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	<title>Zugersee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-03-13T16:57:28Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox See&lt;br /&gt;
|BILD = Zugersee von der Rigi.jpg&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Blick auf den Zugersee von der [[Rigi]] aus, Schatten von Rigi Kulm&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD = 47/8/1/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD = 8/29/7/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO = CH-SZ/CH-ZG/CH-LU&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Zentralschweiz]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Lorze]], [[Rigiaa]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = Lorze&lt;br /&gt;
|INSELN = &lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Zug (Stadt)|Zug]], [[Cham ZG|Cham]], [[Arth SZ|Arth]], [[Walchwil]]&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Rotkreuz ZG]], [[Baar ZG]], [[Küssnacht SZ]]&lt;br /&gt;
|HÖHE = 413&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG = CH&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-HÖHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 38.3&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://api3.geo.admin.ch/rest/services/ech/MapServer/ch.bafu.vec25-seen/91/extendedHtmlPopup?lang=de |titel=Seen (Bundesamt für Umwelt BAFU) |werk=geo.admin.ch |abruf=2020-01-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 13.7&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 4.6&lt;br /&gt;
|VOLUMEN = 3210000000&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-VOLUMEN = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|UMFANG = 42.328&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-UMFANG = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MAX-TIEFE = 198&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-MAX-TIEFE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;bafu&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|MED-TIEFE = &lt;br /&gt;
|ANMERKUNGEN = [[BFS-Nummer|BFS-Nr.]]: 9175&lt;br /&gt;
|BILD1 = Karte Zugersee.png&lt;br /&gt;
|POSKARTE = Schweiz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Zugersee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt in der [[Zentralschweiz]] auf einer Höhe von {{Höhe|413|CH|link=1}}, hat eine Fläche von 38,41&amp;amp;nbsp;km² und eine maximale Tiefe von 198&amp;amp;nbsp;m. Mit seiner maximalen Länge von 13,7&amp;amp;nbsp;km und seiner maximalen Breite von 4,6&amp;amp;nbsp;km ist er der zehntgrösste [[See]] der Schweiz. An seiner engsten Stelle zwischen Chiemen und Lothenbach sind die Ufer ungefähr 1000&amp;amp;nbsp;m voneinander entfernt. Der Zugersee hat zusammen mit der Seefläche ein [[Einzugsgebiet]] von 246&amp;amp;nbsp;km².&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Hauptzu- und -abfluss ist die [[Lorze]], die den Zugersee auf einem kurzen Stück im Norden durchfliesst. Sie mündet westlich von Zug in den See und verlässt ihn wieder in 1,5&amp;amp;nbsp;km Entfernung bei [[Cham ZG|Cham]]. Der Zugersee wird von der bewaldeten Halbinsel &amp;#039;&amp;#039;Chiemen&amp;#039;&amp;#039; in den bergumrahmten und tiefen Obersee im Süden und den flachen und breiten Untersee im Norden geteilt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Am Nordostufer des Sees liegt die Kantonshauptstadt [[Zug (Stadt)|Zug]], im Süden die Schwyzer Gemeinde [[Arth SZ|Arth]]. Zum grössten Anrainer[[Kanton (Schweiz)|kanton]] [[Kanton Zug|Zug]] im Norden gehören 24,32&amp;amp;nbsp;km² des Sees, dann folgen [[Kanton Schwyz|Schwyz]] im Süden mit einem Anteil von 11,67&amp;amp;nbsp;km² und ein kleiner Teil des [[Kanton Luzern|Kantons Luzern]] im Westen bei [[Chiemen]] mit einem Anteil von 2,42&amp;amp;nbsp;km² am See. Entsprechend findet sich ein [[Dreikantonseck]] in der Seemitte im Süden {{Coordinate|NS=47.1002|EW=8.493|type=landmark|dim=1|region=CH|text=ICON2|name=Zugersee – Dreikantonseck LU, SZ, ZG}}.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zugersee gibt es zwei Inseln; die [[Lorzeninsel]] vor der Mündung der Lorze, die mit Aushubmaterial aus dem neuen Verlauf der Lorze aufgeschüttet wurde, und die nur 200&amp;amp;nbsp;m² grosse Insel [[Eiola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wasserbau ==&lt;br /&gt;
Der Zuger Stadtbaumeister Jost Knopfli baute 1640 eine kürzere Verbindungsstrasse zwischen Zug und Cham. Diese verlief in Ufernähe und vermied den Umweg Steinhausen, Birch und Schluecht, war aber bei hohem Wasserstand im Ried jenseits der Kollermühle unbefahrbar. Er wollte deswegen das Bett der Lorze bei ihrem Ausfluss aus dem See in Cham niedriger legen. Doch raffte ihn die Pest dahin. Der Plan indes überlebte, und die Stadt beauftragte ein halbes Jahrhundert später den Enkel Jost Knopflis, Jost Knopfli den Jüngeren, mit der Durchführung der Arbeiten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Arbeiten gestalteten sich ohne moderne Hilfsmittel schwierig. Zunächst entfernte man die alte Staumauer bei der Obermühle, und mit Holz errichtete man ein provisorisches [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]]. Weil der Einsatz von Sprengstoffen damals in Europa noch unbekannt war, standen nur Pickel, Hammer und Meissel zur Verfügung, um Findlinge und eine etwa 100&amp;amp;nbsp;m lange Felsreihe zu zerkleinern. Ausserdem brannte man an einer Seite dieser Felsen und Steine Feuer an. Das so einseitig erhitzte Gestein besprengte man mit kaltem Wasser, sodass das Gestein durch den Temperaturschock entzweisprang. Die Arbeiten waren mühsam, kamen aber stetig voran. Im Frühsommer 1592 waren 450&amp;amp;nbsp;m fertiggestellt. Doch dann kam es zur Katastrophe. Zwei Tage Dauerregen liessen den Seespiegel stetig ansteigen, der Wasserdruck gegen das provisorische Wehr erhöhte sich, bis dieses kollabierte und grosse Mengen Wasser sich aus dem See die Lorze hinab ergossen. Die Flutwelle überschwemmte das [[Kloster Frauenthal]], und Güter auf der [[Maschwanden|Maschwander]] Allmend wurden beschädigt. Es dürfte etwa zehn Tage gedauert haben, bis schätzungsweise 35 Millionen Kubikmeter Hochwasser aus dem See abgelaufen waren. Doch bereits am 8. Juli des Jahres begann Knopfli mit dem Bau eines neuen 135&amp;amp;nbsp;m langen Wehres dort, wo sich heute die Eisenbahnbrücke im östlichen Bahnhofkopf des [[Bahnhof Cham ZG|Bahnhofs Cham]] befindet&amp;lt;!--Bahnkilometer 43.2--&amp;gt;, um die Lorze erneut trockenzulegen. Nachdem auch die verbliebenen 200&amp;amp;nbsp;m abgetieft und die Arbeiten beendet waren, war nicht nur Knopflis Ziel erreicht, die sogenannte «Sumpfstrasse» überschwemmungssicher zu machen, sondern die Absenkung auf 413,5&amp;amp;nbsp;m legte ausserdem 1,6 Millionen Quadratmeter «Seeland» trocken.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seeabsenkung 1592&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Peter Hoppe |Hrsg=Kantonalverwaltung Zug |Titel=Seeabsenkung 1592 |Sammelwerk=Personalziitig |Nummer=29/2004 |Seiten=18–19 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das rasche Absenken des Seespiegels hatte jedoch auch negative Auswirkungen. Durch die Änderungen der Druckverhältnisse im Boden kam es am See zu mehr als 100 Erdrutschen und Gesteinsabbrüchen. Das folgenschwerste Ereignis in diesem Zusammenhang war das Abrutschen von neun Häusern und einer Fläche von 2000&amp;amp;nbsp;m² in den See. Dies liess vor allem die Älteren befürchten, es könne erneut zu einer tödlichen Katastrophe kommen, wie es 1435 geschehen war, als etwa ein Viertel der Stadt im See versunken war. Doch beruhigte sich die Situation, und die Rutschungen gingen zurück.