Zum Inhalt springen

Bösendürnbach

aus Wikipedia, der freien Enzyklopädie
Bösendürnbach (Dorf)
Ortschaft
Katastralgemeinde Bösendürnbach
Basisdaten
Pol. Bezirk, Bundesland Hollabrunn (HL), Niederösterreich
Gerichtsbezirk Hollabrunn
Pol. Gemeinde Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg
Koordinaten 48° 30′ 26″ N, 15° 45′ 56″ OKoordinaten: 48° 30′ 26″ N, 15° 45′ 56″ O
 {{#coordinates:48,5071164|15,7656863|primary
dim=1000 globe= name=Bösendürnbach region=AT-3 type=city
  }}f1
Höhe 322 m ü. A.
Einwohner der Ortschaft (k. A. Hilfef3f0)
Fläche d. KG Vorlage:FLNdep1 (Vorlage:Metadaten Fläche AT KG)
Statistische Kennzeichnung
Ortschaftskennziffer 03787
Katastralgemeindenummer 09102
Zählsprengel/ -bezirk Bösendürnbach (31021 003)
Quelle: STAT: Ortsverzeichnis; BEV: GEONAM; NÖGIS

Vorlage:Check Geschlecht gegen WikidataBW

Bösendürnbach ist eine Ortschaft und Katastralgemeinde der Marktgemeinde Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg in Niederösterreich mit Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft Einwohnern (Stand <ref name="Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft QUELLE">Vorlage:Metadaten Einwohnerzahl AT Ortschaft</ref>).

Geographie

Der Ort liegt in einer Talweitung zwischen dem Manhartsberg und der Hohenwarther Platte und wird vom Dienbach durchflossen, der knapp außerhalb in den Gscheinzbach mündet. Durch den Ort verläuft die Retzer Straße.

Geschichte

Der ursprüngliche Name lautete Durrenbach, der Zusatz böse kam erst in der Mitte des 15. Jahrhunderts hinzu und bezieht sich entweder darauf, dass der Bach klein und unbedeutend ist oder aber dass er bei Unwetter gefährlich anschwellen kann.<ref>Bösendürnbach auf hohenwarth-muehlbach.at</ref>

Im Jahr 1822 wurde der Ort als Dorf mit 22 Häusern genannt, das nach Mühlbach eingepfarrt war, wohin auch die Kinder eingeschult wurden. Die Herrschaft Grafenegg besaß die Ortsobrigkeit, übte die Landgerichtsbarkeit aus, besorgte die Konskription und hatte die Grundherrschaft inne.<ref>Vorlage:Austria Topographie Steinius 1822</ref> Nach den Reformen 1848/1849 konstituierte sich Bösendürnbach 1850 zur selbständigen Gemeinde und war bis 1868 dem Amtsbezirk Ravelsbach zugeteilt. Laut Adressbuch von Österreich waren im Jahr 1938 in der Ortsgemeinde Bösendürnbach ein Gastwirt und einige Landwirte mit Direktvertrieb ansässig.<ref>Adressbuch von Österreich für Industrie, Handel, Gewerbe und Landwirtschaft, Herold Vereinigte Anzeigen-Gesellschaft, 12. Ausgabe, Wien 1938 PDF, Seite 215</ref>

Persönlichkeiten

  • Walther Sohm (1909–2001), Lehrer und Heimat- und Mundartforscher

Literatur

Einzelnachweise

<references />

Vorlage:Navigationsleiste Gemeindegliederung von Hohenwarth-Mühlbach am Manhartsberg