838541 | wayback=20140202121320 |text=&amp;#039;&amp;#039;Christian Frosch über die Dreharbeiten von Weiße Lilien.&amp;#039;&amp;#039; Interview. Website der Austrian Film Commission, Oktober 2006}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Einige Szenen von &amp;#039;&amp;#039;[[Tatort: Die Kunst des Krieges]]&amp;#039;&amp;#039; (2016) wurden in der Wohnanlage Alterlaa gedreht.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;27 Storeys&amp;#039;&amp;#039; (2023) ist ein Dokumentarfilm über die Wohnanlage Alterlaa, der beim [[Filmfestival Max Ophüls Preis 2023]] Premiere hatte und in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ nominiert war. Die Regisseurin [[Bianca Gleissinger]] ist in der Wohnanlage aufgewachsen und selbst im Film zu sehen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[http://www.mischief-films.com/filme/27-storeys 27 Storeys.]&amp;#039;&amp;#039; In: mischief-films.com. Abgerufen am 22. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://www.austrianfilms.com/interview/bianca_gleissinger/27_storeys_DE Interview: &amp;quot;Es fühlt sich wie eine Zeitreise an.&amp;quot;.]&amp;#039;&amp;#039; In: austrianfilms.com. Abgerufen am 22. Februar 2023.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kontroversen ==&lt;br /&gt;
Grundsätzlich als „modernste Anlage Österreichs“ beworben, kam es dennoch immer wieder zu Kontroversen. So bemängelte z.&amp;amp;nbsp;B. [[Friedrich Achleitner]] vor allem die [[Mittelflurerschließung]], die sowohl einen unsicheren Raum darstellt, der zudem der ständigen Beleuchtung bedarf, sowie das Querlüften unmöglich macht. Gemäß Harry Glück ist die Mittelflurerschließung allerdings notwendig, um die für die Pools am Dach nötige Gebäudebreite zu erreichen und erspart zudem Geld, das für die Errichtung der allgemeinen Einrichtungen wieder bereitsteht. Eine Abluftanlage soll die Lüftung unterstützen. Aufgrund der vergleichsweise geringen Außenfläche wird zudem eine sehr gute Energieeffizienz erreicht. Vandalismus- und Sicherheitsprobleme waren vor Einbau einer zentralen RFID-Schlüsselanlage durchaus ein Thema.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weiterer Angriffspunkt war die Frage zur generellen Wohntauglichkeit von Hochhäusern. Vor allem [[Roland Rainer]] vertrat die Ansicht, dass lediglich das Einfamilienhaus in der Lage sei, die Bedürfnisse des Menschen ideal zu erfüllen. Er verwies dabei auf Schwierigkeiten, sich in Hochhäusern zurechtzufinden und an der Tür die richtige Klingel zu finden. Diese Haltung war jedoch nicht nur praktisch begründet, sondern ideologisch geprägt: Rainer war der nationalsozialistischen Programmatik verpflichtet und zeigte bereits in der Kriegszeit ein lebenslanges Engagement für das Einfamilienhaus gegenüber anderen, als „kollektivistischer“ verstandenen Wohnformen. 1944 rechtfertigte er diese Position biologistisch mit dem Argument, dass das Einfamilienhaus dort vorherrsche, wo nach Gobineau die „Fülle arischen Wesens“ konzentriert sei.&amp;lt;ref&amp;gt;Roland Rainer: &amp;#039;&amp;#039;Die zweckmäßigste Hausform für Erweiterung, Neugründung und Wiederaufbau von Städten.&amp;#039;&amp;#039; Forschungsarbeit im Auftrage der Deutschen Akademie für Städtebau, Reichs- und Landesplanung, Arbeitskreis im N.S.B.D.T, Berlin 1944, S. 8, zitiert nach Klaus von Beyme: &amp;#039;&amp;#039;Der Wiederaufbau.&amp;#039;&amp;#039; München-Zürich 1987, S. 53, 58.&amp;lt;/ref&amp;gt; Unter seiner Schirmherrschaft wurde im ORF 1978 eine Sendung „die veruntreute Landschaft“ &amp;lt;!-- Knut Ogris Films --&amp;gt;ausgestrahlt, auch sein damaliger Angestellter [[Gustav Peichl]] veröffentlichte ein Buch unter diesem Titel. Eine Sendung des [[Bayerischer Rundfunk|Bayerischen Fernsehens]] mit dem Ziel einer Hochhausbeschimpfung hatte das unerwartete Ergebnis, dass sich die Bewohner sehr zufrieden gaben. In einer sozialwissenschaftlichen Studie aus dem Jahre 2004 zur Wohnzufriedenheit veröffentlicht von der Stadt Wien ging der Wohnpark als Sieger hervor.&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Diskussion um Fallwinde wurden Windkanal-Tests durchgeführt, die Windstärken erweisen sich als beträchtlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wohnparkkirche ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnparkkirche Alt-Erlaa 3.JPG|mini|[[Wohnparkkirche Alt-Erlaa]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Wohnparkkirche Alt-Erlaa innen.jpg|mini|Innenansicht der Wohnparkkirche]]&lt;br /&gt;