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Seeabsenkung 1592&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Weitere Absenkungen des Seespiegels wurden in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts in Etappen vorgenommen. Insgesamt wurde der Seespiegel um zweieinhalb Meter gesenkt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Delta(ge)schichten. Die Lorze als Siedlungs- und Lebensraum vom Spätglazial bis heute |Sammelwerk=Tugium |Nummer=36/2020 |Verlag=Regierungsrat des Kantons Zug |Seiten=122 |Sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute wird der Wasserstand im Zugersee vor allem durch ein Ende des 19. Jahrhunderts errichtetes, inzwischen denkmalgeschütztes und im Jahr 2000 umfassend saniertes [[Wehr (Wasserbau)|Wehr]] auf dem Gelände des damaligen Papierwerks in [[Cham ZG|Cham]] gesteuert, womit der Wasserdurchfluss der Lorze geregelt und so der Wasserstand im See reguliert wird.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.chamapedia.ch/wiki/Stauwehr_beim_Seeausgang &amp;#039;&amp;#039;Stauwehr beim Seeausgang.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;chamapedia.ch.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ökologie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Phosphorgehalt Zugersee.png|mini|links|Jahresmittelwerte des Phosphorgehalts im Zugersee in µg/l]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Zuger See SK 0009.jpg|mini|links|Zugersee mit der Rigi im Hintergrund]]&lt;br /&gt;
Der Zugersee war bis zum Anfang des 20. Jahrhunderts noch [[Trophiensystem|oligotroph]] (nährstoffarm), gehört aber inzwischen aufgrund stark zunehmender [[Eutrophierung]] zu den am stärksten belasteten Seen der Schweiz. Noch heute weist er die stärkste Nährstoffbelastung aller Schweizer Seen auf, wenn auch die Wasserqualität sich allmählich besserte. Das übermässig vorhandene [[Phosphor]] führt zu starkem Algenwachstum in den oberen Schichten des Sees, die wiederum durch ihren [[Aerobie|aeroben]] Abbau nach dem Absterben Sauerstoffmangel im Tiefenwasser verursachen. Aufgrund der überdurchschnittlichen Tiefe im Obersee wird dieser Vorgang noch verstärkt, da dort das Wasser längere Zeit von der Atmosphäre abgeschnitten ist. Hauptgründe für die schlechte Wasserqualität sind heutzutage die lange Verweildauer des Wassers im Becken und die fehlende Durchmischung aufgrund der schlechten Durchflusssituation der Lorze. Das Wasser des 3,18&amp;amp;nbsp;km³ umfassenden Sees hat deshalb auch eine mittlere [[Wassererneuerungszeit|Verweildauer]] von 14,5&amp;amp;nbsp;Jahren. Früher wurde die Phosphorbelastung hauptsächlich durch die im Waschmittel enthaltenen [[Phosphate]] verursacht, die durch das Abwasser ungefiltert in den See gelangten. Zur Verbesserung der Situation beschloss die Stadt Zug 1953 den Bau einer zweistufigen Kläranlage, der 1968 eine dritte Klärstufe folgte, die auch Phosphate aus dem Abwasser herausfilterte. Da die Abwässer der anderen am See liegenden Gemeinden aber weiterhin ungeklärt in den See flossen, wurde 1969 vom Zuger Kantonsrat das &amp;#039;&amp;#039;Gesetz über die Gewässer&amp;#039;&amp;#039; (GewG) verabschiedet, das vorsah, die gesamte Kanalisation um den See mit einer Ringleitung zu verbinden und die Abwässer in eine regionale Kläranlage in Schönau unterhalb von Cham zu leiten. Seit ihrer Fertigstellung 1977 klärt die Anlage in Friesencham die Abwässer von 14 Gemeinden. Sie wird getragen vom 1970 gegründeten &amp;#039;&amp;#039;Gewässerschutzverband Region Zugersee-Küssnachtersee-Ägerisee&amp;#039;&amp;#039; (GVRZ). Doch durch den vermehrten Einsatz von Düngemitteln ([[Gülle]]) in der Landwirtschaft gelangten schon bald wieder grosse Mengen an Phosphor durch Ausschwemmungen in den Zugersee, aufgrund dessen im September 1990 das Gesetz über die Gewässer um neue Richtlinien für die Landwirtschaft erweitert wurde. Ab 2023 gelten für 40 Betriebe rund um den Zugersee strengere Vorschriften, da der Phosphor-Grenzwert des Bundes nach wie vor um etwa das Doppelte überschritten wird.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/hohe-phosphorbelastung-zu-viel-guelle-im-zugersee-kanton-nimmt-bauern-in-die-pflicht |titel=Hohe Phosphorbelastung. Zu viel Gülle im Zugersee – Kanton nimmt Bauern in die Pflicht |werk=[[Schweizer Radio und Fernsehen|SRF News]] |datum=2022-09-14 |abruf=2022-09-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Darüber hinaus gibt es Bestrebungen, eine künstliche Belüftung zu installieren, wie sie z.