Achaea
{{#if: behandelt die römische Provinz Achaea. Zur heutigen griechischen Präfektur Achaia siehe dort, für weitere Bedeutungen siehe Achaia (Begriffsklärung). Für die gleichnamige Schmetterlingsgattung der Familie Eulenfalter (Noctuidae) siehe Achaea (Gattung).
| Vorlage:Hinweisbaustein | {{#ifeq: 0 | 0 |}}
}}
{{#if: Achaea SPQR.png| {{#if:Die Provinz Achaea im Römischen Reich| {{#if:27 v. Chr.| {{#if:Macedonia| {{#if:146 v. Chr.| {{#if:395 bzw. 614| {{#if:Hellas| {{#if:Colonia Laus Iulia Corinthiensis|Römische Provinz {{#if:|{{{Name}}}|Achaea}}
| |
|---|---|
| {{#ifexist:Media:Achaea SPQR.png| }} | |
| Die Provinz Achaea im Römischen Reich
}} | |
| eingerichtet: | 27 v. Chr.
}} |
| Vorgänger: | Macedonia
}} |
| römisch seit: | 146 v. Chr.
}} |
| bestand bis: | 395 bzw. 614
}} |
| Nachfolger: | Hellas
}} |
| Verwaltungszentrum: | Colonia Laus Iulia Corinthiensis
}} |
Achaea war eine Provinz des Römischen Reiches. Die Region wurde 146 v. Chr. nach dem bellum Achaicum von den Römern unterworfen, blieb allerdings zunächst äußerlich frei und wurde nur indirekt vom Statthalter der Provinz Macedonia kontrolliert.<ref>Rainer Bernhardt: Der Status des 146 v. Chr. unterworfenen Teils Griechenlands bis zur Einrichtung der Provinz Achaia. In: Historia 26, 1977, S. 62–73.</ref> Erst unter Augustus wurde Achaea in der Senatssitzung vom 13. Januar 27 v. Chr. als eigenständige senatorische Provinz eingerichtet.<ref>Cassius Dio 53,12; Strabon 17,3,25.</ref> Der Name der Provinz leitete sich ab vom Achaiischen Bund, der in der ersten Hälfte des 2. Jahrhunderts v. Chr. ein wichtiger Juniorpartner Roms in Griechenland gewesen war. Sie umfasste neben der Halbinsel Peloponnes praktisch das gesamte griechische Kernland mit einem Großteil der Inseln:
- Mittelgriechenland
- Euböa
- Peloponnes
- Epirus
- Akarnanien
- Ionische Inseln
- Ätolien
- Thessalien
- Sporaden
- Kykladen ohne Astypalea und Amorgos
Verwaltet wurde die Provinz von einem proconsul pro praetore, der seinen Sitz in der Colonia Laus Iulia Corinthus oder Corinthiensis hatte, der nach der Zerstörung Korinths an der gleichen Stelle gegründeten römischen Kolonie. Freie Städte, die de iure nicht Teil der Provinz waren, waren vor allem Athen<ref>Plinius der Ältere, naturalis historia 4,24.</ref> und Sparta<ref>Strabon 8,5,5.</ref> sowie die in Akarnanien gelegene Kolonie Nikopolis, die Augustus zur Erinnerung an die Schlacht bei Actium gegründet hatte und die später Hauptstadt der Provinz Epirus wurde, als Epirus mit Teilen Akarnaniens und den Ionischen Inseln von Achaea abgetrennt und zur selbständigen Provinz wurde (vor 117). Weitere Kolonien waren Dyme,<ref>Plinius, naturalis historia 4,13.</ref> Patrai<ref>Plinius, naturalis historia 4,11.</ref> und Buthroton.<ref>Plinius, naturalis historia 4,4.</ref> Faktisch unterstanden aber auch die freien Städte (civitates liberae) in Achaea der römischen Herrschaft, wenngleich sie Privilegien genossen.
