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Auwald bei Westheim

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Auwald bei Westheim

IUCN-Kategorie IV – Habitat/Species Management Area

Datei:Naturschutzgebiet Auwald bei Westheim 03.jpg
westlicher Abschluss

westlicher Abschluss

Lage südwestlich von Westheim
Fläche 50,23
WDPA-ID 162305
Natura-2000-ID {{#property:p3425}}
Geographische Lage 49° 0′ N, 10° 38′ OKoordinaten: 48° 59′ 39″ N, 10° 38′ 17″ O
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Einrichtungsdatum 1979
Verwaltung Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen

Der Auwald bei Westheim ist ein Naturschutzgebiet sowie FFH-Gebiet<ref><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />NATURA 2000 Bayern – Gebietsbezogene Konkretisierung der Erhaltungsziele (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 30 kB).</ref> südwestlich der mittelfränkischen Gemeinde Westheim in Bayern.

Mit 50,23 Hektar ist es der größte zusammenhängende Auwaldbereich im südlichen Mittelfranken.<ref> <templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Allgemeines Ministerialblatt (Memento vom 4. März 2016 im Internet Archive) (PDF; 336 kB) vom 15. Oktober 2001 Nr. 62a-8645.4-2001/2.</ref> Das Gebiet liegt größtenteils im Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen; lediglich 0,06 Hektar liegen im schwäbischen Landkreis Donau-Ries.<ref>Grüne Liste der Naturschutzgebiete in Mittelfranken (PDF; 65 kB), Bayerisches Landesamt für Umwelt, Seite 4.</ref> Im Auwald befindet sich der westlichste Punkt des Landkreises Weißenburg-Gunzenhausen.

Der Auwald bildet ein geschlossenes Feuchtwaldgebiet, das von Schwarzerlen-Eschen-Sumpfwäldern geprägt ist.<ref name="RegierungMittelfranken"><templatestyles src="Webarchiv/styles.css" />Naturschutzgebiet 43 -Auwald bei Westheim, Landkreis Weißenburg-Gunzenhausen (Memento vom 24. September 2015 im Internet Archive), Regierung von Mittelfranken. Abgerufen am 13. Oktober 2012.</ref> Unter anderem sind Eschen, Erlen, Moorbirken, Sumpfdotterblumen und Flatterulmen heimisch.<ref name="RegierungMittelfranken" /> Ein kleines Gewässer und Nasswiesen sind die Heimat einer großen Artenvielfalt von Spechten, Fledermäusen, Kleinsäugern, Käfern und Tagfaltern. Zu den reichlich vorhandenen Vogelarten gehören Schwarzspechte, Hohltauben und Pirole.<ref name="RegierungMittelfranken" /> Das Naturschutzgebiet wurde 1979 ausgewiesen.

Der Wald wird von dem kleinen Weihergraben durchflossen. In seinem Bereich liegen die Bodendenkmäler eines hallstattzeitlichen Grabhügelfelds, dem Gräberfeld von Westheim, und mittelalterlichen Burgstalles (Burgstall Schlossgraben) sowie eines vermutlich verebneten Grabhügels aus vorgeschichtlicher Zeit.<ref>Denkmalliste: hier (PDF; 0,2 MB) nachzulesen, Bayerisches Landesamt für Denkmalpflege; Abgerufen am 13. Oktober 2012.</ref>

Weblinks

Einzelnachweise

<references />

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Vorlage:Klappleiste/Ende