&amp;amp;nbsp;B. beim [[Sempachersee|Sempacher-]] und [[Baldeggersee]] bereits seit Jahrzehnten eingesetzt werden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zg.ch/de/natur-umwelt-tiere/wasser-und-gewaesser/gewaesserqualitaet/zugersee |titel=Zugersee, Gewässerqualität |hrsg=Kanton Zug |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/interkantonaler-streit-belueftungsprojekt-fuer-zugersee-schwyz-erteilt-zug-eine-abfuhr |titel=Interkantonaler Streit - Belüftungsprojekt für Zugersee: Schwyz erteilt Zug eine Abfuhr |werk=srf.ch |datum=2025-04-17 |abruf=2025-04-17}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Zudem weist der Zugersee im Vergleich zu anderen Schweizer Seen hohe [[Per- und polyfluorierte Alkylverbindungen|PFAS]]-Werte auf.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zg-pfas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://zg.ch/news/news~_2025_11_hohe-pfas-belastung-in-hecht-und-egli-aus-dem-zugersee-bestaetigt~.html |titel=Hohe PFAS-Belastung in Hecht und Egli aus dem Zugersee bestätigt |werk=zg.ch |datum=2025-11-14 |abruf=2025-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf-pfas&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/starke-pfas-belastung-sofortiger-verkaufsstopp-fuer-hecht-und-egli-aus-dem-zugersee |titel=Starke PFAS-Belastung - Sofortiger Verkaufsstopp für Hecht und Egli aus dem Zugersee |werk=srf.ch |datum=2025-11-14 |abruf=2025-11-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Flora und Fauna ==&lt;br /&gt;
Im Zugersee gibt es derzeit 32 Fischarten. Von wirtschaftlicher Bedeutung als [[Speisefisch]]e sind davon die [[Coregonus|Felchen]] und der Zuger Rötel (eine [[Autochthone Art|autochthone]] Lokalpopulation des [[Seesaibling]]s). Die beiden Raubfische Egli ([[Flussbarsch]]) und [[Hechte (Familie)|Hecht]] dürfen hingegen seit November 2025 nicht mehr als Lebensmittel verkauft oder unentgeltlich abgegeben werden, da sie die vom Bund vorgegebenen lebensmittelrechtlichen Höchstgehalte für PFAS überschreiten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;zg-pfas&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;srf-pfas&amp;quot; /&amp;gt; Der 1281 erstmals urkundlich erwähnte Rötel diente bis ins [[Spätmittelalter]] auch als Zahlungsmittel in der Region. Die stark gesunkenen Fangquoten im Verlauf des 20. Jahrhunderts konnten durch die daraufhin eingeleiteten Massnahmen wieder leicht angehoben werden. Neben den Bestrebungen zur Verbesserung der Wasserqualität werden auch Speisefische in Fischbrutanlagen künstlich aufgezogen und ausgesetzt sowie die natürlichen Laichzonen der Fische gepflegt. Die angrenzenden Kantone Zug, Schwyz und Luzern sind durch das &amp;#039;&amp;#039;[[Interkantonales Konkordat|interkantonale Konkordat]] über die Fischerei im Zugersee&amp;#039;&amp;#039; vom 1. April 1970 gesetzlich zur [[Nachhaltigkeit|nachhaltigen]] Bewirtschaftung des Zugersees verpflichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Uferzone des Zugersees ist zum grössten Teil verbaut. Bei einer Untersuchung 2009 waren ein Viertel der Flachuferabschnitte, mehr als vier Fünftel der mittelsteilen Ufer und ein Drittel der Steiluferabschnitte stark bis sehr stark verbaut. Der grösste Teil des Verbaus ist ein harter Ausbau, oft mit Betonmauern, diese sind etwa dort vorhanden, wo Strassen unmittelbar anschliessen. Ausgedehntere [[Röhricht]]bestände, überwiegend aus [[Schilfrohr]], finden sich nur in Bereichen mit flacher Uferzone, die im Wesentlichen auf das Nordostufer bei Cham beschränkt ist. Auf mehr als der Hälfte der Uferlinie ist der Flachwasserbereich nur 10 bis 25&amp;amp;nbsp;m breit, hier gibt es nur kleine Relikte von Röhricht. Untergetaucht (submers) lebende [[Wasserpflanze]]n sind heute wieder weit verbreitet, etwa 30 bis 50 Prozent der Flachwasserbereiche zeigen dabei einen guten Zustand. Häufige Arten sind [[Krauses Laichkraut]], [[Raues Hornblatt]] und [[Grosses Nixenkraut]] sowie die [[Stern-Armleuchteralge]]. Die erst vor wenigen Jahren neu eingewanderte Art [[Schmalblättrige Wasserpest]] hat die früher verbreitete [[Kanadische Wasserpest]] weitgehend verdrängt. Nur lokal kam es zu stärkerer Veralgung durch Fadenalgen.&amp;lt;ref&amp;gt;Petra Teiber-Sießegger: [https://www.sz.ch/public/upload/assets/20717/Seeuferbewertung_Zugersee_neu.pdf &amp;#039;&amp;#039;Seeuferbewertung Zugersee 2009.&amp;#039;&amp;#039;] Februar 2010 (Gutachten im Auftrag des Amts für Raumplanung des Kantons Zug und der Abteilung Natur und Landschaft des Amts für Natur-, Jagd und Fischerei, Schwyz; PDF; 7,9&amp;amp;nbsp;MB).&amp;lt;/ref&amp;gt; Gelegentlich auftretende Massenvermehrungen von Fadenalgen sind vor allem bei Badegästen unerwünscht.&amp;lt;ref&amp;gt;Zoe Gwerder: [https://www.luzernerzeitung.ch/zentralschweiz/zug/wenn-sattes-grun-den-badespass-verdirbt-ld.1125740 &amp;#039;&amp;#039;Algen im Zugersee: Wenn sattes Grün den Badespass verdirbt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Luzerner Zeitung]].&amp;#039;&amp;#039; 7. Juni 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt; 2024 wurde erstmals die gebietsfremde invasive [[Quaggamuschel]] entdeckt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.srf.ch/news/schweiz/oekosystem-in-gefahr-quaggamuschel-funde-in-zuger-und-alpnachersee |titel=Ökosystem in Gefahr – Quaggamuschel: Funde in Zuger- und Alpnachersee |werk=srf.ch |datum=2024-07-16 |abruf=2024-07-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im November 2025 wurde&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Limnologie ==&lt;br /&gt;
Der Zugersee ist als [[meromiktisches Gewässer]] Gegenstand vielfältiger [[Limnologie|limnologischer]] Untersuchungen.&amp;lt;ref&amp;gt;M. Maerki, Beat Müller, Christian Dinkel, Bernhard Wehrli: [https://www.researchgate.net/publication/232275478_Mineralization_pathways_in_lake_sediments_with_different_oxygen_and_organic_carbon_supply &amp;#039;&amp;#039;Mineralization pathways in lake sediments with different oxygen and organic carbon supply.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;[[Limnology and Oceanography]].&amp;#039;&amp;#039; Band 54. März 2009, S. 428–438, [[doi:10.4319/lo.2009.54.2.0428]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Kirsten Oswald, Jana Milucka, Andreas Brand, Philipp Hach, Sten Littmann, Bernhard Wehrli, Marcel M.&amp;amp;nbsp;M. Kuypers, Carsten J. Schubert: [https://aslopubs.onlinelibrary.wiley.com/doi/full/10.1002/lno.10312 &amp;#039;&amp;#039;Aerobic gammaproteobacterial methanotrophs mitigate methane emissions from oxic and anoxic lake waters.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;Limnology and Oceanography.&amp;#039;&amp;#039; Band 61, Nr.&amp;amp;nbsp;S1 (Special Edition), 2016, S. S101–S118, [[doi:10.1002/lno.10312]] ([https://www.jstor.org/stable/26628566?seq=1#metadata_info_tab_contents JStor]).&amp;lt;/ref&amp;gt; Für die 2019 zunächst im Zugersee, dann auch in Seen Frankreichs, Taiwans und Ostafrikas gefundene Gruppe um den [[Bakterien|bakteriellen]] [[Endosymbiont]]en &amp;#039;&amp;#039;Candidatus&amp;#039;&amp;#039; Azoamicus ciliaticola wurde 2021 eine neue [[Ordnung (Biologie)|Ordnung]] innerhalb der [[Gammaproteobacteria]] mit der provisorischen Bezeichnung {{lang|en|eub62A3 group}} (alias {{lang|en|&amp;#039;&amp;#039;Candidatus&amp;#039;&amp;#039; Azoamicus group}}) vorgeschlagen, zusammen mit zwei Untergruppen A (nächst &amp;#039;&amp;#039;Ca.&amp;#039;&amp;#039; A. ciliaticola) und B.&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Ca.&amp;#039;&amp;#039; A. ciliaticola lebt endosymbiotisch in [[Wimpertierchen]] (Ciliophora) der Klasse [[Plagiopylea]]. Er kann [[Nitrat]] atmen und zur Energieproduktion verwenden, die er seinem Wirt zur Verfügung stellt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf2021&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Obwohl in der Tiefe des Zugersees ganzjährig anoxische Bedingungen herrschen, wurden im See [[Methan-oxidierende Bakterien]] ({{enS}} {{lang|en|methane-oxidizing bacteria, MOB)}} sowohl unter [[hypoxisch]]en (sauerstoffarmen) als auch anoxischen Bedingungen gefunden, darunter [[NC10 (Taxon)|NC10-Bakterien]] und [[Methylococcales]] (&amp;#039;&amp;#039;[[Crenothrix]]&amp;#039;&amp;#039;-ähnliche Bakterien, d.