Geschichte
Im Jahr 15 n. Chr. wurde Achaea unter Kaiser Tiberius vorübergehend zur kaiserlichen Provinz,<ref>Tacitus, Annalen 1,76,4; 1,80,1.</ref> vielleicht vor dem Hintergrund von Staseis, die unter anderem in Athen ausgebrochen waren und eine direktere Kontrolle notwendig erscheinen ließen, bis Kaiser Claudius sie 44 wieder unter senatorische Kontrolle stellte.<ref>Sueton, Claudius 25,3; Cassius Dio 60,24,1; {{#invoke:Vorlage:Literatur|f}}</ref> Sein Nachfolger, Kaiser Nero, inszenierte sich als Philhellene und proklamierte im Jahr 67 die Freiheit aller Griechen in Achaea. Diese Verfügung wurde schon im Jahr 70 von Vespasian wieder aufgehoben, formal aber war Achaea in der Zwischenzeit keine römische Provinz.<ref>Sylloge Inscriptionum Graecarum 814; Pausanias 7,17,4; Sueton, Vespasian 8,4.</ref> Unter Antoninus Pius wurden Thessalien und Phthiotis wieder der Provinz Macedonia zugeschlagen.<ref>Ptolemäus, Geographie 3,12-14; Inscriptiones Latinae selectae 1067, 9490.</ref> 267 fielen Heruler unter Ausnutzung römischer Bürgerkriege plündernd in die Provinz ein und brandschatzten Athen und andere Städte. Bei der Diokletianischen Reichsreform wurden die Kykladen außer Skyros, Lemnos und Imbros Teil der neugebildeten provincia insularum.<ref>Laterculus Veronensis 3.</ref>
Seit 395 galt Achaea als Teil des oströmischen Reiches, auch wenn der weströmische Hof zunächst ebenfalls Ansprüche auf die Region erhob. 396 verheerten meuternde gotische Söldner (foederati) die Provinz; im späten 6. Jahrhundert begann dann die Landnahme der Slawen auf dem Balkan, die zunächst Plünderungszüge unternahmen, die um 580 große Teile Griechenlands verwüsteten, sich aber ab dem frühen 7. Jahrhundert in Griechenland niederließen. Damit endete die antike Geschichte von Achaea. Das Gebiet des mittelalterlichen byzantinischen Thema Hellas, das nach der Unterwerfung der Slawen etabliert wurde, stimmte allerdings bis auf den Westteil mit dem von Achaea überein.
Wirtschaft
In spätrepublikanischer Zeit hatte Griechenland vor allem unter dem System der römischen Steuerpacht schwer gelitten. Man hat in der älteren Forschung aus der Verödung zahlreicher kleinerer Poleis und Dörfer geschlossen, dass auch die Kaiserzeit keine Prosperität für Griechenland gebracht habe – jedenfalls keine schnelle wirtschaftliche Erholung. Diese Sicht vernachlässigte aber das relative Wachstum der größeren Städte (Athen, Sparta, Korinth, Patrae, Elis, Argos, Tegea, Gythion, Hermione, Eleusis, Megara), die sich ausdehnten und deren Einwohner deutlich zahlreicher waren als in klassischer Zeit. Auch die landwirtschaftliche Struktur wandelte sich durch die Anlage zahlreicher villae rusticae und die Entstehung großer Latifundien (so befand sich halb Attika im Besitz des Herodes Atticus).<ref>Tilmann Bechert: Die Provinzen des Römischen Reiches. Einführung und Überblick. von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2399-9, S. 79f.</ref> Vor diesem Hintergrund wird heute statt einer Verarmung ein Strukturwandel angenommen.
Exportgüter waren vor allem Wein aus der nördlichen Peloponnes, Honig und Olivenöl aus Attika und Marmor aus Thessalien, Attika, von der Peloponnes und den Inseln Euböa, Skyros, Naxos und Paros (von hier stammte der berühmte Parische Marmor). Künstlerische und kunsthandwerkliche Produkte wurden in Athen gefertigt, und Patrae war das Zentrum des Textilhandels. Hier wurde die Wolle arkadischer Schafe und Leinen aus Elis zu feinem Gewebe ({{#invoke:Vorlage:lang|flat}}) verarbeitet. In Gytheion wurde der kostbare Färbestoff Purpur gewonnen und Marmor aus Lakonien exportiert.
Ein weiterer wichtiger „Exportartikel“ war Bildung: Einerseits besuchten zahlreiche Römer die Stätten des klassischen Griechenlands als eine Art Freilichtmuseum, andererseits war Athen der Sitz der Akademie und Lehrstatt der Philosophen, wo Römer wie Marcus Tullius Cicero philosophische, rhetorische und philologische Vorlesungen hörten. Erst in der ausgehenden Spätantike kam die Lehrtätigkeit in Athen unter Kaiser Justinian zum Erliegen. Und schließlich war auch die Anziehungskraft der großen Spiele lange ungebrochen: Bei Korinth wurden weiterhin alle zwei Jahre die Isthmischen Spiele gefeiert und die Olympischen Spiele konnten sogar Kaiser Nero zu den Teilnehmern zählen.<ref>Tilmann Bechert: Die Provinzen des Römischen Reiches. S. 80 f.</ref> Sie wurden erst 393 n. Chr. von Theodosius I. verboten, da sie dem christlichen Kaiser ein Dorn im Auge waren.
