LinEx
| LinEx | |
|---|---|
| LinEx Logo | |
| Entwickler | [[Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]] |
| Lizenz(en) | GPL und andere |
| Erstveröff. | Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1686: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) |
| Akt. Version | 2013 |
| Architektur(en) | IA-32 |
| linex.gobex.es | |
LinEx bzw. GNU/LinEx ist eine Linux-Distribution, die auf Debian basiert. Die Entwicklung wurde von der Regierung der spanischen Region Extremadura initiiert, die im April 2002 beschloss, LinEx auf allen Computern in Schulen und öffentlicher Verwaltung zu verwenden. Das Projekt weist deutliche Parallelen zu Guadalinex der andalusischen Regierung auf.
Im Jahr 2013 wurde Linex 2013, das auf Debian basiert, veröffentlicht.<ref name="pro-linux.de">Linex 2013: Debian-Derivat aus der Extremadura, pro-linux.de (23. Januar 2012)</ref>
Geschichte
Die Regionalverwaltung von Extremadura investierte 300.000 Euro in LinEx und konnte dadurch bisher 30 Millionen Euro einsparen.<ref>Extremadura presenta el Linex, candidato al premio europeo a la innovación. 22. April 2004, abgerufen am 31. Mai 2019 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Die Initiative brachte Ende 2003 Extremadura mit zwei Schülern pro Computer europaweit ins Spitzenfeld in diesem Bereich. Bis Mai 2003 wurden 200.000 CDs der Distribution kostenlos in Extremadura verteilt, weitere 70.000 wurden heruntergeladen. Auch die Nutzung in Wirtschaft und privatem Bereich wird aktiv beworben. Die Verwaltung Andalusiens beteiligt sich seit April 2003 am Projekt Guadalinex, nachdem auch dort beschlossen wurde, freie Software in der Verwaltung zu bevorzugen.
Anfang 2012 wurde öffentlich, dass LinEx nicht mehr weiterentwickelt werden sollte.<ref>Extremadura gibt eigene Linux-Distribution auf. heise.de, 2. Januar 2012, abgerufen am 23. März 2015.</ref> Bis dahin hatte es im Gesundheits- und Bildungsbereich eine große, in der Verwaltung jedoch nur 1 % Verbreitung erreicht.<ref name="linex2012">Vorlage:Cite book/NameVorlage:Cite book/Name: [Internetquelle: archiv-url ungültig Extremadura abandona Linex - La Administración del PP deja de desarrollar el programa tras nueve años, pero sus ordenadores usarán software libre.] publico.es, , archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am Vorlage:Cite book/URL; abgerufen am 26. November 2012 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).Vorlage:Cite book/URLVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung2Vorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/MeldungVorlage:Cite book/Meldung <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Re: News: Spanish's Extermadura abandoning LinEx, but maybe adopting Debian ( vom 23. September 2015 im Internet Archive)</ref> Ende Januar 2012 wurde der Plan bekannt gegeben, alle Verwaltungsarbeitsplätze Extremaduras bis Ende des Jahres auf Linux umzustellen.<ref>40.000 neue Linux-Desktops in Spanien, Heise.de (23. Januar 2012)</ref>
Anfang 2013 wurde die auf Debian basierende Version Linex 2013 veröffentlicht, die unter anderem spanischen Verwaltungsbedürfnissen angepasst wurde. Die Unterstützung von Menschen mit Behinderung sowie Anpassungen des Browsers Firefox waren Teile des Projekts. Die Arbeiten an Linex 2013 wurden von der spanischen Firma Emergya durchgeführt.<ref name="pro-linux.de" />
Merkmale
LinEx ist konzipiert für i386-kompatible Computer und beinhaltet die aktuelle, stabile Version von Gnome als Desktop-Umgebung, sowie einige Erweiterungen.
- Einfache, automatische Hardware-Erkennung und Installation
- OpenOffice.org als voreingestelltes Office-Paket
- Gnumeric als Tabellenkalkulation
- GIMP als Grafiksoftware
- Mozilla und XChat
- Nautilus als Dateimanager
- Audio- und Video-Player
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />