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Pro Oriente

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Stiftung Pro Oriente
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Rechtsform Körperschaft öffentlichen Rechts
Gründung 21. November 1964 in Wien
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Gründer Franz Kardinal König
Sitz Wien
Vorläufer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Nachfolger Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Motto Building Bridges
Zweck Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Schwerpunkt Konfliktlösung, Förderung des Dialoges zwischen den Kirchen
Vorsitz Präsident Botschafter Clemens Koja
Geschäftsführung Generalsekretär Bernd Mussinghoff
Eigentümer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Umsatz Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Stiftungskapital Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 273: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Beschäftigte 8
Freiwillige Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Mitglieder Lua−Fehler in Modul:Wikidata. Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) (Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Website www.pro-oriente.at
Datei:Philipp Harnoncourt, Arsenios Kardamakis, Grigorios Larentzakis 2012.jpg
Arsenios Kardamakis, griechisch-orthodoxer Metropolit von Austria (Bild Mitte) mit Philipp Harnoncourt, römisch-katholischer Priester und Mitglied des Vorstands von Pro Oriente (im Bild rechts) und dem griechisch-orthodoxen Theologen Grigorios Larentzakis (im Bild links), 2012

Pro Oriente ist eine kirchliche Stiftung mit Rechtspersönlichkeit für den staatlichen Bereich mit Sitz in Wien. Stiftungszweck sind die Konfliktlösung und die Förderung des Dialoges zwischen Kirchen östlicher und westlicher Tradition.

Tätigkeit

Die Stiftung arbeitet auf der Ebene des inoffiziellen Dialoges zwischen der römisch-katholischen Kirche und den Ostkirchen. Sie versucht, geschützte Räume des Austausches zu bieten und dadurch gegenseitiges Verstehen zu ermöglichen. Ihre Tätigkeit besteht aus Austauschprogrammen, Forschungsprojekten, Tagungen, Symposien und öffentlichen Vorträgen sowie der Herausgabe wissenschaftlicher Publikationen. Die Stiftung finanziert sich von Spenden und privaten wie öffentlichen Subventionen.

Präsident der Stiftung ist seit 2025 Botschafter Clemens Koja.<ref>Führungswechsel bei der Stiftung Pro Oriente. Abgerufen am 7. April 2025.</ref>

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Die Stiftung wurde 1964 von Franz Kardinal König ins Leben gerufen. Anstoß zur Gründung war das Zweite Vatikanische Konzil, das mit seinem Ökumenismus-Dekret „Unitatis redintegratio“ zur Intensivierung des Dialogs zwischen den Kirchen und Konfessionen aufrief.

Zu den wichtigsten Resultaten des Wirkens der Stiftung zählt die „Wiener Christologische Formel“. Sie war 1971 in Wien auf der Grundlage eines Vorschlags des damaligen Allgemeinen Bischofs der Koptischen Kirche, Schenuda (der kurz darauf zum Papst Schenuda III. gewählt wurde), beschlossen worden.<ref>„Kardinal König-Preis“ im Zeichen der Solidarität mit den Kopten, abgerufen am 3. November 2014.</ref> Die Formel lautet:

„Wir glauben, dass unser Gott und Erlöser, Jesus Christus, Gottes fleischgewordener Sohn ist; vollkommen in seiner Gottheit und vollkommen in seiner Menschheit. Seine Gottheit war von seiner Menschheit keinen einzigen Moment, nicht einen Augenblick getrennt. Seine Menschheit ist eins mit seiner Gottheit, ohne Vermischung, ohne Vermengung, ohne Teilung, ohne Trennung.“

Als gemeinsame Neuinterpretation der Christologie des Konzils von Chalzedon war diese Formel im September 1971 bei der ersten der von Pro Oriente veranstalteten „Lainzer Konsultationen“ zwischen römisch-katholischen und altorientalischen Theologen gefunden worden.<ref>40 Jahre Papst Schenuda III., abgerufen am 3. November 2014.</ref> Nach dem Tagungsort im Wiener Stadtteil Lainz wird sie gelegentlich auch als „Lainzer Formel“ bezeichnet.<ref>Pro Oriente: [1], abgerufen am 3. November 2014.</ref>

Am 23. Oktober 2025 wurde Kardinal Christoph Schönborn zum Protektor von „Pro Oriente“ ernannt.<ref>https://www.pro-oriente.at/news/kardinal-schoenborn-zum-protektor-von-pro-oriente-proklamiert</ref>

Weblinks

Fußnoten

<references />

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