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Aoraki/Mount Cook

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Vorlage:Infobox Berg

Der {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}/{{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, häufig nur {{#invoke:Vorlage:lang|flat}}, ist Teil der Neuseeländischen Alpen und der höchste Berg Neuseelands.<ref name="LINZ_Topo250_maps" />

Geographie

Der Vorlage:Höhe hohe Vorlage:Lang/Vorlage:Lang befindet sich rund 35 km nördlich des Gletschersees [[Lake Pukaki|Vorlage:Lang Vorlage:Lang]] und rund 34 km südöstlich der Westküste der Südinsel Neuseelands, im Vorlage:Lang der Region [[Canterbury (Region)|Vorlage:Lang]]. Rund 5 km östlich des Gipfels dehnt sich der [[Tasman-Gletscher|Vorlage:Lang/Vorlage:Lang]] nach Süden aus und südlich des Berges der [[Hooker-Gletscher|Vorlage:Lang]].<ref name="LINZ_Topo250_maps" />

Der Vorlage:Lang/Vorlage:Lang ist Teil des [[Mount-Cook-Nationalpark (Neuseeland)|Vorlage:Lang]], der 1953 eingerichtet wurde und mit einer Größe von 707 km² 19 Gipfel über Vorlage:Höhe beheimatet. 40 Prozent des Parks sind vergletschert.<ref name="DOC_MCNP_Nature_and_Conservation" /> Zu den bekanntesten Gletschern in dem Gebiet zählt der 27 km lange Vorlage:Lang / Vorlage:Lang.<ref name="LINZ_Topo250_maps" />

Geschichte

Der Berg ist nach dem britischen Entdecker Vorlage:Lang benannt. Er erhielt diesen Namen, als die Gegend 1851 von Vorlage:Lang kartographiert wurde. Er benannte den Berg nach Kapitän Vorlage:Lang, der 1769 zusammen mit der Schiffsbesatzung als erster Europäer die neuseeländischen Inseln umfahren und sie für Großbritannien eingenommen hatte. Der maorische Ausdruck Vorlage:Lang, beziehungsweise nach Vorlage:Lang-Dialekt Vorlage:Lang, ist der Name einer Person des Vorlage:Lang-Stammes. Eine frühe Bezeichnung der Südinsel war „Vorlage:Lang“.<ref name="TeAra_Mt_Cook" /> Im Sprachenstreit, der bei der Benennung vieler neuseeländischer Orte eine Rolle spielt, hat man sich auf den Kompromiss geeinigt, den Berg offiziell „Vorlage:Lang/Vorlage:Lang“ zu nennen.

Vorlage:Panorama

Der Vorlage:Lang/Vorlage:Lang verlor am frühen Morgen des 14. Dezember 1991 zehn Meter an Höhe, als zwischen 12 und 14 Millionen Kubikmeter Eis- und Felsmassen in einem Felssturz vom Gipfel über das Eisfeld der Ostseite ins Tal rutschten, um erst im Eisfeld des Vorlage:Lang/Vorlage:Lang stillzustehen. Die Sturzmasse bewegte sich mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 200 km/h über eine Strecke von 7,5 Kilometer. Sie richtete keine Schäden an; eine sich auf den Aufstieg vorbereitende Gruppe Bergsteiger war zu dem Zeitpunkt weniger als 300 Meter von der Stelle entfernt.<ref name="TeAra_Mt_Cook_Landslide" /> Das Ereignis verursachte ein Beben der Stärke 3,9 auf der Richterskala.<ref name="TePapa_Mount_Aoraki" />

Durch neue Vermessungen mittels GPS stellten Wissenschaftler der [[University of Otago|Vorlage:Lang Vorlage:Lang]] im November 2013 fest, dass die Höhe des Berges nicht, wie zu der Zeit offiziell dokumentiert, Vorlage:Höhe, sondern Vorlage:Höhe misst.<ref name="Otago_University_2014_01_16" />

