Pro Oriente
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| Rechtsform | Körperschaft öffentlichen Rechts |
| Gründung | 21. November 1964 in Wien |
| Auflösung | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Gründer | Franz Kardinal König |
| Sitz | Wien |
| Vorläufer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Nachfolger | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Motto | Building Bridges |
| Zweck | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Schwerpunkt | Konfliktlösung, Förderung des Dialoges zwischen den Kirchen |
| Vorsitz | Präsident Botschafter Clemens Koja |
| Geschäftsführung | Generalsekretär Bernd Mussinghoff |
| Eigentümer | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Umsatz | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Stiftungskapital | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Beschäftigte | 8 |
| Freiwillige | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Mitglieder | Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) |
| Website | www.pro-oriente.at |
Pro Oriente ist eine kirchliche Stiftung mit Rechtspersönlichkeit für den staatlichen Bereich mit Sitz in Wien. Stiftungszweck sind die Konfliktlösung und die Förderung des Dialoges zwischen Kirchen östlicher und westlicher Tradition.
Tätigkeit
Die Stiftung arbeitet auf der Ebene des inoffiziellen Dialoges zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Ostkirchen. Sie versucht, geschützte Räume des Austausches zu bieten und dadurch gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen. Ihre Tätigkeit besteht aus Austauschprogrammen, Forschungsprojekten, Tagungen, Symposien und öffentlichen Vorträgen sowie der Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen. Die Stiftung finanziert sich von Spenden und privaten wie öffentlichen Subventionen.
Präsident der Stiftung ist seit 2025 Botschafter Clemens Koja.<ref>Führungswechsel bei der Stiftung Pro Oriente. Abgerufen am 7. April 2025.</ref>
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Die Stiftung wurde 1964 von Franz Kardinal König ins Leben gerufen. Anstoß zur Gründung war das Zweite Vatikanische Konzil, das mit seinem Ökumenismus-Dekret „Unitatis redintegratio“ zur Intensivierung des Dialogs zwischen den Kirchen und Konfessionen aufrief.
Zu den wichtigsten Resultaten des Wirkens der Stiftung zählt die „Wiener Christologische Formel“. Sie war 1971 in Wien auf der Grundlage eines Vorschlags des damaligen Allgemeinen Bischofs der Koptischen Kirche, Schenuda (der kurz darauf zum Papst Schenuda III. gewählt wurde), beschlossen worden.<ref>„Kardinal König-Preis“ im Zeichen der Solidarität mit den Kopten, abgerufen am 3. November 2014.</ref> Die Formel lautet:
„Wir glauben, dass unser Gott und Erlöser, Jesus Christus, Gottes fleischgewordener Sohn ist; vollkommen in seiner Gottheit und vollkommen in seiner Menschheit. Seine Gottheit war von seiner Menschheit keinen einzigen Moment, nicht einen Augenblick getrennt. Seine Menschheit ist eins mit seiner Gottheit, ohne Vermischung, ohne Vermengung, ohne Teilung, ohne Trennung.“
Als gemeinsame Neuinterpretation der Christologie des Konzils von Chalzedon war diese Formel im September 1971 bei der ersten der von Pro Oriente veranstalteten „Lainzer Konsultationen“ zwischen römisch-katholischen und altorientalischen Theologen gefunden worden.<ref>40 Jahre Papst Schenuda III., abgerufen am 3. November 2014.</ref> Nach dem Tagungsort im Wiener Stadtteil Lainz wird sie gelegentlich auch als „Lainzer Formel“ bezeichnet.<ref>Pro Oriente: [1], abgerufen am 3. November 2014.</ref>
Am 23. Oktober 2025 wurde Kardinal Christoph Schönborn zum Protektor von „Pro Oriente“ ernannt.<ref>https://www.pro-oriente.at/news/kardinal-schoenborn-zum-protektor-von-pro-oriente-proklamiert</ref>
Weblinks
Fußnoten
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