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Steven Key

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Basketballspieler
Basketballspieler
Steven Key
Spielerinformationen
Geburtstag 14. Mai 1968 (58 Jahre und 4 Tage)
Geburtsort Los Angeles, Vereinigte Staaten
Größe 194 cm
Position Point Guard /
Shooting Guard
College Boston University
Vereine als Aktiver
1986–1990 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Boston Terriers
1990–1991 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: San Jose Jammers
1991–1992 Osterreich[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: BK Klosterneuburg
1992–1993 DeutschlandDeutschland SV 03 Tübingen
1993–1994 DeutschlandDeutschland Steiner Bayreuth
1995 000 0 AustralienAustralien Gold Coast Rollers
1996–1999 DeutschlandDeutschland TV Tatami Rhöndorf
1999 000 0 FrankreichFrankreich Étendard de Brest
000 0 2000 DeutschlandDeutschland SG Braunschweig
2000–2001 DeutschlandDeutschland BSG Ludwigsburg
2001–2002 FrankreichFrankreich Saint-Quentin
Vereine als Trainer
2003–2006 DeutschlandDeutschland Düsseldorf Magics
2006–2007 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Chicago Sky (Co-Trainer)
2008–2010 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Chicago Sky
000 0 2011 DeutschlandDeutschland LTi Gießen 46ers
2011–2013 DeutschlandDeutschland Neckar Riesen Ludwigsburg
2014–2015 DeutschlandDeutschland Licher BasketBären
000 0 2015 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Connecticut Sun (Co-Trainer)
2015–2017 DeutschlandDeutschland Gießen 46ers (Co-Trainer)
2018–2022 DeutschlandDeutschland s.Oliver Würzburg (Co-Trainer)
2022–2024 DeutschlandDeutschland Eisbären Bremerhaven
seit 2025 0 Vereinigte Staaten[[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: University of Central Florida (Co-Trainer)

Steven Kristopher Key<ref>Steven Kristopher Key. In: FIBA. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Dezember 2024;.</ref> (* 14. Mai 1968 in Los Angeles, Kalifornien) ist ein ehemaliger US-amerikanischer Basketballspieler und jetziger -trainer.

Laufbahn

Spieler

Key besuchte die Atholton High School in Columbia (US-Bundesstaat Maryland),<ref>Steven Key - Men's Basketball. In: Boston University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Januar 2026; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> von 1986 bis 1990 spielte er an der Boston University. 1990 wurde er als Spieler des Jahres der North Atlantic Conference ausgezeichnet,<ref>2019-20 Men's Basketball Record Book. In: Boston University. Archiviert vom Vorlage:IconExternal am 13. Februar 2022;.</ref> nachdem er in der Saison 1989/90 16,6 Punkte und 7,6 Vorlagen je Partie erzielt hatte.<ref>1989-90 Final Statistics. In: Sports-reference.com. Abgerufen am 10. Januar 2025.</ref>

Der erste Halt seiner Laufbahn als Berufsbasketballspieler wurde die Continental Basketball Association (CBA) in seinem Heimatland. Er bestritt in der Saison 1990/91 24 Spiele für die San Jose Jammers und verbuchte einen Mittelwert von 8,2 Punkten pro Begegnung, zusätzlich bereitete er statistisch vier Korberfolge seiner Nebenleute je Spiel vor.<ref>Steve Key Statistics. In: StatsCrew.com. Abgerufen am 26. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

1991 wechselte Key für eine Saison zum BK Klosterneuburg nach Österreich, es folgte jeweils ein Jahr bei den deutschen Bundesligisten Tübingen und Bayreuth. Nach einem kurzen Abstecher zu den Gold Coast Rollers (Australien)<ref>Steven Key - Player Statistics. In: GameDay. Abgerufen am 26. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> ging Key nach Deutschland zurück. Beim Rhöndorfer TV spielte er von 1996 bis 1998 an der Seite seines Landsmann Richard Morton, diese Verbindung wurde als „Traum-Duo“ bezeichnet. Es lag auch an den guten Leistungen von Key und Morton, dass Rhöndorf in der Saison 1996/97 Zweiter der Bundesliga-Hauptrunde wurde.<ref>Historie. In: Dragons Rhöndorf. Abgerufen am 26. Mai 2020.</ref> In Teilen der Saison 1999/2000 stand Key beim französischen Zweitligisten Brest unter Vertrag, er kam zu elf Ligaeinsätzen für die Mannschaft (14,8 Punkte, 6,1 Vorlagen/Spiel).<ref name=":1">KEY Steven. In: LNB.fr. Abgerufen am 26. Mai 2020.</ref> Zu Jahresbeginn 2000 wurde Key vom Bundesligisten SG Braunschweig unter Vertrag genommen, der eine Führungspersönlichkeit im Spielaufbau benötigte.<ref name=":0">Viele neue Gesichter, ein Beirat und ein Doping-Skandal. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 125.</ref> Er bestritt zehn Spiele für die Niedersachsen und kam auf 9,3 Punkte sowie 5,6 Vorlagen je Einsatz.<ref name=":02">Das Team 99/00. In: Ute Berndt, Henning Brand, Ingo Hoffmann, Christoph Matthies (Hrsg.): Dunke-Schön. 25 Jahre 1. Bundesliga Basketball in Braunschweig. Klartext Verlag, 2015, ISBN 978-3-8375-1505-3, S. 126.</ref> In seiner Spielerlaufbahn erzielte Key in der deutschen Bundesliga insgesamt 2006 Punkte.<ref>Die 200 besten Korbjäger der Bundesliga seit 1975. In: Basketball Bundesliga GmbH (Hrsg.): 50 Jahre Basketball Bundesliga. Köln, ISBN 978-3-7307-0242-0, S. 212.</ref>

