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Akinetisch-abulisches Syndrom

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Das Akinetisch-abulische Syndrom ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)) ist eine neurologisch-psychiatrischer Komplex mit Bewegungshemmung (Akinesie) in Verbindung mit einem Mangel an Entschlusskraft (Abulie).<ref name="LEHR">J. Lehrner et al.: Klinische Neuropsychologie. Springer Verlag, Wien 2006, ISBN 3-211-21336-8.</ref>

Die wirkungsvollste Therapie besteht in der Behandlung der Grunderkrankung.<ref name="MEDK">Akinetisch-abulisches Syndrom Medizin Kompakt, abgerufen am 16. Oktober 2023.</ref>

Ursachen

Das Akinetisch-abulische Syndrom kann entweder durch ein Schädel-Hirn-Trauma (v. a. bei Schädigung des Frontalhirns) auftreten, oder als Nebenwirkung bei der Einnahme von Psychopharmaka (wie z. B. Neuroleptika<ref name="MEDK" />) sein.<ref>Marina Bergmann: Pharmakotherapeutische Aspekte der Schizophrenie (PDF; 2,2 MB) Universität Graz, abgerufen am 16. Oktober 2023.</ref>

Komorbidität

Folgende Begleiterkrankungen sind typisch:<ref name="MEDK" />

Klinische Studien haben gezeigt, dass sich ein akinetisch-abulischen Zustande, bei schweren, psychotischen Krankheitszuständen, wie chronischer Schizophrenie, positiv auf den Therapieerfolg auswirken kann.<ref>F. Flügel, D. Bente: Das akinetisch-abulische Syndrom – und seine Bedeutung für die pharmakologisch-psychiatrische Forschung1. In: Deutsche Medizinische Wochenschrift. Band 81, Nr. 51, 1956, ISSN 0012-0472, S. 2071–2074, doi:10.1055/s-0028-1115311.</ref>

Symptome

Typische Symptome:<ref name="LEHR" /><ref name="MEDK" />

Störungen des Bewegungsapparates, von Hypokinese bis zu Hyperkinese

Einzelnachweise

<references />

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