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Île d’Yeu

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L’Île-d’Yeu
Datei:Blason ville fr Île-d'Yeu (Vendée).svg
Staat FrankreichDatei:Flag of France.svg Frankreich
Region Pays de la Loire
Département (Nr.) Vendée (85)
Arrondissement Les Sables-d’Olonne
Kanton L’Île-d’Yeu (Hauptort)
Koordinaten 46° 43′ N, 2° 21′ WKoordinaten: 46° 43′ N, 2° 21′ W
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dim=20000 globe= name=L'Île-d'Yeu region=FR-85 type=city
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Höhe 0–32 m
Fläche
Einwohner 4.883 (1. Januar 2023)
Bevölkerungsdichte – Einw./km²
Postleitzahl 85350
INSEE-Code 85113
Website http://mairie.ile-yeu.fr/
Datei:Île d'Yeu topographic map-fr.svg
Inselkarte

Vorlage:Infobox Gemeinde in Frankreich/Wartung/abweichendes Wappen in Wikidata

Die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist eine französische Atlantikinsel. Sie liegt 20 Kilometer vor der westfranzösischen Küste.

Lage

Das Eiland mit einer Oberfläche von rund 23 Quadratkilometern ist die am weitesten vom Festland entfernte französische Atlantikinsel. Der Pont d’Yeu ist eine historische Landverbindung, die vor mindestens 45 Millionen Jahren entstanden ist. Heute liegt er größtenteils unter Wasser; nur bei starkem Niedrigwasser ragt ein Teil davon aus dem Meer, und man kann auf ihm bis zu 4 Kilometer vom Festland aus in Richtung Insel laufen.<ref>Le Pont d'Yeu. In: Ville Notre Dame de Monts. Abgerufen am 26. November 2023 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> Hauptstadt und Fährhafen der Insel ist {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value).

Unter dem Namen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist die Insel eine Gemeinde mit 4883 Einwohnern (Stand 1. Januar 2023) und den Orten Port-Joinville, {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Sie ist die westlichste Gemeinde des Départements Vendée.

Wirtschaft

Haupteinnahmequelle der rund 4600 Insulaner sind der Tourismus und (heute nur noch im geringen Umfang) der Fischfang. Ende 2015 waren zwei Drittel der 33 auf der Insel registrierten Fischerboote in der Küstenfischerei tätig, der sogenannten petite pêche.<ref>Emilie Leblond, Vincent Badts, Fabienne Daures, Christian Dintheer: Activités des navires de pêche dans le quartier Ile-d'Yeu. (PDF) In: Système d'Informations Halieutiques. ifremer, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 17. September 2017; abgerufen am 15. September 2017 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/sih.ifremer.fr</ref>

Tourismus

Die Ostküste bietet gute Bademöglichkeiten, da der Strand flach ins Meer abfällt. Die südwestliche {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ist steil und felsig, unterbrochen von einigen Buchten mit Badestränden. Der Ort Saint-Sauveur mit Kirche, Kneipe und Markt gilt als heimliche Hauptstadt der Insel. Sehenswert ist auch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), ein kleiner Naturhafen an der {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Zwischen den größeren Siedlungsflächen liegen an den Schnittstellen der größeren Straßen kleine, Ker genannte Dörfchen. Das Wort Ker ist aus dem lateinischen {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (französisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) für Kreuzung entlehnt.

Im Sommer besuchen tausende von Tagesbesuchern die Insel. Vor allem reiche Pariser besitzen ein Haus auf der Insel, dadurch leben in der Hochsaison etwa 35.000 und im Winter nur 5.000 Personen auf der Insel. Sie setzen zumeist von {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) oder {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) aus mit dem Boot über. Drei verschiedene Schifffahrtsgesellschaften transportieren die Touristen, die V.I.I.V. ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)), die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) und die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (die V.I.I.V ging im Mai 2007 in Konkurs). Mit Katamaranen ist die Insel in 30 Minuten zu erreichen. Es besteht auch eine Helikopterverbindung. Im Nordwesten der Insel liegt der Flugplatz Île d’Yeu (IATA-Code IDY ICAO-Code LFEY) für kleinere Maschinen mit einer 1220 m langen, asphaltierten Landebahn sowie einer 575 m langen Graspiste.<ref>Aerodrome de l'Ile d'Yeu. (französisch) abgerufen am 28. November 2023.</ref> Von Nantes aus ist die Insel in 30 Minuten zu erreichen.

