Zum Inhalt springen

Buffalo Springfield

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Dies ist die aktuelle Version dieser Seite, zuletzt bearbeitet am 14. Januar 2026 um 19:53 Uhr durch imported>APPERbot (Bot: Fix Links auf www.bpi.co.uk, Vorlage Commonscat an Inhalte in Commons angepasst, Normdaten korrigiert (weiterleitende VIAF VIAF:135962597 durch VIAF:86145970232632251813 ersetzt)).
(Unterschied) ← Nächstältere Version | Aktuelle Version (Unterschied) | Nächstjüngere Version → (Unterschied)
Buffalo Springfield
Datei:Buffalo Springfield in 1966.png
Buffalo Springfield, 1966

Buffalo Springfield, 1966

Allgemeine Informationen
Herkunft Los Angeles, Vereinigte Staaten
Genre(s) Folk-Rock, Rock, Psychedelic Rock
Aktive Jahre 1966–1968
Auflösung
Website
Gründungsmitglieder
Stephen Stills
Neil Young
Richie Furay
Bruce Palmer († 2004)
Dewey Martin († 2009)
Datei:Stephen Stills on Toppop in 1972.png
Stephen Stills, 1972
Datei:Neil Young in Austin, 1976.jpg
Neil Young, 1976

Buffalo Springfield war eine US-amerikanisch-kanadische Folk- bzw. Country-Rockband aus Los Angeles, die von 1966 bis 1968 drei Alben veröffentlichte.

Bandgeschichte

Die beiden Gitarristen Neil Young und Stephen Stills lernten sich bereits 1963 kennen, als jeder mit einer eigenen Gruppe in Thunder Bay in Ontario unterwegs war.

Im Frühjahr 1966 formierte sich die Band in Los Angeles, wobei sich um das (zufällige) Wiedersehen von Stills und Young in einem Stau auf dem Sunset Boulevard zahlreiche Legenden gebildet haben.<ref>Vgl. u. a. die Versionen von Scott Young, Neil and Me, Toronto 1997, und Stephen Stills in seinem Song Round The Bend (veröffentlicht 2005 auf seinem Soloalbum Man Alive!).</ref><ref>Neil Young: Ein Hippie-Traum. Kiepenheuer & Witsch 2012, ISBN 978-3-462-04477-5, S. 130.</ref>

Zunächst wurden alle Titel von Stills und Young geschrieben, wobei Richie Furay (Rhythmusgitarre) bei Youngs Stücken den Gesang übernahm. Der Bandname (ursprünglich Freeway Traffic Jam)<ref>Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book 2. Gerig, 1996, ISBN 3-87252-250-7, S. 33.</ref> wurde von einer Dampfwalze der Buffalo-Springfield Roller Company übernommen, die vor dem Haus stand, in dem Stills und Furay wohnten.<ref>Neil Young: Ein Hippie-Traum. Kiepenheuer & Witsch 2012, ISBN 978-3-462-04477-5, S. 132.</ref>

Die erste Single For What It’s Worth, geschrieben von Stephen Stills, wurde der einzige Hit der Band und erreichte Platz 7 der US-Charts. Das erste Album Buffalo Springfield hingegen blieb wenig erfolgreich.

Mit neuem Management arbeitete die Band am zweiten Album Buffalo Springfield Again. Bruce Palmer musste wegen Drogenbesitzes ins Gefängnis. Sein Ersatz Jim Fielder verließ die Gruppe bald, um sich Blood, Sweat & Tears anzuschließen. Von nun an begann die Band auseinanderzufallen. Mit Songs von Furay, Young und Stills wurde Buffalo Springfield Again noch ein respektabler Erfolg, allerdings stellte sich mehr und mehr die Frage, ob die Band überhaupt noch existierte.

