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Anatoli Felixowitsch Osmolowski

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Datei:Anatoly Osmolovsky.jpg
Anatoli Felixowitsch Osmolowski (2008)

Anatoli Felixowitsch Osmolowski ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), wissenschaftliche Transliteration {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value); auch in der Schreibweise Anatoly Osmolovsky; * 1. Juli 1969 in Moskau) ist ein russischer Aktionskünstler und Kurator. Er formulierte das Konzept des Moskauer Aktionismus und gilt als dessen führender Theoretiker sowie – zusammen mit Alexander Brener und Oleg Kulik – als Hauptvertreter dieser Strömung.<ref>Irina Aristarkhova: Beyond Representation and Affiliation : Collective Action in Post-Soviet Russia. In: Blake Stimson, Gregory Sholette (Hrsg.): Collectivism after modernism: the art of social imagination after 1945. University of Minnesota Press, Minneapolis 2007, ISBN 978-0-8166-4462-9, S. 255.</ref>

Leben und Werk

Anatoli Osmolowski war von 1987 bis 1988 Mitglied der Literatur-Gruppe Wertep ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) bevor er sich 1988 der Literaturkritikergruppe Ministerstwo PRO SSSR ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)) anschloss. In den Jahren 1990 bis 1992 war Osmolowski Leiter der Performance-Kunstgruppe ETI ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value), wörtlich „Jene“), einem Apronym aus {{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Vorlage:lang:103: attempt to index field 'wikibase' (a nil value), also „Enteignung des Territoriums der Kunst“. Eine der bekanntesten Aktionen der Gruppe fand am 18. April 1991 in Moskau statt, wo sich die Mitglieder der Gruppe auf dem Roten Platz in Form des Wortes „{{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)“ – einer obszönen Bezeichnung für „Penis“ – hinlegten.<ref>Осмоловский, Анатолий, Kurzbiographie mit einem Foto der Performance „хуй“.</ref> Die Aktion war auch als Protest gegen ein Gesetz gedacht, das unter anderem den Gebrauch von obszöner Sprache in der Öffentlichkeit unter Strafe stellte, und drei Tage vor der Aktion in Kraft getreten war.<ref>Darstellung der Aktion auf der Website von Osmolowski. (Abgerufen am 21. April 2011.)</ref> Die Gruppe wurde verhaftet. Gegen Osmolowski wurde darauf von einem Moskauer Gericht ein Verfahren wegen einer „grob anstößigen und belästigenden Handlung mit schweren Folge[n]“ eingeleitet.<ref>Sandra Frimmel: Demonstrationen gegen die Kunst : Über die politische Instrumentalisierung von Kunst in Russland und in den USA. In: Maxim Neroda, Robert Bosch Stiftung (Hrsg.): Demonstration. Dresden 2007, S. 4–12. (Vorträge zu dem Symposium «Demonstration», 6. bis 8. Oktober 2007, Dresden.)</ref>

Ab 1992 war Osmolowski Kurator des Vita Nowa in Minsk und gründete 1993 das Journal Radek ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). Im selben Jahr war er Organisator des Programms Nezesiudik ({{Modul:Vorlage:lang}} Modul:Multilingual:153: attempt to index field 'data' (a nil value)). 1995 wurde Osmolowski Stipendiat des Berliner Senats im Künstlerhaus Bethanien. Im Jahr 2007 erhielt er den von der Deutsche Bank Stiftung und dem russischen Kunstmagazin ArtChronika erstmals vergebenen Kandinsky Prize in der Kategorie „Künstler des Jahres“.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Kandinsky Prize der Deutsche Bank Stiftung : Die Preisträger stehen fest (Memento des Vorlage:IconExternal vom 5. März 2016 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.db-artmag.com. In: db artmag, Nr. 45 (2007). (Der Kandinsky Prize sollte nicht mit dem Prix Kandinsky verwechselt werden.)</ref> Osmolowski lebt und arbeitet in Moskau.<ref>Biografie auf der offiziellen Seite Osmolowskis; Abgerufen am 20. April 2011</ref>

Teilnahme an Ausstellungen (Auswahl)

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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