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Livezile (Alba)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
(Weitergeleitet von Úrháza)
Livezile
Laßlenkirch
Úrháza
Datei:ROU AB Livezile CoA.png
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1041) 46° 21′ N, 23° 39′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(1041) 46° 20′ 50″ N, 23° 38′ 31″ O
 {{#coordinates:46,347222222222|23,641944444444|primary
dim=10000 globe= name= region=Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso type=city
  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: 351 m
Fläche: 65,86 km²
Einwohner: 1.041 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 16 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517390
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 25. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Livezile, Izvoarele, Poiana Aiudului, Vălișoara
Bürgermeister : Horațiu-Nicolae Han (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 59
loc. Livezile, jud.Alba, RO–517390
Website:

Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata

Livezile (veraltet Cacova; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine rumänische Gemeinde im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen.

Der Ort ist auch unter den rumänischen Bezeichnungen Cacova Aiudului oder Vlad und den ungarischen Vládháza oder Kákova bekannt.<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.com, abgerufen am 29. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographische Lage

Datei:Livezile jud Alba.png
Lage der Gemeinde Livezile im Kreis Alba
Datei:2012-Livezile,Alba-IMG 1602.JPG
Blick auf Livezile

Livezile liegt im Norden des Kreises Alba, östlich des Trascău-Gebirges im Westen Siebenbürgens. Am Fluss Aiud und der Kreisstraße (Drum județean) DJ 107M, befindet sich der Ort 9 Kilometer nordwestlich von Aiud (Straßburg am Mieresch); die Kreishauptstadt Alba Iulia liegt ca. 38 Kilometer südlich von Livezile entfernt.

Geschichte

Archäologische Funde (aus der Altsteinzeit) in der Höhle Bozguta beim eingemeindeten Dorf Vălișoara (Agendorf) zeigen, dass das Gebiet der Gemeinde schon lange besiedelt war.<ref>Geschichte von Livezile auf primarialivezile.ro, abgerufen am 27. Februar 2010.</ref> Nach Berichten von S. Fenichel, G. Téglás, I. Hampel u. a. stammen weitere Funde aus der Frühbronzezeit.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Livezile, abgerufen am 10. Juli 2023 (rumänisch).</ref>

Der Ort wurde zum ersten Mal 1733 unter der Bezeichnung Kákova erwähnt. Seit 1964 wird der Ort mit dem Namen Livezile genannt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Livezile (Memento vom 13. April 2010 im Internet Archive)</ref>

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Viehzucht, der Obstbau und wegen des Vorkommens von Kalkstein in der Umgebung die Kalkbrennerei.

Bevölkerung

Die Bevölkerung der Gemeinde entwickelte sich wie folgt:

Volkszählung Ethnie
Jahr Bevölkerung Rumänen Ungarn Deutsche andere
1850 2.325 2.311 - - 14
1941 3.573 3.560 1 - 12
2002 1.526 1.506 6 - 14
2011 1.192 1.156 5 - 31
2021 1.041 930 3 - 108

Die höchste Einwohnerzahl der heutigen Gemeinde – und zugleich die höchste Zahl der Rumänen – wurde 1941 ermittelt; die der Ungarn (9) 1956, die der Roma (14) 1850/2002. Bei der Volkszählung von 1910 wurden einmalig fünf Deutsche und 2002 ein Slowake registriert.<ref>Volkszählung, 1852–2011 (ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

  • Die Rumänisch-Orthodoxe Kirche Adormirea Maicii Domnului, 1611 errichtet, 1848 erneuert, steht unter Denkmalschutz.<ref>Liste historischer Denkmäler des rumänischen Kulturministeriums, 2010 aktualisiert (PDF; 7,10 MB).</ref>
  • Das Ethnografische Dorfmuseum, 2006 eröffnet.
  • Das Kloster Sfântul Ioan Botezătorul („Johannes der Täufer“)
  • In der Umgebung der Gemeinde liegen mehrere touristische Ausflugsziele des Trascău-Gebirges, z. B. das Naturreservat Cheile Vălișoarei bei dem eingemeindeten Dorf Poiana Aiudului (Birkenfeld), dem Bedeleu-Höhenzug (1227 m) und den Karsthöhlen Huda lui Papară und Poarta Zmeilor bei Izvoarele (Bedellő).<ref>Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Weblinks

Commons: Livezile – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

<references/>

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