Besteigungen und Todesfälle

Datei:2015-01-05-09072-Mt Cook Memorial.jpg
Das Alpine Memorial im Mount Cook National Park
  • 1881 – erster Versuch einer Besteigung durch den irischen Geistlichen W. S. Green und zwei Schweizer Bergführer<ref name="point112">Pointdexter, Joseph: Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel. Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 112</ref>
  • 1889 – eine Gruppe um G. E. Green kommt auf Greens Route bis auf 60 m an den Gipfel heran<ref name = "point112" />
  • 1894 – am 25. Dezember gelingt den drei neuseeländischen Bergsteigern Jack Clarke, Tom Fyfe und George Graham der Aufstieg zum Gipfel über die Westwand und den Nordgrat<ref name="SummitPost" /><ref name="point111">Pointdexter, Joseph: Zwischen Himmel und Erde. Die 50 höchsten Gipfel. Könemann, Köln 1999, ISBN 3-8290-3561-6, S. 111</ref>
  • 1895 – dem Schweizer Matthias Zurbriggen gelingt die erste Alleinbesteigung des Berges
  • 1910 – am 3. Dezember schafft die Australierin Freda Du Faur als erste Frau die Besteigung<ref name="NZAC1993" />
  • 1912 – George Bannister erreicht als erster Māori den Gipfel
  • 1913 – Freda Du Faur und die Bergführer Peter und Alex Graham besteigen die Traverse aller drei Gipfel
  • 1916 – die Traverse wird von Conrad Kain als Bergführer der 57 Jahre alten Jane Thomson erneut durchgeführt
  • 1948 – der spätere neuseeländische Nationalheld Edmund Hillary besteigt den Berg<ref name="SummitPost" />

Der Mount Cook National Park ist das Berggebiet mit den meisten Bergsteiger-Todesfällen in Neuseeland. Mit dem Tod zweier Deutscher und eines Australiers im Januar 2015<ref name="Die_Welt_2015_01_01" /> stieg die Gesamtzahl auf 238, wobei etwa 60 Bergsteiger nicht gefunden werden konnten und als vermisst gelten.<ref name="NZ_Herald_2015_01_03" /> Zum Gedenken an verunglückte Bergsteiger wurde das Alpine Memorial im Nationalpark errichtet, an dessen Sockel sich Erinnerungsplaketten für einige der Opfer befinden.

Wichtige Aufstiegsrouten

Der Vorlage:Lang/Vorlage:Lang ist bereits auf weit über zwanzig Routen von allen Seiten bestiegen worden, die wichtigsten Anstiege heute sind:

  • Vorlage:Lang: Die (leichteste) „Standardroute“ führt vom Vorlage:Lang/Vorlage:Lang (Vorlage:Lang, eine Selbstversorgerhütte, zehn Stunden vom kleinen Ort [[Aoraki/Mount Cook (Ort)|Vorlage:Lang/Vorlage:Lang]] entfernt) oder per Flugzeug über den Vorlage:Lang auf die Vorlage:Lang und die Vorlage:Lang zum Gipfel (Dauer: mindestens drei Tage). Abhängig vom Wetter sollte man für diese Route mindestens sieben bis zehn Tage einplanen. Schwierigkeit: AD (Französische Skala), Fels bis III (UIAA), Firn bis 45°. Beste Zeit (Wetter): Später Sommer (Januar/Februar)
  • Vorlage:Lang: Statt des Aufstiegs über den Vorlage:Lang direkt (50–55° Eis) zum Vorlage:Lang und ab da auf dem Normalweg weiter. Schwierigkeit: AD+. Beste Zeit: November bis Januar
  • Vorlage:Lang: Sehr langer Aufstieg über den Ostgrat, üblicherweise mit Biwak. 45–50° Eis, Abstieg über Vorlage:Lang. Schwierigkeit: D<ref name="SummitPost" />

Trivia

Datei:Überflug Mount Cook.PNG
Überflug des Mount Cook durch Gerhard Mayr

Am 16. Januar 2008 überflog der Konstanzer Gerhard Mayr als erster den Berg mit einem Motorgleitschirm und brachte sich kurzzeitig wegen ausbleibenden Windes in Gefahr.<ref name="Spiegel_2008_01_16" />

Asteroid Aoraki

Am 28. Mai 1991 wurde der Asteroid (3810) Aoraki nach dem Berg benannt.<ref name="Asteroid" />

Siehe auch

Weblinks

Vorlage:Commonscat

Einzelnachweise

<references> <ref name="LINZ_Topo250_maps"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="DOC_MCNP_Nature_and_Conservation"> Vorlage:Internetquelle </ref>

<ref name="TeAra_Mt_Cook"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="TeAra_Mt_Cook_Landslide"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="TePapa_Mount_Aoraki"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="Otago_University_2014_01_16"> Vorlage:Internetquelle </ref>

<ref name="SummitPost"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="NZAC1993"> Vorlage:Literatur </ref> <ref name="Die_Welt_2015_01_01"> Vorlage:Internetquelle </ref> <ref name="NZ_Herald_2015_01_03"> Vorlage:Internetquelle </ref>

<ref name="Spiegel_2008_01_16"> Vorlage:Internetquelle </ref>

<ref name="Asteroid"> Vorlage:Internetquelle </ref> </references>