2001/02 spielte er wiederum in Frankreichs zweiter Liga, diesmal für Saint-Quentin.<ref name=":1" /> Im März 2002 wurde Key vom Rechts- und Disziplinarausschuss der französischen Liga (LNB) lebenslang gesperrt<ref name=":2">L'Américain Steven Key radié à vie. In: RDS. 26. März 2002, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 5. Dezember 2024; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und der Verein zur Zahlung einer Geldstrafe in Höhe von 15 000 Euro verurteilt,<ref name=":3">PRO B. AFFAIRE « STEVEN KEY » L'Etendard va lancer une contre-attaque. In: Le Télégramme. 27. März 2002, abgerufen am 26. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> nachdem der Ausschuss es als erwiesen angesehen hatte, dass Key einen gefälschten jugoslawischen Ausweis nutzte<ref>AFFAIRE KEY Brest demande des sanctions. In: Le Télégramme. 28. März 2002, abgerufen am 26. Mai 2020 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> und Saint-Quentin in 15 Spielen somit die laut Ausländerbeschränkungen der Liga zwei erlaubten US-Amerikaner sowie zusätzlich Key einsetzte.<ref name=":3" /> Die jugoslawischen Behörden hatten das Ausweisdokument nicht anerkannt.<ref name=":2" />

Trainer

Nach dem Ende seiner Karriere als Spieler durchlief Key die Trainerausbildungen und wurde 2003 Cheftrainer der Düsseldorf Magics in der 2. Bundesliga. Zum Ende der Saison 2005/06 wurde der Vertrag von Key in Düsseldorf nicht verlängert. Key kehrte daraufhin in die USA zurück und arbeitete zunächst als Co-Trainer für Chicago Sky (WNBA). Ab 2007 war er Manager von Chicago Sky, übernahm von 2008 bis 2010 zudem das Amt des Cheftrainers. 2010 verließ er den Verein auf eigenen Wunsch. 2011 wurde Key schließlich Nachfolger von Vladimir Bogojevic als Trainer bei den Gießen 46ers<ref>Bjoern Gerdes: Steven Key neuer Head Coach der LTi 46ers. In: Gießener Zeitung. 16. Januar 2011, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 18. Januar 2011;.</ref> und führte diese zum Klassenerhalt.

Seit Sommer 2011 arbeitete Key für die EnBW Ludwigsburg, die sich seit Sommer 2012 Neckar Riesen Ludwigsburg nannten. Zunächst als Co-Trainer von Markus Jochum und nach dessen Entlassung als Cheftrainer der Mannschaft. Nach dem erfolgreichen Klassenerhalt wurde sein Vertrag für die Saison 2012/13 verlängert. Nach einem guten Saisonauftakt geriet Ludwigsburg nach einer Serie von Niederlagen erneut in den Abstiegskampf und nach einer 73:78-Niederlage im Januar 2013 gegen die Walter Tigers Tübingen wurde Key von seinen Aufgaben entbunden.

Im Mai 2014 unterschrieb Key einen Vertrag bei den Licher BasketBären aus der ProB. Key erhielt in Lich einen Vertrag bis Sommer 2015. Im Sommer 2015 wurde der Vertrag mit Key von Seiten der BasketBären nicht verlängert. Über den Sommer arbeitete Key anschließend als Assistenztrainer bei Connecticut Sun in der WNBA. Zur Spielzeit 2015/16 kehrte Key aber nach Deutschland zurück und wurde Co-Trainer der Gießen 46ers, die er 2011 bereits als Cheftrainer betreut hatte.

Im Sommer 2018 wurde Key von Bundesligist s.Oliver Würzburg als neuer Co-Trainer verpflichtet. Damit arbeitete Key wie bereits in Gießen mit Cheftrainer Denis Wucherer zusammen.<ref>Der erste Neuzugang für Würzburgs Basketballer. In: Mainpost. 23. Mai 2018, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 10. Januar 2026;.</ref> 2019 führten Wucherer und Key die Würzburger ins Endspiel des europäischen Vereinswettbewerbs FIBA Europe Cup, das gegen Dinamo Basket Sassari verloren wurde.<ref name=":4" /> Ab Dezember 2021 arbeitete Key in Würzburg dann mit Wucherers Nachfolger Sašo Filipovski zusammen.<ref>Sasa Filipovski übernimmt als neuer Headcoach. In: soliver-wuerzburg.de. 18. Dezember 2021, abgerufen am 3. Juni 2022.</ref> Zur Saison 2022/23 wechselte Key als Cheftrainer zum Zweitligisten Eisbären Bremerhaven.<ref name=":4">Neuer Head Coach: Steven Key übernimmt Trainerposten. In: Eisbären Bremerhaven. 3. Juni 2022, abgerufen am 3. Juni 2022.</ref> Am Ende des Spieljahres 2023/24 trennten sich Key und die Eisbären.<ref>Steven folgt auf Steven - Neuer Eisbären-Trainer ist kein Unbekannter. In: Nordsee-Zeitung. 23. Mai 2024, abgerufen am 23. Mai 2024.</ref>

Im Sommer 2025 wurde er in seinem Heimatland als Assistenztrainer an der University of Central Florida tätig.<ref>Women's Hoops Adds Two Assistants to Coaching Staff. In: University of Central Florida. 23. Juni 2025, archiviert vom Vorlage:IconExternal am 28. Juni 2025; (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Steven Key ist verheiratet und Vater von zwei Kindern.

Weblinks

Einzelnachweise

<references/>