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Amy Chua

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Datei:Amy chua 2007.jpg
Amy Chua beim Texas Book Festival 2007

Amy L. Chua (chinesisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), Pinyin {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); * 1962 in Champaign, Illinois) ist eine US-amerikanische Hochschullehrerin, Juristin und Publizistin. Seit 2001 lehrt sie Rechtswissenschaft an der Yale University. Einer breiteren Öffentlichkeit innerhalb und außerhalb der Vereinigten Staaten wurde sie durch das Buch Battle Hymn of the Tiger Mother (deutsch: Die Mutter des Erfolgs) bekannt, in dem sie über ihre persönlichen Erfahrungen mit einem kompromisslosen „asiatischen“ Erziehungsstil berichtet. Außerdem verfasste sie das Buch Day of Empire, in welchem sie die Hypothese vertritt, dass politische, religiöse und ethnische Toleranz eine notwendige Bedingung für den Aufstieg von Gesellschaften zu Hypermächten ist.<ref>Day of Empire. New York Times Book Review; abgerufen am 23. November 2012.</ref>

Leben

Geboren als älteste von vier Töchtern einer Familie von philippinischen Chinesen wuchs Amy Chua in verschiedenen Orten der USA auf. Ihr Vater Leon Chua ist Professor für Elektrotechnik und Informatik an der University of California, Berkeley.

Amy Chua schloss ihr VWL-Studium in Harvard 1984 mit Auszeichnung ab. Anschließend erwarb sie 1987 an der Harvard Law School den J.D. cum laude; sie war Redakteurin der Harvard Law Review und Anwältin bei der New Yorker Kanzlei Cleary Gottlieb Steen & Hamilton.<ref>Curriculum Vitae Yale Law School</ref> Sie lehrt in Yale Vertragsrecht und Welthandelsrecht.<ref> Amy Chua bei der Yale Law School</ref> Zu ihren Schülern in Yale zählten JD Vance und Usha Vance.<ref> Erin Vanderhoof: What JD and Usha Vance Learned From Their “Tiger Mom” at Yale Law School, Vanity Fair vom 1. November 2024</ref> Weitere Studenten bei ihr waren Vivek Ramaswamy, dem sie beim Schreiben von Woke, Inc half, und die Demokratin Maggie Goodlander.<ref> Peter Savodnik: The Tiger Mother Roars Back, The FP vom 13. Januar 2015</ref>

Sie lebt mit ihrem Mann Jed Rubenfeld, der ebenfalls Jura-Professor in Yale ist, und ihren beiden Töchtern in New Haven, Connecticut. Ihre Schwester Katrin ist Medizin-Professorin an der Universität Stanford.<ref name="Terry Hong" /> Ihre Schwester Cynthia wurde mit dem Down-Syndrom geboren und hat bei den Special Olympics zwei Goldmedaillen im Schwimmen gewonnen.<ref name="Terry Hong">Terry Hong: ‘Battle Hymn of the Tiger Mother,’ by Amy Chua. In: San Francisco Chronicle. 9. Januar 2011, abgerufen am 23. Januar 2011.</ref><ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Details (Memento vom 13. Juli 2011 im Internet Archive)</ref>

Werke (Auswahl)

    • Die Welt in Flammen: Wie Demokratie zu Rassismus und Unterdrückung führen kann. Übersetzung von Silvia Kinkel. Redline Verlag, München 2011, ISBN 978-3-86881-317-3.
    • Die Mutter des Erfolgs. Wie ich meinen Kindern das Siegen beibrachte. Nagel & Kimche, Zürich 2011, ISBN 978-3-312-00470-6.
    • mit Jed Rubenfeld: Alle Menschen sind gleich – erfolgreiche nicht: Die verblüffenden kulturellen Ursachen von Erfolg. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2014, ISBN 978-3-593-50117-8.
  • The Golden Gate (2023)
    • Das letzte Geständnis. Goldmann, München 2024, ISBN 978-3-442-49460-6.

Weblinks

Commons: Amy Chua – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

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