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Aclonifen

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
Strukturformel von Aclonifen
Allgemeines
Name Aclonifen
Andere Namen

2-Chlor-6-nitro-3-phenoxyanilin

Summenformel C12H9ClN2O3
Kurzbeschreibung

gelbe Kristalle<ref name="ullmann" />

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 277-704-1
ECHA-InfoCard 100.070.619
PubChem 92389
ChemSpider 83411
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 264,67 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

1,46 g·cm−3<ref name="Springer">Müfit Bahadir, Harun Parlar, Michael Spiteller: Springer Umweltlexikon. S. 45.</ref>

Schmelzpunkt

80–81 °C<ref name="Sigma">Datenblatt Vorlage:Linktext-Check bei Sigma-AldrichVorlage:Abrufdatum (PDF).</ref>

Löslichkeit
  • nahezu unlöslich in Wasser<ref name="Sigma" />
  • löslich in Methanol und Hexan<ref name="ullmann">Ullmann’s Agrochemicals, Band 1, Seite 784; ISBN 978-3-527-31604-5.</ref>
Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.070.619">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref><ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 317​‐​351​‐​410
P: 201​‐​202​‐​273​‐​280​‐​302+352​‐​308+313<ref name="GESTIS" />
Toxikologische Daten
Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Aclonifen ist ein Wirkstoff zum Pflanzenschutz und eine chemische Verbindung aus der Gruppe der Diphenylether-Herbizide.

Gewinnung und Darstellung

Aclonifen kann durch Kondensation von 2,3-Dichlor-6-nitroanilin mit Phenol gewonnen werden.<ref>Patent DE2831262: 2-Chlor-6-nitroaniline. Angemeldet am 15. Juli 1978, veröffentlicht am 31. Januar 1980, Anmelder: Celamerck GmbH & Co KG, Erfinder: Wolfgang Buck, Richard Sehring, Gerbert Linden, Sigmund Lust.</ref>

Synthese von Aclonifen
Synthese von Aclonifen

Verwendung und Zulassungsstatus

Aclonifen wird als Pflanzenschutzmittel verwendet, das als selektives Vorlaufherbizid durch Hemmung der Protoporphyrinogen-Oxidase gegen Gräser und breitblättrige Unkräuter wirkt.<ref name="Springer" />

Es ist in Deutschland, Österreich, der Schweiz und vielen anderen europäischen Ländern zugelassen.<ref name="PSM">Generaldirektion Gesundheit und Lebensmittelsicherheit der Europäischen Kommission: Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der EU-Pestiziddatenbank; Eintrag in den nationalen Pflanzenschutzmittelverzeichnissen der Schweiz, Österreichs (Eingabe von „Aclonifen“ im Feld „Wirkstoff“) und DeutschlandsVorlage:Abrufdatum</ref>

Handelsnamen

Handelsnamen von Präparaten mit dem Wirkstoff Aclonifen sind unter anderen: Bandur,<ref>Bayer CropScience: Bandur</ref> Chanon und Challenge.

Einzelnachweise

<references />