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Alkylbenzole

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Die Alkylbenzole sind Abkömmlinge des Benzols, bei dem ein oder mehrere Wasserstoffatome nur durch Alkylgruppen unterschiedlicher Größe ausgetauscht werden. Sie sind eine Untergruppe der aromatischen Kohlenwasserstoffe. Der einfachste Vertreter ist das Toluol, bei dem ein Wasserstoffatom des Benzols durch eine Methylgruppe ersetzt wurde.

Beispiele von Alkylbenzolen
Stammverbindung
Benzol
Alkylbenzole
 
Datei:Benzene circle.svg

Datei:Benzol.svg
Benzol

Datei:Toluol.svg

Toluol
Datei:Ortho-Xylol - ortho-xylene 2.svg Datei:Meta-Xylol - meta-xylene 2.svg Datei:Para-Xylol - para-xylene 2.svg
Xylole (o-, m-, p-Xylol)

Datei:Ethylbenzol.svg Datei:Cumol.svg Datei:P-Cymol.svg
Ethylbenzol          Cumol          p-Cymol

Anm.: Die Strukturformeln von aromatischen Verbindungen werden meist in nur einer mesomeren Form dargestellt.

Je nach Art, Anzahl und Eigenschaften der Substituenten können weitere Untergruppen gebildet werden.

  • Die häufigsten und bekanntesten aromatischen Kohlenwasserstoffe Benzol, Toluol, Ethylbenzol und Xylol fasst man mit der Gruppe der BTEX-Aromaten zusammen.
  • Die methylsubstituierten Benzole leiten sich vom Benzol ab, bei dem ein oder mehrere Wasserstoffatome durch eine Methylgruppe ersetzt werden.
  • Als C2-Benzole, C3-Benzole, C4-Benzole usw. bezeichnet man jeweils eine Gruppe von Verbindungen, bei denen Benzol mit einer jeweils festen Anzahl weiterer Kohlenstoffatome nur in Form von Alkylresten substituiert ist.

Eine Übersicht bietet die Kategorie Alkylbenzol.

Literatur

  • Allinger, Cava, de Jongh, Johnson, Lebel, Stevens: Organische Chemie, 1. Auflage, Walter de Gruyter, Berlin 1980, ISBN 3-11-004594-X, S. 367–368, 560–562.
  • Streitwieser / Heathcock: Organische Chemie, 1. Auflage, Verlag Chemie, Weinheim 1980, ISBN 3-527-25810-8, S. 1051, 1073–1080.
  • Beyer / Walter: Lehrbuch der Organischen Chemie, 19. Auflage, S. Hirzel Verlag, Stuttgart 1981, ISBN 3-7776-0356-2, S. 442–444.
  • Morrison / Boyd: Lehrbuch der Organischen Chemie, 3. Auflage, Verlag Chemie, Weinheim 1986, ISBN 3-527-26067-6, S. 707–728.

Weblinks

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