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1984 (Werbespot)

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Erscheinungsjahr 1984
Länge 1 Minute
Stab
Regie Ridley Scott
Drehbuch Steve Hayden,
Lee Clow,
Brent Thomas
Produktion Jay Chiat,
Lee Clow,
Guy Day
Kamera Adrian Biddle
Schnitt Pamela Power
Besetzung

1984 ist der Titel eines US-amerikanischen Werbespots des Computerherstellers Apple und der Werbeagentur TBWA. Er wurde 1984 während des Super Bowl XVIII ausgestrahlt und bewarb den zu dieser Zeit erstmals produzierten Macintosh. Der mehrfach ausgezeichnete Spot gilt als Meilenstein der Werbebranche.<ref name="cnn">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. edition.cnn.com; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref> Regisseur des einminütigen Werbefilms war Ridley Scott.

1984 ist an den gleichnamigen Roman von George Orwell angelehnt. In dem Spot befreit sich eine junge Frau vom Großen Bruder. Er endet mit einem Hinweis auf den Apple Macintosh, und dass das Jahr 1984 nicht wie der Roman 1984 werde.

Inhalt

In einer farblosen und düsteren Welt betreten ausdruckslose Arbeiter im Gleichschritt eine Halle mit einem riesigen Bildschirm (Teleschirm). Der „Große Bruder“ spricht zu ihnen und preist die „Vereinigung der Gedanken“ an. Ebenfalls zu sehen ist eine junge Frau in Sportkleidung, die auf den Bildschirm zurennt. In der Hand trägt sie einen großen Vorschlaghammer; sie wird von mehreren Personen (der Gedankenpolizei) verfolgt. Die Frau holt zum Befreiungsschlag aus und schleudert ihren Hammer gegen den Schirm, der zerbricht und die Zuschauer mit grellem Licht anstrahlt.

Eine Off-Stimme verkündet:

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„Am 24. Januar wird Apple Computer ‚Macintosh‘ vorstellen.
Und du wirst sehen, warum 1984 nicht wie ‚1984‘ sein wird.“

Hintergrund

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Der erste Apple Macintosh

Die namenlose Heldin des Spots trägt ein Top, auf dem schemenhaft ein Macintosh zu sehen ist – die einzige Abbildung des beworbenen Produktes im Film. Sie steht somit für das Unternehmen Apple. Verkörpert wird sie durch die Hammerwerferin Anya Major.

Bezüglich des Symbols des Großen Bruders gibt es verschiedene Interpretationen: Eine Rede von Steve Jobs von 1983 weist darauf hin, dass dadurch der Konkurrent IBM symbolisiert wird,<ref>The First Apple Keynote 1983 auf YouTube.</ref> für die Macher des Werbespots verkörpert er die Konformität an sich und beschränkt sich nicht nur auf IBM.

Der Film hatte ein Budget von 900.000 US-Dollar (entspräche heute etwa 2.700.000 US-Dollar, bzw. 30. April 2026 Euro).

Steve Jobs und John Sculley waren von seiner Wirkung begeistert und kauften eine Minute und dreißig Sekunden Werbezeit beim Super Bowl. Der Verwaltungsrat war jedoch wenig überzeugt und wollte die Sendezeit abstoßen. Steve Wozniak bot Jobs an, die Hälfte der Werbezeit zu bezahlen, falls Jobs die andere Hälfte übernehme. Die Werbeagentur Chiat/Day konnte jedoch nur dreißig Sekunden an andere Werbetreibende verkaufen, weshalb Apple schließlich die restliche einminütige Sendezeit behielt.<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref><ref name="friedman">Ted Friedman: Apple’s “1984” – Electric Dreams Chapter Five: Apple’s “1984”, tedfriedman.com; Zugriff am 2. Januar 2026; archiviert im Internet-Archiv (Original-URL)</ref>

Auszeichnungen

  • 1984: 31st Cannes Lions International Advertising FestivalGrand Prix<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 1984: Clio Awards
  • 1995: Advertising AgeGreatest Commercial<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Literatur“ ist nicht vorhanden.</ref>
  • 1995: Clio Awards – Hall of Fame
  • 1999: TV GuideNumber One Greatest Commercial of All Time<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>
  • 2003: World Federation of Advertisers – Hall of Fame Award (Jubilee Golden Award)
  • 2007: Best Super Bowl Spot<ref>Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref>

Spätere Erwähnungen

In der US-Zeichentrickserie Simpsons wird der Spot parodiert.<ref>hier mit Zitat des ursprünglichen Werbefilms</ref> Ebenso wird er parodiert in der US-Zeichentrickserie Futurama.<ref>Beschreibung auf einer Futurama-Fan-Webseite</ref>

2013, knapp 30 Jahre später, fragte im Rahmen der Überwachungs- und Spionageaffäre 2013 eine interne NSA-Präsentation, „Vorlage:Str trim“.<ref>Laura Poitras, Marcel Rosenbach, Holger Stark: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Spiegel Online; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);</ref><ref name="Champagner!">Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. In: Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:Internetquelle“ ist nicht vorhanden. Skriptfehler: Ein solches Modul „DateTime“ ist nicht vorhanden.; ehemals im Vorlage:Referrer (nicht mehr online verfügbar);.Vorlage:Toter Link/Core (Seite nicht mehr abrufbar. Suche im Internet Archive )</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />