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Ananjiw

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{{#if: befasst sich mit der Stadt in der Ukraine, für Informationen zum gleichnamigen Dorf westlich der Stadt siehe Ananjiw (Dorf).

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Die Stadt ist im Westen, Süden und Osten vom gleichnamigen Dorf umgeben.

Panorama Ananjiw (2019)

Geschichte

Der Ort wurde 1753 zum ersten Mal als eine Sloboda Anani erwähnt. 1792 kam der Ort zu Russland. 1834 wurde er in Ananjew/Ananjiw nach der biblischen Person Ananias umbenannt. 1897 zählte die Stadt 16.713 Einwohner und hatte ein Gymnasium.<ref>Meyers Conversationslexikon 6. Auflage Leipzig-Wien 1908, Band 1, Stichwort„Anánjew“</ref> Im Jahr 1926 war die Einwohnerzahl auf 17.860 gewachsen.<ref>Großer Brockhaus 615. Auflage Leipzig-Wien 1928, Band 1Stichwort„Ananjew“</ref>

Zwischen 1924 und 1940 war der Ort ein Teil der Moldauischen ASSR; nach deren Auflösung kam er zur Ukrainischen SSR und erhielt 1941 den Stadtstatus. Nach der Besetzung der Stadt durch die rumänische Armee im Zweiten Weltkrieg wurden am 28. August 1941 etwa 300 jüdische Einwohner, darunter auch Frauen und Kleinkinder, von der Ordnungspolizei auf dem Marktplatz zusammengetrieben und danach durch das deutsche Sonderkommando 10b unter Leitung von Alois Persterer an einem zuvor ausgehobenen Panzergraben am Stadtrand ermordet.<ref>Andrej Angrick: Besatzungspolitik und Massenmord. Die Einsatzgruppe D in der südlichen Sowjetunion 1941–1943. Hamburger Edition, Hamburg 2003, S. 232–234.</ref>

Verwaltungsgliederung

Am 12. Juni 2020 wurde die Stadt zum Zentrum der neugegründeten Stadtgemeinde Ananjiw (Ананьївська міська громада/Ananjiwska miska hromada), zu dieser zählen auch noch die 29 in der untenstehenden Tabelle angeführten Dörfer,<ref>Кабінет Міністрів України Розпорядження від 12 червня 2020 р. № 720-р "Про визначення адміністративних центрів та затвердження територій територіальних громад Одеської області"</ref> bis dahin bildete sie die gleichnamige Stadtratsgemeinde Ananjiw (Ананьївська міська рада/Ananjiwska miska rada) im Zentrum des Rajons Ananjiw.

Seit dem 17. Juli 2020 ist sie ein Teil des Rajons Podilsk.<ref>Верховна Рада України; Постанова від 17.07.2020 № 807-IX "Про утворення та ліквідацію районів"</ref>

Folgende Orte sind neben dem Hauptort Ananjiw Teil der Gemeinde:

Name
ukrainisch transkribiert ukrainisch russisch
Amury Амури Амуры
Ananjiw Ананьїв Ананьев (Ananjew)
Bajtaly Байтали Байталы (Baitaly)
Blahodatne Благодатне Благодатное (Blagodatnoje)
Bojarka Боярка Боярка
Bondari Бондарі Бондари
Druscheljubiwka Дружелюбівка Дружелюбовка (Druscheljubowka)
Handrabury Гандрабури Гандрабуры (Gandrabury)
Kalyny Калини Калины (Kaliny)
Kochaniwka Коханівка Кохановка (Kochanowka)
Kochiwka Кохівка Коховка (Kochowka)
Kosatsche Козаче Казачье (Kasatschje)
Mychajliwka Михайлівка Михайловка (Michajlowka)
Nowodatschne Новодачне Новодачное (Nowodatschnoje)
Nowoheorhijiwka Новогеоргіївка Новогеоргиевка (Nowogeorgiewka)
Nowoiwaniwka Новоіванівка Новоивановка (Nowoiwanowka)
Nowooleksandriwka Новоолександрівка Новоалександровка (Nowoaleksandrowka)
Nowoseliwka Новоселівка Новосёловка (Nowosjolowka)
Passyzely Пасицели Пасицелы (Passizely)
Romaniwka Романівка Романовка (Romanowka)
Schelechowe Шелехове Шелехово (Schelechowo)
Scherebkowe Жеребкове Жеребково (Scherebkowo)
Schewtschenkowe Шевченкове Шевченково (Schewtschenkowo)
Schymkowe Шимкове Шимково (Schimkowo)
Selywaniwka Селиванівка Селивановка (Seliwanowka)
Strutynka Струтинка Струтинка (Strutinka)
Totschylowe Точилове Точилово (Totschilowo)
Welykobojarka Великобоярка Великобоярка (Welikobojarka)
Werbowe Вербове Вербовое (Werbowoje)

Söhne und Töchter der Stadt

Weblinks

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Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Orte in der Oblast Odessa