Artland Dragons
| Artland Dragons | |||
| Gegründet | 1955 | ||
| Halle | Artland-Arena (3000 Plätze) | ||
| Website | www.artland-dragons.de | ||
| Geschäftsführer | Thomas Fengler | ||
| Sportdirektor | Brandon Thomas | ||
| Trainer | Hendrik Gruhn (Herren) Brandon Thomas (Damen) | ||
| Liga | 2. Bundesliga ProA 1. Herren | ||
| Oberliga 1. Damen | |||
| NBBL U19 Männlich WNBL U18 Weiblich JBBL U16 Männlich | |||
| Farben | Weiß/Rot/Schwarz | ||
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| Erfolge | |||
| 2006/07: Deutscher Vizemeister, Vizepokalsieger 2007/08: Deutscher Pokalsieger | |||
Die Artland Dragons sind eine deutsche Basketballmannschaft aus Quakenbrück in der Samtgemeinde Artland. Nach dem Rückzug aus der Basketball-Bundesliga im Mai 2015 traten die Niedersachsen in der 2. Bundesliga ProB an, während der Sommerpause 2018 erhielten sie eine Lizenz für die 2. Bundesliga ProA.
Geschichte
Basketball hat in der Stadt Quakenbrück eine lange Geschichte. Nachdem am Artland-Gymnasium in Quakenbrück Basketball gespielt wurde, konnte im Jahr 1955 beim Quakenbrücker TSV (QTSV) eine Basketballabteilung aufgebaut werden. In den 1970er Jahren gelangen der ersten Herrenmannschaft die ersten sportlichen Erfolge. Zum einen stieg man in die 2. Basketball-Bundesliga auf und zum anderen kämpfte man um den Einzug ins Achtelfinale des DBB-Pokals. Die 2. Bundesliga konnte drei Spielzeiten gehalten werden. In dieser Zeit mussten die Ligaspiele mangels regelgerechter Halle in Essen (Oldenburg) ausgetragen werden.
Langjähriger Hauptförderer der Basketball-Bundesliga Mannschaft Artland Dragons bzw. des Basketballsports in Quakenbrück und einer der maßgeblichen Initiatoren der Basketballbegeisterung in Quakenbrück ist Günter Kollmann, ehemaliger Basketballnationalspieler (für die Bundesligisten ATV Düsseldorf und VfL Osnabrück) und Unternehmer in der Textilbranche.<ref>Mit Kuhstall-Image leben gelernt. Neue OZ, abgerufen am 18. Februar 2017.</ref>
In der Saison 1977/79 stieg der QTSV aus der 2. Bundesliga ab und es ging weiter abwärts bis in die Landesliga. Ab 1985 wurde in der Artland-Sporthalle gespielt.<ref name=":0">Basketball-Bazillus kam aus dem Baltikum | noz.de. In: archive.is. 11. Februar 2013 (<templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Der Wert des Parameters archive-today muss ein Datum der Form YYYYMMDD oder Zeitstempel der Form YYYY.MM.DD-hhmmss bzw. YYYYMMDDhhmmss sein. [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref>
1990er Jahre
In den 1990er Jahren kämpften sich die Quakenbrücker zurück, stiegen 1994 in die 2. Regionalliga, 1995 in die 1. Regionalliga und 1996 in die 2. Bundesliga auf.<ref name=":1">MOKOM 01 GmbH & Co. KG: Artland Dragons -Geschichte. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref>
Ab 1994 gehörte der US-Amerikaner Chris Fleming zum Kader und wurde als Leistungsträger (und späterer Trainer) zu einer der Hauptfiguren in der folgenden Erfolgsgeschichte.<ref>Fleming formte Pokalsieger Artland zum Titelkandidaten: Basketball - Welt. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> In den Saisons 1997/98 und 1998/99 erreichte der QTSV die Aufstiegsrunde zur Basketball-Bundesliga. In der Saison 1998/99 wurden zudem Ausrufezeichen im DBB-Pokal gesetzt: Der damalige Tabellenvierte der Bundesliga, Rhöndorfer TV, wurde mit 65:63 bezwungen. Im Achtelfinale traf die Mannschaft von Trainer Toni Bevanda dann ebenfalls auf einen Erstligisten, nämlich auf DJK Würzburg mit dem jungen Dirk Nowitzki. Der spätere NBA-Star war mit 33 Punkten in der Artland-Sporthalle entscheidend daran beteiligt, dass der QTSV eine weitere Pokalüberraschung knapp verpasste und mit 74:77 verlor.<ref name=":0" /><ref>Christoph Winck: H1: BSV angelt sich Jan Sprünken. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 5. Dezember 2016; abgerufen am 18. Februar 2017.</ref>
2000er Jahre
Im Jahr 2000 übernahm Fleming das Traineramt,<ref name=":2">Sport1.de: Der Aufstieg von Chris Fleming von der Zweiten Liga zum Bundestrainer. In: Sport1.de. (sport1.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref> an seiner Seite stand mit Ritz Ingram ein erfahrener Assistent. Die Saison 2000/01 wurde vom Zweikampf zwischen Quakenbrück und Rhöndorf geprägt, der erst am letzten Spieltag entschieden wurde.,<ref>Das Thema Rhöndorf ist „verboten“. Neue OZ, abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> Der QTSV musste sich den Rheinländern mit 97:100 nach Verlängerung geschlagen geben, Rhöndorf war Meister<ref>Den Spaß haben sich die Jungs verdient. In: General-Anzeiger Bonn. 23. April 2001 (general-anzeiger-bonn.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref> (gab die Lizenz aber an Köln weiter)<ref>Spiegel Online, Hamburg, Germany: BASKETBALL: Rein in die Großstadt - Der Spiegel 39/2001. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> Quakenbrück beendete die Saison als Zweiter. In der Saison 2001/02 wurde man Dritter, ehe 2002/03 der Aufstieg gelang: Der QTSV marschierte ungeschlagen zum Meistertitel, zur Erfolgsmannschaft gehörten unter anderem der US-Amerikaner Michael-Hakim Jordan, der Austro-Amerikaner Johnny McNeil, der Grieche Konstantinos Stavropoulos, Arne Woltmann, Daniel Strauch und Ingo Freyer.<ref name=":1" /> Der Spielbetrieb der Profimannschaft wurde 2003 aus dem Stammverein TSV Quakenbrück ausgegliedert und in die Artland Dragons Sport-Marketing GmbH überführt. Dass die Mannschaft aus der Kleinstadt Quakenbrück in die Bundesliga aufstieg, wurde in den Medien als Kuriosum eingestuft: „Von Entenhausen, vom Verein aus der Provinz, in der sich Hase und Igel gute Nacht sagen oder die dicke Kuh auf der grünen Wiese grast, sowie von quakenden Fröschen, die der Stadt ihren Namen gaben, ist genug (oder auch nicht) geschrieben und gesprochen worden“, hieß es in der Fachzeitschrift Basketball vor der ersten Quakenbrücker Bundesliga-Saison.<ref>Winfried Beckmann: Dragons wollen unbedingt unter die ersten 14. In: Basketball Bundesliga GmbH (Hrsg.): Basketball. Das Sonderheft. Bundesliga. Saison 2003/04. DSV Deutscher Sportverlag GmbH, Köln, S. 90, 91.</ref>
Die mittlerweile in Artland Dragons umbenannte Mannschaft verpasste als Aufsteiger in der Saison 2003/04 nur hauchdünn die Bundesliga-Playoffs, nach der Punktrunde war man mit Bayer Leverkusen punktgleich. 2004/05 führte Chris Fleming die Drachen erstmals ins Playoff-Viertelfinale. 2005/06 gelang das ebenso, 2006/07 erreichte man dank Playoff-Siegen über Berlin und Köln gar die Finalserie und verlor dort mit 1:3-Spielen gegen Bamberg.<ref name=":2" /> Ins Pokalendspiel kämpfte man sich ebenfalls vor, verpasste aber auch dort den ersehnten Titel.
In der Saison 2007/08 qualifizierten sich die Quakenbrücker als Tabellenzweiter für die Meisterrunde, schieden dort aber im Viertelfinale gegen Bonn aus. Dafür wurde im Pokal gefeiert: Ein 74:60-Endspielsieg über Ludwigsburg holte den Pott ins Artland.<ref>Basketball: Pokalsieg für die Artland Dragons. In: WELT. Archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar) am 19. Februar 2017; abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> Nach der Saison 2007/08 verließ Erfolgstrainer Fleming Quakenbrück, sein Nachfolger wurde Thorsten Leibenath.<ref>kicker online, Nürnberg, Germany: Leibenath coacht Artland. In: kicker online. (kicker.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref> In dessen zweijähriger Amtszeit wurde die Playoff-Teilnahme zweimal knapp verfehlt.<ref>Focus Online: Artland Dragons entlassen Leibenath. In: Focus Online. (focus.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref>
2010er Jahre
Stefan Koch wurde 2010 Leibenaths Nachfolger. Er führte die Artländer 2011 und 2012 ins Halbfinale der Meisterrunde, 2013 schied man im Viertelfinale aus. Zudem schafften die Dragons unter Kochs Leitung 2012 den Sprung ins Viertelfinale des europäischen Vereinswettbewerbs EuroChallenge.<ref>RP Online: Basketball-EuroChallenge: Viertelfinal-Aus für Artland Dragons. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref>
Vorerst letzter Quakenbrücker Trainer in der ersten Liga wurde 2013 der US-Amerikaner Tyron McCoy, der zuvor Kochs Assistent gewesen war.<ref>Perform Media Deutschland GmbH: McCoy neuer Trainer der Artland Dragons. In: SPOX.com. 13. Mai 2013 (spox.com [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref> Im Playoff-Viertelfinale 2014 warf man die Bamberger mit Trainer Chris Fleming aus dem Rennen, die zuvor viermal in Folge Meister geworden waren. Fleming wurde daraufhin in Bamberg entlassen.<ref>Basketball: Umbruch in Bamberg: Coach Fleming von Amt entbunden. In: Die Zeit. 28. Mai 2014, ISSN 0044-2070 (zeit.de [abgerufen am 18. Februar 2017]).</ref> Im Halbfinale schieden die Drachen gegen Berlin aus. Die Saison 2014/15 wurde auf dem elften Tabellenrang beendet. Am 3. Mai 2015 gab der Verein die Einstellung des Profispielbetriebs in der Bundesliga bekannt. „Der Standortnachteil (zu kleine Halle, zu wenig Top-Sponsoren), den Quakenbrück und die Dragons gegenüber anderen Basketball-Klubs haben (Berlin, München, Frankfurt, Bamberg, Bonn, Ulm), hat nun zum Ende des Bundesliga-Basketballs im Artland geführt“, lautete es in der offiziellen Begründung.<ref>MOKOM 01 GmbH & Co. KG: Artland Dragons -Dragons stellen Profispielbetrieb ein. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref>
Nach dem Rückzug aus der ersten Liga ging man ab der Saison 2015/16 in der 2. Bundesliga ProB an den Start.<ref>Artland Dragons : Neuaufbau in der ProB. Neue OZ, abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> Als neuer Cheftrainer wurde der ehemalige Profi Dragan Dojčin präsentiert.<ref>MOKOM 01 GmbH & Co. KG: Artland Dragons -Dragons verpflichten Dragan Dojcin. Abgerufen am 18. Februar 2017.</ref> Am 9. Januar 2017 trennten sich die Dragons während der laufenden Saison von Dojčin. „Grund ist die sportliche Entwicklung der letzten Wochen, in der die notwendige Konstanz fehlte“, hieß es in der Pressemitteilung des Vereins.<ref>MOKOM 01 GmbH & Co. KG: Artland Dragons -Artland Dragons trennen sich von Dragan Dojcin. Abgerufen am 21. Januar 2017.</ref> Florian Hartenstein und Christian Greve bildeten fortan das neue Trainergespann der Dragons. Wie im Vorjahr war die Saison nach dem Ausscheiden im Achtelfinale der Meisterrunde beendet.
Die Punktrunde des Spieljahres 2017/18 schlossen die Drachen als Tabellenerster der Nordstaffel der 2. Bundesliga ProB ab,<ref>Malte Schlaack: Artland Dragons feiern. In: noz.de. 24. Februar 2018, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref> schieden allerdings im Viertelfinale (0:2-Siege) gegen Iserlohn aus.<ref>Dragons: Aus in den Playoffs nach Niederlage in. In: noz.de. 31. März 2018, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref> Ab Sommer 2018 führte Hartenstein die Geschicke der Mannschaft nach Greves Weggang aus Quakenbrück gemeinsam mit Tuna Isler und David Gomez als Co-Trainer.<ref>https://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/hartenstein-bleibt-trainer.html</ref><ref>David Gomez neuer NBBL-Headcoach und QTSV-Jugendtrainer. Auf artland-dragons.de vom 28. Juli 2018; abgerufen am 19. Dezember 2018.</ref> Im Juni 2018 übernahmen die Quakenbrücker die Lizenz des Bundesliga-Absteigers Rockets und rückten damit in die 2. Bundesliga ProA auf.<ref>Artland Dragons spielen in der kommenden Saison in der. In: noz.de. 23. Juni 2018, abgerufen am 24. Februar 2024.</ref> Ende November 2019 trennte sich der Verein von Trainer Hartenstein,<ref>https://www.artland-dragons.de/saison/news/news-detail/article/artland-dragons-und-florian-hartenstein-trennen-sich.html</ref> nachdem die Mannschaft aus den vorherigen zehn Spielen lediglich drei Siege geholt hatte und auf dem 14. Tabellenplatz stand.<ref>https://www.2basketballbundesliga.de/tabelle-proa/</ref> Nachfolger von Hartenstein wurde des bisherige Assistenztrainer Tuna Isler unter dem es die Mannschaft schaffte sich zu stabilisieren. Überschattet wurde das Saisonende durch die weltweit aufkommende Covid-19-Pandemie, durch welche der Ligabetrieb am 17. März 2020 vorzeitig eingestellt werden musste.<ref>Coronavirus: Spielbetrieb in der ProA und ProB wird vorzeitig beendet – BARMER 2. Basketball Bundesliga. Abgerufen am 4. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref>
2020er Jahre
Für die darauffolgenden Spielzeit 2020/2021 wurde die Grundausrichtung des Vereins angepasst, zukünftig sollte vor allem auf junge deutsche Spieler mit entsprechendem Entwicklungspotenzial gesetzt werden. Diese Strategie sollte den Standort dem Vorhaben gemäß langfristig prägen, ohne dabei jedoch auf kurzfristige Erfolge verzichten zu müssen.<ref>MOKOM 01 GmbH & Co KG: Tuna Isler unterschreibt Zweijahresvertrag. Abgerufen am 4. September 2021.</ref> Beendet wurde die Saison, in der aufgrund der Covid-19-Pandemie kein Heimspiel vor Zuschauern ausgetragen werden konnte, auf dem achten Tabellenplatz, was somit die erste Teilnahme an den Playoffs des Vereins in der ProA bedeutete. Aufgrund der Pandemie wurde der Playoff-Modus verändert, sodass die die Playoff-Teilnehmer in zwei Gruppen gegeneinander antraten.<ref>Änderung Playoff-Modus ProA. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 20. September 2021 (Lua-Fehler in Modul:Multilingual, Zeile 153: attempt to index field 'data' (a nil value)).</ref> In dieser Runde gelang Quakenbrück nur noch ein weiterer Sieg, sodass man Gruppenletzter wurde. Trotzdem wurde die Saison durch die Teilnahme an den Playoffs und die Entwicklung der Mannschaft als sportlicher Erfolg gesehen, sodass die Verträge mit Cheftrainer Tuna Isler und seinem Assistenten Patrick Flomo im April 2021 bis 2023 verlängert wurden.<ref>Artland Dragons verlängern mit Isler und Flomo bis 2023. In: artland-dragons.de. Abgerufen am 4. September 2021.</ref> Nach sechs Niederlagen in Folge entließen die sich in Abstiegsgefahr befindenden Niedersachsen Anfang Februar Trainer Isla und übergaben zunächst dessen Assistenten Flomo die Mannschaftsleitung.<ref>Tuna Isler als Headcoach freigestellt. In: artland-dragons.de. 7. Februar 2022, abgerufen am 7. Februar 2022.</ref> Flomo gelang es nicht, den sportlichen Abstieg aus der 2. Bundesliga ProA zu verhindern, der im April 2022 feststand.<ref>Dragons-Abstieg seit Donnerstag besiegelt. In: Artland Dragons. 8. April 2022, abgerufen am 8. April 2022.</ref> Die Quakenbrücker bewarben sich um eine Wildcard, die ihnen im Juni 2022 zugesprochen wurde, und blieben auf diesem Wege in der zweithöchsten deutschen Liga.<ref>Die Artland Dragons und die WWU Baskets Münster erhalten eine Wild Card für die Saison 2022/2023. In: 2. Basketball-Bundesliga. 11. Juni 2022, abgerufen am 11. Juni 2022.</ref>
Mit Pat Elzie verpflichteten die Artländer im Mai 2024 einen Mann mit großer Erfahrung, er übernahm in Quakenbrück die Aufgabe als Sportlicher Leiter.<ref>Susanne Fetter: Ex-Rasta-Coach Pat Elzie wird Sportdirektor der Artland Dragons. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 14. März 2024, abgerufen am 27. Mai 2024.</ref> Flomos Amtszeit dauerte bis zum Ende der Spielzeit 2023/24 an, hernach wechselte er wieder in die Quakenbrücker Nachwuchsarbeit.<ref>Patrick Flomo wechselt in den Jugendbereich der Artland Dragons. In: 2. Basketball Bundesliga. 27. Mai 2024, abgerufen am 27. Mai 2024.</ref> Als neuer Cheftrainer wurde der erfahrene Brite Vincent Macaulay eingestellt.<ref>Vince Macaulay neuer Headcoach der Artland Dragons. In: Artland Dragons. 1. Juni 2024, abgerufen am 1. Juni 2024.</ref> Macaulays Co-Trainer wurde Markus Jackson (geborener Röwenstrunk).<ref>Markus Jackson wird neuer Assistant-Coach bei den Dragons. In: 2. Basketball-Bundesliga. 23. Juni 2024, abgerufen am 23. Juni 2024.</ref> Schon Mitte November 2024 wurde Macaulay von seiner Aufgabe als Cheftrainer entbunden, nachdem die Mannschaft unter seiner Führung die ersten vier Spiele der Saison 2024/25 gewonnen und die nachfolgenden fünf verloren hatte. Der Sportliche Leiter Pat Elzie übernahm auch das Traineramt.<ref>Jacob Alschner: Reißleine gezogen: Artland Dragons stellen Coach Macaulay frei. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 11. November 2024, abgerufen am 13. November 2024.</ref> Aufgrund einer Erkrankung Elzies<ref>Niederlagenserie hält an. In: Artland Dragons. 7. Januar 2025, abgerufen am 9. Januar 2025.</ref> wurde im Januar 2025 der bisherige Assistenztrainer Markus Jackson zum Cheftrainer befördert, um die Mannschaft bis zum Ende der Saison 2024/25 zu betreuen.<ref>Elzie fällt weiter aus, Markus Jackson übernimmt bis zum Saisonende. In: Artland Dragons. 9. Januar 2025, abgerufen am 9. Januar 2025.</ref> Zu diesem Zeitpunkt hatten die Quakenbrücker 13 Ligaspiele in Folge verloren.<ref>Hauptrunde, Tabelle, Stand 9. Januar 2025. In: 2. Basketball-Bundesliga. Abgerufen am 9. Januar 2025.</ref> Im Februar 2025 ging die Niederlagenserie nach 17 Ligaspielen ohne Sieg zu Ende.<ref>Malte Schlaack: Sieg gegen Münster: Artland Dragons beenden lange Negativserie. In: Neue Osnabrücker Zeitung. 7. Februar 2025, abgerufen am 7. Februar 2025.</ref> Am Ende der Saison 2024/25 belegte die Mannschaft einen Abstiegsplatz in der 2. Bundesliga ProA.<ref>Abstieg trotz Sieg: Artland Dragons verlieren ProA-Platz in Vechta. In: Nordwest-Zeitung. 26. April 2025, abgerufen am 27. April 2025.</ref> Da aber Dresden im Mai 2025 seinen Lizenzantrag zurückzog und deshalb nachträglich auf den letzten Tabellenplatz gesetzt wurde, blieb Quakenbrück in der zweithöchsten deutschen Spielklasse.<ref>Dresden Titans ziehen ProA-Lizenzantrag zurück. In: 2. Basketball-Bundesliga. 6. Mai 2025, abgerufen am 6. Mai 2025.</ref>
Zur Saison 2025/26 wurde die im Nachwuchsbereich bestehende Zusammenarbeit mit dem SC Rasta Vechta ausgebaut: Hendrik Gruhn (zuvor Vechta II) wurde neuer Trainer, des Weiteren wurde vereinbart, künftig auch junge Spieler des SC Rasta in Quakenbrücks Herrenmannschaft einzusetzen.<ref>Neuer Headcoach, neue Impulse: Dragons und Rasta vertiefen die Kooperation. In: Artland Dragons. 9. Mai 2025, abgerufen am 9. Mai 2025.</ref> Der vorherige Spieler Brandon Thomas wurde im Sommer 2025 neuer Sportdirektor und somit Nachfolger von Pat Elzie.<ref>Brandon Thomas bleibt den Dragons erhalten. In: Artland Dragons. 29. Mai 2025, abgerufen am 5. Juni 2025.</ref> Anfang August 2025 erfolgte die Gründung des Breitensportvereins Artland Dragons e.V., der eine enge Zusammenarbeit mit dem Quakenbrücker TSV vereinbarte.<ref>Die Artland Dragons gründen eigenen Verein. In: Artland Dragons. 3. August 2025, abgerufen am 6. August 2025.</ref> Am 1. Dezember 2025 endete die rund zehnjährige Amtszeit von Geschäftsführer Marius Kröger.<ref>Artland Dragons und Geschäftsführer Marius Kröger lösen Vertrag auf. In: 2. Basketball-Bundesliga. 2. Dezember 2025, abgerufen am 5. Dezember 2025.</ref>
Saisonbilanzen
Ergebnisse nach dem Aufstieg in die 1. Basketball-Bundesliga:
- 2003/2004: 9. Platz in der Hauptrunde
- 2004/2005: 5. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Viertelfinale)
- 2005/2006: 5. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Viertelfinale)
- 2006/2007: 8. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Finale), Vizemeisterschaft, Vizepokalsieger
- 2007/2008: 2. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Viertelfinale), Pokalsieger
- 2008/2009: 9. Platz in der Hauptrunde
- 2009/2010: 9. Platz in der Hauptrunde
- 2010/2011: 4. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Halbfinale)
- 2011/2012: 4. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Halbfinale)
- 2012/2013: 6. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Viertelfinale)
- 2013/2014: 7. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Halbfinale)
- 2014/2015: 11. Platz in der Hauptrunde
Ergebnisse in der 2. Bundesliga ProB:
- 2015/2016: 6. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Achtelfinale)
- 2016/2017: 2. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Achtelfinale)
- 2017/2018: 1. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an den Play-offs (Viertelfinale)
Ergebnisse in der 2. Bundesliga ProA:
- 2018/2019: 11. Platz in der Hauptrunde
- 2019/2020: 14. Platz in der Hauptrunde
- 2020/2021: 8. Platz in der Hauptrunde, Teilnahme an der zweiten Gruppenphase
- 2021/2022: 15. Platz in der Hauptrunde, sportlicher Abstieg
- 2022/2023: 6. Platz in der Hauptrunde, Saisonaus im Viertelfinale
- 2023/2024: 14. Platz in der Hauptrunde
- 2024/2025: 17. Platz in der Hauptrunde, sportlicher Abstieg (nach anschließender Tabellenänderung 16.)
- 2003/2004 kamen die Dragons bis in die 1. Hauptrunde des BBL-Pokals, wo sie mit 91:84 von den Eisbären Bremerhaven besiegt wurden.
- 2004/2005 schieden sie im Viertelfinale des BBL-Pokals mit 67:85 gegen die Walter Tigers Tübingen aus.
- 2005/2006 erreichten die Dragons erstmals das Halbfinale des BBL-Pokals und erspielten den vierten Platz.
- 2006/2007 standen sie zum ersten Mal im Finale des Top Four und verloren knapp mit 58:60 gegen RheinEnergie Köln.
- 2007/2008 gewannen die Dragons den BBL-Pokal durch ein 74:60 gegen EnBW Ludwigsburg.
- 2008/2009 konnten sie den Titel aber nicht verteidigen, da sie im Achtelfinale den New Yorker Phantoms Braunschweig mit 79:85 unterlagen.
- 2009/2010 qualifizierten sich die Artland Dragons nicht für den BBL-Pokal, da zur Saison 2009/2010 nur die ersten Sechs der Hinrunde am BBL-Pokal teilnahmen.
- 2010/2011 erreichten sie das Top-Four-Halbfinale und gewannen das Spiel um Platz 3 gegen die Deutsche Bank Skyliners mit einem 90:56.
- 2011/2012 schieden die Dragons nach einem 79:65 gegen die Brose Baskets Bamberg in der Qualifikationsrunde für das Top-Four-Turnier aus.
- 2012/2013 erreichten sie das Top-Four-Halbfinale und belegten Platz 4 nach Niederlagen gegen Ratiopharm Ulm und FC Bayern München.
- 2013/2014 verloren die Dragons in der Qualifikationsrunde für das Top-Four-Turnier mit 76:61 gegen den FC Bayern München.
- 2014/2015 verpassten sie den Einzug in die Qualifikationsrunde, da sie es nicht nach Abschluss der Hinrunde unter die ersten Sechs der Pokal-Tabelle schafften.
- 2007/2008 erreichten die Dragons als einzige deutsche Mannschaft das Achtelfinale des ULEB Cups.
- 2008/2009 kamen sie bis unter die letzten 16 Mannschaften des neuen Eurocups.
- 2009/2010 zogen die Dragons bis in die Runde der letzten 16 der EuroChallenge ein.
- 2010/2011 konnten sie sich nicht für die Hauptrunde der EuroChallenge qualifizieren, da sie nach Hin- und Rückspiel gegen ETHA Encomi Nikosia verloren.
- 2011/2012 kamen die Dragons bis in die Viertelfinal-Playoffs der EuroChallenge, schieden dort aber nach zwei Niederlagen gegen Beşiktaş Milangaz aus.
- 2012/2013 kamen sie als 4. nicht über die Gruppenphase des Eurocups hinaus.
- 2013/2014 schieden die Dragons als 5. in der Gruppenphase des Eurocups aus.
- 2014/2015 erreichten sie erneut nicht die Runde der letzten 32 Mannschaften des Eurocups, da sie als 6. in der Gruppenphase ausschieden.
Trainer
| Amtszeit | Name |
|---|---|
| 1996–1997 | Deutschland Karl-Heinz Röben<ref name=":02">Quakenbrücker TSV. In: DSV Deutscher Sportverlag GmbH (Hrsg.): Zeitschrift Basketball, Sonderheft 1996/97.</ref> |
| 1997–02/1998 | |
| 02/1998–2000 | [[Hilfe:Cache|Fehler beim Thumbnail-Erstellen]]: Toni Bevanda |
| 2000–2008 | |
| 2008–2010 | Deutschland Thorsten Leibenath |
| 2010–2013 | Deutschland Stefan Koch |
| 2013–2015 | |
| 2015–01/2017 | Datei:Flag of Serbia.svg Dragan Dojčin |
| 01/2017–11/2019 | Deutschland Florian Hartenstein
(bis 06/2018 im Gespann mit Deutschland Christian Greve) |
| 11/2019–02/2022 | Deutschland Tuna Isler |
| 02/2022–05/2024 | Deutschland Patrick Flomo |
| 06/2024–11/2024 | Vereinigtes Königreich Vincent Macaulay |
| 11/2024–01/2025 | |
| 01/2025–04/2025 | Deutschland Markus Jackson |
| seit 05/2025 | Deutschland Hendrik Gruhn |
Verein
Kader 2025/2026
Jugendarbeit
Unter dem Namen Young Dragons traten Quakenbrücker Mannschaft in den Jugendleistungsklassen NBBL und JBBL an. Zudem besteht eine Kooperation mit dem Stammverein TSV Quakenbrück. Die JBBL-Mannschaft wurde 2014 unter Leitung von Trainer Florian Hartenstein Deutscher Meister.
2016 ging man im Nachwuchsleistungsbereich eine Zusammenarbeit mit dem SC Rasta Vechta ein. Es wurden für die NBBL und JBBL Spielgemeinschaften gebildet. 2024 gewann die gemeinsame U19-Jugendmannschaft Quakenbrücks und Vechtas die deutsche Meisterschaft dieser Altersklasse.<ref>Final Four in NBBL und JBBL: Baskets Juniors Oldenburg und Young Rasta Dragons Vechta siegen. In: Nordwest-Zeitung. 12. Mai 2024, abgerufen am 12. Mai 2024.</ref>
2024 ging man mit den GiroLive Panthers Osnabrück und dem Osnabrücker SC eine Zusammenarbeit im Damenbereich ein. Für die WNBL wurde eine Spielgemeinschaft gebildet.<ref>Artland Dragons gehen Kooperation mit den OSC Panthers ein. In: Artland Dragons. 26. Juni 2024, archiviert vom Vorlage:IconExternal (nicht mehr online verfügbar); abgerufen am 25. Januar 2026.</ref>
Maskottchen und Fans
Das Maskottchen der Dragons ist Tobi der Drache und seit Gründung des Vereins fester Bestandteil des Vereins und jedem Heimspiels.
Die Cheerleader heißen Die Flames und werden seit 2021 von Steffie Bäker betreut. 2013 traten Die Flames beim BBL ALL-Star-Day in Nürnberg auf.<ref>MOKOM 01 GmbH & Co. KG: Artland Dragons -Cheerleader. Abgerufen am 21. März 2018.</ref>
Die Artland Dragons haben fünf offizielle Fanklubs: Den „Fanclub-Dragonfire“, die „Dragon-Front-Quakenbrück“, die „Dragonwall-Quakenbrück“, die „Dragonhearts“ sowie „Forza Dragons Dinklage“.
Die derzeitige Spielstätte, unter Fans auch „Drachenhöhle“ genannt, ist die Artland-Arena mit einer Gesamtkapazität von 3.000 Plätzen.
Des Weiteren gibt es seit der Saison 2015/16 Zusammenfassungen der Spiele und andere Videos in einem vereinseigenen YouTube-Kanal zu sehen.
Ehrungen und nennenswerte Leistungen
| Nr. | Nat. | Name | Position | Zeit |
|---|---|---|---|---|
| 4 | Deutschland | Thorben Döding | Point Guard | 2015–2025 |
| 14 | Brandon Thomas | Shooting Guard/Small Forward Sportdirektor Trainer |
2011–2012 2013–2015 2023–2025 2025– |
| Name | aktueller Verein |
|---|---|
| Isaiah Hartenstein | Oklahoma City Thunder |
| Jan Jagla | Karriere beendet |
| Andrej Mangold | Karriere beendet |
| Bastian Doreth | hapa Ansbach Piranhas |
| Thorben Döding | UBC Münster |
| Max Rockmann | Karriere beendet |
| Florian Hartenstein | Karriere beendet |
| Yasin Kolo | CB Saragossa |
| Nik Caner-Medley | Karriere beendet |
| Earl Jerrod Rowland | Karriere beendet |
| Adam Pecháček | Sluneta Ústí nad Labem |
| Tyrese Rice | Karriere beendet |
| Anthony L. King | Karriere beendet |
| Chris Fleming | Karriere beendet |
| John Goldsberry | Karriere beendet |
| Marquez Haynes | Karriere beendet |
| Demond Mallet | Karriere beendet |
| Leon Rodgers | Karriere beendet |
| Tommy Smith | Karriere beendet |
| Terrance Thomas | Karriere beendet |
| Darius Hall | Karriere beendet |
| Chad Prewitt | Karriere beendet |
| Bryan Bailey | Karriere beendet |
| LaMont McIntosh | Karriere beendet |
| Adam Hess | Karriere beendet |
| Michael-Hakim Jordan | Karriere beendet |
| David Holston | Jeanne d’Arc Dijon Bourgogne |
| Anthony Hilliard | Karriere beendet |
| Bryce Taylor | Karriere beendet |
| Brandon Thomas | TSV Quakenbrück |
| Chase Griffin | Karriere beendet |
Medien
Von der regionalen Neuen Osnabrücker Zeitung erfahren die Dragons Aufmerksamkeit, überregional ist dies jedoch erst seit der Play-off-Teilnahme 2007 zögernd der Fall. Der Osnabrücker Bürgersender osradio 104,8 berichtet seit Jahren unregelmäßig über Heimspiele und ist gelegentlich auch bei Auswärtsspielen vertreten. Ab der Saison 2009/10 wurden regelmäßig Live-Übertragungen auf Sport1 gezeigt. Darüber hinaus veröffentlichte die Osnabrücker Monatszeitung Insider ab 2010 in jeder Ausgabe eine Sonderseite zum regionalen Profi-Basketball, auf der die Artland Dragons die größte thematische Rolle spielten. Das 192-seitige Magazin „Die Macht im Norden“ von der Quakenbrücker Werbeagentur „Artland Design“ beleuchtet chronologisch die zwölfjährige Bundesliga-Geschichte der Artland Dragons.<ref>http://www.artland-design.de/macht.html</ref>
Weblinks
Einzelnachweise
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BBC Bayreuth | VfL SparkassenStars Bochum | Eisbären Bremerhaven | HAKRO Merlins Crailsheim | ART Giants Düsseldorf | GIESSEN 46ers | BG Göttingen | Phoenix Hagen | PS Karlsruhe LIONS | Bozic Estriche Knights Kirchheim | EPG GUARDIANS Koblenz | RheinStars Köln | Bayer Giants Leverkusen | Uni Baskets Münster | Nürnberg Falcons BC | Paderborn Baskets | Artland Dragons | Tigers Tübingen | SBB Baskets Wolmirstedt
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Pokalsieger des Deutschen Basketball Bundes (DBB), 1967 bis 2010:
Brose Baskets |
BBC Bayreuth |
ALBA Berlin |
OPEL Skyliners |
Brandt Hagen |
SSV Hagen |
MTV Gießen |
ASC Göttingen |
USC Heidelberg |
BSC Saturn Köln |
RheinEnergie Köln |
TSV Bayer 04 Leverkusen |
FC Bayern München |
VfL Osnabrück |
Artland Dragons |
HERZOGtel Trier |
SSV ratiopharm Ulm |
MTV Wolfenbüttel
BBL-Ligapokal, seit 2010:
Brose Baskets |
Alba Berlin |
EWE Baskets Oldenburg
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