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FontForge

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FontForge

colspan="2" class="notheme" style="text-align:center; background:#Vorlage:Standardfarbe; color:#202122;" | Programmicon von FontForge
Bildschirmfoto
FontForge unter KDE
Basisdaten

Maintainer Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Entwickler George Williams
Erscheinungsjahr Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Aktuelle Version 2023-01-01<ref>FontForge January 2023 Release. GitHub.com, abgerufen am 10. September 2024.</ref>
(1. Januar 2023)
Aktuelle Vorabversion Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
(Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value))
Betriebssystem Unixartige (Linux, Mac OS X, …), Windows
Programmier­sprache Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)
Kategorie Schrifteditor
Lizenz Mischung der GNU General Public License v3 und der BSD-Lizenz
deutschsprachig ja
fontforge.github.io

FontForge ist ein freies Schriftbearbeitungsprogramm zum Entwerfen und Bearbeiten von Computerschriften. Es ist vergleichbar mit Fontographer und Fontlab. FontForge ist für verschiedene Betriebssysteme mit X11 und Windows erhältlich.

Geschichte

Das Programm wird seit 2000 vom Programmierer und Schriftgestalter George Williams aus Santa Barbara in Kalifornien entwickelt. Anlass für die Entwicklung war Williams’ Unzufriedenheit mit dem damaligen Marktführer Fontographer, der 1995 durch Macromedia aufgekauft und seit 1997 zugunsten hauseigener Konkurrenzprodukte nicht weiter entwickelt wurde.<ref name="OSP">Open Source Publishing: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Interview mit George Williams (Memento vom 3. Oktober 2011 im Internet Archive). 2. Mai 2007.</ref> Williams nannte seinen Editor ursprünglich „PfaEdit“ (Abkürzung für PostScript Font ASCII Editor). Nachdem das Programm aber schon Ende 2000 nicht mehr auf das PostScript-Format beschränkt war, wurde es 2004 in „FontForge“ umbenannt.<ref name="Changelog"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Changelog seit 2. März 2004 (Memento des Vorlage:IconExternal vom 20. Dezember 2008 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/fontforge.sourceforge.net</ref>

Die Entwicklung des ebenfalls freien GNU Font Editor wurde 2001 zugunsten von FontForge eingestellt.<ref name="GNU">Dokumentation des GNU Font Editor bei der Free Software Foundation</ref>

Eigenschaften

FontForge erlaubt die Bearbeitung von Schriften in folgenden Formaten: PostScript inklusive CID-kodierter Schriften (Character Identifier keyed fonts), TrueType, OpenType inklusive CFF (Compact Font Format), Multiple Master Fonts, Scalable Vector Graphics (SVG), im Bitmap-Format BDF (Bitmap Distribution Format), Web Open Font Format (WOFF) und anderen mehr. Außerdem können mit FontForge Schriften von einem Format in ein anderes konvertiert werden.

Mittels einer eigenen Skriptsprache können die Funktionen von FontForge in selbstgeschriebenen Programmen verwendet werden. Dadurch lassen sich komplexe und sich oft wiederholende Arbeitsabläufe automatisieren. Zusätzlich bietet FontForge eine Python-Anbindung an.<ref name="Python">Writing python scripts to change fonts in FontForge</ref>

FontForges grafische Benutzeroberfläche ist neben Englisch in den Sprachen Chinesisch, Deutsch, Französisch, Griechisch, Italienisch, Japanisch, Polnisch, Russisch, Spanisch und Vietnamesisch verfügbar.

Freie Schriften, die mit FontForge entwickelt werden

Weblinks

Einzelnachweise

<references />