Die [[Wohnparkkirche Alt-Erlaa]] ist ein [[Römisch-katholische Kirche|römisch-katholisches]] Kirchengebäude, das sich freistehend zwischen den Wohnblöcken B und C befindet. Errichtet wurde die [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]], Mutter der Kirche, geweihte Kirche in den Jahren 1983/84, als die Wohngebäude des Wohnparks bereits fertiggestellt waren. Der Architekt war [[Thomas Reinthaller]], der auch an der Planung der Wohngebäude beteiligt gewesen war. Die Wohnparkkirche hat die Form eines [[Oktogon (Architektur)|Oktogons]], das besonders im Frühmittelalter bei Kirchengebäuden beliebt war. Ihr Innenraum ist mit Holz verkleidet. Zu ihrer Ausstattung gehören ein oktogonaler [[Tabernakel]] und ein [[Ambo]] von [[Günther Kraus]], ein [[Kruzifix]] aus Holz von [[Oskar Höfinger]] sowie eine [[Marienikone]] aus dem 18. Jahrhundert. 1989 wurde die Wohnparkkirche zur Pfarrkirche im [[Stadtdekanat 23 (Erzdiözese Wien)|Stadtdekanat 23]] erhoben.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Dehio-Handbuch Wien. X. bis XIX. und XXI. bis XXIII. Bezirk&amp;#039;&amp;#039;. Hrsg. v. Bundesdenkmalamt. Anton Schroll, Wien 1996, ISBN 3-7031-0693-X, S. 706&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit 1. April 2023 wurde diese Pfarre &amp;#039;&amp;#039;Wohnpark Alterlaa&amp;#039;&amp;#039; mit ihren kirchenrechtlichen Teilen (Pfarre, Pfarrkirche und Pfarrpfründe) aufgehoben und mit der bisherigen Pfarre Neuerlaa zusammengelegt. Die neue Pfarre erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Pfarre Hl. Johannes XXIII.&amp;#039;&amp;#039; Die bis dahin eigenständige Pfarre im Wohnpark wurde eine Teilgemeinde dieser Pfarre.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.erzdioezese-wien.at/dl/suMtJKJKonllmJqx4LJK/202303_pdf Diözesanblatt der Erzdiözese Wien März 2023] S. 23–24.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Neue Konzepte im [[Wohngebäude|Wohnbau]] auf dem Prüfstand der [[Humanethologie]] und der Bewohnerurteile. Stadt und Lebensqualität.&amp;#039;&amp;#039; [[Irenäus Eibl-Eibesfeldt]] und [[Hans Hass]]: Humanethologie., [[Kurt Freisitzer]]: Soziologie., [[Ernst Gehmacher]]: Umfrageforschung., [[Harry Glück (Architekt)|Harry Glück]]: Architektur. Stuttgart Wien 1985, [[Deutsche Verlags-Anstalt]]  ISBN 3-421-02839-7, [[Österreichischer Bundesverlag]] ISBN 3-215-05823-5.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die Kunstdenkmäler Österreichs. [[Dehio Wien Vororte 1996]].&amp;#039;&amp;#039; XXIII. Bezirk, Wohnbauten, Anton-Baumgartner-Straße Nr. 44, Wohnpark Alterlaa, Pfarrkirche hl. Maria, Mutter der Kirche. S. 706.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.aeag.at/ Offizielle Webpräsenz der Alterlaa-AG – Hausverwaltung]&lt;br /&gt;
* [https://alterlaa.wien alterlaa.wien] eine online Plattform für den Wohnpark Alterlaa&lt;br /&gt;
* [http://www.nextroom.at/building_article.php?building_id=239&amp;amp;article_id=3237 Wohnpark Alterlaa] in der [[nextroom]] architektur datenbank&lt;br /&gt;
* [[Wiener Zeitung]]: {{ Webarchiv | url=http://www.wienerzeitung.at/Desktopdefault.aspx?TabID=3946&amp;amp;Alias=wzo&amp;amp;lexikon=Wien&amp;amp;letter=W&amp;amp;cob=4151 | wayback=20060206013330 | text=Harry Glücks hängende Gärten}}&lt;br /&gt;
* [http://derstandard.at/3068789/PoolBlick-ueber-haengenden-Gaerten?seite=3&amp;amp;_slideNumber=1 Serie Wien von oben (der Standard)]&lt;br /&gt;
* [https://oe1.orf.at/artikel/644849 1985: Wohnpark Alt Erlaa, Wien], [[Österreich 1|Radio Ö1]], aus der Reihe [https://oe1.orf.at/hunderthaeuser Hundert Häuser – Die Republik Österreich im Spiegel ihrer Architektur], 17. Mai 2018&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=TAZ-2016-Seiss&amp;gt;„Das Dorf im Hochhaus“ von [[Reinhard Seiß]], erschienen am 15. August 2016 in der [[Die Tageszeitung|TAZ]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=16036018-3}}&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=48/09/07/N |EW=16/18/47/E |type=landmark |region=AT-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wohngebäude in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Wien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liesing (Wien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erbaut in den 1970er Jahren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochhaus in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Großsiedlung]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Kalorie</name></author>
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