(8661) Ratzinger
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| Asteroid (8661) Ratzinger | |
|---|---|
| Eigenschaften des Orbits Vorlage:Infobox Asteroid/Database | |
| Orbittyp | Äußerer Hauptgürtel |
| Große Halbachse | 3,0053 AE |
| Exzentrizität | 0,0385 |
| Perihel – Aphel | 2,8895 AE – 3,1212 AE |
| Neigung der Bahnebene | 10.5602 ° |
| Länge des aufsteigenden Knotens | 37,9666° |
| Argument der Periapsis | 92,7257° |
| Zeitpunkt des Periheldurchgangs | Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate |
| Siderische Umlaufperiode | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden. |
| Mittlere Orbitalgeschwindigkeit | 17,17 km/s |
| Physikalische Eigenschaften | |
| Mittlerer Durchmesser | 13,394 ± 0,198 km |
| Albedo | 0,090 ± 0,011 |
| Rotationsperiode | Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Infobox Asteroid“ ist nicht vorhanden. |
| Absolute Helligkeit | 12,48 mag |
| Geschichte | |
| Entdecker | Lutz D. Schmadel, Freimut Börngen |
| Datum der Entdeckung | Vorlage:Infobox Asteroid/GetDate |
| Andere Bezeichnung | 1990 TA13, 1969 US, 1974 TM1, 1992 CB1 |
| Quelle: Wenn nicht einzeln anders angegeben, stammen die Daten vom Vorlage:Infobox Asteroid/Database. Die Zugehörigkeit zu einer Asteroidenfamilie wird automatisch aus der AstDyS-2 Datenbank ermittelt. Bitte auch den Hinweis zu Asteroidenartikeln beachten. | |
Vorlage:Infobox Asteroid/Kategorien
(8661) Ratzinger ist ein Asteroid und gehört zu den zahlreichen Miniplaneten, die im äußeren Asteroidengürtel zwischen Mars und Jupiter die Sonne umkreisen. Er besitzt einen Durchmesser von etwa 13 km. Seine Rotationsperiode beträgt etwa 4,30 Stunden.
(8661) Ratzinger wurde am 14. Oktober 1990 von Lutz D. Schmadel und Freimut Börngen an der Thüringer Landessternwarte in Tautenburg entdeckt und bekam den vorläufigen Namen 1990 TA13, bevor er als Nummer 8661 katalogisiert wurde.
Weil zur Zeit der Entdeckung der damalige Kurienkardinal Joseph Aloisius Ratzinger, der spätere Papst Benedikt XVI., die vatikanischen Archive für die Wissenschaft geöffnet hatte, erhielt am 23. Mai 2000 ihm zu Ehren der vorher namenlose Asteroid die Bezeichnung „Ratzinger“.
Der Himmelskörper gehört zur Eos-Familie,<ref>Die Familienzugehörigkeit von (2711) Aleksandrov in der Datenbank AstDyS-2 (englisch)</ref> einer Gruppe von Asteroiden, welche typischerweise große Halbachsen von 2,95 bis 3,1 AE aufweisen, nach innen begrenzt von der Kirkwoodlücke der 7:3-Resonanz mit Jupiter,<ref>David Vokrouhlický, Miroslav Brož, Alessandro Morbidelli, William Bottke, David Nesvorný, Daniel Lazzaro, Andy Rivkin: Yarkovsky footprints in the Eos family (PDF, englisch)</ref> sowie Bahnneigungen zwischen 8° und 12°. Die Gruppe ist nach dem Asteroiden (221) Eos benannt. Es wird vermutet, dass die Familie vor mehr als einer Milliarde Jahren durch eine Kollision entstanden ist.
Siehe auch
Einzelnachweise
<references />
Weblinks
- (8661) Ratzinger in der Datenbank der „Asteroids – Dynamic Site“ (AstDyS-2, englisch).
- (8661) Ratzinger in der Small-Body Database des Jet Propulsion Laboratory der NASA am California Institute of Technology (Caltech) in Pasadena, Kalifornien (englisch)
- Discovery Circumstances von (8661) Ratzinger gemäß dem Minor Planet Center der Internationalen Astronomischen Union beim Harvard-Smithsonian Center for Astrophysics in Cambridge, Massachusetts (englisch)