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	<title>Zeki Velidi Togan - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T16:26:58Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Arved am 20. März 2026 um 12:41 Uhr</title>
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		<updated>2026-03-20T12:41:42Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Валиди.jpg|mini|Foto von Zeki Velidi Togan aus dem Jahr 1920]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zeki Velidi Togan&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Baschkirische Sprache|baschkirisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Әхмәтзәки Вәлиди&amp;#039;&amp;#039;, manchmal auch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Validi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; geschrieben; * [[10. Dezember]] [[1890]] in [[Kusjanowo]] nahe [[Sterlitamak]]; † [[26. Juli]] [[1970]] in [[Istanbul]]) war [[Historiker]], [[Turkologie|Turkologe]] und Anführer der [[Baschkiren|baschkirischen]] Revolutions- und Befreiungsbewegung gegen die [[Sowjetunion]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Sein Geburtsname war &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Äxmätzäki Äxmätşah ulı Wälidi (Wälidov)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Әхмәтзәки Әхмәтшах улы Вәлиди (Вәлидов)&amp;#039;&amp;#039;). Nach seiner Emigration in die [[Türkei]] wurde sein Name an die türkische Sprache angepasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1912 bis 1915 unterrichtete Velidi an einer [[Madrasa]] in [[Kasan]]. Danach war er von 1915 bis 1917 Mitglied des Büros zur Unterstützung [[muslimisch]]er Abgeordneter in der [[Russland|russischen]] Staats[[duma]]. 1917 wurde er zum baschkirischen [[Millät Mäcles]] (dt.: &amp;#039;&amp;#039;Volksparlament&amp;#039;&amp;#039;) gewählt und organisierte in dieser Funktion gemeinsam mit S. Manatov die Bildung einer baschkirischen [[Schura (Islam)|Schura]] (Parlament). Er saß dem baschkirischen Kongress in [[Orenburg]] vor, der Ende 1917 unter Ausnutzung der nach dem Zusammenbruch des [[Russisches Kaiserreich|Zarenreich]]es einsetzenden Wirren die Unabhängigkeit [[Baschkortostan]]s von [[Russisches Kaiserreich|Russland]] erklärte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am [[Russischer Bürgerkrieg|russischen Bürgerkrieg]] beteiligte sich das neue Staatsgebilde, an dessen Spitze Velidi stand, mit eigenen Truppen. Diese fochten von 1918 bis 1919 unter dem [[Ataman]] [[Alexander Iljitsch Dutow]] und dem [[Admiral]] [[Alexander Wassiljewitsch Koltschak|Alexander Koltschak]] zunächst auf Seiten der Weißen gegen die [[Bolschewiki]]. Nachdem die Bolschewiki den [[Baschkiren]] jedoch eine weitgehende [[Autonomie]] zugesichert hatten, wechselte Velidi die Seiten und wandte sich nunmehr gegen die Weißen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von Februar 1919 bis Juni 1920, war Velidi Vorsitzender des baschkirischen Revolutionskomitees. Als er dann erkannte, dass die Bolschewiki die den Baschkiren gegenüber eingeräumten Zugeständnisse nicht halten würden, verließ er enttäuscht seine Heimat und begab sich nach [[Zentralasien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In [[Turkestan]] beteiligte sich Velidi an der dortigen anti-sowjetischen [[Basmatschi]] Bewegung und wurde bald einer ihrer Anführer. Von 1920 bis 1923 war er Vorsitzender der &amp;#039;&amp;#039;Nationalen Union Turkestans&amp;#039;&amp;#039;. 1923 emigrierte Velidi anlässlich des langsamen Niedergangs der Basmatschi in den Iran. Dort gelang ihm die spektakuläre Wiederentdeckung der Aufzeichnungen des mittelalterlichen Reisenden und Gelehrten [[Ahmad ibn Fadlan]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Zeki Velidi Togan monument SPb.jpg|mini|Büste Zeki Velidi Togans in [[Sankt Petersburg]]]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab 1925 lebte Velidi in der Türkei, wo er als Dozent und Professor an der Universität von [[Istanbul]] tätig war. Er beteiligte sich an der [[Türkische Geschichtsthese|Neuschreibung der türkischen Geschichte]], wurde aber wegen seiner Politik im Zarenreich als Spalter des türkischen Volkes angesehen, weil er zwischen Baschkiren und Tataren