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Akrolekt

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie

Als Akrolekt bezeichnet die Strataforschung die mit dem höchsten Prestige ausgezeichnete Form einer Sprache, die meistens mit der Standard- oder Hochsprache identisch ist.

Der Begriff leitet sich von griechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) ákron „Spitze“ und griechisch {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value) légō „sprechen/sagen“ ab. Er wurde 1965 von William Stewart als Gegensatz zu Basilekt eingeführt und in den frühen 1970er Jahren von Derek Bickerton aufgenommen, um das Phänomen des Code-Switching, d. h. des abrupten Wechsels zwischen einer Kreolsprache und einer Standardsprache – in diesem Falle zum Englischen –, zu beschreiben. Als Mittelform zwischen Akrolekt und Basilekt führte Bickerton zudem den Begriff Mesolekt ein.

Literatur

  • Derek Bickerton: Dynamics of a creole system. Cambridge 1975.

Weblinks

Wiktionary: Akrolekt – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen