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Allenspacher Hoflinde

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Hoflinde beim Allenspacher Hof
Datei:Allenspacher Hoflinde.JPG
Ort Böttingen,
Landkreis Tuttlingen
Land Baden-Württemberg, Deutschland
Baumart Sommerlinde
Geographische Lage 48° 5′ 38,4″ N, 8° 49′ 48″ OKoordinaten: 48° 5′ 38,4″ N, 8° 49′ 48″ O
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Status Naturdenkmal seit 6. August 1991
Alter etwa 570 Jahre
Stammumfang
(1 m Höhe)
8.95
Baumhöhe 25

Die Hoflinde beim Allenspacher Hof<ref>Steckbrief des Einzelgebilde-Naturdenkmals im Schutzgebietsverzeichnis der Landesanstalt für Umwelt Baden-Württemberg</ref> ist der älteste und zugleich stärkste Baum im Landkreis Tuttlingen. Der Allenspacher Hof steht auf dem Großen Heuberg bei Böttingen – nahe der Grenze zur Gemeinde Königsheim, im Landschaftsschutzgebiet Sommerschafweide am Eingang zum Schäfertal, im Grauental, Kuhwasen und am Hühnerbühl.

Die um das Jahr 1450 gepflanzte Sommerlinde (Tilia platyphyllos) hat einen Stammumfang von 8,95 Meter, die Krone ist etwa 25 Meter hoch. Sie baut sich vorwiegend auf dem stärkeren der beiden Hauptstämme auf, der andere hat sich im Laufe der Jahre immer stärker zur Erde geneigt, bis schließlich eine Betonstütze angebracht wurde. Außerhalb dieser Stütze wurde er abgenommen. In der Folge hat sich eine steil nach oben gerichtete Sekundärkrone entwickelt. Der bis zur Stütze fast waagerecht zum Erdboden verlaufende Stammteil ist an der Oberseite völlig aufgerissen und weitgehend hohl. Er wurde zum Schutz gegen eindringende Feuchtigkeit oberseits mit einer Blechabdeckung versehen. Trotz dieser starken Schäden gilt der Baum insgesamt als vital.

Die Linde ist ein ausgewiesenes Naturdenkmal.<ref>Landkreis Tuttlingen: <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Unsere geschützte Natur im Landkreis Tuttlingen (Memento vom 12. Dezember 2013 im Internet Archive), abgerufen am 25. November 2011</ref><ref>Hoflinde beim Allenspacher Hof - Eintrag in der Naturdenkmal-Datenbank der Landesanstalt für Umwelt, Messungen und Naturschutz Baden-Württemberg</ref> Sie hatte 1910 eine Stammumfang von 7,30 Meter.<ref name="Feucht1911" />

Weblinks

Einzelnachweise

<references> <ref name="Feucht1911"> Otto Feucht: ‘’Schwäbisches Baumbuch’’. Verlag Strecker & Schröder, Stuttgart 1911. S. 76. </ref> </references>