Statthalter
{{#if: Liste der Statthalter von Achaea|{{#ifexist:Liste der Statthalter von Achaea|
|{{#if: |{{#ifexist:{{{2}}}|
|{{#if: |{{#ifexist:{{{3}}}|
|}}|}}|}}|}}|}}|Einbindungsfehler: Die Vorlage Hauptartikel benötigt immer mindestens ein Argument.}}
Literatur
- Tilmann Bechert: Die Provinzen des Römischen Reiches. Einführung und Überblick. Von Zabern, Mainz 1999, ISBN 3-8053-2399-9, S. 77–81.
- Frank Daubner: Die Provinz Achaia von Nero bis Traian. In: Gustav Adolf Lehmann (Hrsg.): Bürger-Ethos, politisches Engagement und die Bewahrung des Status Quo. Mohr Siebeck, Tübingen 2020, S. 183 ff.
- {{ #if:Eckart Olshausen|Eckart Olshausen: |}}{{ #if:Achaia|Achaia|Achaea }}. In: {{#if:Vorlage:Str match|{{#switch: 1
| Suppl. 1 = Walter Eder, Johannes Renger (Hrsg.): Herrscherchronologien der antiken Welt. Namen, Daten, Dynastien | Suppl. 2 = Manfred Landfester (Hrsg.): Geschichte der antiken Texte. Autoren- und Werklexikon | Suppl. 3 = Anne-Maria Wittke, Eckart Olshausen, Richard Szydlak (Hrsg.): Historischer Atlas der antiken Welt | Suppl. 4 = Manfred Landfester, Brigitte Egger (Hrsg.): Register zur Rezeptions- und Wissenschaftsgeschichte. Register zu den Bänden 13–15/3 des Neuen Pauly | Suppl. 5 = Maria Moog-Grünewald (Hrsg.): Mythenrezeption. Die antike Mythologie in Literatur, Musik und Kunst von den Anfängen bis zur Gegenwart | Suppl. 6 = Peter Kuhlmann, Helmuth Schneider (Hrsg.): Geschichte der Altertumswissenschaften. Biographisches Lexikon | Suppl. 7 = Christine Walde (Hrsg.): Die Rezeption der antiken Literatur. Kulturhistorisches Werklexikon | Suppl. 8 = Peter von Möllendorff, Annette Simonis, Linda Simonis (Hrsg.): Historische Gestalten der Antike. Rezeption in Literatur, Kunst und Musik | Suppl. 9 = Manfred Landfester (Hrsg.): Renaissance-Humanismus. Lexikon zur Antikerezeption | Suppl. 10 = Anne-Maria Wittke (Hrsg.): Frühgeschichte der Mittelmeerkulturen. Historisch-archäologisches Handbuch | Suppl. 11 = Falko Daim (Hrsg.): Byzanz. Historisch-kulturwissenschaftliches Handbuch | Suppl. 12 = Leonhard Burckhardt, Michael A. Speidel (Hrsg.): Militärgeschichte der griechisch-römischen Antike. Lexikon | Suppl. 13 = Joachim Jacob, Johannes Süßmann (Hrsg.): Das 18. Jahrhundert. Lexikon zur Antikerezeption in Aufklärung und Klassizismus | Suppl. 14 = Konrad Vössing, Matthias Becher, Jan Bemmann (Hrsg.): Die Germanen und das Römische Reich. Historisch-archäologisches Lexikon }} (= Der Neue Pauly. Supplemente. Band {{#invoke:Str|cropleft|1|7}}). Metzler, Stuttgart/Weimar|Der Neue Pauly (DNP). {{#if:1|Band 1,|}} Metzler, Stuttgart}} {{#switch: 1 | 1 = 1996 | 2 = 1997 | 3 = 1997 | 4 = 1998 | 5 = 1998 | 6 = 1999 | 7 = 1999 | 8 = 2000 | 9 = 2000 | 10 = 2001 | 11 = 2001 | 12/1 = 2002 | 12/2 = 2002 | 13 = 1999 | 14 = 2000 | 15/1 = 2001 | 15/2 = 2002 | 15/3 = 2003 | 16 = 2003 | Suppl. 1 = 2004 | Suppl. 2 = 2007 | Suppl. 3 = 2007 | Suppl. 4 = 2005 | Suppl. 5 = 2008 | Suppl. 6 = 2012 | Suppl. 7 = 2010 | Suppl. 8 = 2013 | Suppl. 9 = 2014 | Suppl. 10 = 2015 | Suppl. 11 = 2016 | Suppl. 12 = 2022 | Suppl. 13 = 2018 | Suppl. 