&amp;amp;nbsp;h. [[Crenotrichaceae]]). Diese Bakterien gelten eigentlich als areob, allerdings waren nur letztere in der Lage, unter ganz sauerstofffreien Bedingungen zu gedeihen. Die Bedeutung dieser Bakterien kommt daher, weil sie verhindern, dass Seen noch grössere Mengen des [[Treibhausgas]]es [[Methan]] freisetzen. Sie sind daher angesichts der aktuellen [[Klimakrise]] von enormer Bedeutung.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorn2024&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Schiffländen ==&lt;br /&gt;
{{Anker|Schifflände}}&lt;br /&gt;
{{Hinweis Seiten-Koordinaten |einzig=0 |section=Schiffländen}}&lt;br /&gt;
Orte mit [[Lände|Schifflände]] der Personenschifffahrt, von Norden nach Süden, meist von der [[Zugersee Schifffahrt]] bedient:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Tabellenstile}}&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable sortable toptextcells tabelle-kopf-fixiert tabelle-zeile-aktiv tabelle-zaehler&amp;quot;&lt;br /&gt;
|+ Schiffländen am Zugersee&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! Name&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;100px&amp;quot;| Lage&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot;| Seite&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot;| [[Kanton (Schweiz)#Tabellen und Listen|Kt.]]&lt;br /&gt;
! width=&amp;quot;15px&amp;quot;| [[Geographische Koordinaten|⊙]]&lt;br /&gt;
! Bild&lt;br /&gt;
! Anmerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Cham (See)&lt;br /&gt;
| [[Cham ZG|Cham]]&lt;br /&gt;
| Nord&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.178739|EW=8.463595|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Cham (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Cham (See)|Breitengrad=47.1787|Längengrad=8.4635|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zug Bahnhofsteg (See)&lt;br /&gt;
| [[Zug ZG|Zug]], beim [[Bahnhof Zug]] (500 m)&lt;br /&gt;
| Ost&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.170156|EW=8.513344|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Zug Bahnhofsteg (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Zug - panoramio (105).jpg|140px|2014]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Zug Landsgemeindeplatz (See)&lt;br /&gt;
| Zug&lt;br /&gt;
| Ost&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.167415|EW=8.513563|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Zug Landsgemeindeplatz (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Zug - panoramio (142).jpg|140px|2014]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Oberwil bei Zug (See)&lt;br /&gt;
| [[Oberwil bei Zug]], beim [[Bahnhof Zug Oberwil]]&lt;br /&gt;
| Ost&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.149076|EW=8.506848|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Oberwil bei Zug (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Oberwil bei Zug (See)|Breitengrad=47.1490|Längengrad=8.5068|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Buonas (See)&lt;br /&gt;
| [[Buonas]]&lt;br /&gt;
| West&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.142274|EW=8.458517|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Buonas (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Der Hafen von Buonas am Zugersee.jpg|140px|2020]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Risch (See)&lt;br /&gt;
| [[Risch ZG|Risch]]&lt;br /&gt;
| West&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.133857|EW=8.468059|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Risch (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Risch Hafen.JPG|140px|2008]]&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Lotenbach (See)&lt;br /&gt;
| [[Walchwil]]&lt;br /&gt;
| Ost&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.114694|EW=8.500033|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Lotenbach (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Lotenbach (See)|Breitengrad=47.1146|Längengrad=8.5000|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
