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Abu Naim al-Khadim

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Abu Naim al-Khadim († im 9. Jahrhundert) war ein arabischer Meister und Komponist im Schatrandsch. Er verfasste mindestens ein Traktat.

Al-Khadim, obwohl Amateur,<ref>chessbooks.nl</ref> galt zeitweilig als stärkster Spieler der Welt.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Jeremy Silman: Chess Gems (Memento vom 13. März 2012 im Internet Archive)</ref> Seine berühmteste Mansube ist<ref>Hier angepasst an das moderne Schachspiel; im Original mit vertauschten Farben, also sKg8 usw. und entsprechend andersherum ziehenden Bauern.</ref> die folgende.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Vorlage:Webarchiv/Wartung/TodayDer Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein.auf chessville.com</ref><ref>Verlorenes Manuskript von al-Adli, um 840; laut: Alfred Diel: Das Spiel der Könige. Wissenswertes und Unterhaltsames aus der Welt des Schachs. Bamberger Schachverlag, 1983, ISBN 3-923113-03-X, S. 27.</ref>



Lösung:

1. Sg3–h5+ Th7xh5
2. Tg1xg6+ Kf6xg6
3. Te1–e6 matt

Die Stellung kam angeblich in einer Schachpartie zwischen Jørgensen und Sørensen in Stockholm 1945 vor. Jørgensen setzte wie in der Mansube matt.<ref>Christian Hesse: Expeditionen in die Schachwelt. Chessgate, 2006, S. 46.</ref> In der Literatur wird angezweifelt, dass diese Partie tatsächlich stattgefunden hat.<ref>David Hooper, Ken Whyld: The Oxford Companion to Chess. Oxford University Press, Oxford 1984, ISBN 0-19-217540-8, S. 321. Zitiert nach: Edward Winter: Unsolved Chess Mysteries (10). 18. Juli 2007</ref>

Literatur

  • Anatoli Karpow (Hrsg.): Schachmaty enziklopeditscheski slowar. Sowjetskaja Enziklopedija, Moskwa, 1990, ISBN 5-85270-005-3, S. 7, Sp. 2.

Einzelnachweise

<references />