Seit Mai 1968<ref>Wieland Harms: The Unplugged Guitar Book 2. 1996, 33.</ref> ohne Young, spielte die Band auf dem Monterey Pop Festival, mit David Crosby als Ersatz. Es folgten weitere Live-Auftritte bis zum Abschiedskonzert in Los Angeles. Jim Messina, zu jener Zeit Bassist der Gruppe, produzierte das letzte Album Last Time Around. Als es 1968 erschien, existierte Buffalo Springfield bereits nicht mehr.

Youngs Solokarriere hatte zu diesem Zeitpunkt bereits begonnen. Stills gründete mit Crosby und Graham Nash die Band Crosby, Stills and Nash. Furay und Messina gründeten Poco. Nach zwei Soloalben von Young überzeugte ihn Stills, bei Crosby, Stills & Nash einzusteigen, woraus daraufhin Crosby, Stills, Nash & Young wurde.

1997 wurden Buffalo Springfield in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.<ref>Rock and Roll Hall of Fame Buffalo Springfield in der Rock and Roll Hall of Fame</ref>

Reunion

Am 23. und 24. Oktober 2010 spielten Buffalo Springfield zum ersten Mal seit ihrer Trennung wieder live. Anlässlich des alljährlichen Bridge School Benefit zugunsten behinderter Kinder traten sie an beiden Festivalabenden im Shoreline Amphitheatre in Mountain View (Kalifornien) auf. Die drei noch lebenden Originalmitglieder Neil Young, Stephen Stills und Richie Furay spielten ein ca. vierzigminütiges halbakustisches Set aus Klassikern der Bandgeschichte. Die verstorbenen Bruce Palmer und Dewey Martin wurden durch Rick Rosas (Bass) und Joe Vitale (Schlagzeug) ersetzt.

Diskografie

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Alben

  • 1966: Buffalo Springfield
  • 1967: Buffalo Springfield Again
  • 1968: Last Time Around

Kompilationen

  • 1969: Retrospective: The Best of Buffalo Springfield (UK: Vorlage:Schallplatte)
  • 1973: Buffalo Springfield (Doppel-LP; bislang nicht auf CD erschienen)
  • 2001: Buffalo Springfield (4-CD-Boxset, Booklet 68 Seiten)

Singles

Auszeichnungen für Musikverkäufe

Goldene Schallplatte

3× Platin-Schallplatte

Lua-Fehler in package.lua, Zeile 80: module 'Module:Musikcharts/countries' not found

Bedeutung

Buffalo Springfields For What It’s Worth (1967) gilt als großer Klassiker der Rockgeschichte. Der Titel wurde zwischen 2004 und 2021 vom Rolling Stone auf Platz 63 der 500 besten Songs aller Zeiten geführt,<ref>500 Greatest Songs of All Time (2004). Rolling Stone, 11. Dezember 2003, abgerufen am 12. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref><ref>The 500 Greatest Songs of All Time. Rolling Stone, 16. September 2021, abgerufen am 12. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> er erlebte zahllose Coverversionen und – aufgrund der markanten Gitarrenparts von Stills – Bearbeitungen<ref>COVER.INFO – Cover-Versionen, Samples, Medleys. Abgerufen am 4. August 2022.</ref> und fand als Soundtrack u. a. von Lord of War – Händler des Todes, Tropic Thunder, Forrest Gump und Spike Lee’s Spiel des Lebens Verwendung. Das Stück gehört noch heute zum Live-Repertoire von Stephen Stills und Crosby, Stills, Nash (& Young).

Literatur

  • Irwin Stambler: The Encyclopedia of Pop, Rock and Soul. 3., überarbeitete Auflage. St. Martin’s Press, New York City 1989, ISBN 0-312-02573-4, S. 84–86.
  • Craig Morrison: American Popular Music. Rock and Roll. Vorwort von Kevin J. Holm-Hudson. Checkmark Books, New York City 2006, S. 34 f.

Weblinks

Commons: Buffalo Springfield – Sammlung von Bildern und Audiodateien

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Hinweisbaustein