Arcobräu
| Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH & Co. KG | |
|---|---|
| Rechtsform | GmbH & Co. KG |
| Gründung | 1567 |
| Sitz | Moos, Datei:Flag of Germany.svg Deutschland |
| Leitung |
|
| Mitarbeiterzahl | 111 (2023)<ref name="ur">Unternehmensregister. Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref> |
| Umsatz | 34,6 Mio. Euro (2023)<ref name="ur" /> |
| Branche | Brauerei |
| Website | arcobraeu.de |
Die Arcobräu Gräfliches Brauhaus GmbH & Co. KG ist eine Brauerei in der niederbayerischen Gemeinde Moos. Sie befindet sich im Besitz der Familie Arco-Zinneberg.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Die Freien Brauer: Arcobräu ( vom 16. September 2011 im Internet Archive)</ref>
Die Brauerei gehört mit einem Ausstoß von etwa 160.000 Hektolitern Bier im Jahr zu den größeren Brauereien in Niederbayern.<ref name="merkur" >Arcobräu investiert in Schlossbrauerei, auf www.merkur.de, abgerufen am 16. April 2017</ref>
Geschichte
Die damalige Schlossbrauerei Moos wurde 1567 zum ersten Mal urkundlich erwähnt, aber erst durch die Zusammenlegung der verschiedenen im Familienbesitz befindlichen Brauereien entstand 1960 das heutige Unternehmen Arcobräu mit dem Stammsitz in Moos. Anfang der 1990er Jahre übernahm Arcobräu einige kleinere Brauereien in Ostbayern.<ref>Arcobräu. Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref>
Arcobräu veranstaltet seit 1974 jedes Jahr zu Pfingsten ein eigenes Volksfest, das als Mooser Pfingstfest<ref>Mooser Pfingsfest. Abgerufen am 17. Mai 2025.</ref> in der Region weithin bekannt ist. Zudem ist Arcobräu seit 1922 auf dem zweitgrößten bayerischen Volksfest, dem Gäubodenvolksfest in Straubing, vertreten.
Ende 2010 begann eine Auseinandersetzung zwischen Arcobräu und der Stadt Deggendorf, die sich an der Frage eines zusätzlichen Festzeltes auf dem Deggendorfer Volksfest entzündet hatte und in Korruptionsvorwürfen gegen lokale Mandatsträger gipfelte. Dieser von den regionalen Medien als Bierkrieg<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Bierkrieg: Stadt empfiehlt Festwirten andere Brauereien (Deggendorfer Zeitung, 28. Januar 2011) ( vom 21. Dezember 2016 im Internet Archive)</ref> bezeichnete Disput setzte sich im ersten Halbjahr 2011 fort und fand auch überregionale Beachtung.<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Nächste Runde im Bierkrieg (Süddeutsche Zeitung, 22. März 2011) ( vom 28. August 2011 im Internet Archive)</ref>
Im Jahr 2014 ging Arcobräu mit der in Grünbach im Landkreis Erding ansässigen Grünbacher Brauerei eine Kooperation ein.<ref name="merkur" />
Im März 2016 übernahm Arcobräu die Schlossbrauerei Irlbach,<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Paukenschlag im Brauereigewerbe Arcobräu Moos übernimmt Brauerei Irlbach, auf www.br.de ( vom 6. April 2016 im Internet Archive), abgerufen am 23. März 2016</ref> zum Jahresbeginn 2018 wurde mit der Eschenbacher Privatbrauerei in Eltmann eine weitere Brauerei übernommen.<ref>Arco übernimmt fränkische Brauerei, auf www.pnp.de, abgerufen am 10. Januar 2018</ref>
2018 erreichte die Brauerei mit dem Hellen Mooser Liesl (88.000 Hektoliter) den zehnten Platz der absatzstärksten Marken in Deutschland.
Am 31. Januar 2021 zerstörte ein Feuer das Heizkraftwerk der Brauerei. Der Braubetrieb musste mehrere Tage eingestellt werden, die Brauerei selbst wurde jedoch nicht beschädigt.<ref>Ermittlungen nach Brauerei-Brand mit Millionenschaden. 1. Februar 2021, abgerufen am 1. Februar 2021.</ref>
Verwandte Brauereien
Im niederbayerischen Eichendorf braut die Familie Arco auf Valley unter dem Namen Graf Arco ebenfalls seit Jahrhunderten Bier.
Literatur
- Georg Lechner: Lechner's Liste. Traditionelle Brauereien in Deutschland. 1. Auflage. Oelde 2008, S. 170.
Weblinks
Einzelnachweise
<references/>
Vorlage:Hinweisbaustein Koordinaten: 48° 44′ 46,9″ N, 12° 57′ 36,2″ O
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