Geschichte

Datei:Eglise de St Sauveur. ile d'YEU.jpg
Kirche von Saint-Sauveur
Datei:Port-de-la-meule.jpg
Port-de-la-Meule an der Côte Sauvage

Über die ganze Insel verstreute Dolmen und Menhire belegen eine Besiedlung in der Jungsteinzeit. Der Dolmen de la Planche à Puare liegt an der Anse des Broches, an der Nordküste der Île d’Yeu. Der Dolmen ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) des Petits Fradets (auch Maison de la Gournaise genannt) liegt bei La Gournaise an der Straße „Route des Petits Frades“ und nahe des Galeriegrabs Allée couverte des Tabernaudes an der Nordküste. Über die Insel verteilt finden sich Menhire: der Amporelles-Stein, der Chien à l’Affût, der Menhir von Chiron Lazare, die Pierres du Pain et du Beurre (dt. Brot und Butter-Steine) und der Menhir du Sud.

Lateinisch hieß die {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value). Im Mittelalter bewirtschafteten Mönche die Insel. Während des Hundertjährigen Krieges fiel die Insel an die englische Krone.

Zitadelle

Ein sieben Meter hoher Menhir wurde im 18. Jahrhundert durch zwei große Windmühlen ersetzt. Diese wiederum fielen der Zitadelle zum Opfer, die 1858–1866 erbaut wurde. Im Ersten Weltkrieg diente sie als Umschlagplatz für Küstenbatterien und deren Munition. Im Jahr 1916 waren hier österreichisch-ungarische Kriegsgefangene untergebracht. 1940 wurden in ihr 125 französische Kommunisten interniert. Von 1940 bis 1944 war die Zitadelle von deutschen Soldaten besetzt. Um die Zitadelle herum wurde ein Wald angepflanzt, um sie zu tarnen. Heute wird der Hof der Zitadelle für öffentliche Veranstaltungen genutzt (Zirkus, Konzerte).

Vom Zweiten Weltkrieg bis heute

Während des Zweiten Weltkrieges wurde die Insel von der Wehrmacht besetzt. Sie errichtete Bunkeranlagen und Beobachtungsposten. Im November 1944 zog sie sich zurück und zerstörte den großen Leuchtturm der Insel. Nach dem Zweiten Weltkrieg war die Île d’Yeu Verbannungsort für Marschall Philippe Pétain, der 1945 von einem französischen Kriegsgericht wegen seiner Kollaboration mit dem Deutschen Reich zum Tode verurteilt worden war. Charles de Gaulle wandelte die Strafe in lebenslange Haft und Verbannung auf die Île d’Yeu um. Pétain starb am 23. Juli 1951 mit 95 Jahren. Sein Grab liegt auf dem Friedhof oberhalb von Port-Joinville. Zu finden ist es rechts vom Eingang in der Nähe des Täfelchens Perdu en mer. Im Dezember 1999 litt die Insel durch die Havarie des maltesischen Tankers Erika unter einer Ölpest.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr 1962 1968 1975 1982 1990 1999 2010 2018
Einwohner 4739 4786 4766 4880 4941 4788 4591 4829

Quellen: Cassini und INSEE

Wappen

Der gelbe Schild wird von einem blauen Linienband quer geteilt. Auf dem Schildhaupt ruht eine Krone. Umrahmt wird es von zwei Fischen, aufgelegt auf goldenes Band mit dem Motto: {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) (lat. für „Licht und Ruhe auf der See“, frz. Au large, la lumière et le repos).

Îles du Ponant

Datei:Carte ile d yeu.png
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Literatur

  • Le Patrimoine des Communes de la Vendée. Flohic Editions, Band 1, Paris 2001, ISBN 2-84234-118-X, S. 389–415.
  • Th. Volkoy: Dolmens de l'Ile-d'Yeu. In: Bulletins de la Société d'anthropologie de Paris Band 7, Nr. 7, 1896, S. 241–246.

Weblinks

Commons: Île d’Yeu – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

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