| keine Kursschiffe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Baumgarten (See)&lt;br /&gt;
| [[Immensee]]&lt;br /&gt;
| West&lt;br /&gt;
| SZ&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.105675|EW=8.475921|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SZ|sortkey=EW|name=Baumgarten (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Baumgarten (See)|Breitengrad=47.1056|Längengrad=8.4759|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Walchwil (See)&lt;br /&gt;
| [[Walchwil]]&lt;br /&gt;
| Ost&lt;br /&gt;
| ZG&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.099783|EW=8.512560|text=ICON2|type=landmark|region=CH-ZG|sortkey=EW|name=Walchwil (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Walchwil (See)|Breitengrad=47.0997|Längengrad=8.5125|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Immensee (See)&lt;br /&gt;
| [[Immensee]]&lt;br /&gt;
| West&lt;br /&gt;
| SZ&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.096596|EW=8.464136|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SZ|sortkey=EW|name=Immensee (See), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Immensee (See)|Breitengrad=47.0965|Längengrad=8.4641|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Arth am See (Schiff)&lt;br /&gt;
| [[Arth SZ|Arth]]&lt;br /&gt;
| Süd&lt;br /&gt;
| SZ&lt;br /&gt;
| {{Coordinate|NS=47.064753|EW=8.522305|text=ICON2|type=landmark|region=CH-SZ|sortkey=EW|name=Arth am See (Schiff), Schifflände}}&lt;br /&gt;
| [[Datei:Photo-request.svg|18px|verweis=Wikipedia:Bilderwünsche/Anleitung]]{{Bilderwunsch|Koordinaten|Schifflände Arth am See (Schiff)|Breitengrad=47.0647|Längengrad=8.5223|Ausblendungsgrund=Tabelle}}&lt;br /&gt;
|&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Trivia ==&lt;br /&gt;
Eine am 16. März 2019 errichtete [[Gedenktafel]] in der Zuger Unteraltstadt erinnert an die Notlandung eines Bombers [[Schweiz im Zweiten Weltkrieg|während des Zweiten Weltkrieges]] auf dem Zugersee. Dessen Kommandant hatte am 16. März 1944 seine Besatzung nach einer Umkehr vor den Alpen über Baar aus dem beschädigten Flugzeug aussteigen lassen und flog alleine die Landung auf dem See. Eines der neun Besatzungsmitglieder überlebte den Absprung nicht. Das Flugzeug mit dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Lonesome Polecat&amp;#039;&amp;#039; wurde 1952 aus dem See geborgen, in verschiedenen Schweizer Städten gezeigt und 1972 in St. Moritz verschrottet.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Rickenbacher: &amp;#039;&amp;#039;Zug enthüllt eine Gedenktafel zur Notlandung des Bombers von 1944.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Schweizer Soldat]].&amp;#039;&amp;#039; Juni 2019, S. 38&amp;amp;nbsp;f. [[doi:10.5169/seals-868474]].&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Zugersee Schifffahrt]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen im Kanton Zug]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Lake Zug|Zugersee}}&lt;br /&gt;
* {{HLS|8653|Autor=Renato Morosoli}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.zug.ch/behoerden/staatskanzlei/kanzlei/bgs/7-raumplanung-bauwesen-gewaesser-energie-verkehr/73-wasserrecht-gewaesserschutz-kehrichtbeseitigung/731-wasserrecht-gewaesserschutz/731.1-g-ueber-die-gewaesser-vom-25.-nov.-1999/at_download/file |text=Gesetz über die Gewässer (GewG) |wayback=20090418012359}}&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv |url=http://www.sz.ch/gesetze/G700/772_3101.pdf |text=Konkordat über die Fischerei im Zugersee |wayback=20070927010940}}&lt;br /&gt;
