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Aichal

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Vorlage:Infobox Ort in Russland Aichal (jakut. und Vorlage:RuS; das jakutische Wort steht für „Ruhm“) ist eine Minensiedlung in der russischen Republik Sacha (Jakutien). Sie besitzt den Status einer Siedlung städtischen Typs und hat Vorlage:EWZ Einwohner (Stand Vorlage:EWD).<ref name="einwohner_aktuell" />

Geographie

Der Ort liegt im Wiljui-Becken, etwa 60 km südlich der Stadt Udatschny und des nördlichen Polarkreises und 500 km nordöstlich des Rajonverwaltungszentrums Mirny.

Nahe der Stadt verläuft das Flüsschen Sochsoloch. Übersetzt aus dem Jakutischen bedeutet der Name „Fluss des Todes“. Laut einer Legende sind dort unzählige Rentiere beim Versuch, den Fluss auf dem zu dünnen Eis zu überqueren, ertrunken.

Geschichte

Die Siedlung wurde im Jahre 1961 im Zuge der Entdeckung und Erschließung des Kimberlitschlotes „Aichal“ gegründet. Bereits 1962 erhielt sie den Status einer Siedlung städtischen Typs. Im Jahre 1985 wurde 20 Kilometer von Aichal entfernt eine weitere Mine, „Jubileinaja“ (Vorlage:Lang), eröffnet.

Bevölkerungsentwicklung

Jahr Einwohner
1970 5.386
1979 5.440
1989 11.552
2002 15.782
2010 13.727

Anmerkung: Volkszählungsdaten

Wirtschaft

Auf Grundlage der seit 1960 entdeckten Kimberlitvorkommen um Aichal werden von Alrosa in den Minen „Aichal“ und „Jubileinaja“ Diamanten abgebaut. Der Abbau erfolgt im Tagebaubetrieb. In der „Fabrik Nr. 14“ des Ortes werden die Erze angereichert.

Einzelnachweise

<references />

Weblinks

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Republik Sacha (Jakutien)