Amt Eutin
Das Amt Eutin war ein Verwaltungsbezirk des Hochstifts Lübeck und des Fürstentums Lübeck. Es ist heute Teil von Schleswig-Holstein. Sitz des Amtes Eutin war Eutin.
Ab 1839 gehörte das Gebiet zum Zollverbund mit Dänemark.<ref>Hans-Harald Kloth: Die Privatbahn Eutin–Lübeck (1870–1941). Verlag Verein Verkehrsamateure und Museumsbahn e. V., Hamburg 1983, ISBN 3-923999-08-9, S. 1.</ref>
Am 19. Juni 1867 ging das südlich benachbarte Amt Ahrensbök an das Fürstentum Lübeck über. Damit war nun eine Verbindung des Amts Eutin mit dem Amt Schwartau zu einem zusammenhängenden Gebiet erreicht.
1879 wurden die Ämter im Fürstentum Lübeck zugunsten der Regierung in Eutin aufgelöst – wobei die gerichtliche Zuständigkeit aufgrund der Reichsjustizgesetze an die Amtsgerichte überging.
Das Amt Eutin umfasste (nach dem Inkrafttreten der neuen Oldenburger Gemeindeordnung am 1. November 1859) die Gemeinden:
- Stadt Eutin
- Gemeinde Eutin-Land
- Gemeinde Bosau
- Gemeinde Malente
- Gemeinde Neukirchen
- Gemeinde Redingsdorf (heute Teil der Gemeinde Süsel)
Weblinks
- geschichte-s-h.de
- Landesarchiv Schleswig-Holstein: Landesteil Lübeck bis 1937 – Abt. 275: Amt Eutin
- deutsche-schutzgebiete.de
- heimatverband-eutin.de (Karte des Fürstentums Lübeck von 1857 mit den Gemeinden)
Einzelnachweise
<references />