Annona montana
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| Macfad. |
Annona montana, wird wie einige andere Arten (etwa Annona macroprophyllata) auch Schleimapfel genannt, ist eine Pflanzenart aus der Familie der Annonengewächse (Annonaceae).<ref name="GRIN" /> Ein englischer Trivialname ist Mountain soursop, direkt übersetzt etwa Berg-Sauersack.
Beschreibung
Annona montana wächst als oft immergrüner Baum mit breiter Krone bis über 12 Meter hoch. Die stielrunden Zweige besitzen eine glatte Rinde.
Die wechselständig an den Zweigen angeordneten Laubblätter sind kurz gestielt. Die einfache, ledrige und kahle, spitze bis zugespitzte oder bespitzte Blattspreite ist länglich oder eiförmig bis verkehrt-eiförmig mit abgerundeter bis spitzer Spreitenbasis. Die Blattoberseite ist glänzend.<ref name="biodiversitylibrary" />
Annona montana ist vorweiblich, protogyn. Die Blütezeit reicht von Mai bis Oktober. Die hängenden Blüten stehen end- oder blattgegeständig, manchmal ramiflor einzeln oder bis zu viert über zwei schuppenartigen Tragblättern. Die gestielten, relativ großen, duftenden Blüten sind zwittrig mit doppelter Blütenhülle. Der kleine Kelch ist außen feinhaarig. Es sind zwei Kreise mit je drei ungleich großen, fleischigen, gelb-grünen Kronblättern vorhanden.<ref name="biodiversitylibrary" /> Es sind bis zu 2000 kurze Staubblätter vorhanden.<ref>Louis P. Ronse De Craene: Floral Diagrams. Second Edition, Cambridge University Press, 2022, ISBN 978-1-108-82573-3, S. 88.</ref>
Die trockenen, stacheligen und grünen, eiförmigen, schuppigen Sammelfrüchte gelten als ungenießbar und werden bis über 15 Zentimeter groß, sowie mehrere Kilogramm schwer.<ref name="biodiversitylibrary" />
Vorkommen
Die neotropische Art kommt ursprünglich in Costa Rica, Panama, auf Karibischen Inseln, Brasilien, Bolivien, Kolumbien, Ecuador und Peru vor.<ref name="GRIN" />
Nutzung
Annona montana dient als Veredlungsunterlage für Kulturformen aus der Gattung Annona.<ref name="Nutzpflanzenkunde" />
Systematik
Die Erstbeschreibung von Annona montana erfolgte 1837 durch James Macfadyen (1800–1850) in The Flora of Jamaica, 1, S. 7<ref name="biodiversitylibrary" />. Synonyme für Annona montana <templatestyles src="Person/styles.css" />Macfad. sind: Annona marcgravii <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart., Annona muricata <templatestyles src="Person/styles.css" />Vell., Annona pisonis <templatestyles src="Person/styles.css" />Mart., Annona sphaerocarpa <templatestyles src="Person/styles.css" />Splitg.<ref name="tropicos" />
Literatur
- Food and fruit-bearing forest species. 3: Examples from Latin America, FAO Forestry Paper 44/3, FAO, 1986, ISBN 92-5-102372-7, S. 29 ff, eingeschränkte Vorschau in der Google-BuchsucheSkriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GoogleBook“ ist nicht vorhanden..
Weblinks
- Annona montana bei Growables.
Einzelnachweise
<references> <ref name="GRIN"> Skriptfehler: Ein solches Modul „Vorlage:GRIN“ ist nicht vorhanden. im Germplasm Resources Information Network (GRIN), USDA, ARS, National Genetic Resources Program. National Germplasm Resources Laboratory, Beltsville, Maryland. </ref> <ref name="tropicos"> Annona montana bei Tropicos.org. Missouri Botanical Garden, St. LouisVorlage:Abrufdatum </ref> <ref name="biodiversitylibrary"> James Macfadyen: The Flora of Jamaica, 1, 1837, S. 7. Erstbeschreibung eingescannt bei biodiversitylibrary.org. </ref> <ref name="Nutzpflanzenkunde"> Lieberei et al.: Nutzpflanzenkunde, Georg Thieme Verlag, 2007, ISBN 978-3-13-530407-6, Annona auf S. 201. </ref> </references>