14 = 2023 | #default = 1996–2023 }}, ISBN {{#switch: 1 | 1 = 3-476-01471-1 | 2 = 3-476-01472-X | 3 = 3-476-01473-8 | 4 = 3-476-01474-6 | 5 = 3-476-01475-4 | 6 = 3-476-01476-2 | 7 = 3-476-01477-0 | 8 = 3-476-01478-9 | 9 = 3-476-01479-7 | 10 = 3-476-01480-0 | 11 = 3-476-01481-9 | 12/1 = 3-476-01482-7 | 12/2 = 3-476-01487-8 | 13 = 3-476-01483-5 | 14 = 3-476-01484-3 | 15/1 = 3-476-01485-1 | 15/2 = 3-476-01488-6 | 15/3 = 3-476-01489-4 | 16 = 3-476-01486-X | Suppl. 1 = 3-476-01912-8 | Suppl. 2 = 978-3-476-02030-7 | Suppl. 3 = 978-3-476-02031-4 | Suppl. 4 = 3-476-02051-7 | Suppl. 5 = 978-3-476-02032-1 | Suppl. 6 = 978-3-476-02033-8 | Suppl. 7 = 978-3-476-02034-5 | Suppl. 8 = 978-3-476-02468-8 | Suppl. 9 = 978-3-476-02469-5 | Suppl. 10 = 978-3-476-02470-1 | Suppl. 11 = 978-3-476-02422-0 | Suppl. 12 = 978-3-476-02471-8 | Suppl. 13 = 978-3-476-02472-5 | Suppl. 14 = 978-3-476-02473-2 | #default = 3-476-01470-3 }}{{#if:56|, {{#switch: 1 | 16 | Suppl. 1 | Suppl. 2 | Suppl. 3 | Suppl. 4 | Suppl. 5 = S. | #default = Sp. }}56{{#if:57|{{#ifexpr: 56 <> 57|–57|}}|}}|}}{{#if:|, {{{Fundstelle}}}}}{{#if:| ({{{6}}})}}.{{#invoke:TemplatePar|match |template=Vorlage:DNP |cat=Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:DNP |format=@@@ |1=1=* |2=2=n |3=3=n |4=4=* |5=5=* |6=6=* |7=Fundstelle=*}}{{#if: 1|{{#switch: 1 | 1 | 2 | 3 | 4 | 5 | 6 | 7 | 8 | 9 | 10 | 11 | 12/1 | 12/2 | 13 | 14 | 15/1 | 15/2 | 15/3 | 16 | Suppl. 1 | Suppl. 2 | Suppl. 3 | Suppl. 4 | Suppl. 5 | Suppl. 6 | Suppl. 7 | Suppl. 8 | Suppl. 9 | Suppl. 10 | Suppl. 11 | Suppl. 12 | Suppl. 13 | Suppl. 14 = | #default = Vorlage:DNP: Ungültige Bandnummer. }}|}}
Anmerkungen
<references />
{{#ifeq: g | p | | {{#if: 1243555726n2006002121132739432 | |
}} }}{{#ifeq:||{{#if: | [[Kategorie:Wikipedia:GND fehlt {{#invoke:Str|left|{{{GNDCheck}}}|7}}]] }}{{#if: | {{#if: | | }} }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#if: | {{#ifeq: 0 | 2 | | }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 1243555726 | | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 1243555726 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P227}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: n2006002121 | | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: n2006002121 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P244}} | | }} }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 132739432 | | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }}{{#ifeq: g | p | {{#if: 132739432 | {{#if: {{#invoke:Wikidata|pageId}} | {{#if: {{#statements:P214}} | | }} }} }} }}Vorlage:Wikidata-Registrierung
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Mehrdeutigkeitshinweis
- Seiten mit defekten Dateilinks
- Wikipedia:Vorlagenfehler/Vorlage:DNP
- Wikipedia:GND fehlt
- Wikipedia:Normdaten-TYP falsch oder fehlend
- Wikipedia:GND in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:GND in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:LCCN in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia fehlt, in Wikidata vorhanden
- Wikipedia:VIAF in Wikipedia vorhanden, fehlt jedoch in Wikidata
- Römische Provinz (Europa)
- Griechische Geschichte (Antike)
- Achaea