unterschied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Zeit vom WS 1931/32 bis zum WS 1933/34 studierte Velidi als &amp;quot;Ahmet Zeki Validi&amp;quot; vier Semester (im SS 1932 pausierte er) an der [[Universität Wien]] Geschichte und Orientalistik unter anderem bei [[Alfons Dopsch]]. Die kurze Studiendauer wurde durch die Anrechnung von vier Semestern, die er an der Lehrerbildungsanstalt &amp;quot;Kasimije&amp;quot; in Kasan absolviert hatte, ermöglicht. Er beendete das Studium mit einem am 25. April 1935 ausgestellten [[Absolutorium]], bevor er nach Approbation seiner Dissertation „[[Ibn Fadlān|Ibn-Fadlan]]&amp;#039;s Reiseberichte. Seine Berichte über Erlebnisse der arabischen Gesandtschaft im Lande der Oguzen, Pečenegen, Baschkiren und Bulgaren“ am 7. Juni 1935 promoviert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Später war er von 1935 bis 1937 Professor an der [[Universität Bonn]] und von 1938 bis 1939 Professor an der [[Universität Göttingen]]. Im nationalsozialistischen Deutschland wurde er stark von rassistischen Ideen beeinflusst. 1941 kehrte er in die Türkei zurück und setzte sich für die Errichtung eines großtürkischen „reinrassigen“ Staates ein, der alle Turkvölker vereinigen sollte.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Kemal Bozay]]: &amp;#039;&amp;#039;Exil Türkei: Ein Forschungsbeitrag zur deutschsprachigen Emigration in die Türkei (1933–1945)&amp;#039;&amp;#039;, Münster: Lit-Verlag, 2001, ISBN 3-8258-5103-6, S. 65.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde ihm die [[Ehrendoktorwürde]] der [[Universität Manchester]] verliehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Velidi beteiligte sich an der Erstellung der Enzyklopädie der [[Turkvölker]]. Die von ihm veröffentlichten Beiträge zur [[Kultur]], [[Sprache]] und [[Geschichte]] der Turkvölker wurden in viele Sprachen übersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Friedrich Bergdolt: &amp;#039;&amp;#039;Der geistige Hintergrund des türkischen Historikers Ahmed Zeki Velidi Togan nach seinen Memoiren.&amp;#039;&amp;#039; Schwarz, Berlin 1981, ISBN 3-922968-00-7 ([https://menadoc.bibliothek.uni-halle.de/iud/content/titleinfo/1333688 Digitalisat]).&lt;br /&gt;
*Michael Knüppel: &amp;#039;&amp;#039;Der baskirisch-türkische Historiker und Politiker Ahmet Zeki Velidi Togan (1890–1970) in Göttingen, 1938/39.&amp;#039;&amp;#039; In: Göttinger Jahrbuch, Bd. 64 (2016), S. 129–139.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Ahmet Zeki Velidi Togan|Zeki Velidi Togan|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|118623176}}&lt;br /&gt;
* [http://www.lib.byu.edu/~rdh/wwi/comment/togan.html Togan als Basmatschi]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118623176|LCCN=n82148771|VIAF=71428732}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Velidi Togan, Zeki}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Turkologe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Universität Istanbul)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hochschullehrer (Georg-August-Universität Göttingen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Russischen Bürgerkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Türke]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1890]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1970]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Velidi Togan, Zeki&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Validi Togan, Zeki; Вәлиди, Әхмәтзәки (baschkirisch); Äxmätzäki Wälidiev Äxmätşa ulı (Geburtsname); Äxmätzäki Wälidi Äxmätşa ulı (Geburtsname); Вәлидиев Әхмәтзәки Әхмәтша улы (Geburtsname, baschkirisch); Вәлиди Әхмәтзәки Әхмәтша улы (Geburtsname, baschkirisch)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Historiker, Turkologe, Anführer der baschkirischen Revolutions- und Befreiungsbewegung&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. Dezember 1890&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Kusjanowo]] bei [[Sterlitamak]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=26. Juli 1970&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Istanbul]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Arved</name></author>
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