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Antimon(III)-sulfat

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Strukturformel
2 Antimon(III)-Ion <math>\mathrm{ \ \Biggl[}</math>Sulfation<math>\mathrm{ \ \!\ \Biggr]_3}</math>
Allgemeines
Name Antimon(III)-sulfat
Andere Namen
  • Antimon(III)-sulfat
  • Diantimontrisulfat
Summenformel Sb2(SO4)3
Kurzbeschreibung

Farblose, hygroskopische, nadelförmige Kristalle<ref name="Brauer">Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 1963.</ref>

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer Vorlage:CASRN
EG-Nummer 231-207-6
ECHA-InfoCard 100.028.370
PubChem 24010
Wikidata [[:d:Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)|Lua-Fehler in Modul:Wikidata, Zeile 1464: attempt to index field 'wikibase' (a nil value)]]
Eigenschaften
Molare Masse 531,71 g·mol−1
Aggregatzustand

fest

Dichte

3,62 g·cm−3<ref name="Brauer" /><ref name="GESTIS">Eintrag zu Vorlage:Linktext-Check in der GESTIS-Stoffdatenbank des IFAVorlage:Abrufdatum (JavaScript erforderlich)</ref>

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung aus Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP),<ref name="CLP_100.240.780">Nicht explizit in Verordnung (EG) Nr. 1272/2008 (CLP) gelistet, fällt aber mit der angegebenen Kennzeichnung unter den Gruppeneintrag Vorlage:Linktext-Check in der Datenbank ECHA CHEM der Europäischen Chemikalienagentur (ECHA)Vorlage:Abrufdatum Hersteller bzw. Inverkehrbringer können die harmonisierte Einstufung und Kennzeichnung erweitern.</ref> ggf. erweitert<ref name="GESTIS" />
Gefahrensymbol Gefahrensymbol

Achtung

H- und P-Sätze H: 302​‐​332​‐​411
P: 261​‐​264​‐​270​‐​273​‐​301+312​‐​304+340+312<ref name="GESTIS " />
Thermodynamische Eigenschaften
ΔHf0

−2402,5 kJ·mol−1 <ref>M. Binnewies, E. Milke: Thermochemical Data of Elements and Compunds. 2. Auflage. Wiley-VCH, Weinheim 2002, ISBN 3-527-30524-6, S. 782.</ref>

Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen (0 °C, 1000 hPa).

Antimon(III)-sulfat ist das Antimon-Salz der Schwefelsäure.

Gewinnung und Darstellung

Antimon(III)-sulfat kann durch Reaktion von Antimon(III)-oxid mit heißer, konzentrierter Schwefelsäure hergestellt werden.<ref name="Brauer" />

<chem>Sb2O3 + 3H2SO4 -> Sb2(SO4)3 + 3H2O</chem>

Antimon(III)-oxid und Schwefelsäure reagieren zu Antimon(III)-sulfat und Wasser

Reaktionen

Aus (basischem) Antimon(III)-sulfat lässt sich durch Kochen mit stark verdünnter Natriumcarbonatlösung wieder das Antimon(III)-oxid herstellen: <ref>Handwörterbuch der Chemie. Abgerufen am 23. Januar 2011.</ref>

<math>\mathrm{Sb_2(SO_4)_3 + 3\ Na_2CO_3 + 3\ H_2O \longrightarrow Sb_2O_3 + 3\ Na_2SO_4 + 3\ H_2CO_3 }</math>

Antimon(III)-sulfat reagiert mit Natriumcarbonat und Wasser zu Antimon(III)-oxid, Natriumsulfat und Kohlensäure

Sicherheitshinweise

Antimon und seine Verbindungen sind durch die MAK-Kommission als krebserregend (Kategorie 2) und als keimzellenmutagen (Kategorie 3A) eingestuft werden.<ref name="MAK" />

Nachweis

Die Antimon-Kationen des Antimon(III)-sulfats können mit der Marshschen Probe nachgewiesen werden.

Die Sulfat-Anionen können mittels des Sulfatnachweises mit einer wässrigen Lösung von Bariumchlorid nachgewiesen werden.

Literatur

  • Georg Brauer: Handbuch der präparativen anorganischen Chemie. 1963.

Einzelnachweise

<references> <ref name="MAK">Ständige Senatskommission zur Prüfung gesundheitsschädlicher Arbeitsstoffe: MAK- und BAT-Werte-Liste 2021. 57. Mitteilung. In: Deutsche Forschungsgemeinschaft (Hrsg.): Maximale Arbeitsplatzkonzentrationen und Biologische Arbeitsstofftoleranzwerte. PUBLISSO, 2021, ISBN 978-3-9822007-1-2, doi:10.34865/mbwl_2021_deu.</ref> </references>