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Achylie

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
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K86.8 Sonstige näher bezeichnete Krankheiten des Pankreas
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Achylie (von Vorlage:GrcSVerneinungspartikel und {{#invoke:Vorlage:lang|flat}} „Saft“) beschreibt ein Fehlen der Verdauungssäfte des Magens oder des Pankreas.<ref name="flexikon">Vorlage:Flexikon</ref><ref>C. von Noorden, H. Salomon: Chronische Achylie, Hypo- und Achlorhydrie. In: Handbuch der Ernährungslehre. Enzyklopaedie der Klinischen Medizin. 1929. doi:10.1007/978-3-662-34549-8_5</ref>

Die heute ungebräuchliche Bezeichnung fasst zwei Erkrankungen zusammen: Das Fehlen der Magen- und das der Pankreasäfte.

Achylia gastrica

Achylia gastrica ist das komplette Fehlen der Magensäfte, also der Salzsäure, des Eiweiß spaltenden Enzyms Pepsin und des intrinsischen Faktors (Mucoproteine). Folge letzteren ist meist eine perniziöse Anämie. Als Ursache kommen chronische atrophische Gastritis und Magenkarzinom infrage.<ref name="flexikon" /><ref>Pschyrembel online Stichwort „Achylia gastrica“</ref>

Achylia pancreatica

Achylia pancreatica ist das komplette Fehlen der Pankreassäfte. Mögliche Ursachen sind Verlegung des Ausführungsganges (Ductus pancreaticus) durch Konkrement oder Neoplasie oder eine Exokrine Pankreasinsuffizienz.<ref name="flexikon" /><ref>Pschyrembel online Stichwort „Achylia pancreatica“</ref>

Symptome und Behandlung

Die Symptome entsprechen ihren Grunderkrankungen wie Tumor oder Verschluss durch Stein. Danach richtet sich auch die Behandlung.

Die Achylie selbst kann durch Substitution von Vitamin B12 und Pankreatin gebessert werden.

Siehe auch

Ältere Literatur

  • Hans Adolf Kühn: Krankheiten des Magens und Zwölffingerdarmes. In: Ludwig Heilmeyer (Hrsg.): Lehrbuch der Inneren Medizin. Springer-Verlag, Berlin/Göttingen/Heidelberg 1955; 2. Auflage ebenda 1961, S. 767–804, hier: S. 785 f. (Achylie).

Einzelnachweise

<references />

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