Üschtöbe
| Üschtöbe Үштөбе (kas.) | Уштобе (rus.) | ||||||
| Basisdaten | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Staat: | Datei:Flag of Kazakhstan.svg Kasachstan | |||||
| Oblys: | Schetissu | |||||
| Audan: | Qaratal | |||||
| Gegründet: | 1928 | |||||
| Koordinaten: | Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code_type:city 45° 15′ N, 77° 59′ O
{{#coordinates:45,242222222222|77,982222222222|primary
|
dim=10000 | globe= | name= | region=Vorlage:Infobox Ort in Kasachstan/Gebiet zu ISO Code | type=city
}} |
| Höhe: | 430 m | |||||
| Einwohner: | – | |||||
| Telefonvorwahl: | (+7) 72834 | |||||
| Postleitzahl: | 041000–041002 | |||||
| Kfz-Kennzeichen: | 19 | |||||
| KATO-Code: | 334420100 | |||||
| Gemeindeart: | Stadt | |||||
| Lage in Kasachstan | ||||||
Üschtöbe ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value) – „drei Hügel“; {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine Stadt im Südosten Kasachstans. Üschtöbe ist Verwaltungssitz des Bezirks Qaratal.
Geografie
Die Stadt liegt an der Turksib 49 km nordwestlich der Gebietshauptstadt Taldyqorghan im Gebiet Schetissu.
Geschichte
Üschtöbe wurde 1928 im Zusammenhang mit dem Bau der Turkestan-Sibirischen Eisenbahn gegründet. Der Ort war zunächst nur eine kleine Siedlung am Bahnhof der Strecke. Bereits 1929 suchte eine sowjetische Sonderkommission nach geeignetem Land für den Anbau von Reis im Qarataltal. Nach erfolgreichen Versuchen wurden anschließend stattliche Landwirtschaftsbetriebe hier angesiedelt. Am 29. Dezember 1937 wurde die Siedlung zu einer Arbeitersiedlung. Am 9. März 1942 wurde am Bahnhof ein Waisenhaus für Kinder von Eisenbahnarbeitern, deren Eltern während des Zweiten Weltkrieges starben, eröffnet. Während des Krieges wurden tausende Koreaner aus der gesamten Sowjetunion nach Üschtöbe und die umliegenden Gegenden zwangsdeportiert.<ref>Топ интересных фактов об Уштобе. taldyk.info, abgerufen am 23. August 2020 (russisch).</ref>
In den 1960er Jahren wurde in Üschtöbe eine Jurtenfabrik gegründet; die einzige in der gesamten Sowjetunion. Am 20. Juni 1961 wurde der damaligen Arbeitersiedlung vom Obersten Sowjet der Kasachischen SSR der Status einer Stadt verliehen.
Bevölkerung
Bei der Volkszählung 1999 hatte Üschtöbe 22.472 Einwohner. Die Volkszählung 2009 ergab für den Ort eine Einwohnerzahl von 24.895. Bei der letzten Volkszählung 2021 lebten 19.744 Menschen in Üschtöbe. Die Fortschreibung der Bevölkerungszahl ergab zum eine Einwohnerzahl von Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl KZ.
| Einwohnerentwicklung<ref>Kazakhstan: Cities and towns. pop-stat.mashke.org, abgerufen am 23. August 2020 (englisch).</ref> | |||||||
|---|---|---|---|---|---|---|---|
| 1939 | 1959 | 1970 | 1979 | 1989 | 1999 | 2009 | 2021 |
| 14.303 | 21.029 | 24.484 | 24.546 | 26.028 | 22.472 | 24.895 | 19.744 |
| Anmerkung: Volkszählungsergebnisse | |||||||
Söhne und Töchter der Stadt
- Bolat Ysqaqow (* 1947), Politiker
- Sergei Filimonow (* 1975), Gewichtheber
- Arslan Satubaldin (* 1984), turkmenischer Fußballtorwart
- Wladimir Sedow (1988–2023), Gewichtheber
- Oleg Tschen (* 1988), russischer Gewichtheber
- Iwan Iwanow (* 1992), Kugelstoßer und Diskuswerfer
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />