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Hermann Hunaeus

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Hermann Hunaeus (vollständiger Name Hermann Franz August Ferdinand Hunaeus<ref name="HBL">Helmut Knocke: Hunaeus, Hermann Franz August Ferdinand. In: Hannoversches Biographisches Lexikon, S. 180 u.ö.; Vorschau über Google-Bücher</ref> oder auch Franz August Hermann Ferdinand Hunaeus,<ref>o.V.: Baubeamte und Baubedienstete (Hochbau) in der Stadt Hannover und den später eingemeindeten Vororten, 1780, 1798, 1818, 1838, 1860, 1878, in Günther Kokkelink, Harold Hammer-Schenk (Hrsg.): Vom Schloss zum Bahnhof: Bauen in Hannover. Zum 200. Geburtstag des Hofarchitekten G. L. F. Laves, 1788–1864. Eine Ausstellung des Landes Niedersachsen, Institut für Bau- und Kunstgeschichte der Universität Hannover und der Landeshauptstadt Hannover, Historisches Museum. Ausstellung im Forum des Landesmuseums Hannover vom 13. Oktober 1988 bis 8. Januar 1989, Institut für Bau- u. Kunstgeschichte der Universität Hannover, Historisches Museum Hannover, 1988, ISBN 3-88746-223-8, S. 59–62; hier: S. 61</ref> * 12. April 1812 in Clausthal; † 5. September 1893 in (Bad) Lauterberg) war ein deutscher Architekt und hannoverscher Baubeamter. Der Geheime Regierungs- und Baurat gilt als einer der frühesten Vertreter das hannoverschen Rundbogenstils<ref name="HBL"/> und wird der Hannoverschen Architekturschule zugerechnet.

Leben

Sein Bruder oder Vetter<ref>Vater war Stadtrichter, bei Immatrikulation 1833 verstorben (http://matrikel.adbk.de).</ref> war der Geodät Georg Christian Konrad Hunäus.

Nach dem Architekturstudium in München bei Friedrich von Gärtner wirkte Hunaeus (andere Schreibweise: Hunäus) seit 1835 als Baumeister in Hannover, zuerst seit 1836 als Kriegsbaumeister (im Dienst des Königreichs Hannover), seit 1879/1880 als Geheimer Regierungs- und Baurat. Er entwarf zahlreiche Behörden- und Militärbauten in Hannover, aber auch Privathäuser. 1842 war er Mitbegründer des „Architecten- und Ingenieurvereins zu Hannover“ und unternahm Studienreisen 1843 nach Braunschweig, Böhmen und Süddeutschland und 1852 mit Conrad Wilhelm Hase in die Schweiz und nach Italien, letztere wegen Studien von Hospitalbauten. Mit Hase und Ernst Ebeling gehörte Hunaeus zu den wichtigsten Vertretern des Hannoverschen Rundbogenstils. Seit 1885 lebte er im Ruhestand in Lauterberg (Harz).

Bauten

Literatur

  • Wilhelm Rothert: Hannoversche Männer und Frauen seit 1866, 1912, S. 348
  • Alexander Dorner: 100 Jahre Bauen in Hannover, Hannover 1931, S. 14
  • Günther Kokkelink, Harold Hammer-Schenk (Hrsg.): Laves und Hannover. Niedersächsische Architektur im 19. Jahrhundert, Hannover 1989, S. 569 u.ö.
  • Günter Gebhardt: Militärwesen, Wirtschaft und Verkehr in der Mitte des Kurfürstentums und Königreichs Hannover 1692–1866. Studien zur niedersächsischen Landesgeschichte, Bd. 1, ibidem (Edition Noëma), Stuttgart 2010. ISBN 978-3-8382-0184-9
  • Günther Kokkelink, Monika Lemke-Kokkelink: Hannoversche Schule 1850–1900. Schlüter, Hannover 1998 (Biografie, Werke: S. 68, 538)
  • Helmut Knocke: Hunaeus, in: Dirk Böttcher, Klaus Mlynek, Waldemar R. Röhrbein, Hugo Thielen: Hannoversches Biographisches Lexikon. Von den Anfängen bis in die Gegenwart. Schlütersche, Hannover 2002, ISBN 3-87706-706-9, S. 180 u.ö.

Weblinks

Commons: Hermann Hunaeus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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