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Lupșa (Alba)

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Lupșa
Wolfsdorf
Nagylupsa
Datei:ROU AB Lupsa CoA.jpg
Basisdaten
Staat: RumänienDatei:Flag of Romania.svg Rumänien
Historische Region: Siebenbürgen
Kreis: Alba
Koordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2732)&title=%3Cstrong+class%3D%22error%22%3E%3Cspan+class%3D%22scribunto-error+mw-scribunto-error-8db28562%22%3ESkriptfehler%3A+Ein+solches+Modul+%E2%80%9ECoordinates%2Fkml%E2%80%9C+ist+nicht+vorhanden.%3C%2Fspan%3E%3C%2Fstrong%3E 46° 22′ N, 23° 12′ OKoordinaten: Vorlage:Infobox Ort in Rumänien/adm2iso_type:city(2732) 46° 22′ 6″ N, 23° 12′ 16″ O
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  }}
Zeitzone: OEZ (UTC+2)
Höhe: Vorlage:Höhe/Fmt m
Fläche: 103,60 km²
Einwohner: 2.732 (1. Dezember 2021<ref name="vz2021">Volkszählung 2021 in Rumänien, Populația rezidentă după etnie, 1. Dezember 2021 (rumänisch).</ref>)
Bevölkerungsdichte: 26 Einwohner je km²
Postleitzahl: 517410
Telefonvorwahl: (+40) 02 58
Kfz-Kennzeichen: AB
Struktur und Verwaltung (Stand: 2024<ref>Autoritatea Electorală Permanentă: Primar. prezenta.roaep.ro, 9. Juni 2024, abgerufen am 25. August 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>)
Gemeindeart: Gemeinde
Gliederung: Lupșa, Bârdești, Bârzan, Curmătură, După Deal, Geamăna, Hădărău, Holobani, Lazuri, Lunca, Mănăstire, Mărgaia, Mușca, Pârâu-Cărbunări, Pițiga, Poșogani, Șasa, Trifești, Văi, Valea Holhorii, Valea Lupșii, Valea Șesii, Vința
Bürgermeister : Ioan-Radu Penciu (PNL)
Postanschrift: Str. Principală, nr. 1
loc. Lupșa, jud.Alba, RO–517410
Website:

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Lupșa (Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden., Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:lang“ ist nicht vorhanden.) ist eine rumänische Gemeinde im Kreis Alba in der Region Siebenbürgen.

Der Ort ist bekannt auch unter den ungarischen Bezeichnungen Kislupsa, Felsőlupsa und Alsólupsa.<ref>Arcanum Kézikönyvtár: Historisch-administratives Ortsnamenbuch von Siebenbürgen, Banat und Partium. arcanum.com, abgerufen am 29. November 2024 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>

Geographische Lage

Datei:Lupsa jud Alba.png
Lage der Gemeinde Lupșa im Kreis Alba

Die Gemeinde Lupșa liegt im nordwestlichen Teil des Kreises Alba, im Tal des Arieș – eines rechten Zuflusses des Mureș (Mieresch) – im Westen Siebenbürgens. Auf den Anhöhen und Berghängen zwischen dem Muntele-Mare-Gebirge im Norden und dem Siebenbürgischen Erzgebirge im Süden dehnt sich die Gemeinde mit ihren insgesamt 23 Siedlungen auf einer Fläche von 10.360 Hektar aus. Am Drum național 75, liegt der Ort 16 Kilometer östlich der Stadt Câmpeni (Topesdorf); die Kreishauptstadt Alba Iulia (Karlsburg) befindet sich etwa 93 Kilometer südöstlich von Lupșa entfernt. Lupșa ist Teil des historischen Motzenlandes.

Geschichte

Nach Berichten von J. M. Ackner (1856), C. Gooss (1876), S. Rákóczy (1906), I. Marțian (1920) u. a. sind am Ort Spuren von Goldwäschereien und eine Siedlung aus der Römerzeit gefunden worden.<ref>Repertoriul Arheologic al României – Lupșa, abgerufen am 6. März 2010 (rumänisch).</ref>

Der Ort Lupșa – zum ersten Mal 1366 unter der Bezeichnung villa Lwpsa erwähnt<ref name="hpsc"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Lupșa (Memento vom 13. April 2010 im Internet Archive).</ref> – war im Mittelalter ein rumänisches Hörigendorf und gehörte zum Thorenburger Komitat. Der Ort bestand 1518 aus zwei Teilen: Felsőlupsa und Alsólupsa, wobei das letzte mit Valea Lupșii identisch ist. Die rumänische Grundherrenfamilie Lupsai besaß hier einen Herrenhof.<ref name="hsrs">Heinz Heltmann, Gustav Servatius (Hrsg.): Reisehandbuch Siebenbürgen. Kraft-Verlag, Würzburg 1993, ISBN 3-8083-2019-2.</ref>

Beim Bauernaufstand von 1784 kam es auf dem Gebiet der Gemeinde zu Auseinandersetzungen zwischen den Aufständischen um Horea, Cloșca und Crișan mit den kaiserlichen Truppen. Während der Rumänischen Revolution von 1848 war die Region Schauplatz von Kämpfen zwischen den Truppen um Avram Iancu und Einheiten des ungarischen Revolutionsheeres.

Die durch den Ort führende Kleinbahn Turda–Abrud (93 Kilometer) wurde 1912 in Betrieb genommen und 1998 stillgelegt.<ref>Bilder der Schmalspurbahn zwischen Turda und Abrud, auf YouTube</ref>

Die Hauptbeschäftigung der Bevölkerung sind die Viehzucht, die Holzverarbeitung, der Bergbau und in beschränktem Umfang etwas Landwirtschaft.

Bevölkerung

Bei der Volkszählung 1850 lebten auf dem Gebiet der heutigen Gemeinde 4673 Menschen. 4652 davon waren Rumänen und 21 Roma. Die höchste Einwohnerzahl (6119) wurde 1941 erreicht; seither fiel die Bevölkerungszahl stetig. 2002 wurden 3863 Rumänen und vier Roma registriert. Die höchste Anzahl der Ungarn (16) wurde 1910 und die der Deutschen (10) 1941 gezählt. Bei den Volkszählungen von 1977 und 1992 wurde auch je ein Ukrainer registriert.<ref>Volkszählung, 1852–2011 (ungarisch).</ref>

Sehenswürdigkeiten

Weblinks

Commons: Lupșa – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

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Einzelnachweise

<references />

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