* [https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/0Mcl79ER2jNCuqS9hgb2 Zugersee (Luzern)], [https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/Dm4iDsaTHIrPj4ETMh7b Zugersee (Schwyz)], [https://ethorama.library.ethz.ch/de/orte/Ln0TFVXMQBZGbI0VgH5N Zugersee (Zug)] auf der Plattform ETHorama&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Kirsten Oswald, Jon S. Graf, Sten Littmann, Daniela Tienken, Andreas Brand, Bernhard Wehrli, Mads Albertsen, Holger Daims, Michael Wagner, Marcel M.&amp;amp;nbsp;M. Kuypers, Carsten J. Schubert, Jana Milucka: &amp;#039;&amp;#039;Crenothrix are major methane consumers in stratified lakes.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;The ISME Journal.&amp;#039;&amp;#039; Band 11, Nr.&amp;amp;nbsp;9, September 2017, S.&amp;amp;nbsp;2124–2140; [[doi:10.1038/ismej.2017.77]], {{PMC|5563964}}. PMID 28585934, Epub 6. Juni 2017 ({{enS}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Graf2021&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Jon S. Graf, Sina Schorn, Katharina Kitzinger, Soeren Ahmerkamp, Christian Woehle, Bruno Huettel, Carsten J. Schubert, Marcel M.&amp;amp;nbsp;M. Kuypers, Jana Milucka: &amp;#039;&amp;#039;Anaerobic endosymbiont generates energy for ciliate host by denitrification.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]].&amp;#039;&amp;#039; 3. März 2021; [[doi:10.1038/s41586-021-03297-6]] ({{enS}}). Dazu:&lt;br /&gt;
* [https://www.mpi-bremen.de/Neue-Form-der-Symbiose-entdeckt.html &amp;#039;&amp;#039;Neue Form der Symbiose entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie, 3. März 2021 (Pressemitteilung, deutsch)&lt;br /&gt;
* [https://www.mpg.de/16521000/neue-form-der-symbiose-entdeckt &amp;#039;&amp;#039;Neue Form der Symbiose entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;mpg.de&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 2021, [https://www.eurekalert.org/news-releases/741974 &amp;#039;&amp;#039;New form of symbiosis discovered&amp;#039;&amp;#039;] (englisch)&lt;br /&gt;
* [https://scitechdaily.com/unprecedented-new-form-of-symbiosis-discovered/ &amp;#039;&amp;#039;“Unprecedented” New Form of Symbiosis Discovered.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;SciTechDaily.&amp;#039;&amp;#039; 3. März 2021. Quelle: MPI für Marine Microbiologie (englisch)&lt;br /&gt;
* Martin Vieweg: [https://www.wissenschaft.de/umwelt-natur/neue-symbiose-form-entdeckt/ &amp;#039;&amp;#039;Partnerschaft der besonderen Art: Neue Symbiose-Form entdeckt.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;wissenschaft.de&amp;#039;&amp;#039;, 3. März 2021 (deutsch)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Schorn2024&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Sina Schorn, Jon S. Graf, Sten Littmann, Philipp F. Hach, Gaute Lavik, Daan R. Speth, Carsten J. Schubert, Marcel M.&amp;amp;nbsp;M. Kuypers, Jana Milucka: &amp;#039;&amp;#039;Persistent activity of aerobic methane-oxidizing bacteria in anoxic lake waters due to metabolic versatility.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Nature]] Communications&amp;#039;&amp;#039;, Band 15, Nr.&amp;amp;nbsp;5293, 21. Juni 2024; [[doi:10.1038/s41467-024-49602-5]] ({{enS}}). Dazu:&lt;br /&gt;
* [https://www.eurekalert.org/news-releases/1054277?language=german Bakterien in Seen kämpfen gegen den Klimawandel]. Auf: [[EurekAlert]]! vom 12. August 2024. Quelle: [[Max-Planck-Institut für Marine Mikrobiologie]].&lt;br /&gt;
* Anna Manz: [https://www.wissenschaft.de/erde-umwelt/bakterien-als-methanschlucker/ Klimawandel: Bakterien als Methanschlucker]. Auf: [[wissenschaft.de]] vom 14. August 2024.&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Schweizer Seen}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4068076-9|VIAF=5934155044832472520003}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Zug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Schwyz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Kanton Luzern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bundesinventar der Landschaften und Naturdenkmäler von nationaler Bedeutung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Reuss|SZugersee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Meromiktisches Gewässer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1983]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Bartleby08</name></author>
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