Ameistal
| Ameistal (Dorf) Ortschaft Katastralgemeinde Ameisthal | ||||||
|---|---|---|---|---|---|---|
| Basisdaten | ||||||
| Pol. Bezirk, Bundesland | Tulln (TU), Niederösterreich | |||||
| Gerichtsbezirk | Tulln | |||||
| Pol. Gemeinde | Großweikersdorf | |||||
| Koordinaten | 48° 29′ 24″ N, 16° 0′ 25″ O
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dim=1000 | globe= | name=Ameistal | region=AT-3 | type=city
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|
| Höhe | 276 m ü. A. | |||||
| Einwohner der Ortschaft | (k. A. Hilfe) | |||||
| Fläche d. KG | Vorlage:FLN (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG) | |||||
| Statistische Kennzeichnung | ||||||
| Ortschaftskennziffer | 06261 | |||||
| Katastralgemeindenummer | 20004 | |||||
| Zählsprengel/ -bezirk | Ameistal (32110 002) | |||||
| Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS | ||||||
Vorlage:Check Geschlecht gegen Wikidata
Ameistal (früher Ammasthal oder Amonsthal) ist eine Ortschaft und als Ameisthal eine Katastralgemeinde der Marktgemeinde Großweikersdorf im Bezirk Tulln in Niederösterreich. Die Ortschaft hat Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohner (Stand ).<ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref> Bis Ende 1967 war Ameisthal eine eigenständige Gemeinde.<ref name="fusion">Vorlage:StatistikAustria Gemeindeänderungen</ref>
Geografie
Das Dorf befindet sich nördlich von Großweikersdorf an der nach Puch führenden Straße.
Geschichte
Der Ort gehörte ursprünglich dem Bistum Passau und wurde durch die Herrschaft Oberstockstall verwaltet.<ref>Vorlage:Austria Topographie Weiskern</ref> Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 27 Häusern genannt, das nach Großweikersdorf eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Oberstockstall besaß die Ortsobrigkeit und besorgte die Konskription. Die Herrschaft Grafenegg übte die Landgerichtsbarkeit aus. Die Untertanen und Grundholde des Ortes gehörten den Herrschaften Oberstockstall, Wetzdorf, Stein, Stift St. Andrä, Unterdürnbach, Klosterneuburg, Raabs und Großweikersdorf.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Nach dem Umbruch 1848 war der Ort zunächst ein Teil der damaligen Gemeinde Weikersdorf und konstituierte sich 1891 unter der Bezeichnung Amonsthal als eigene Ortsgemeinde.
Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Ameisthal ein Gastwirt, ein Gemischtwarenhändler, eine Schneiderin und mehrere Landwirte ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 189</ref>
Mit 1. Jänner 1968 wurden im Zuge der Niederösterreichischen Kommunalstrukturverbesserung die bis dahin selbständigen Gemeinden Ameisthal und Baumgarten am Wagram nach Großweikersdorf eingemeindet.<ref name="fusion"/>
Sehenswürdigkeiten
- Hl. Johannes Nepomuk, die Statue ruht auf einem Sockel mit einer Gedenktafel an die Kriegsgefallenen
Literatur
- Herta Fridrich, Christian Fridrich: Großweikersdorf einst & heute. Mit Ameistal, Baumgarten, Großwiesendorf, Kleinwiesendorf, Ruppersthal und Tiefenthal. Heimat Verlag, Schwarzach 2010.
- Vorlage:Austria Topographie Schweickhardt Niederösterreich
Einzelnachweise
<references />
Katastralgemeinden: Ameisthal | Baumgarten am Wagram | Großweikersdorf | Großwiesendorf | Kleinwiesendorf | Ruppersthal | Tiefenthal
Ortschaften: Ameistal | Baumgarten am Wagram | Großweikersdorf | Großwiesendorf | Kleinwiesendorf | Ruppersthal | Tiefenthal
Marktort: Großweikersdorf Dörfer: Ameistal • Baumgarten am Wagram • Großwiesendorf • Kleinwiesendorf • Ruppersthal • Tiefenthal Siedlung: Tiefenthal-Siedlung Sonstige Ortslagen: Meiermühle
Zählsprengel: Großweikersdorf | Baumgarten am Wagram | Ameistal | Kleinwiesendorf | Tiefenthal | Großwiesendorf | Ruppersthal
